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Antje,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=175741#post175741 schrieb:TobiP,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=175694#post175694 schrieb:... aber wer nicht in der Lage ist ein Hölzchen mit 650g über Hürde oder Schrägwand zu werfen, der sollte sich dann doch besser einen anderen Sport suchen.
Wohl dem der eine gesunde rechten Hand hat... Ich hatte bis vor 4 Jahren damit auch kein Problem. Nach einem Unfall mit nachfolgender OP habe aber auch ich jetzt grosse Probleme die Hölzer gezielt werfen zu können. Und mit links zu werfen geht auch nicht, da würde ich sie meinem Hund von hinten gegen den Kopf hauen. Die Alternative wäre vom sitzenden Hund weg zu treten, dann mit links zu werfen und wieder an den stitzenden Hund heran zu treten. Auch nicht wirklich PO-konform...
Es gibt nun mal Menschen die die Vorgabe der PO in Bezug auf das korrekte Werfen der Hölzer nicht oder nur schwer erfüllen können. Sei es wegen derartiger Behinderungen oder auch deswegen weil sie dafür einfach kein Talent haben. Es sollen aber nicht die Fähigkeiten und Talente des HF in der Prüfung abgefragt werden, sondern die des Hundes. Und jeder Hund sollte in den einzelnen Übungen nach Möglichkeit die selben Voraussetzungen haben. Wenn ein Holz nur 5 m vom HF entfernt liegt ergibt der Apport ein ganz anderes Bild als wenn das Holz 20 m weit weg liegt.
Spätestens wenn Du mal eine Prüfung dringend brauchst, und die fällt dann aus weil am Prüfungsdatum nicht genug HF teilnehmen um diese Prüfung stattfinden lassen zu können, würdest Du froh sein darüber wenn dann einer von denen mit machen würde, die sich jetzt Deiner Meinung nach einen anderen Hundesport suchen sollen...
Mit links werfen kein Problem, vom Hund wegtreten, werfen, rantreten und gut.
Und mit dem Ausfallschritt ist auch kein Problem. Das denken sich doch eh nur Leute aus, die selber keinen Hund mehr führen. Scherkl ist eine geringe Ausnahme, da kann er die PO so schreiben, das sie auf seinen Hund passt. Diegel führt doch gar nicht mehr.
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dat_jernot,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=175740#post175740 schrieb:Als Gegenargument zum Auslegen kam immer wieder zur Sprache, dass das Triebziel durchs Werfen fehlt. Genau das lässt sich mit o.g. Aussage entkräften. Man sollte da nicht zu viel hineindeuten.
Beides ist richtig. Mir persönlich gefällt das Auslegen des Holzes besser als das Werfen. Nicht nur weil ich diesbezüglich selbst körperlich eingeschränkt bin. Meiner Meinung nach wird es für Hunde mit wenig Trieb schwieriger. Natürlich kann die Person, die das Holz ablegt, im Training viel Trieb auf's Holz machen. Aber man kennt das doch: Wenn's Häschen nicht mehr hoppelt wird's für machen Hunde schnell uninteressant. Zudem kann das auch nach hinten los gehen, denn gerade diese Hunde beziehen den Trieb schnell weniger auf das Holz und mehr auf die Person, die Trieb macht. Es hat bestimmt jeder schon mal Hunde gesehen, die im Schutzdienst nur halbherzig beissen, denen der Helfer aber freilaufend anschliessend den Ärmel nicht schenken kann weil sie den sonst ausspucken und den Helfer in die Beine o.ä. gehen. Solche Hunde werden es mit dem ausgelegten Holz schwerer haben als mit dem geworfenen, bei dem der HF, "wenn's noch hoppelt", bereits "Bring" sagen kann.
Ein Hund mit einem gesunden Beutetrieb, den wir hier vermutlich alle haben wollen, kommt mit beidem klar, dem geworfenem wie dem ausgelegten Holz. Hier ist jetzt ausnahmsweise mal nicht der Hund gefragt, sondern der HF, wie er sich mental auf etwas Neues einstellen kann. Und damit haben die IPO-Sportler halt ihre Probleme. Wäre das Holz bisher ausgelegt worden und es sollte nun eine Umstellung erfolgen auf''s Werfen, wäre Eure Empörung darüber genau so gross. Einfach nur deswegen weil's anders ist als man es 100 Jahre lang gemacht hat.
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deralex1979,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=175742#post175742 schrieb:Mit links werfen kein Problem, vom Hund wegtreten, werfen, rantreten und gut.
Zum einen musst Du das vor jeder Prüfung mit dem LR ausdiskutieren. Und zum anderen bist Du dadurch bei einem triebstarken Hund benachteiligt gegenüber HFn, die mit rechts werfen (da sperre ich das Holz ja mit meinem ganzen Körper, während ich, wenn ich mit links werfen, dem Hund beim Werfen damit direkt vor der Nase herum fuchtele).
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Was mir noch aufgefallen ist:
In dem verlinkten Vorschlag zur zukünftigen PO ist zu lesen:
Die Gesamthöhe der Hürden bleibt gleich. Die Hürden müssen aber so ausgeführt werden, dass der feststehende Teil 10 cm niedriger ist als die Gesamthöhe. Es wird eine Abwurfstange im Durchmesser von 3 cm angebracht, die in einer Schale liegt. Entwertungen erfolgen, wenn die Stange abgeworfen wird.
Find ich prinzipiell absolut in Ordnung, aber mir fehlen bei der Hürde 7cm. Wenn die Höhe von 1m bleiben soll, der feststehende Teil aber 10cm niedriger und die aufgelegte Stande nur 3cm Durchmesser hat, wie sollen dann die fehlenden 7cm aussehen?
Feststehend dürfen sie nicht sein, abwerfbar soll aber nur die Stange sein.
Sollen die 7cm, die dann ja auch die Schale für die Stange beinhalten jetzt feststehend oder z.B. abklappbar sein??
Vielleicht treib ich´s ja jetzt auf die Spitze, aber die Ausführung der Schale in die die Abwurfstange eingelegt wird ist jetzt auch nicht ganz unwesentlich!
Wir haben auf unserer Trainingshürde schon seit Jahren eine Abwurfstange. Diese liegt in ganz kleinen Mulden, so dass eine leichte Berührung ausreicht die Stange herunter zu werfen.
Da die vorliegende Formulierung eine undefinierte Schale erwähnt, besteht ja die Möglichkeit eine Schale anzubringen die halbrund ist und einen Innendurchmesser von 3,1cm hat. Eine Stange die in "sowas" liegt muss schon heftiger berührt werden um zu fallen.
Ich treibs jetzt noch weiter auf die Spitze:
Soll es sich dabei um (wie im vorliegenden Vorschlag formuliert) EINE Schale handeln? Dann müsste diese über die gesamte breite der Hürde gehen. Eine Schale die aber über die gesamte Breite geht und evtl. noch, wie im vorherigen Absatz geschrieben, die halbe Stange umschließt, "schütz" diese beim berühren durch den Hund.
Hingegen wäre durch zwei kleine Schalen, links und rechts an der Hürde angebracht, die Stange in der Mitte ungeschützt und könnte direkt berührt werden.
Bin auf eure Meinungen dazu gespannt!
Gruß
Tobi
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Antje,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=175741#post175741 schrieb:TobiP,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=175694#post175694 schrieb:... aber wer nicht in der Lage ist ein Hölzchen mit 650g über Hürde oder Schrägwand zu werfen, der sollte sich dann doch besser einen anderen Sport suchen.
Wohl dem der eine gesunde rechten Hand hat... Ich hatte bis vor 4 Jahren damit auch kein Problem. Nach einem Unfall mit nachfolgender OP habe aber auch ich jetzt grosse Probleme die Hölzer gezielt werfen zu können. Und mit links zu werfen geht auch nicht, da würde ich sie meinem Hund von hinten gegen den Kopf hauen. Die Alternative wäre vom sitzenden Hund weg zu treten, dann mit links zu werfen und wieder an den stitzenden Hund heran zu treten. Auch nicht wirklich PO-konform...
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Spätestens wenn Du mal eine Prüfung dringend brauchst, und die fällt dann aus weil am Prüfungsdatum nicht genug HF teilnehmen um diese Prüfung stattfinden lassen zu können, würdest Du froh sein darüber wenn dann einer von denen mit machen würde, die sich jetzt Deiner Meinung nach einen anderen Hundesport suchen sollen...
Antje, tut mir leid wenn du dich da persönlich angesprochen fühlst. Ich habe das nicht auf die Leute bezogen die nicht können, sonder die die zu faul sind das zu üben!
Es gibt genügend Trainingspausen in denen ich das üben kann. Ich behaupte jetzt mal frech und frei dass JEDER Hundesportler an JEDEM Trainingstag mindestens 1x fünf Minuten Zeit hat werfen zu üben!
Wenn es unter Stress nicht klappt, dann hat man ohne Stress zu wenig geübt. Zumindest würden wir das bei unseren Hunden so sehen.
Wieso sollte es bei den HF anders sein???
Gruß
Tobi
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@TobiP
Die fehlenden 7cm sind schlicht frei!
Die lose Stange soll dann so aufliegen, das es 1m ergibt. Sie wird so aufgelegt wie im Agi etwa.......sie kann beim berühren fallen......muss aber nicht. Finde die Idde nicht schlecht, da man allzuoft hört, der Hunde hätte leicht gestriffen......aber ausser dem LR hats niemand mitbekommen.
So siehts und bekommrs jeder mit. Stange fällt.....Fehler
Stange bleibt liegen......alles gut
Das kostbarste Vermächtnis eines Hundes, ist die Spur, die seine Liebe in unserem Herzen zurückgelassen hat.
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Erko,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=175748#post175748 schrieb:@TobiP
Die fehlenden 7cm sind schlicht frei!
Die lose Stange soll dann so aufliegen, das es 1m ergibt. Sie wird so aufgelegt wie im Agi etwa.......sie kann beim berühren fallen......muss aber nicht. Finde die Idde nicht schlecht, da man allzuoft hört, der Hunde hätte leicht gestriffen......aber ausser dem LR hats niemand mitbekommen.
So siehts und bekommrs jeder mit. Stange fällt.....Fehler
Stange bleibt liegen......alles gut
An die Möglichkeit dass die 7cm frei sind hab ich nicht gedacht. Damit fällt auch meine Überlegung bzgl. einer "durchgehenden" Auflageschale weg.
Ich würde es trotzdem gut finden wenn die Hürde incl. der Auflagemöglichkeit genau definiert und grafisch dargestellt wird.
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In Zeiten wo jedes Augenzwinkern gezogen wird, soll nun auf einmal kein Unterschied zwischen einem ordendlichen Freisprung und einem leichten Streifen bei dem die Stange liegenbleibt gemacht werden. Da bin ich mal auf die Richtweise gespannt.
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Hallo,
es ist doch völlig egal, ob das Holz nun geworfen wird oder ausgelegt. Das macht weder in der Ausbildung noch in der Prüfung einen großen Unterscheid. Wenn der Hund gelernt hat, dass er sein Triebziel für ein korrektes Bringen beim Hundeführer bekommt (so wie die meisten heute auch schon ausbilden), dann ist das pupsegal.
Wer macht denn heute noch ein reines "Spielbringen", wo das Holz ein reines Beuteobjekt ist, was der Hund unbedingt haben will? Wenn man das so aufbaut, hat man doch nur Probleme bei den Rückwegen, da der Hund das Holz nicht mehr abgeben will.
Beim Beispiel "Obedience" sieht man das doch sehr gut. Da wurden die Hölzer schon immer ausgelegt und die Hunde (zumindest auf hoher Ebene) bringen wahnsinnig schnell und korrekt. Und bis auf die Tatsache, dass die Obedience-Hunde nicht vorsitzen müssen (aber dürfen), unterscheiden sich die Ausführung und die Anforderungen nicht von den IPO-Bringübungen. Auch da muss der Hund schnell arbeiten, ruhig halten, korrekt präsentieren und auf dem Hin- und Rückweg gleichbleibendes, hohes Tempo zeigen.
Und ich verstehe nicht, warum die Obedience-Fraktion das ihren Border Collies, Shelties, Australian Shepards, etc. beibringen können, im Gebrauchshundesport das aber der Untergang des Abendlandes sein soll. Wie gesagt, die Anforderungen sind dieselben.
Wir können uns sicherlich über "Sinn und Unsinn" dieser Regelung unterhalten und ob sowas nun dringend sein muss. Ich persönlich sehe das aber sehr leidenschaftslos. Es hat meiner Meinung nach keinen Einfluss auf die Qualität der Arbeit, die Qualität der Hunde oder den Schwierigkeitsgrad... ich behaupte mal, nimm einen Hund, der heute bringen kann, lege das Holz aus und wiederhole die Übung ein paar Mal... der wird dann genauso bringen, als ob das Holz geworfen wurde.
Viele Grüße
Sören
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Sören,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25582-Neue-PO-2018/?postID=175753#post175753 schrieb:Wir können uns sicherlich über "Sinn und Unsinn" dieser Regelung unterhalten und ob sowas nun dringend sein muss. Ich persönlich sehe das aber sehr leidenschaftslos. Es hat meiner Meinung nach keinen Einfluss auf die Qualität der Arbeit, die Qualität der Hunde oder den Schwierigkeitsgrad... ich behaupte mal, nimm einen Hund, der heute bringen kann, lege das Holz aus und wiederhole die Übung ein paar Mal... der wird dann genauso bringen, als ob das Holz geworfen wurde.
Ich sehe da die Ausbildung schon etwas anspruchsvoller. Für die, welche nur die IPO1 bestehen wollen wird es
wohl etwas leichter aber wenn das Ziel die IPO3 ist wird so mancher Hund/HF abstriche an der Qualität machen.
Nicht unbedingt wegen dem Legen des Holzes sondern weil man dem Hund verschiedene Arten der 3 Apport-Übungen
beibringen muss. Bisher war ja von IPO1-3 alles gleich bis auf das Holzgewicht auf ebener Erde.
Sprich erst ein Sprung ohne Holz und bei höherer Stufe dann 2 Sprünge pro Gerät. Rücksprung mit Holz.
IPO1: Bringen ebener Erde mit Holz, Hürde ohne Holz, Schrägwand ohne Holz.
IPO2: Bringen ebener Erde mit Holz, Hürde mit Holz, Schrägwand ohne Holz.
IPO3: Bringen ebener Erde mit Holz, Hürde mit Holz, Schrägwand mit Holz.
Diese Änderung finde ich schon gar nicht so schlecht.
Auch die Änderung das die Freifolge in der IPO3 mit 15 Punkten bewertet werden soll finde ich gut.
Ablage dann nur noch 5 Punkte.
Viele Grüße
Ingo
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