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Manny K,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26311-Fährtenansatz/?postID=181971#post181971 schrieb:ich dachte die Berwertung beginnt ab dem ansatz....
beste Grüsse
Ich auch....
Aber es gibt in der Tat eine Regelung von der VDH-Gebrauchshundkommission, dass ein vorzeitiges Einsuchen vor dem Ansatz zu entwerten ist... ist aber eine neue Regelung. Damit ist aber gemeint, dass ich den Hund bereits auf der Spur des Fährtenlegers ansetze und ihn quasi zum Ansatz suchen lasse. Es ist nicht die Rede davon, dass der Hund in der Unterordnung oder im Fuß zu laufen hat.
Kommt, wenn ich das richtig weiß, vom DMC. Es schwirren da Entwertungen von 2 Punkten im Raum.
Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mich darum nie beim Richten gekümmert habe, da ich den Sinn dieser Regelung nicht verstehe und es für mich auch keine Relevanz für die Qualität der Ausbildung oder des Suchverhaltens hat.
Viele Grüße
Sören
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sich auf das wesendliche zu Konzentrieren ist Hilfreich....
beste Grüße
Alle sagten,es geht nicht,da kam einer der das nicht wusste-und tat es....
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Ich habe schon HF erlebt, die ihre Hunde auf die Fährtenlegerspur vorher mit Hörzeichen ansetzen......das wurde natürlich entwertet. Absatz ist am Schild!
Aber man kann es auch langsam übertreiben......und alles klein reden!
Ich werde definitiv nach wie vor meine Hunde weiterhin so ausbilden, wie es mir persönlich gefällt.
Und nicht, wie es irgendwelchen Richtern gefällt. Denn man kann niemals seinen Hund so ausbilden, das alle LRs es toll finden!
Oder weil die Masse anfängt, irgendwekche Dressur vorher einzubringen
Das kostbarste Vermächtnis eines Hundes, ist die Spur, die seine Liebe in unserem Herzen zurückgelassen hat.
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Sören,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26311-Fährtenansatz/?postID=181972#post181972 schrieb:Aber es gibt in der Tat eine Regelung von der VDH-Gebrauchshundkommission, dass ein vorzeitiges Einsuchen vor dem Ansatz zu entwerten ist... ist aber eine neue Regelung. Ok,wo kann der gemeine HF das nachlesen?
Sören,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26311-Fährtenansatz/?postID=181972#post181972 schrieb:Kommt, wenn ich das richtig weiß, vom DMC. Ja,die kommen auf sowas.
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!
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Sören,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26311-Fährtenansatz/?postID=181972#post181972 schrieb:Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mich darum nie beim Richten gekümmert habe, da ich den Sinn dieser Regelung nicht verstehe und es für mich auch keine Relevanz für die Qualität der Ausbildung oder des Suchverhaltens hat.
Relevanz hat das schon. Wenn ein Hund in Verhaltensbereitschaft Färhten ist und das Gelände scannt, ist das erstmal richtig. Und wenn er, mein Hund unterwegs die Anmarschstrecke des Fährtenlegers aufsammelt, dann ist das eben so. Es ist ja der einzige Geruch auf dem Acker. Es ist nicht plausibel - für den Hund - Jetzt darf ich nicht suchen, jetzt darf ich suchen und ihm dann die Hintergrundinformationen erstmal vorzuenthalten (Umgebung -sgerüche) und sie ihm dann ad hoc vor die Pfoten zu kippen und zu erwarten, daß alles in Sekundenbruchteilen sortiert ist. (hier kommt regelmäßig das Beispiel Kohlroulade in der Küche. Die ist der dominierende Geruch und erst nach 10 Minuten nehme ich den Rest war. Ein guter Selbstversuch ist, seiner Süßen bzw. ihrer Parfümgeruchsspur durch die Drogerie zu folgen. + Rieche jetzt nicht, rieche, jetzt nicht mehr, jetzt nur ein bißchen, halte den Kopf so, mehr nach links, 1° mehr bitte, mehr Anmut, Rute höher, nein tiefer, ist ein anderer Richter heute...)
Ich selbst, und damit fahre ich gut, habe die Angewohnheit, mir weder genauen Abgangspunkt, noch Fährtenverlauf, noch Ablageort der Gegenstände zu merken. Wird schon irgendwo sein.
Begründung: Vor Jahren stand die Überlegung an, ob ich zur Suche des eigenen Kindes meinen eigenen Hund nehme oder lieber gleich einen anderen.
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Heinz.S,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26311-Fährtenansatz/?postID=181975#post181975 schrieb:Sören,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26311-Fährtenansatz/?postID=181972#post181972 schrieb:Aber es gibt in der Tat eine Regelung von der VDH-Gebrauchshundkommission, dass ein vorzeitiges Einsuchen vor dem Ansatz zu entwerten ist... ist aber eine neue Regelung. Ok,wo kann der gemeine HF das nachlesen?
Hallo Heinz,
soweit ich weiß nirgends... das ist ja das Problem im momentanen System.
Die VDH-Gebrauchshundkommission regelt irgendwas, gibt das an die Richterobleute der Verbände weiter. Diese schulen die Richter und die Ausbildungswarte der jeweiligen Landesverbände und die dann wiederum die Ausbildungswarte der einzelnen Vereine.... die sind dann wieder Ansprechpartner der Hundeführer und müssen dieses Wissen dann transportieren... so sollte es laufen.
Tut es aber nicht, da es zu viel "stille Post" ist und einfach zu viele Informationen von "oben nach unten" verloren gehen.
Im Zeitalter des Internets wäre es ein Leichtes, alle diese Informationen gebündelt irgendwo an zentraler Stelle zu veröffentlichen. Angeregt wurde das schon sehr oft... bisher ohne Wirkung.
Aber warten wir mal ab was die neue PO 2019 bringt... sofern sie denn kommt.
Viele Grüße
Sören
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Reisender,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26311-Fährtenansatz/?postID=181976#post181976 schrieb:Es ist nicht plausibel - für den Hund - Jetzt darf ich nicht suchen, jetzt darf ich suchen und ihm dann die Hintergrundinformationen erstmal vorzuenthalten (Umgebung -sgerüche) und sie ihm dann ad hoc vor die Pfoten zu kippen und zu erwarten, daß alles in Sekundenbruchteilen sortiert ist.
Da muss ich widersprechen, man kann dem Hund durchaus plausibel machen, dass er erst suchen darf, wenn ich es ihm erlaube. Das ist nichtmals besonders schwer und für den Hund stressfrei, wenn man ein bisschen was von Ausbildung versteht.
Umgebungsgerüche nimmt ein Hund auch problemlos auf, ohne dafür die Nase auf den Boden zu knallen und Niemand erwartet, dass der Hund, wenn ich ihm die Fährtenaufnahme dann erlaube, alles in Sekundenbruchteilen sortiert.
Genau dafür ist der Abgang nämlich da mit der ausgetretenen Abgangsfläche und der Möglichkeit für den Hund, den dort vorherrschenden Geruch mehrere Sekunden lang ungestört und intensiv zu sondieren, bevor es auf die eigentliche Fährte geht.
Gruß Bettina
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@ Bettina,
natürlich kann man das so machen. Habe ich auch so gemacht. Jetzt mache ich es nicht mehr so. Es gibt immer Einlaufrunden, auch, wenn danach ein Geruch zugewiesen wird. Und wenn er Geruch hat, hat er ihn. Die Tiere wissen doch auch, was los ist und kommen wird. Soll jeder machen, wie er denkt.
Der Gehorsamskram beim Fährten und die Formalien sind nicht so meins. Denn es hört ja beim Ansatz nicht auf. Was mir zum Beispiel aufgefallen ist, daß sich viele Hunde nicht getrauen, zurückzukommen, wenn sie Probleme haben. Aber das muß jeder mit sich selbst ausmachen. So lange der Hund am Ende ankommt und Feuer hat, kann er bei mir machen, was er will.
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Klar, das muss, wie immer, jeder selber mit sich aus machen, wie wichtig sind einem der letzte (halbe) Punkt, was bin ich bereit, dafür zu geben und zu tun...
Ich führe IPO-FH, da muss ein Hund schon wirklich Wollen, daher halte ich es mit der UO / dem Gehorsam beim Fährten auch eher knapp. Aber wenn man erfolgreich führen möchte, sollte man halt gewisse Formalitäten trainieren. Und wenn ich bei einem oder zweien von 10 Richtern einen Punktverlust vermeiden kann, indem ich meinem Hund erkläre, dass er erst aufs Hörzeichen mit der Suche anfangen soll... dann mache ich das halt.
Und natürlich sollte der Hund trotzdem ein gewisses Feuer zeigen, leblose formelle Sucher werden auch auf der Fährte heutzutage von den Richtern in der Regel nicht gerne gesehen.
Gerade weil ich ne Rasse führe, die naturgemäss nicht gerade Funken sprüht, achte ich sehr darauf, dass sie bei allen Formalien frei und zielstrebig suchen.
Gruß Bettina
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Mein Beitrag ist keine Kritik am Hf. Es soll jeder machen, wie er es für richtig hält. Was bei mir aber liegenblieb, ist dies:
Bettina Balters,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26311-Fährtenansatz/?postID=181980#post181980 schrieb:Aber wenn man erfolgreich führen möchte, sollte man halt gewisse Formalitäten trainieren. Und wenn ich bei einem oder zweien von 10 Richtern einen Punktverlust vermeiden kann,
Ich halte diese Aussage für falsch. Die 1. halten sich nicht an die Formalien. Sie definieren sie und erklären ihre Formalie zum Goldstandard. Mit dem nächsten Hund gibt es dann neue Formalien.
Mein persönliches Paket reicht nicht dafür, um unter die ersten 10 zu kommen. Da spiele ich doch lieber mit meinem Hund und mache das, was geht, für mich passend. Und wer sagt, daß die Goldstandards von Irgendjemand richtig sind? Ich quäle mich doch nicht, um meinem Hund und mir bescheinigen zu lassen, daß wir nur Mittelmaß sind - nach der Meinung von Irgendjemand. Never!
Im Fährtenbereich hatte ich vor langer Zeit mal in einem Post etwas zu einer Meisterschaft geschrieben (beim DVG glaube ich): Der Sieger hatte perfekte Bedingungen und der Zweite Sturm auf der Fährte. Er wurde Zweiter, weil er von der Fährte abwich - Formalien nicht eingehalten. Wenn ich nicht gewinnen kann, könnte das Maß sein, ohne Vorbereitung auf dem Prüfungsplatz dahin zu fahren und eine Prüfung abzulegen. Wenn nicht, muß ich üben. Alles gut. Kriterium als Goldstandard: Hat Aufgabe erfüllt oder nicht.
PS: Das heißt nicht, daß es keine Regeln geben soll. Die ergeben sich aber von selbst. Und wer anfängt zu spielen (was meistens als rumspielen diskreditiert wird) , hat die Grundlagen gut verinnerlicht. (Fahrschule, Praxis, Einbeziehung der Handbremse in die Lenkprozesse und dann kommt das Nachdenken über das Fahrwerk etc. und wie das alles zu modifizieren ist. Ohne Spielen gehts nicht vorwärts! Let's have fun (auch so ein Punkt. Viele [D]hf sehen ihre Arbeit nicht als Spaß, sondern als Arbeit an.)
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