26-09-2007, 20:09
Erstmal Hallo!
Vorab: bin kein Laie in der Hundehaltung, auch die Ausbildung krieg ich gut gebacken, wenn es auch länger dauert, aber momentan bin ich mit meinem Latein einfach zu Ende.
Habe folgendes Problem:
Wir haben einen knapp 5Monate alten DSH-Rüden, der seit der 8.Woche bei uns ist.
Ich bin seit seiner 4.Lebenswoche regelmäßig dagewesen und hab schon einen Draht zu ihm gefunden.
Mit 8Wochen war er allerdings anders als mit 6., was ja kein Weltuntergang war.
Im Gegenteil: es gefiel mir, das aus dem bequemlichsten Rüden aus dem Wurf, ein agiler Frechdachs geworden ist.
Er ist wahnsinnig verfressen, schlingt und junkt, wenn Futter ein wenig später "serviert" wird.
Folgendes: Der Rüde ist wahnsinnig dominant.
Er "müpft" bei der Mali-Hündin auf, stellt alles in Frage, was die Familienmitglieder aufgestellt haben und meine "Regeln" werden einfach umgangen, es wird also regelmäßig versucht!
Sprich: gelbe Tüte ist tabu, er versucht es dennoch.
Ich ruhig und konsequent, bestehe auf dem "Nein"...
Der Kleine knurrt und probiert es dennoch, was letzten Endes zu einem täglichen Kampf ausgeartet ist.
Nun werden diese Streitpunkte vehement abgewehrt, sprich aus dem Weg geschafft, um gar keine Versuchung aufkommen zu lassen.
Seit er klein war, war er auch kein großer Fan von Streicheleinheiten und auch länger festgehalten werden war ihm ein Gräuel.
Zähnezeigen lernen...darüber will ich mal nix los werden!
Auf dem HuPla, wir machen schon Sitz und Komm (für mehr fehlt einfach die Konzentration), ist er sehr aufgeweckt, läßt sich bedingungslos streicheln und bleibt auch aufgeweckt dabei.
Beim Bällchen spielen zeigt sich allerdings wieder seine Dominanz.
Er streitet mit mir um den Ball, hat er ihn, wird er dominant und gibt ihn nicht mehr her.
Ein zweiter Ball konnte da auch nicht helfen, ich war froh, das stets die lange Leine dran ist an dem Racker!
Als der Helfer mit ihm und dem Lappen "rocken" wollte, zeigte sich folgendes Verhalten...
Bellen, Knurren und stetig der Versuch, an die Wäsche zu gehen, sprich Füße angeschnappt.
Nur in der Fährte sind wir ein "Dream-Team"...meine Ruhe überträgt sich auf ihn und für sein Alter sucht er ziemlich gut, auch sehr konzentriert.
Umherfliegende Vögel, Geräusche und auch andere Hunde, die weiter weg sind, lenken ihn nicht ab, er sucht konzentriert (und gierig) weiter!
Mit der Hündin hat er es sich schon verscherzt, die kann den nicht mehr sehen, nachdem die beiden eine Beißerei angefangen hatten, sind sie auch konsequent getrennt worden.
Ich gehe auch dreimal am Tag getrennt spazieren, nur die große Runde wird gemeinsam absolviert, da die sich 2Stunden hinzieht!
Ich hatte noch nie einen Rüden, dies ist der allererste.
Alle Hunde, egal ob eigene oder Pflegehunde, waren stets Hündinnen.
Es waren auch dominante dabei, doch dies ist ein völlig anderes, unbekanntes Exemplar in "meiner Hundewelt".
Und ich komm mit dem Kleinen nicht weiter.
Zumal er knapp 5Monate ist, und ich frage mich, wie das in welche Bahnen gelenkt werden sollte, damit ein Zusammenleben möglich ist!
Ich habe ein solches Verhalten bei solch einem jungen Tier noch nie gesehen und dementsprechend bin ich verunsichert, ob wir beide überhaupt ein Team werden können, das lange Freude aneinander findet!
Auch seine "Aufpasser"-Aufgabe nimmt er sehr ernst.
Im Garten (er pennt im Zwinger) wird er fast immer freigelassen, nur nachts muß er rein.
Bei schlechtem/sehr kaltem Wetter wird natürlich drinnen im Haus viel gemacht.
Im Garten verbellt er die Leute, die nachts noch unterwegs sind.
Er ist sich auch nicht zu Schade, in den Maschendrahtzaun zu beißen.
Mein Onkel arbeitet viel mit Schrott, daher lagern einige Teile bei uns im hinteren Teil des Gartens.
Dort werden einzelne Stücke gepackt und durch die Gegend getragen.
Mittlerweile ist auch dies mit Maschendraht umwickelt, damit die Zähne des Kleinen nicht drunter leiden.
Ich danke im Voraus für alle möglichen Tipps und auch Hinweise auf mein eigenes Fehlverhalten!!!
Vorab: bin kein Laie in der Hundehaltung, auch die Ausbildung krieg ich gut gebacken, wenn es auch länger dauert, aber momentan bin ich mit meinem Latein einfach zu Ende.
Habe folgendes Problem:
Wir haben einen knapp 5Monate alten DSH-Rüden, der seit der 8.Woche bei uns ist.
Ich bin seit seiner 4.Lebenswoche regelmäßig dagewesen und hab schon einen Draht zu ihm gefunden.
Mit 8Wochen war er allerdings anders als mit 6., was ja kein Weltuntergang war.
Im Gegenteil: es gefiel mir, das aus dem bequemlichsten Rüden aus dem Wurf, ein agiler Frechdachs geworden ist.
Er ist wahnsinnig verfressen, schlingt und junkt, wenn Futter ein wenig später "serviert" wird.
Folgendes: Der Rüde ist wahnsinnig dominant.
Er "müpft" bei der Mali-Hündin auf, stellt alles in Frage, was die Familienmitglieder aufgestellt haben und meine "Regeln" werden einfach umgangen, es wird also regelmäßig versucht!
Sprich: gelbe Tüte ist tabu, er versucht es dennoch.
Ich ruhig und konsequent, bestehe auf dem "Nein"...
Der Kleine knurrt und probiert es dennoch, was letzten Endes zu einem täglichen Kampf ausgeartet ist.
Nun werden diese Streitpunkte vehement abgewehrt, sprich aus dem Weg geschafft, um gar keine Versuchung aufkommen zu lassen.
Seit er klein war, war er auch kein großer Fan von Streicheleinheiten und auch länger festgehalten werden war ihm ein Gräuel.
Zähnezeigen lernen...darüber will ich mal nix los werden!
Auf dem HuPla, wir machen schon Sitz und Komm (für mehr fehlt einfach die Konzentration), ist er sehr aufgeweckt, läßt sich bedingungslos streicheln und bleibt auch aufgeweckt dabei.
Beim Bällchen spielen zeigt sich allerdings wieder seine Dominanz.
Er streitet mit mir um den Ball, hat er ihn, wird er dominant und gibt ihn nicht mehr her.
Ein zweiter Ball konnte da auch nicht helfen, ich war froh, das stets die lange Leine dran ist an dem Racker!
Als der Helfer mit ihm und dem Lappen "rocken" wollte, zeigte sich folgendes Verhalten...
Bellen, Knurren und stetig der Versuch, an die Wäsche zu gehen, sprich Füße angeschnappt.
Nur in der Fährte sind wir ein "Dream-Team"...meine Ruhe überträgt sich auf ihn und für sein Alter sucht er ziemlich gut, auch sehr konzentriert.
Umherfliegende Vögel, Geräusche und auch andere Hunde, die weiter weg sind, lenken ihn nicht ab, er sucht konzentriert (und gierig) weiter!
Mit der Hündin hat er es sich schon verscherzt, die kann den nicht mehr sehen, nachdem die beiden eine Beißerei angefangen hatten, sind sie auch konsequent getrennt worden.
Ich gehe auch dreimal am Tag getrennt spazieren, nur die große Runde wird gemeinsam absolviert, da die sich 2Stunden hinzieht!
Ich hatte noch nie einen Rüden, dies ist der allererste.
Alle Hunde, egal ob eigene oder Pflegehunde, waren stets Hündinnen.
Es waren auch dominante dabei, doch dies ist ein völlig anderes, unbekanntes Exemplar in "meiner Hundewelt".
Und ich komm mit dem Kleinen nicht weiter.
Zumal er knapp 5Monate ist, und ich frage mich, wie das in welche Bahnen gelenkt werden sollte, damit ein Zusammenleben möglich ist!
Ich habe ein solches Verhalten bei solch einem jungen Tier noch nie gesehen und dementsprechend bin ich verunsichert, ob wir beide überhaupt ein Team werden können, das lange Freude aneinander findet!
Auch seine "Aufpasser"-Aufgabe nimmt er sehr ernst.
Im Garten (er pennt im Zwinger) wird er fast immer freigelassen, nur nachts muß er rein.
Bei schlechtem/sehr kaltem Wetter wird natürlich drinnen im Haus viel gemacht.
Im Garten verbellt er die Leute, die nachts noch unterwegs sind.
Er ist sich auch nicht zu Schade, in den Maschendrahtzaun zu beißen.
Mein Onkel arbeitet viel mit Schrott, daher lagern einige Teile bei uns im hinteren Teil des Gartens.
Dort werden einzelne Stücke gepackt und durch die Gegend getragen.
Mittlerweile ist auch dies mit Maschendraht umwickelt, damit die Zähne des Kleinen nicht drunter leiden.
Ich danke im Voraus für alle möglichen Tipps und auch Hinweise auf mein eigenes Fehlverhalten!!!


