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Neue PO 2018
#61
wenn es alles egal ist ob nun geworfen oder gelegt wird, dann stelle ich mir die Frage nach der Sinnhaftigkeit der Änderung.
Der immer gleiche Abstand - ok, ein Argument. Einem hilft es evtl. einem anderen hilft es wieder nicht.
Beim Werfen ist es doch auch so ,nur mit dem Unterschied, dass hier jeder Hundler seine eigene Entfernung definieren und üben kann.

Insgesamt nicht wirklich zielführend für mich. Nur eine Änderung um etwas zu ändern???
Bye Uwe
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#62
Gerade bei den Sprüngen halte ich das Auslegen des Holzes in einer definierten Entfernung für unsinnig. Die Hunde haben unterschiedliches Sprungvermögen, dementsprechend werfen manche HF das Holz weiter, andere näher.
Sehr schnelle Hunde mit hohen und weiten Sprüngen (Hürde) werden ggf bestraft
Die größte Leistung besteht darin, nicht andere, sondern sich selbst zu übertreffen
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#63
sportsman,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=175772#post175772 schrieb:Mensch Alex - repariere mal Deine Tastatur - da bekomme ich ja Augenkrebs beim Lesen - nicht wegen des Inhalts - nur wegen der Darstellung ...... ;-)
LG
Ralf
Ist repariert.
Zwei Worte, die mir im Leben alle Türen öffnen:

Drücken und Ziehen.
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#64
Trine,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=175781#post175781 schrieb:Gerade bei den Sprüngen halte ich das Auslegen des Holzes in einer definierten Entfernung für unsinnig. Die Hunde haben unterschiedliches Sprungvermögen, dementsprechend werfen manche HF das Holz weiter, andere näher.
Sehr schnelle Hunde mit hohen und weiten Sprüngen (Hürde) werden ggf bestraft

Dafür darf doch der Hund dann ohne Abzug mit Gefühl streifen. :i_
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#65
gibt es auch eine entfernung in der das holz hinter hürde oder wand liegen soll
mfg erwin
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#66
Th. M.,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=175800#post175800 schrieb:Dafür darf doch der Hund dann ohne Abzug mit Gefühl streifen. :i_

Je nachdem wie tief die Auflagen sind geht das relativ schnell, dass so eine Stange fällt. Eindeutlichen Vorteil haben Hunde, die mit weit nach hinten ausgestreckten Hinterbeinen springen. Einen Nachteil haben die Hunde, die im Sprung die Hinterbeine eher unter den Bauch ziehen. Denn bei denen hängt die Rute im Sprung meist nach unten, und *zack* die Stange fällt. Ohne dass der Hund tatsächlich streift.

Ein Weg die Hunde, die nicht richtig springen können (nicht selten aus gesundheitlichen Gründen), abzustufen. Aber auch die, bei denen sich die HF zu Beginn der Ausbildung nicht genug Gedanken darüber gemacht haben wie sie ihrem Hund die richtige Sprungtechnik vermitteln können. Nicht selten wir der Hund anfangs einfach "stumpf" über die Hürde geschickt in der Hoffnung, er findet die richtige Sprungtechnik selbst heraus. Manchmal klappt's, manchmal aber halt auch nicht.
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
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#67
erwin,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=175802#post175802 schrieb:gibt es auch eine entfernung in der das holz hinter hürde oder wand liegen soll

Bringen ebener Erde: 10m
Bringen Hürde/Schrägwand: 10m
Sprung ohne Holz: Hundeführer mindestens 4m hinter Hürde/Schrägwand.
Viele Grüße
Ingo
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#68
Das sollte wohl auch für einen Weit/Schnellspringer nicht so nah sein, dass er über das Holz hüpft und es in der Folge direkter aufnehmen müsste
Ich finde die Änderungen jetzt gar nicht so wesentlich, dass man sich über ( eventuelle) Vor-und Nachteile den Kopf zermartern müsste.
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#69
gibt es denn von den Verantwortlichen, die die Änderung eingebracht haben oder unterstützen eine Begründung?
M.E. sollte eine/jede Änderung der PO zu einer inhaltlichen Verbesserung führen. Das sehe ich in diesem Fall (noch) nicht.
Bye Uwe
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#70
Also ich sehe z.B. das mit der Abwurfstange schon als Verbesserung. In Bezug auf eine gerechte Bewertung: Es entfällt die doch manchmal subjektive Einschätzung des LRs darüber ob ein Hund streift oder nicht und wie stark er das tut. Fällt die Stange, gibt es Punktabzug. Bleibt sie oben, gibt es keinen. Jahrzehntelang habe ich Gemecker darüber gehört dass das im Hundesport nicht so ist und z.B. im Springreiten alles besser ist dadurch, dass das Fallen oder Liegenbleiben der Stange eindeutig und dadurch gerecht ist. Nun soll es geändert werden und dann ist das auch wieder nicht richtig.

Ausserdem wird es dann nicht mehr möglich sein die Hunde im Ausbildungsverlauf mit brachialer Gewalt über die Hürde zu zerren, wie es vereinzelt doch leider immer noch gehandhabt wird. Künftig muss man sich wirklich Gedanken darüber machen wie man seinem jungen Hund die richtige Sprungtechnik und auch den Spaß am Springen vermittelt. Viele HF haben das bisher schon gemacht, aber wenn nur ein paar HF, die diesbezüglich bisher immer noch eher "rustikal" gearbeitet haben, nun dazu gebracht werden mal ihr Hirn einschalten zu müssen ist auch das für mich eine Verbesserung. Ein DSH im Meideverhalten haut Dir die Stange mit seiner Rute bedeutend eher runter als einer, der nicht "klemmt" und deswegen diesbezüglich bedeutend freier springt. Was sich übrigens natürlich auch auf das Apportieren bezieht (falls der Hund deswegen klemmt).

Insofern finde ich es auch gut dass der Hund erst in der IPO3 Hürde und Kletterwand mit Holz springen soll. Dadurch dass der 1er-Hund beides ohne Holz springt wird dem HF = Ausbilder ja vermittelt dass es anfangs erst einmal um die Sprungtechnik geht, die es dem Hund zu vermitteln gilt. Dieser Aspekt findet bei vielen HF bisher zu wenig Beachtung, weil von vorne herein nurdas Endziel ins Auge gefasste wird ( = dass der Hund zuverlässig hin und zurück mit dem Holz springt). Da wird dann oft Druck gemacht wegen der Ausführung des Apportierens, und der Teilaspekt Sprungtechnik ist nur eine Randgeschichte. Nun soll dem HF deutlich gemacht werden dass die Sprungtechnik die Grundlage ist, die erst einmal gefestigt werden soll, bevor der Hund mit dem Holz über Hürde und Kletterwand geht.

Ich finde nicht dass das Änderungen sind nur um des Änderns willens. Meiner Meinung nach waren solche Änderungen schon lange überfällig. Auch die Sache mit dem Auslegen des Apportierholzes, um die durch die Hunde gezeigte Arbeit miteinander vegleichbarer zu machen. Der "Aspekt Hundeführer" liefert, in Bezug auf das Werfen des Holzes, für die Hunde häufig unterschiedliche Ausgangspositionen. Der eine HF wirft weiter als ein anderer, beim einen liegt das Holz gerade, beim anderen schräg usw. Gerade wenn es auf Wettkämpfen um Punkte und Teilpunkte geht macht das Gesamtbild einer Übung viel aus. Präsentiert sich der Hund, dessen HF das Holz weit wirft, auf dem Rückweg wirklich noch genau so schnell wie wenn das Holz etwas dichter liegen würde? Würde der Hund, der etwas schräg vorsitzt nachdem das Holz beim Werfen etwas zur Seite gehüpft ist, nicht vielleicht genau so gerade vorsitzen wie der Hund davor oder danach, dessen HF einfach etwas mehr Glück oder Geschick hatte, so dass das Holz in gerader Linie liegen geblieben ist? Wie viele HF kaschieren denn Aufbildungsfehler dadurch, dass sie das Holz gezielt etwas nach links oder rechts werfen, weil ihr Hund einen Bogen beim Rücklauf macht und deswegen die Tendenz zum schräg vorsitzen hat wenn das Holz gerade liegt? Verdient nicht der HF mehr Punkte, der seinen Hund so ausbildet dass er keinen Bogen beim Rücklauf macht oder dass er sich trotz Bogens vor dem HF gerade ausrichtet, mehr Punkte als der, bei dem der Bogen und die dadurch resultierende Tenendz zum schäg Vorsichten durch ein gezielt schräges Werfen des Holzes kaschiert wird?
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
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