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Zusammenfassung NVBK Ringwettkampf
#41
Ingrid Giebel,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25317-Zusammenfassung-NVBK-Ringwettkampf/?postID=172410#post172410 schrieb:Was ist denn so aussergewöhnlich an der Pallisade ?

Mich hat das einfach beeindruckt, wie sich die Hunde darüber gearbeitet haben. Sowas sieht man im IPO nicht mehr.

für die Ringsportler ist sowas bestimmt nichts besonderes, aber mir zeigt es, was Hunde, selbst wenn Technik fehlt, durch Willen und Durchhalten weg machen können.

Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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#42
Der Sprung im IPO gibt das natürlich nicht her. IPO besticht durch andere ausbildungstechniche Highlights. Als erstes habe ich gelernt beide Sportarten nicht mehr miteinander zu vergleichen ;-)
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#43
Ich will das nicht vergleichen, habe das auch ganz zu Anfang bei meinem Eindruck über die Veranstaltung zum Ausdruck gebracht.
Mir ist halt nur aufgefallen, was sich vom SCH H bis zur jetzigen IPO alles so verändert hat, was man aber in Teilen beim Ring noch wieder findet.
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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#44
tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25317-Zusammenfassung-NVBK-Ringwettkampf/?postID=172418#post172418 schrieb:Mir ist halt nur aufgefallen, was sich vom SCH H bis zur jetzigen IPO alles so verändert hat

was hat sich den verändert,
im grunde in den letzten 40 jahren nichts.jedenfalls nichts wesentliches,einzig die bewertungen im bezug auf die quallität der vorgeführten übungen hat sich geändert.die einzelnen elemente jedoch nicht grundlegend.
mfg erwin
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#45
tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25317-Zusammenfassung-NVBK-Ringwettkampf/?postID=172389#post172389 schrieb:Und da geht es um Geld und Korruption in eigenen Verband, nicht um eine Leistungsveranstaltung, wo das Ergebnis aus der Dissedenz doch sowieso nichts in der FCI

Ingrid Giebel,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25317-Zusammenfassung-NVBK-Ringwettkampf/?postID=172414#post172414 schrieb:das ist die neue/ alte NVBK Kultur um auf ihre ahnentafellosen Hunde falsche FCI Ahnentafeln draufzupappen

die richtigen infos und schon ist alles nicht mehr so grün wie es scheint.


mfg erwin
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#46
@ tinka: Deiner Beschreibung der Veranstaltung aus Zuschauersicht gegen Anfang dieses Threads kann ich nur voll beipflichten, ich habe es genauso empfunden. Bis auf einen Punkt: Du schreibst, die Hunde hätten ausnahmslos in die vorgesehenen "Trefferflächen" der Anzüge gebissen. Das stimmte für eine Hündin nicht, die sich einmal von vorn und einmal von hinten genau den Schritt des Helfers ausgesucht hat. Frag' mal Anne, der die Stellen, ich zitiere, "gut gefallen" haben Wink

Was den Sprung über die Palisade betrifft: Da habe ich früher auch auf Schutzhundprüfungen, trotz Steigleisten und Anlauf, Hunde gesehen, die sich ein wenig quälen mussten, gerade wenn sie beim Ansprung die Technik außer Acht gelassen hatten. Und Ringleute sind ohnehin der Meinung, dass viel Anlauf bei Kletterübungen kontraproduktiv ist, da er den Hund horizontal ausrichtet, während er doch steigen soll.

Ich persönlich habe bei dieser Veranstaltung etwas gelernt, wovon mir zuvor nicht klar war, dass ich es eigentlich schon wusste. Ich sehe auf Ringveranstaltungen Hunde oft recht "stoßend" angreifen, und das ist insofern kein ungewohnter Anblick für mich, als ich schon in den 70er Jahren in Deutschland Schutzdienst gemacht habe, wo das im Prinzip ähnlich aussah. Es sieht aber heute im IPO-Sport überwiegend anders aus; da leiten die Hunde gern die Energie nach dem Zugriff möglichst rasch ins Ziehen. An der Arbeit mit Socke (Dobermann) durch die Decoys ist mir klar geworden, wie die das Stoßen herstellen und dass das starke Parallelen zu dem Hetzstil der 70er Jahre in Deutschland vor der Konzentration auf die Beutearbeit hat. Ein Wiederentdecken von etwas, was ich fast vergessen hatte. (Um Missverständnissen vorzubeugen: Das soll nicht heißen, dass im Ring nicht mit Beutemotivation gearbeitet würde, sondern bloß, dass die Anbahnung des Hundeaufpralls anders geschieht.)
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#47
erwin,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25317-Zusammenfassung-NVBK-Ringwettkampf/?postID=172422#post172422 schrieb:
tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25317-Zusammenfassung-NVBK-Ringwettkampf/?postID=172418#post172418 schrieb:Mir ist halt nur aufgefallen, was sich vom SCH H bis zur jetzigen IPO alles so verändert hat

was hat sich den verändert,
im grunde in den letzten 40 jahren nichts.jedenfalls nichts wesentliches,einzig die bewertungen im bezug auf die quallität der vorgeführten übungen hat sich geändert.die einzelnen elemente jedoch nicht grundlegend.
mfg erwin

Hallo Erwin,
was war mit dem Angriff aus dem Versteck, der Hänische -Mutprobe und der Steilwand usw. ?

Gruss
Toto
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#48
die hänsche mutprobe war in den letzten 40 jahren kein bestandteil der po.meines wissens war sie es auch nie sondern nur eine möglichkeit zur überprüfung
von anlagen.
der überfall aus dem versteck hast du sicherlich recht.den gibt es nicht mehr.gab es auch nur bei der schh1.also auch nichts wesentliches
bringen über ein 1,80 m hohes hindernis ist nach wie vor in der po vorhanden. die veränderung ist also nur das man aus der steilwand eine schrägwand gemacht hat

erwin,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25317-Zusammenfassung-NVBK-Ringwettkampf/?postID=172422#post172422 schrieb:die einzelnen elemente jedoch nicht grundlegend.



also wer lesen und verstehen kann ist klar im vorteil
mfg erwin
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#49
WoWi,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25317-Zusammenfassung-NVBK-Ringwettkampf/?postID=172425#post172425 schrieb:Ich sehe auf Ringveranstaltungen Hunde oft recht "stoßend" angreifen

Globalring nicht mit Mondioring verwechseln!
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#50
Meint Ihr die Henzsche Mutprobe? Dann gehen gerade ein paar Dinge durcheinander. Früher wurde die Lange Flucht (als sie noch wirklich eine Flucht des Helfers war) auch "Mutprobe" genannt bzw. - um genau zu sein - hieß die ganze Übung Flucht mit Mutprobe. Warum? Weil man davon ausging, dass es den Hund "Mut" kostet, wenn ein "leichter", weil fliehender Gegner sich plötzlich umdreht und mit außergewöhnlichem Drohen zum Gegenangriff übergeht: Angriffe aus Angst lassen Beschädigungsabsicht vermuten, so die Annahme. Mit der Henzschen Mutprobe hat das aber, meine ich, nichts zu tun. Die war, wenn ich mich nicht täusche (was aber angesichts der langen Zeit möglich ist), nicht Teil der PO, sondern diente gewissermaßen der Reifeprüfung von Hunden. Mit ihr wollte man feststellen, ab wann ein Hund die nötige "Reife" für den ursprünglich stark wehrigen Schutzdienst hatte. Man hat ja früher nicht schon mit ganz jungen Hunden Schutzdienst gemacht, sondern damit oft gewartet, bis die Hunde ein oder anderthalb Jahre alt waren. Für diese spezielle "Reifeprüfung" wurde der Hund angebunden und in seiner Nähe, aber außerhalb seiner Reichweite und so, dass er nicht unmittelbar bedroht wurde, wurde der Hundeführer angegriffen. Und dann beobachtete man die Reaktionen des Hundes. Fielen sie wehrig und unerschrocken aus und strebte er zum Ort des Überfalls, dann hielt man den Zeitpunkt für gekommen, ab dem man den Hund anhetzen könne.

Ich hoffe, ich habe das richtig erinnert. Ich merke, dass mein Gedächtnis an die wirklich ganz alten "Wehr"-Zeiten doch nicht mehr immer so ganz zuverlässig funktioniert ...

Zum Überfall. Der war tatsächlich Bestandteil der SchH I. Aber warum er deshalb "nicht wesentlich" gewesen sein soll, will mir nicht einleuchten. Er war so wesentlich, dass er abgeschafft wurde, weil er nämlich doch eine Schwierigkeit für den Eintritt schwächerer Hunde in das Prüfungswesen darstellte. Warum? Weil die Hunde nicht über das Revieren und Verbellen sich erst mit der Zeit in Stimmung bringen konnten, sondern recht unvermittelt in Kampfhandlungen gleich mit Stockschlägen verwickelt wurden. Zwar wurden die Hunde nach meiner Erfahrung vom Überfall nie wirklich überrascht. Aber sie hatten zum Stimmungsaufbau doch relativ wenig Zeit. Und da war dann an der Körpersprache des Hundes in der frühen Kampfhandlung doch Spreu von Weizen zu trennen.
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