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thp in solingen oder umgebung gesucht
#1
kann mir jemand jemanden empfehlen?

hab hier in solingen ein paar durch, die mir alle nicht gefallen (klingt doof, aber es muss halt eine art vertrauen da sein und das war nicht...) fahre momentan 60 km eine tour zu meiner alten...aber auf dauer?

vielleicht kennt ja hier der ein oder andere jemand gutes...
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#2
Hallo olto!

Dazu habe ich heute eine interessante Meldung bekommen.


AHO Aktuell - Informationen zur Tiergesundheit

Das gibt's doch nicht: Tierheilpraktiker (14.06.2007)

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Bonn (aho) - Sie haben gerade nichts Besseres zu tun, suchen eine
Nebenbeschäftigung, wollen mal was Neues ausprobieren? Dann werden Sie
doch Tierheilpraktiker! Das kostet nichts, weder Zeit noch Geld, macht
sich gut auf dem Klingelschild und besonderes Können oder gar eine
Prüfung wird von Ihnen auch nicht verlangt.

Etwas überspitzt formuliert, aber wahr und kaum bekannt: In
Deutschland existiert kein gesetzlicher Rahmen für das Berufsfeld des
Tierheilpraktikers, jedermann darf sich so nennen und den Beruf
ausüben. Er hat sich lediglich an die für alle Bürger geltenden
rechtlichen Bestimmungen zu halten, etwa das Tierseuchen-, Tierschutz-
oder Arzneimittelgesetz. Das bedeutet gleichsam, dass ihm zahlreiche
tierärztliche Tätigkeiten strikt untersagt sind, wie Impfen, Abgabe
verschreibungspflichtiger Medikamente oder operative Eingriffe mit
Betäubung. Hierauf weist jetzt die Bundestierärztekammer (BTK) mit
Sitz in Bonn hin.

Ein Umstand, der durchaus auch Tierschutzrelevanz aufweist. Nicht
auszuschließen ist schließlich, dass bei fehlendem Fachwissen
eventuelle Krankheiten der Tiere übersehen bzw. falsch oder gar nicht
behandelt werden. Eben dies erkannten auch Abgeordnete der
Bundestagsfraktion DIE LINKE. und stellten jüngst eine Kleine
Anfrage an die Bundesregierung ("Tierheilpraktiker - ein Gewerbe ohne
bundesrechtliche Vorschriften"). [1]

Tatsächlich ist Tierhaltern oft nicht klar, welche Ausbildung und
Leistungen man bei einem Tierheilpraktiker erwarten kann, was ihn von
einem Tierarzt unterscheidet. Eine Abgrenzung wird für den Laien
zusätzlich erschwert, indem so mancher "Heilkünstler" das Berufsfeld
durch unangemessene Anpreisungen aufzuwerten versucht, sich
"Diplom"-Tierheilpraktiker nennt oder als "diplomiert" bezeichnet.
Solche Bezeichnungen gaukeln Nichtfachleuten einen staatlich
anerkannten Abschluss vor, den es in der Realität nicht gibt. Das
gleiche gilt übrigens auch für "Diplom"-Tierpsychologen,
"Diplom"-Tierhomöopathen, "Diplom"-Tierakupunkteure etc.

Wer für seinen Schützling die bestmögliche Behandlung wünscht und
dabei auf Naturheilverfahren nicht verzichten möchte, sollte sich an
einen Tierarzt wenden, der sich zusätzlich auf alternative
Heilmethoden spezialisiert hat, so die BTK. Für Tierhalter hat der
Besuch bei einem solchen Experten den weiteren Vorteil, zwischen
klassischen Heilverfahren und der Alternativmedizin bei der Behandlung
seines Tieres wählen zu können. Denn nicht jedes Leiden ist mit
Naturheilverfahren behandelbar. Oft ist eine Kombination mit der
Schulmedizin sinnvoll, die nur ein Tierarzt bieten kann.
Veterinärmediziner haben den Beruf in 5½ Jahren in Theorie und Praxis
erlernt und sich gegebenenfalls weitere zwei Jahre in Akupunktur,
Homöopathie, Biologischer Tiermedizin, Physiotherapie oder
Verhaltenstherapie weitergebildet. Keine andere Berufsgruppe kann ein
ähnlich breites Spektrum an Fachwissen bieten.

Lange fahnden muss man nach einem derartig spezialisierten Tierarzt
inzwischen nicht mehr, selbst im Kuhstall kommen mittlerweile
Akupunkturnadeln zum Einsatz. Bei der Suche nach entsprechenden
Experten stehen den Tierhaltern aber auch die Geschäftsstellen der
Tierärztekammern der Länder beratend zur Seite.



Links
[1] http://dip.bundestag.de/btd/16/055/1605504.pdf

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© Copyright AHO Aktuell - Informationen zur Tiergesundheit
ein Service von ANIMAL-HEALTH-ONLINE



Gruss Zimmi
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#3
hi zimmi... (man müsste sich mal wieder treffen *G*)

der bericht ist sehr interessant, ok dann korrigiere ich mich und suche einen klassisch arbeitenden tierhomöopathen *G*
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#4
Hallo olto und Zimmi,
da muss ich mich mal zwischenschalten. Ich bin Tierheilpraktiker und bin auch ganz und gar Eurer Meinung, dass es hier sog. "schwarze Schafe" gibt. Und es ist auch alles absolut korrekt was in Deinem Beitrag steht olto. Allerdings alle Tierheilpraktiker schlecht zu machen finde ich nicht in Ordnung. Ich z.B. habe ein 1 1/2 jährige Ausbildung mit Abschlussprüfung hinter mir und bilde mich derzeit weiter in der klass. Homöopathie für Tiere. Ich bin grundsätzlich dafür, dass dieser Beruf oder besser gesagt jeder Tierheilpraktiker eine Prüfung machen sollte!!!!! Denn nur durch diese sog. "schwarzen Schafe" haben Tier-
heilpraktiker im allg. einen schlechten Ruf, eben weils halt jeder machen darf!!
So etwas finde ich nicht gut. Die Ausbildung die ich hinter mir habe war sehr umfangreich und auch die Prüfungsanforderungen sind mittlerweile ziemlich hoch gesteckt. Ich habe für die Prüfung eine Facharbeit, einen mündlichen Teil, einen schriftlichen und einen praktischen Teil zu erfüllen gehabt. :i:
Luna
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#5
Hallo Luna,

ich habe niemanden angeprangert. Es war lediglich eine Meldung, die ich gestern zufällig als Newsletter erhalten habe.

Es sollte nur zur Info dienen.
Falls du dich angegriffen fühlst, dann entschuldige ich mich bei dir.

Gruss Zimmi
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#6
Hallo Zimmi,
nein, eigentlich fühle ich mich nicht angegriffen. Denn in dem Beitrag steht ja absolut alles richtig drin. Und wie gesagt es gibt hier auch "solche" und "solche" THP's, deshalb sollte man schon genau prüfen wen man an sein Tier ran lässt.
Viele Grüße
Luna
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#7
wie auch immer, hat denn keiner ne brauchbare adresse?
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#8
Na da haben wir ja wieder den Fall, wie man das Volk durch den ein o. anderen Beitrag gezielt täuschen kann.
Ich finde es nur traurig Zimmi, dass du auf so einen Quatsch reagierst bzw. es noch verbreitest.
Solche Publikationen sind doch einfach nur schlecht, ein schlechter Behandler wird noch schneller verschwinden als du ihn gesehen hast, da wir sofort am Erfolg gemessen werden.
Beim Arzt lässt man sich doch wesentlich länger hinhalten, bei uns geht es ja meist nicht auf Karte.

Die Vertrauensbasis muss stimmen u. der Behandler muss auch etwas können, das ist absolut richtig.

Leider überzeugen mich die TA's auf grund ihrer geschäftlichen Ausrichtung u. auch ob der Engstirnigkeit vieler immer weniger.
Akupunkturnadeln setzen u. von Akupunktur etwas verstehen, ist etwas ganz anderes.
Ähnliches gilt für Homöopathie.
Beide Therapien haben einen ganz anderen Ansatz des Heilens wie der, der in der Schulmedizin betrieben wird u. leider kommen die TA's aus ihrer erlernten Schiene da nicht raus.
Einer der wenigen ist Dr. Becvar, wer sich also mal informieren möchte, sollte mal ein Buch von ihm lesen.
Da gehen sicher einigen mal die Augen auf.

Es wird ja auch immernoch über Homöopathie diskutiert,
http://www.quantec.ch/deutsch/pdf/003_Ho...dionik.pdf
vielleicht einfach mal diese Studie von unvoreingenommenen Smile Schulmedizinern lesen.


Ich könnte mittlerweile über die vielen Fehldiagnosen an mir o. an meinen Hunden ein Buch schreiben, einfach nur traurig.

Wenn ihr selbst keine Ahnung habt bzw. keine Erfahrungen habt, sollte man doch kein Hörensagen betreiben, oder?

Gruß Jürgen
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#9
Hallo Jürgen,
so sieht man sich wieder!! :hallo:
Das ist eben das schlimme, wenn der Beruf des Tierheilpraktikers dann so schlecht gemacht wird! Ich bin auch der Meinung, dass eine gute Vertrauensbasis geschaffen werden muss und außerdem nicht jeder gleich ist!
Grüssle
Luna
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#10
Zitat:Na da haben wir ja wieder den Fall, wie man das Volk durch den ein o. anderen Beitrag gezielt verdummen kann. Solche Publikationen sind doch einfach nur schlecht, ein schlechter Behandler wird noch schneller verschwinden als du ihn gesehen hast, da wir sofort am Erfolg gemessen werden.

Hallo Jürgen,

ein solcher Beitrag verdummt nicht, er sensibilisiert!

Erstens verschwindet ein schlechter Behandler nicht so ohne weiteres - jedenfalls nicht, ohne dass er dem ein oder anderen Tier massiv geschadet oder es sogar umgebracht hat!

Zweitens hat das Gros der sogenannten THPs, die ich bisher so kennengelernt habe (und ich stehe alternativen Heilmethoden eher aufgeschlossen gegenüber!), nicht einmal rudimentärste Kenntnisse in Anatomie und Physiologie!

Drittens habe ich mir umfangreichstes Info-Material der verschiedensten "Ausbildungsinstitute" kommen lassen und bin entsetzt über das, was da teilweise geboten wird!

Und viertens habe ich mir gegönnt, an diversen Kursen selbst einmal teilzunehmen (ich möchte über nichts urteilen, was ich nicht kennen gelernt habe) und mußte feststellen, dass ein nicht unerheblicher Teil der Aspiranten unter wirklich maßloser Selbstüberschätzung litt (anders kann man das nicht nennen, wenn jemand nach drei Stunden Unterricht sich bereits zutraut, Luftröhrenschnitte durchzuführen, komplizierte Geburten zu betreuen etc).

Und fünftens haltet Ihr es doch für legitim, die "Schulmediziner" anzuprangern. Ist das dann keine Volksverdummung???? Gleiches Recht für alle, würde ich sagen.

Jedenfalls spiegelt meiner Meinung der Artikel die tragische Realität wieder! THP darf sich jeder nennen (ist Fakt), eine wie auch immer geartete Ausbildung ist nicht nötig (auch Fakt) und eine Qualitätskontrolle gibt es schon gar nicht (auch Fakt). Das wäre nicht weiter schlimm, wenn es sich um Lappalien wie Frisuren, Nagelpflege oder ähnliches handeln würde. Aber in Anbetracht der Tatsache, dass es sich hier um die Gesundheit/Krankheit unserer Tiere und im schlimmsten Falle um Leben oder Tod handeln kann, ist Kritik nicht nur erlaubt, sondern unerläßlich.

LG

Bine
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