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Frankreich-hundegesetz ACHTUNG
#1
Nachfolgend einige Infos über das neue franz. Gesetz:
· Hunden der Kategorie 1 (sogen. Kampfhunde), der mutmaßlichen Rassen Pitbull, Boerbull, Mastiff, Doggen und doggenähnlichen mit oder ohne Zuchtbuch sowie allen mutmaßlichen Staffordshire Terrier, American Staffordshire Terrier, Tosa und ähnlichen ohne in Frankreich gültigem Zuchtbuch, ist die Einfuhr/Einreise nach Frankreich ausnahmslos verboten! · In Frankreich lebende Tiere müssen kastriert/sterilisiert sein. Mit diesen Hunden dürfen weder öffentliche Gebäude, Parks oder Gärten, noch öffentliche Verkehrsmittel benützt werden. Illegal eingeführte Hunde werden sofort beschlagnahmt und können getötet werden! Darüber hinaus werden Zuwiderhandlungen mit bis zu 6 Monaten Gefängnis und einer Geldbuße bis Euro 15.000 bestraft. · Für Hunde der Kategorie 2 (Wach- und Schutzhunde), der mutmaßlichen Rassen Rottweiler und deren Mischlinge mit oder ohne Zuchtbuch sowie mutmaßliche Staffordshire Terrier, American Staffordshire Terrier, Tosa und ähnliche mit in Frankreich gültigem Zuchtbuch, benötigen, neben dem Heimtierpass, einen gültigen Abstammungsnachweis, eben das Zuchtbuch, das die Rassezugehörigkeit zur Kategorie 2 als Wach-/Schutzhund bestätigt, gemäss der französischen Gesetzesvorlage. Für Hunde beider Kategorien gilt: Die Hunde unterliegen in Frankreich absolutem Maulkorb- und Leinenzwang und dürfen nur von Erwachsenen geführt werden. Eine Extrahaftpflichtversicherung ist nachzuweisen. Die Tiere müssen durch Mikrochip oder Tätowierung identifizierbar sein. Die Haltung dieser Hunde ist Jugendlichen unter 18 Jahren, Erwachsenen unter Vormundschaft, Personen mit Tierhaltungsverbot sowie Vorbestraften verboten. Die Hunde müssen bei der Gemeinde angemeldet werden. Fundhunde, die mutmaßlich einer der beiden Kategorien angehören, werden in den städtischen Auffangstationen (Fourrières) getötet, ohne Rücksicht auf ihr AlterDaraus ergeben sich einige Probleme:· Die Rassebestimmung geht von französischen Zuchtbüchern (LOF) bzw. deren Rassedefinitionen aus! Die im Heimtierpass eingetragene Rassebezeichnung wird nicht anerkannt!!! Die zusätzlich nachzuweisende Rassezuordnung muss von einem Fachtierarzt oder kynologischen Verein stammen. Doch auch in diesem Fall besteht keine 100%ige Sicherheit, dass französische Behörden diese anerkennen. Schon gar nicht, wenn das Dokument nicht in französischer Sprache abgefasst ist. Eine entsprechende Übersetzung muss von einem vereidigten Übersetzer stammen oder amtlich beglaubigt sein!
· AmStaffs und AmStaff-Mischlinge, die nach deutschen Richtlinien unter die Kategorie 2 fallen, werden ohne die oben beschriebenen Rassenachweise in der französischen Praxis automatisch der Kategorie 1 zugeordnet, was die sofortige Beschlagnahmung und Tötung zur Folge hat!
In Frankreich müssen alle »Listenhunde«, auch die der Kat. 2, bei der für den festen Wohnsitz zuständigen Gemeinde angemeldet werden. Ein ausländischer Tourist hat aber keinen Wohnsitz in Frankreich. Er hat lediglich eine Hotel- bzw. Ferienwohnungsadresse, oder er befindet sich auf der Durchreise. Der Tourist kann seinen Hund also nirgendwo anmelden! Selbst wenn an der Grenze die Einreise toleriert wird, können sich Touristen nicht darauf verlassen, dass der Hund nicht andernorts beschlagnahmt und getötet wird!
Hansjörg H. Teichmann
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#2
Boah.... was ist das denn??!!! :thumbdown: -w-
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#3
Hier ein weiterer Hinweis bez. der Vorsorge bei der Urlaubsreise mit Hund. Noch sind es es nur die SOKA's.

Kampfhunde: Einreise in mehreren Ländern verboten

Bonn (dpa/tmn) - Besitzer mancher Hunderassen dürfen mit ihren Tieren nicht
ohne weiteres oder überhaupt nicht in bestimmte Länder reisen. Das gilt vor
allem für sogenannte Kampf-, aber auch für Wach- und Schutzhunde wie
Rottweiler.

Deren Besitzer sollten daher nicht auf gut Glück losfahren. Darauf macht der
Deutsche Tierschutzbund in Bonn aufmerksam.

Wer zum Beispiel in Frankreich Urlaub machen möchte, muss seinen Pitbull
oder Mastiff sowie Doggen zu Hause lassen. Ob der Halter ein Zuchtbuch hat
oder nicht, spielt keine Rolle. American Staffordshire Terrier und Tosas
dürfen dagegen mitgenommen werden, wenn der Halter ein offiziell anerkanntes
Zuchtbuch vorlegt.

Allerdings wird nicht jedes in Deutschland anerkannte Zuchtbuch auch von
Frankreichs Behörden akzeptiert - deshalb rät der Tierschutzbund Haltern,
sich vorher zu informieren. Darf der Hund ins Land, muss ihn grundsätzlich
ein Erwachsener führen - und zwar an der Leine und mit Maulkorb.

Nach Dänemark ist die Einreise mit Pitbull-Terriern und Tosas sowie deren
Kreuzungen verboten. Auch Ungarn lässt Hunde zahlreicher Rassen die
Landesgrenzen nicht passieren. In den Niederlanden ist die Einreise mit
Pitbulls und Hunden, die ihnen ähnlich sehen, verboten. Das bedeutet etwa
für Besitzer von American Staffordshire Terriern, dass sie auf jeden Fall
die Zuchtpapiere dabeihaben müssen. Sonst kann der Hund wie auch in
Frankreich beschlagnahmt oder sogar eingeschläfert werden.

http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/21952
Hansjörg H. Teichmann
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