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Moin Detlef,
möchte doch noch mal antworten.
1. Bei Derry wusste ich noch nicht einmal was Helfertreiben ist! Also habe ich mich da "schlau" gemacht unter anderem auch hier mit einem Video von Dir!
2. Grundsätzlich habe ich geschrieben mache ich mir mehr Gedanken über Ausbildung, dazu gehört auch eine Linie zu erarbeiten (oben schrieb ich schon, dass ich dem Helfer "ansagen" mache) und diese umzusetzen.
3. Die Schutzdienstelemente wie z.B. Stellen und Verbellen habe ich nicht im VEREIN geübt sondern bei mir zu Hause im 4.000qm großen Garten mit Tannen drin. Ebenso Zerr- und Raufspiele um die Beute um zu wissen, wie reagiert mein Hund.
4. Habe ich gerade bei Gauner mir kompetente Meinungen eingeholt, weil ich mit IHM auf der "Stelle" getreten bin und er ausbildungstechnisch kein einfacher Hund ist.
5. Du hast nicht nach A und B gefragt, sondern hier ging es Dir um C.
6. A und B habe ich kurz angerissen.
7. In A mache ich Übungsfährten und überlege schon genau was ich, wie wann machen möchte. Auch habe ich da schon das Seminar von M. Dreyer besucht, um mich auch da weiterzubilden. Aber der beste Lehrer war ein ganz alter Hundesportler in A.
8. In B erarbeite ich mir ALLES zu Hause, ich weiß schon was ich in "B" will und auch arbeite ich daran was die PO vorschreibt, auch an Ausstrahlung und "Triebbeständigkeit". Auch hier habe ich mich weitergebildet in diversen Seminaren und das was ich für mich brauchen konnte auch umgesetzt.
Angelika
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dberensmann,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25562-Das-kann-man-nicht-genügend-oft-publizieren/?postID=175488#post175488 schrieb:dberensmann,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25562-Das-kann-man-nicht-genügend-oft-publizieren/?postID=175484#post175484 schrieb:Eine Diskussion wie man aus diesem Trott heraus kommt, wie man Gewohnheiten verändert und wie man sich positionieren muss um vom triebgesteuerten Hund weg zu einem mehr überlegt handelnden Hund kommt wäre sicherlich nicht nur interessant, sondern würde auch für die Zukunft dem Hund, der Zucht und der öffentlichkeitsverträglichen Ausbildung in die Karten spielen. Was ich damit sagen will. Wenn der Sport weiterhin so aussieht, muss man sich nicht wundern wenn die Öffentlichkeit dafür kein Verständnis haben wird. Dieses und tausende andere Videos sind überall online, für jeden zu sehen, ....gute Nacht Marie, das Ende naht. Was finden die Leute bloß daran?? Um eine IPO Prüfung zu machen ist das jedenfalls nicht nötig, und die die meinen auf Meisterschaften zu wollen und die Hunde deswegen so traktieren müssen, haben es noch nie geschafft und werden es so auch nicht schaffen.
[media]https://www.youtube.com/watch?v=DFzvo7dG3AY?rel=0[/media]
Sehr hochgezogen in der Beute. Trotzdem volle Griffe. Laut PO alles gut und gut anzuschauen.
Man sollte sich fragen , wo der Weg hin geht?
Höher weiter besser und rein in die Beute. Beim DVG ist es schon so, hol dir einen Mali und du führst Vorne.
LG Simone Krüger :hallo:
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der Helfer zeigt ja vollen Einsatz.
aber immer diese x-beinigen ischen, die nicht gerade aus laufen können.
hundesport ist halt sehr tolerant und vielleicht ist so auch die PO formuliert.
sozusagen ein Breitensport.
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Der Helfer hüpft rum wie ein Eichhörnchen auf Droge 
voller Einsatz - jedenfalls mehr als die Hunde
Die größte Leistung besteht darin, nicht andere, sondern sich selbst zu übertreffen
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Also wenn man mal die BAD-Musik ausblendet und sich nicht von dem gehampel ablenken lässt.. Viorel arbeitet eigentlich alle Inhalte durch, setzt halt extreme Belastungen und lässt die HF den Gehorsam einfordern. Einzig die langen Gänge finde ich sehr überzogen.. final lässt er sich halt immer gerne fallen.. lach.
Er, Marek und Co.. ziehen immer die gleiche Video-Show ab..und es rennen doch immer genug Leute hin ;-)
Was daran bedeutet jetzt bitte schön das Ende des Sportes?? Verstehe ich nicht..
Gruß Steffi ...
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Eigentlich ist es doch so, dass der Sport der Zucht dienen sollte...mittlerweile dient die Zucht dem Sport. Und das hat zur Folge, dass die PO als heiliger Kral des Ausbildungszieles angesehen wird...was wiederum zur Folge hat, dass die Ausbildung auf Anforderungen der PO beschränkt wird...und genau da liegt das Problem für die Zucht. Aus der Ausbildung alles auszuklammern, was nicht der PO und dem Sport dient, macht den DSH kaputt. Nur wenn in der Ausbildung das gesamte Spektrum hundlicher Verhaltensweisen abgedeckt wird, lassen sich für die Zucht notwendige Rückschlüsse ziehen. Ausbildung nur dahingehend zu beurteilen (egal ob auf Videos oder in natura) ob sie für die PO notwendig/brauchbar ist, ist gefährlich, kurzsichtig und den Änderungen der PO verpflichtet. Ausbildung sollte bzw muss dem Wesen und der Veranlagung des Hundes nach gestaltet werden, ALLE Eigenschaften müssen trainiert und kontrolliert werden, ganz gleich was die derzeit gültige PO an technischen Abläufen verlangt. Für den Fortbestand des DSH als echten Gebrauchshund ist es unerlässlich sich in der Ausbildung von der PO (nicht unbedingt der Grundübungen, aber von der Vorstellung der perfekten Technik zur Punktegewinnung) zu lösen und den Hund nach seiner individuellen Veranlagung auf breiter Basis grundauszubilden. Es reicht, wenn man sich mit der PO auseinandersetzt, wenn der Hund 2-3 Jahre alt ist. Viele Hunde (auch viele Gute) stumpfen doch an der jahrelangen, nach technischer Perfektion strebenden, Schema-Arbeit ab. IPO Sport ist ja nicht das einzige Einsatzgebiet für einen Gebrauchshund - die ganze Rassehundezucht auf diese Anforderung aufzubauen tut der Rasse nicht gut.
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Steffi Arpe,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25562-Das-kann-man-nicht-genügend-oft-publizieren/?postID=175508#post175508 schrieb:Was daran bedeutet jetzt bitte schön das Ende des Sportes?? Verstehe ich nicht.. Natürlich war das etwas überspitzt formuliert, aber bedenke folgendes. Stell Dir mal vor diese extrem hohen Reizlagen würden 1 oder 2x die Woche auf deine junge Hündin wirken, was würde passieren? Sie würde sich trieblich dermaßen verselbstständigen das eine kontrolle bzw das Abfragen von technischem Verhalten (Gehorsam) nur über eine konkurrierende gleichfalls hohe Reizlage abzurufen wäre, und das bedeutet mal ganz einfach sich an der Grenze zum erlaubten und vor allem moralisch vertretbaren zu bewegen. Ein Training wäre dann nur noch unter Ausschluss der Öffentlichkeit möglich, und wie willst du den dann für diesen Sport werben??
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@Martin-K9 Sehr interessanter Beitrag, darin finde ich mich total wieder! :appl:
Martin-K9,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25562-Das-kann-man-nicht-genügend-oft-publizieren/?postID=175509#post175509 schrieb:Für den Fortbestand des DSH als echten Gebrauchshund ist es unerlässlich sich in der Ausbildung von der PO (nicht unbedingt der Grundübungen, aber von der Vorstellung der perfekten Technik zur Punktegewinnung) zu lösen und den Hund nach seiner individuellen Veranlagung auf breiter Basis grundauszubilden. Was bedeutet das in der Konsequenz? Wie bekommt man das hin? Ist es nicht so, wie von mir schon geschrieben, das man sich hier von den (An)Gewohnheiten lösen muss? Es fällt schwer neue Strategien zu etablieren, besonders dann wenn man gar keine Vorstellung davon hat, ...WIE!
Darum geht es mir hier eigentlich! WIE!
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Muss denn das Rad neu erfunden werden...? Muss man sich in sogenannten "neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen" verlieren...? Nicht, dass man dem Fortschritt nicht positiv gegenüberstehen sollte...aber Ausbildung findet in der Natur statt, nicht in Büchern, Videos und immer neuen Seminaren. Man muss sich bauch und herzmäßig auf das Lebewesen Hund einlassen. Natürlich braucht es Wissen etc., aber die ganze Theorie ist doch nur das Netz, die Ausbildung findet am Hochseil statt...Und Erfolg im Sport ist doch in den meisten Fällen ein Ergebnis von Fleiß, nicht von Wissenschaft...
Versteht mich bitte nicht falsch - natürlich muss man sich weiterbilden, und natürlich hat sich vieles positiv entwickelt...aber die Arbeit mit einem Lebewesen lässt sich nicht theoretisieren und verwissenschaftlichen...darauf muss man sich einlassen und die individuellen Bedürfnisse und Grenzen des Hundes erfahren und erleben. Wenn während der Ausbildung die Bindung Mensch-Hund durch das Hirn des Menschen blockiert wird überschreitet man die Grenze die gute Ausbildung ermöglicht, weil man zu sehr darüber nachdenkt ob man alles "richtig" macht, anstatt auf die Befindlichkeit des Hundes zu achten.
Ganz abgesehen davon, dass oft erwünschte Punkte und Platzierungen über die Möglichkeiten des Hundes gestellt werden. Spaß mit dem Hund und der Ausbildung kann man auch haben wenn man nicht Bundessieger wird.
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Super geschrieben Martin K9!
Gruß Steffi ...
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