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Neue PO 2018
Na Kruemel, lies noch ein paar Mal.
Dann verstehst sogar du was gemeint ist.
Auch wenn damit deine "Grenzen" erreicht sein sollten.

mfG

Thomas Müller
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Ach Leuts, was Ihr immer wollt mit "gerecht" und "ungerecht"... Natürlich kann ein LR nur das beurteilen was er sieht. Und wenn ein Hund auf einem Feldweg einen anderen beisst, während sich der LR auf dem Acker voll und ganz auf den suchenden Hund konzentriert, dann kann er das Geschehen auf dem Feldweg nun mal nicht beurteilen. Das ist doch aber in allen Belangen so. So können ja auch andere "Vergehen" zur Disqualifikation führen. Aber auch da ist es so dass es der LR in irgend einer Weise mitbekommen muss um es ahnden zu können.

Und letztendlich soll ein solcher Passus doch nur verhindern dass man sich für einzelne Sportkollegen fremdschämen muss. Sorry, gerade die Schutzhundler führen sich doch auf wie die Krone der kynologischen Schöpfung. Wir behaupten der Öffentlichkeit gegenüber genügend kompetent zu sein um unsere Hunde auch in hohen Trieblagen 100%ig in der Hand zu haben. Wird nicht immer betont dass wir unsere Hunde im Schutzdienst unter Extrembedingungen in der Hand haben, und dass diese Ausbildung einen Hund nicht gefährlich macht, sondern im Gegenteil besser führbar, weil darin so viel Wert auf eine solide Ausbildung in bezug auf den Grundgehorsam gelegt wird? Und dann wird es jetzt anscheinend für viele Leute zum Problem ihren derart gut ausgebildeten Hund vor, nach und zwischen den einzelnen Sparten so zum Auto oder auf den Platz oder zur Siegerehrung zu führen, dass er keinen Menschen oder anderen Hund beisst bzw. ernsthaft attackiert???

Sorry, Ihr macht Euch gerade sowas von unglaubwürdig Menschen gegenüber, die selbst keinen Hund in IPO führen...
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
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deralex1979,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=176120#post176120 schrieb:Und wenn ich dich mal treffe, kuscheln wir beide, weil das müssen unsere Hunde ja schließlich in Zukunft auch alle tun, und wir als Menschen sollten da doch Vorbild sein, oder...?... Wink

Hallo Alex,

nein, wir kuscheln ganz sicher nicht, so wie auch mein Hund nicht mit Dir und auch Dein Hund nicht mit mir kuscheln wird.

Wenn Du mich aber mal am Arm berührst oder mich in einer Menschenmenge zur Seite drückst, weil Du durch möchtest, dann werde ich Dich nicht krankenhausreif schlagen. Dafür habe ich eine gewisse Erziehung genossen, dass ich einfach normalen, alltäglichen Körperkontakt ertrage, ohne meinen Gegenüber zu verletzen. Ebenso lasse ich mich in einer Disco von einem Türsteher anfassen oder beim Arzt von der Krankenschwester die meinen Blutdruck misst... auch diese Menschen müssen keine Angst haben, dass ich ihnen eine reinhaue.

Das ertrage ich, das erträgst hoffentlich auch Du und das haben unsere Hunde auch zu ertragen... das nennt sich "Sozialverhalten".

Viele Grüße

Sören
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Antje,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=176136#post176136 schrieb:Ach Leuts, was Ihr immer wollt mit "gerecht" und "ungerecht"... Natürlich kann ein LR nur das beurteilen was er sieht. Und wenn ein Hund auf einem Feldweg einen anderen beisst, während sich der LR auf dem Acker voll und ganz auf den suchenden Hund konzentriert, dann kann er das Geschehen auf dem Feldweg nun mal nicht beurteilen. Das ist doch aber in allen Belangen so. So können ja auch andere "Vergehen" zur Disqualifikation führen. Aber auch da ist es so dass es der LR in irgend einer Weise mitbekommen muss um es ahnden zu können.

Antje, ( und auch Andere ), warum kommt ihr denn immer mit dem Hammer des " den anderen Hund oder einen Menschen beißen " ?
Ich sehe eine ganz andere Situation als richtig netten Stolperstein.
In den Ausführungen zur Unbefangenheitsüberprüfung heißt es ganz klar:
...........
5. die Hunde sind angeleint ( kurze Führleine - ohne Fährtengeschirr ) zu führen. Die Leine muss locker gehalten werden. Hörzeichen sind nicht zu geben.

Also: im schlecht möglichsten Fall haste Du die Leine stramm ( Hund ist aufgedreht- nicht aggressiv ), sagst ihm " hier ran Freund/Fuss oder was weis ich und triffst den " richtigen " LR. Ergebnis - Disqualifikation und neue BH/VT wg . mangelnder Unbefangenheit!
Schaun wir doch mal, wie viele HF nach so einer Maßnahme noch Spass am Sport haben. Gerade bei Auswärtsstarts wird das wohl nicht ganz einfach werden - außer , Du gibst Deinem Hund Baldrian. Dann wir aber schon in der nächsten Ecke ( Doping :i_ ).
Von den Distanzen auf einem Treppchen reden wir dann auch lieber nicht.
Ich sage abschließend nur - für m i c h lese ich aus dem neuen Entwurf eine Tendenz heraus. Ob man die befürworten will ist eine andere Sache. Und ich bin immer noch der blauäugigen Meinung: das hätte man deutlich besser und praxisbezogener machen können.
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Ich kenne eure Erfahrungen mit diversen Leistungsrichtern nicht.......
Aber aus dem was ich hier lese schließe ich, das die gruselig sein müssen!
Ich habe schon bei strengen......bis sehr strengen LRs Prüfungen geführt. Habe bis jetzt etwa bei 600 Prüfungen geführt.....aber noch niemals war ein LR derart verbohrt und willkürlich. Wenn ein Hund sich Kacke gezeigt hatte, bekam der HF immer ein paar Minuten Zeit, um den Hund unter Kontrolle zu bringen!
Die Möglichkeit zum Disq, mit Anordnung einer BH/VT Ablegung, besteht schon seit 2014.
Und in nur einem Fall weiss ich, das es mal angeordnet wurde. Ich war live dabei......
Hund war nichtmal aggressiv! Aber derart ausser Kontrolle, das nichtmal eine ordentliche An und Abmeldung beim LR möglich war. Geschweige denn eine Besprechung der gezeigten Leistung. Der HF bekam die Möglichkeit den Hund zu regeln......mehrfach.....aber es ging nicht.....somit wars ein Disq.
Aber derart pinzig und willkürliches Handeln, wie Colonia beschreibt, nee sorry......so ein Arsch ist kein Leistungsrichter!
Das kostbarste Vermächtnis eines Hundes, ist die Spur, die seine Liebe in unserem Herzen zurückgelassen hat.


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Colonia,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=176138#post176138 schrieb:
Antje,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=176136#post176136 schrieb:Ach Leuts, was Ihr immer wollt mit "gerecht" und "ungerecht"... Natürlich kann ein LR nur das beurteilen was er sieht. Und wenn ein Hund auf einem Feldweg einen anderen beisst, während sich der LR auf dem Acker voll und ganz auf den suchenden Hund konzentriert, dann kann er das Geschehen auf dem Feldweg nun mal nicht beurteilen. Das ist doch aber in allen Belangen so. So können ja auch andere "Vergehen" zur Disqualifikation führen. Aber auch da ist es so dass es der LR in irgend einer Weise mitbekommen muss um es ahnden zu können.

Antje, ( und auch Andere ), warum kommt ihr denn immer mit dem Hammer des " den anderen Hund oder einen Menschen beißen " ?
Ich sehe eine ganz andere Situation als richtig netten Stolperstein.
In den Ausführungen zur Unbefangenheitsüberprüfung heißt es ganz klar:
...........
5. die Hunde sind angeleint ( kurze Führleine - ohne Fährtengeschirr ) zu führen. Die Leine muss locker gehalten werden. Hörzeichen sind nicht zu geben.

Also: im schlecht möglichsten Fall haste Du die Leine stramm ( Hund ist aufgedreht- nicht aggressiv ), sagst ihm " hier ran Freund/Fuss oder was weis ich und triffst den " richtigen " LR. Ergebnis - Disqualifikation und neue BH/VT wg . mangelnder Unbefangenheit!
Schaun wir doch mal, wie viele HF nach so einer Maßnahme noch Spass am Sport haben. Gerade bei Auswärtsstarts wird das wohl nicht ganz einfach werden - außer , Du gibst Deinem Hund Baldrian. Dann wir aber schon in der nächsten Ecke ( Doping :i_ ).
Von den Distanzen auf einem Treppchen reden wir dann auch lieber nicht.
Ich sage abschließend nur - für m i c h lese ich aus dem neuen Entwurf eine Tendenz heraus. Ob man die befürworten will ist eine andere Sache. Und ich bin immer noch der blauäugigen Meinung: das hätte man deutlich besser und praxisbezogener machen können.

Stimmt absolut, da bin ich ganz deiner Meinung.
Zwei Worte, die mir im Leben alle Türen öffnen:

Drücken und Ziehen.
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Erko,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=176139#post176139 schrieb:Ich kenne eure Erfahrungen mit diversen Leistungsrichtern nicht.......
Aber aus dem was ich hier lese schließe ich, das die gruselig sein müssen!

Wenn man der Meinung ist, dass ausser im eigenen Verein überall nur Willkür herrscht von den Richtern, hat man halt eine bestimmte Brille auf.

In Wirklichkeit ist es doch so, dass die LR sich fast entschuldigen, wenn sie auf einer OG Prüfung mal jemand durchfallen lassen: „Da konnte ich wirklich nicht anders. Tut mir leid.“ Auch der LR, der direkt nebem dem Hund latscht und ihn bei der Fährtenarbeit stört, ist doch seit Jahren eine alte Anekdote und nicht selbst erlebte jährliche Prüfungsrealität.

Nicht nur die PO, der neue Entwurf und die Richtweise, sondern auch die LR sind ziemlich gut und integer. Könnte natürlich alles noch besser werden, aber dafür braucht es fachliche Beiträge und wohlwollendes Bemühen und nicht polemisch pauschales Schlechtmachen, um den eigenen Verein, die eigenen LR und die eigene interne PO besser aussehen zu lassen.

Es ist ganz deutlich, dass man, nachdem man im FCI, VDH sich mit seinen Vorstellungen nicht durchsetzen konnte und mit seinem provokativen Verhalten vollständig isoliert hat, jetzt überhaupt nicht mehr eine Zusammenarbeit und Konsens sucht, sondern den Krawall und die totale Abgrenzung, um so doch noch ein paar neue Mitglieder, die auch irgendwie persönlich vom VDH enttäuscht sind, zu gewinnen. Das kennt man als Nischenstabilisierung aus der Wirtschaft: klein aber fein (die Mitglieder sollen sich als Elite betrachten). Ist so ähnlich wie mit dem Geisterfahrer auf der Autobahn.
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Erko,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=176139#post176139 schrieb:...........Der HF bekam die Möglichkeit den Hund zu regeln......mehrfach.....aber es ging nicht.....somit wars ein Disq.
Aber derart pinzig und willkürliches Handeln, wie Colonia beschreibt, nee sorry......so ein Arsch ist kein Leistungsrichter!
1) wenn der HF die Gelegenheit bekäme, den Hund zu regeln - sehr ungewöhnlich, aber ok. Nur, laut PO - Entwurf ist da von Ermessen keine Rede. Hoffen und Mutmaßen bringen uns nun mal nicht weiter
2 ) nur der Korrektheit halber: ich habe nirgendwo einen Richter in die Nähe eines Körperteils plaziert, sondern nur auf mögliche Probleme - aus meiner Sicht - bei korrekter Anwendung des Entwurfes der neuen PO hingewiesen.
Gerade diese Halbheiten mit "Auge zudrücken, Verständnis zeigen " haben in der Vergangenheit immer wieder zu unerquicklichen Diskussionen und Situationen geführt. Da muss man doch bei einer neuen PO - die offensichtlich eine Verschärfung beabsichtigt - nicht auch noch den Faktor Hoffen einführen.
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Dank der umfassenden Prüfungserfahrung von "ES " wissen jetzt alle Bescheid. :dergroesste:
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Ach, Kruemeline... Vor wenigen Jahren noch selbst erlebt bei einem Leistungsrichter der LG4.

​Ich wollte die zwei machen, setze meinen Hund in der Fährte an, der geht auch super los. Nach einer Leinenlänge ungefähr brüllt es von hinten. Ich hab's erst ignoriert, aber denn - war ja der Richter, nicht wahr?!. Hole also meinen Hund aus der Fährte zurück (der versteht natürlich die Welt nicht mehr, ich muss echt ziehen), marschiere völlig perplex zum Richter, da sagt der nicht wirklich, dass da hinten ein Helikopter käme und ich warten solle, damit mein Hund keine Angst bekommt! Ich schwöre! Ich hab den angeschaut wie ein Auto, bloß vielleicht nicht so schnell und musste mich doch sehr beherrschen. Zu allem Überfluss musste ich den Hund am Abgang wieder ansetzen, nicht dort, wo ich ihn raus geholt habe. Das Ergebnis war, dass Isegrim halt immer dort, wo wir abgebogen waren, nachgesucht hat und die Fährte an sich nicht mehr angenommen hat. Zweimal das gleiche Spiel und dann durchgefallen.

​Ich habe den Hund dann an der Stelle (natürlich nur für mich) wieder angesetzt, wo ich ihn raus geholt hatte. Und, was soll ich sagen, er hat akkurat gesucht, alle Gegenstände verwiesen, Top Sad. Aber das half mir nicht mehr wirklich...

​Die Prüfungsordnung kann sein, wie sie will. Wenn ein Richter kein Hirn hat, oder einem einfach nur einen reinwürgen möchte oder was auch immer - dann wird er das können. Punktum. Egal, in welchem Verband, egal, welche Prüfungsstufe, egal, ob Männlein oder Weiblein.

​Aaaaber - das weiß ich im Vorfeld. Wenn ICH der Meinung bin, mein Hund und ich haben unser Bestes gegeben, dann kann ich damit leben. Allerdings, und das ist sicher ein wichtiger Faktor, ist der Hundesport ein gern ausgeübtes Hobby, das mir nicht dazu dient, mich zu profilieren (das tue ich woanders), sondern meinen Spaß zu haben. Damit kann ich also ganz ohne Schwierigkeiten locker bleiben 8)

LG

​Bine
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