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Ingrid Giebel,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=176223#post176223 schrieb:Wenn wir jetzt Erfolg häten und die Genehmigung der PO ausgestellt wird.. wegen den Einspruchaktionen und weil die Basis unzureichend informiert wurde. Würden wir es dann anders machen ? Gute Frage.
Es recht zu machen jedermann,ist eine Kunst die keiner kann...........ich denke,das Hauptproblem ist,das man,vielleicht vergleicht mit der Wahl grade in Amerika,die Basis einfach nicht mehr hinter sich hat bei den meisten Änderungen.
Wenn du mal resümierst,dann sind es ja nicht die Übungen an sich,sondern das,was draus gemacht wird.Es würde wahrscheinlich mehr nützen,in absehbarer Zeit mal detailierte Ausführungsbestimmungen vorzugeben,an die sich alle halten müssen,bzw die einfacher und verbindlicher sind.
Dann wäre es nicht schlecht,zu analysieren,warum unser Sport Bergab geht und was man entgegen wirken könnte.
Und mit diesen Ergebnissen könnte man eine PO ausarbeiten,die einfacher in der Auslegung,vielleicht interessantere Übungen zugefügt/ ausgewechselt würden und längerfristig Bestand hätten,dann wäre das wohl besser als das,was grade gemacht wird.
Ich persönlich würde mir wünschen,das die Allroundereigenschaften unserer Hunde wieder mehr geschätzt würden und nicht so Unterordnungslastig gesehen werden.
Ein paar Anleihen aus dem Ring oder ähnlichem fände ich gut.
LG Heinz
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Zitat:Ich persönlich würde mir wünschen,das die Allroundereigenschaften unserer Hunde wieder mehr geschätzt würden und nicht so Unterordnungslastig gesehen werden.Ein paar Anleihen aus dem Ring oder ähnlichem fände ich gut.
@Heinz da bin ich ganz bei Dir! Das würde ich mir durchaus auch wünschen und auch für Hunde die "älter" werden die Hürde niedriger zu machen o. Ä.
Angelika
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Das Problem würde auch in diesem Fall sein, dass die Interpretation von "nützlichen Übungen für Allroundereigenschaften" von jedem anders interpretiert werden würde.
So regt sich dann der eine auf, dass die Schrägwand 1,60m ist, der nächste will 1,80m und der dritte die senkrechte Wand....
Auch hier gibt und gäbe es Diskussionen. Früher haben wir sie halt nicht mitbekommen - irgendwann kam die gedruckte PO; alle haben sie sich geschnappt, gelesen und trainiert. Fertig.
VG
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angieblau,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=176226#post176226 schrieb:a bin ich ganz bei Dir! Das würde ich mir durchaus auch wünschen und auch für Hunde die "älter" werden die Hürde niedriger zu machen o. Ä. Nein,das ist nicht das,was ich meine.Wenn ein Hund die 180 nicht mehr schafft,dann geht er in Rente oder macht was anderes,wo er die Probleme nicht hat.Letztlich ist das auch eine Überprüfung von Fitness,die uns Auskunft über die Belastbarkeit des Hundedurchschnitts gibt.
@Anja,Allroundeigenschaften ist für mich,das in a. die Nasenarbeit geprüft wird und nicht das grade vorliegen ZB am Ggs.In b.die Arbeitsbereitschaft,die Akzeptanz des Hundes,sich Unterzuordnen,die körperliche Fitness,ZB springen und die sozialverträglichkeit,ZB beim Ablegen etc.und in c. die Eigenschaft,zu schützen,zu wachen und das natürlich in einem strengen Korsett von Gehorsam und Nervenbelastbarkeit.
Unsere Funktionäre,insbesonders der SV haben nur einen Plan,das,was wir heute noch unter SD verstehen,abzuschaffen uznd unsere Hunde auf das mentale Niveau eines .....Retrievers zu reduzieren.
Dann lieber einen Schlußstrich ziehen und SD abschaffen,das wäre wenigstens ehrlich.
LG Heinz
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Wenn man für ältere Hunde die Sprunghöhe reduziert, gibt man dem HF und seinem Hund die Möglichkeit, den Sport in eingeschränkter Form auch weiter zu betreiben. So eine auch so benannte beschränkte Prüfung wäre sehr gut, denn sie ändert ja nichts an der vollen normalen Prüfung für alle anderen Hunde. Besser als ältere Hunde, die alles noch können ausser die volle Höhe zu springen, ganz aus dem Sport zu nehmen, ist so eine ausgewiesen beschränkte OG-Prüfung allemal. Für den Hund, den HF und die OG.
Nasenarbeit und gerades Verweisen schliessen sich nicht aus. Eine gute Nasenarbeit und ein gerades Verweisen ist besser als eine gute Nasenarbeit mit schrägem Verweisen. Das sollte so bleiben.
Die Forderung des RSV nur noch den Kern einer Übung zu bewerten läuft auf eine Nivellierung der tatsächlichen Unterschiede in den Randbereichen einer Übung hinaus. Indem man wie der RSV ständig alles leichter und undifferenzierter macht, senkt man das Niveau und nimmt den HF, die Wert auf korrekte Ausbildung bis ins Detail legen, auch den Spaß am Sport. Ein nivellierter Sport wird nicht attraktiver sondern langweiliger.
Weder FCI, noch VDH und auch nicht SV wollen den SD abschaffen. Das kann man u.a. am Entwurf der neuen PO ja sehen. Verschwörungstheorien sind auch hier nicht angebracht.
Ansonsten ist durch das Auslegen des Bringholzes auch eine Überprüfung des Triebs auf tote Beute möglich, also eine Bereicherung. Gleichzeitig sind die Bedingungen nicht so ungleich wie beim Werfen. Eine Überprüfung, ob ein HF auch gut werfen kann, ist wirklich überflüssig in unserem Sport.
Insgesamt ist der Entwurf ein guter Wurf. Er kann jetzt in der Vereinen diskutiert werden. Die Verfasser verfolgen die Diskussion und sollten Anregungen bedenken. Gegen mehr Transparenz im Vorfeld wäre nichts einzuwenden. Eine Alternative zur Entscheidung durch gewählte Funktionäre wäre eine allgemeine Abstimmung durch alle Vereinsmitglieder. Aber ob das praktikabel ist und zu besseren Veränderungen führt ist zweifelhaft, deshalb wird es auch in keiner anderen Sportart praktiziert. Den entscheidenden Funktionären grundsätzlich die Kompetenz abzusprechen und diese allein bei einer Person im RSV zu verorten, ist lächerlich.
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Die Ausführungen sind sachlich und fachlich durchaus nachzuvollziehen.
Dennoch bleibt bei aller Sachlichkeit und Fachlichkeit, dass Du Dich wiederholt unter diversen Nicks angemeldet hast und tendenziös gegen den RSV2000 und die Person von Raiser insbesondere eingestellt bist.
D.h. allem was Du schreibst bleibt aufgrund dieser beiden Sachverhalte, dass Du emotional irgendwie durch die Person von Raiser aufgebracht wirst. Das interessiert aber eben niemanden.
Mit Raiser kann man kritisch diskutieren.
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Kruemeline,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=176234#post176234 schrieb:Indem man wie der RSV ständig alles leichter und undifferenzierter macht, senkt man das Niveau und nimmt den HF, die Wert auf korrekte Ausbildung bis ins Detail legen, auch den Spaß am Sport. das sieht man unter anderem auch schon jetzt. das hat gar nicht mal so viel mit einer PO oder dem RSV zu tun, sondern hängt auch mit den anforderungen der leistungsrichter zusammen. ich denke da so an die ipo3 prfg'en von noch sehr jungen rüden die vermehrt aus der hochzucht kommen, aber auch im leistungsbereich auf OG ebene habe ich prüfungen erlebt die so undifferenziert bewertet wurden das man die lust am sport verlieren kann.
MMW79,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=176235#post176235 schrieb:Die Ausführungen sind sachlich und fachlich durchaus nachzuvollziehen. ...und darum geht es eigentlich, um die ausführungen, nicht um das persönliche das hinten dran hängt. jeder der kritisiert, muss auch kritik zu lassen, das gilt für personen genauso wie für verbände. unterschiedliche auffassungen müssen ab einem bestimmten punkt einfach akzeptiert werden.
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Kruemeline,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=176234#post176234 schrieb:Ansonsten ist durch das Auslegen des Bringholzes auch eine Überprüfung des Triebs auf tote Beute möglich, also eine Bereicherung.
Holz gleich Beute, ist das bei jedem Ausbildungsweg so? Wenn du eine aussagekräftige Überprüfung auf tote Beute möchtest , dann bitte auch mit einem Objekt was vom jeweiligen Hund auch als Beute angesehen wird.
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Kruemeline,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=176234#post176234 schrieb:Aber ob das praktikabel ist und zu besseren Veränderungen führt ist zweifelhaft, deshalb wird es auch in keiner anderen Sportart praktiziert.
In welcher anderen Sportart werden den Sportlern so oft neue Regeln vorgesetzt?
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Tote Beute (Holz ausgelegt), lebende Beute (Holz geworfen) und Trieb sind üblicher Hundeplatzsprech, den man wissenschaftlich nicht auf die Goldwaage legen sollte. Auch wenn der Hund das Holz als Mittel zum Zweck und nicht oder nicht allein als Triebziel hat, macht es einen Unterschied ob von Dritten ausgelegt oder vom HF gerade geworfen. Obwohl es hier jetzt kein Grundkurs in Hundeplatzsprech ist, sei soviel zur „Beute“ verraten :wir haben und hatten es in unserem Sport nie mit lebenden oder toten Hasen zu tun.
Im Prinzip hat sich nie soviel geändert in der PO, dass es dramatisch war und eine völlige Umstellung des Hundes bedurfte. Auch die Veränderungen der neuen PO sind schnell gelehrt und gelernt, wenn der Hund die Grundlagen ordentlich kann. Radikal geändert haben sich nur die Ausbildungsmethoden und die Ausstrahlung der Hunde. Jedenfalls in den meisten Vereinen :-)
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