15-01-2022, 13:01
doghunter,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27107-Verbot-von-Stachelhalsband/?postID=192721#post192721 schrieb:Und das wiederum ist deine kleine, ich bin fast geneigt zu sagen beschränkte, Sicht auf die Dinge.TobiP,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27107-Verbot-von-Stachelhalsband/?postID=192717#post192717 schrieb:Wisst ihr was mir auf den Sack geht!?Ja, weil diese "alten Hasen" sich "Wissen & Können" erarbeitet haben und sich in der Materie besser auskennen, als ein Anfänger der seinem Hund gerade das "hüpfen über eine Tonne" beigebracht hat!Wissen braucht Zeit und erfordert neben einem starken Fundament auch die Bereitschaft immer wieder zu lernen. Auch das Wissen, das gerade Behörden aufgrund ihrer Struktueren sehr langsam arbeiten gehört dazu!
Es sind die mit der Jahrzehnte langen Erfahrung, die "alten Hasen", die schimpfen, jammern und sich Sorgen machen.
Deshalb gestatte den "wissenden" alten Hasen sich Sorgen um den Gebrauchshund zu machen, den wir seit 30, 40, 50 Jahren züchten, ausbiden und führen
TobiP,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27107-Verbot-von-Stachelhalsband/?postID=192719#post192719 schrieb:Fakt ist daß Behörden und Verbände "trotz ihres überaus engagierten, koordinierten, kompetenten und vorausschauenden" Engagement nicht in der Lage waren sich gegen den organisierten Tierschutz durchzusetzen.Nein, das ist vielleicht deine "kleine und beschränkte" Sicht auf das Problem!
Das ist ein Armutszeugnis für Verbände UND Behörd
Das Gesetz wurde vorbereitet und die Entwürfe sowohl bei den Behörden als auch Verbänden (zumindest die, wo ich drin bin) besprochen. Dann wurde plötzlich kurz vor der Abstimmung zum neuen Gesetz über "NGO´s / Lobbyisten" der Passus "Stachelhalsband / Zwang" dort eingefügt (der bis dato nicht in einem Entwurf drin stand) dazu gefügt und abgestimmt.
Man hatte überhaupt keine Zeit mehr dagegen etwas zu unternehmen (wobei einigen Verbänden das auch vermutlich sehr Recht war)! Nach Abstimmung vergingen dann einige Monate bis zur Gültigket des Gesetzes. Also eigentlich keine Chance für jemanden, weil es die NGO´s oder Lobbyisten sehr geschickt angestellt haben!
Letztendlich magst du das ja toll finden und damit klar kommen, das ist schön für dich. Den Arbeitsrassen an sich, dem engagierten Hundesportler und dem DHF nutzt das nichts, denn ohne Zwänge ist keine sinnvolle Arbeit im "sicheren" Bereich möglich! Ohne Selektion keine Zucht von Gebrauchshunden möglich! Also wird man entweder "Gesetzesbrecher", geht ins Ausland oder gibt auf! Das entscheidet jeder für sich, bei der Behörde die Leitung!
PS: Zu Pierre seinem Statement habe ich in FB ausführlich geantwortet und stimme ihm massiv zu
PPS: Im Ausland blüht der Schutzhundesport übrigens massiv auf
Zum einen wüsstest du, würdest du meine Beiträge halbwegs aufmerksam lesen, daß ich explizit DAFÜR bin daß den Diensthundehaltenden Behörden der Zugang zum Stachel NICHT verwehrt wird!
Ich habe nur in den vergangenen 10 Jahren in den Vereinen wesentlich mehr "Training" gesehen das der Tierquälerei näher stand als einer Ausbildung daß ich überzeugt davon bin daß der Stachel für die Breite Masse weg muß!
Und wenn jetzt wieder das "Argument" kommt von wegen "Aber die Hunde die ich die letzten Jahrzehnte geführt habe . . ." dann muss man das jetzt klar benennen:
Diese Zeit ist IM SPORT vorbei!
Diese Hunde haben heute im Sport keinen Platz mehr!
Die Zeit der Leute die explizit diese Hunde führen möchten ist abgelaufen.
Und nochmal, nachdem du Texte anscheinend nur teilweise ließt:
Ich habe nicht geschrieben daß das Gesetzgebungsverfahren 10 Jahre oder mehr gedauert hat sondern daß die dahinterliegende ENTWICKLUNG diesen Zeitraum eingenommen hat!
Und die ENTWICKLUNG verantworten nun Mal die alten Hasen, die Dieser trotz ihrer Erfahrung, ihres Wissens, ihres Könnens und ihres Engagements nicht genug entgegensetzen konnten!
Als Neuling kommst du, egal in welchem Bereich, halt nun Mal nicht in die Position in der du entsprechenden Einfluss nehmen kannst.
Aber schön daß wir uns wenigstens einige sind was die Tierschutzorganisationen angeht.
Sie haben es geschickter angestellt als Vereine, Verbände und Behörden.
Und vielleicht ist genau das der Punkt um den es geht. Der Punkt an dem man ansetzen kann.
Wir haben hier eine Diskussion über 26 Seiten die bisher noch KEINEN EINZIGEN Lösungsansatz gebracht hat.
Jetzt wäre es an der Zeit zu schauen:
Was haben die TS Organisationen gemacht?
Wie haben sie es gemacht?
Wen haben sie ins Boot geholt?
Welche Netzwerk haben sie sich dafür geschaffen?
Und dann kann man Bemühungen anstellen um die eigenen Interessen wieder durchzusetzen.
Aber es wird viele Jahre dauern und viel Engagement erfordern!
Gruß
Tobi
Regeln sind nun mal Regeln! Verbote sind Verbote!
IMMER - ÜBERALL - UNABDINGBAR - AUSNAHMSLOS
Außer beim Strom . . . <X
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