Ausbildungstechnisch finde ich es schwieriger, wenn nicht mehr geworfen wird.
Natürlich entfällt das Binden des triebstarken, vielleicht auch quietschenden Hundes, andererseits entfallen alle Motivationsspielchen, die so mancher HF vorher macht (Holz rollen in der Hand etc.). Und die Weit-Werfer haben endlich keine Vorteile mehr = neutraler.
Bei den triebschwächeren Hunden im Obi habe ich öfters erleben müssen, dass es für sie schwerer ist mit Speed zum ausgelegten Holz rauszulaufen, als ein geworfenes Holz aus dem Trieb zu holen.
Zudem müssen die Hunde beim ebenen Apport genauer schauen, wo was hingelegt wird, das ist aufwendiger, als dem fliegenden Holz hinterherzusehen.
Und nach der Schrägwand sehen sie jetzt aus HF-Grundstellung auch nicht genau wo es liegt. Da würde sich nichts ändern.
Von daher anspruchsvoller = besser & interessanter.
Würde ich begrüssen.
Sehe ich auch nicht so, dass dann der Abstand der Malis zum Rest (falls überhaupt relevant

) grösser wird, denn Trieb macht manchmal auch blöd.
Ich bin nicht der Meinung, dass in 3 derartigen Bringübungen ein zuchtrelevantes Triebverhalten auf ein Beuteobjekt abgefragt wird. Für mich ist das ganze eine komplexe UO-Übung, fertig.
Alternativvorschlag:
Ebenerdig wird ausgelegt (Begründung s.o.)
Über Hürde + Schrägwand wird geworfen - so wie beim Obi: 1 Versuch, so wie das Holz liegt wird apportiert - fertig.
Das mit der FCI und der Beteiligung sehe ich nicht so krass. Wer hat uns vor 15 Jahren (wann war es genau?) beteiligt, als die kurze Flucht in der IPO1 kam, oder die Leinenführigkeit entfiel?
Man kann es sowieso nicht allen recht machen, von daher hilft eine Beteiligung auch nicht sooooo viel weiter.
VG