08-07-2007, 12:07
Gestern kam die für uns sehr erschreckende Diagnose bei unserer erst knapp 6jährigen Hündin: Spondylose - zwei Wirbelkörper sind schon zusammengewachsen.
Vor einigen Wochen gab es die ersten Auffälligkeiten: Der Gang war nicht ganz regelmäßig, das Treppensteigen ebenso auffällig, wie das Sitzen. Fünf Gänge zu verschiedenen Tierärzten waren erforderlich, bis die Diagnose gestellt werden konnte.
Endlich habe ich verstanden, was das Zuchtziel des Deutschen Schäferhundes ist ... es dient nichts anderem als dem Erhalt und dem Wohlergehen des Deutschen Tierarztes!
Unsere beiden Schäferhunde (6 und 3 1/2) liegen uns so sehr am Herzen, dass wir nahezu alles für sie tun würden; dennoch werden sie absolut artgerecht gehalten, weder vermenschlicht, noch verhätschelt. Sie erhalten viel Bewegung, Disziplin und bestes Futter. Aber eines weiß ich: Nie wieder Deutscher Schäferhund!!!
Was hilft das tolle Wesen, das V im Schutzdienst, das tolle Pigment usw., wenn die Gesundheit mehr als zu wünschen übrig läßt.
Hier ein kleiner Überblick:
"So eine Art" Krankentagebuch:
Zuchtversuch mit der damals noch 'gesunden' Hündin scheitert. Der Muttermund ist zu eng, ein Kaiserschnitt wird erforderlich, die Hündin ist nicht instinktsicher im Umgang mit den 2 Welpen. 1 Welpe stirbt nach der Geburt und einer bei der Amme. Nochmals herzlichen Dank an Antje, dass sie sich so toll engagiert hat und versuchte, den Welpen doch noch zu retten!!!!
Wir bekommen Zuwachs: ein vielversprechender schöner grauer Rüde aus Leistungszucht. Der arme Kerl leidet immer wieder über Monate an Panostitis. Er wird sehr aufwendig klassisch schulmedizinisch und Homöopathisch behandelt. Gott sei Dank leidet er "nur" ein gutes Jahr, dann hören die Schübe auf. (Leiden heißt: der Hund kann zeitweise nur kurze Momente stehen, ohne Schmerzmittel geht gar nichts.)
Bei beiden Hunden fallen Auffälligkeiten an den Augen auf: Monatelange Fehlbehandlung, dann stellt ein Spezialist fest: Beide Hunde leiden an einer Autoimmunerkrankung, sie benötigen dauerhaft Cortison, aber damit kann man wohl das schlimmste (Erblindung) verhindern. Bei der Hündin schlägt die Therapie sehr gut an, beim Rüden weniger gut, der braucht auch schon mal eine Spritze in die Augen, ach ja, Sonnenbrillen brauchen beide auch.
Nächster Schreck: Bei der Hündin zeigen sich Tumore an der Milchleiste. OP: die Milchleiste wird entfernt.
Tja und gestern: die Hündin hat Spondylose.
Mir geht es nicht darum, dass unser Geldbeutel permanent strapaziert wird, obwohl das auch nicht immer einfach ist. Kenner werden wissen, wir reden hier nicht über ein paar Hundert Euro! Mir tun unsere Tiere leid und ich bin ehrlich gesagt sehr gefrustet. Jetzt macht mein Rüde immer häufiger beim Joggen schlapp, 10 km sind ihm oft zu viel. Oh Gott, was mag sich dahinter jetzt verbergen???
Immerhin habe ich das Zuchtziel des DSH jetzt endlich verstanden. Nur in Zukunft ohne mich. Mit meinem Rüden gehe ich nicht zur Wiederankörung. Für die Hündin hat sich der Sport erledigt und mit dem Rüden werde ich auch nicht mehr gehen, wer weiß, ob ich ihn nicht damit schädige??!
Dennoch wäre ich sehr, sehr dankbar für Ratschläge im Umgang mit der Spondylose? (Einzelne Fragen sind: Der Tierarzt hat geraten, einen Spezialisten in Bretzenheim aufzusuchen und zu klären, ob jetzt bereits eine OP etwas bringt. Hat jemand damit Erfahrungen? Hat jemand Erfahrungen mit einer zusätzlichen Behandlung mit homöopathischen Mitteln? - Ich halte ja nix davon, aber meine Frau! Wir wollen alles tun, um der Hündin noch viel Lebensqualität zu erhalten. Das ist nicht einfach, wenn man zwei Hunde hat, die ständig miteinander toben wollen. Wie ist das mit Bewegung, ist die wichtig zur Entlastung oder eher gefährlich? Bringen krankengymnastische Therapien etwas?)
Vielen Dank vorab!
Helmut Dillmann
schaeferhunde-von-mordor.de
Vor einigen Wochen gab es die ersten Auffälligkeiten: Der Gang war nicht ganz regelmäßig, das Treppensteigen ebenso auffällig, wie das Sitzen. Fünf Gänge zu verschiedenen Tierärzten waren erforderlich, bis die Diagnose gestellt werden konnte.
Endlich habe ich verstanden, was das Zuchtziel des Deutschen Schäferhundes ist ... es dient nichts anderem als dem Erhalt und dem Wohlergehen des Deutschen Tierarztes!
Unsere beiden Schäferhunde (6 und 3 1/2) liegen uns so sehr am Herzen, dass wir nahezu alles für sie tun würden; dennoch werden sie absolut artgerecht gehalten, weder vermenschlicht, noch verhätschelt. Sie erhalten viel Bewegung, Disziplin und bestes Futter. Aber eines weiß ich: Nie wieder Deutscher Schäferhund!!!
Was hilft das tolle Wesen, das V im Schutzdienst, das tolle Pigment usw., wenn die Gesundheit mehr als zu wünschen übrig läßt.
Hier ein kleiner Überblick:
"So eine Art" Krankentagebuch:
Zuchtversuch mit der damals noch 'gesunden' Hündin scheitert. Der Muttermund ist zu eng, ein Kaiserschnitt wird erforderlich, die Hündin ist nicht instinktsicher im Umgang mit den 2 Welpen. 1 Welpe stirbt nach der Geburt und einer bei der Amme. Nochmals herzlichen Dank an Antje, dass sie sich so toll engagiert hat und versuchte, den Welpen doch noch zu retten!!!!
Wir bekommen Zuwachs: ein vielversprechender schöner grauer Rüde aus Leistungszucht. Der arme Kerl leidet immer wieder über Monate an Panostitis. Er wird sehr aufwendig klassisch schulmedizinisch und Homöopathisch behandelt. Gott sei Dank leidet er "nur" ein gutes Jahr, dann hören die Schübe auf. (Leiden heißt: der Hund kann zeitweise nur kurze Momente stehen, ohne Schmerzmittel geht gar nichts.)
Bei beiden Hunden fallen Auffälligkeiten an den Augen auf: Monatelange Fehlbehandlung, dann stellt ein Spezialist fest: Beide Hunde leiden an einer Autoimmunerkrankung, sie benötigen dauerhaft Cortison, aber damit kann man wohl das schlimmste (Erblindung) verhindern. Bei der Hündin schlägt die Therapie sehr gut an, beim Rüden weniger gut, der braucht auch schon mal eine Spritze in die Augen, ach ja, Sonnenbrillen brauchen beide auch.
Nächster Schreck: Bei der Hündin zeigen sich Tumore an der Milchleiste. OP: die Milchleiste wird entfernt.
Tja und gestern: die Hündin hat Spondylose.
Mir geht es nicht darum, dass unser Geldbeutel permanent strapaziert wird, obwohl das auch nicht immer einfach ist. Kenner werden wissen, wir reden hier nicht über ein paar Hundert Euro! Mir tun unsere Tiere leid und ich bin ehrlich gesagt sehr gefrustet. Jetzt macht mein Rüde immer häufiger beim Joggen schlapp, 10 km sind ihm oft zu viel. Oh Gott, was mag sich dahinter jetzt verbergen???
Immerhin habe ich das Zuchtziel des DSH jetzt endlich verstanden. Nur in Zukunft ohne mich. Mit meinem Rüden gehe ich nicht zur Wiederankörung. Für die Hündin hat sich der Sport erledigt und mit dem Rüden werde ich auch nicht mehr gehen, wer weiß, ob ich ihn nicht damit schädige??!
Dennoch wäre ich sehr, sehr dankbar für Ratschläge im Umgang mit der Spondylose? (Einzelne Fragen sind: Der Tierarzt hat geraten, einen Spezialisten in Bretzenheim aufzusuchen und zu klären, ob jetzt bereits eine OP etwas bringt. Hat jemand damit Erfahrungen? Hat jemand Erfahrungen mit einer zusätzlichen Behandlung mit homöopathischen Mitteln? - Ich halte ja nix davon, aber meine Frau! Wir wollen alles tun, um der Hündin noch viel Lebensqualität zu erhalten. Das ist nicht einfach, wenn man zwei Hunde hat, die ständig miteinander toben wollen. Wie ist das mit Bewegung, ist die wichtig zur Entlastung oder eher gefährlich? Bringen krankengymnastische Therapien etwas?)
Vielen Dank vorab!
Helmut Dillmann
schaeferhunde-von-mordor.de



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