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Antijagdtraining
Bine DSH,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=171322#post171322 schrieb:ch denke, es schadet nie, wenn man sich, sozusagen am Reißbrett, Gedanken macht über das, was man erreichen will und wie man es erreichen kann.

Für jeden leicht zugänglich und leicht lesbar:

http://www.welt.de/wissenschaft/article1...edacht.htm

l"Der Hund kann Dinge, von denen man lange geglaubt hat, dass nur Menschen sie beherrschen", sagt Harvard-Anthroplogin Juliane Kaminski. Soviel Beziehungslernen schreit doch förmlich nach Ausnutzen des Superlernens.
http://www.daserste.de/information/wisse...e-102.html

Auch für jeden zugänglich und leicht verständlich:„
Für
die Wissenschaftler ein starker Hinweis, dass sich die Kommunikation
zwischen Mensch und Hund tatsächlich in Laufe der gemeinsamen Geschichte
biologisch entwickelt hat. Etwa indem bei der Züchtung oft solche Hunde
ausgewählt wurden, die besonders gut auf menschliche Signale
reagierten.“

Das ist DSH pur. Warum ihn also als Sklaven behandeln, wenn er doch eigentlich durch Superlernen Kollege sein kann?

"Die
Studie belegt, dass Hunde einen Perspektivwechsel vollziehen können,
sich also quasi in die Sichtweise des Menschen hineinversetzen können.
Hund und Mensch, das ist eine besondere Beziehung."

Steffi Arpe,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=171306#post171306 schrieb:Detlef .. ja hätte gerne Beispiele dazu.. zum Thema "Superlernen"
ich kann ja nicht wirklich was zum thema superlernen schreiben, das wäre zu viel des guten, aber.... auch meine erfahrungen decken sich mit denen von @Walter Schmidt dass.....

Walter Schmidt,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=171305#post171305 schrieb:dass man die besten Ergebnisse in der Ausbildung erzielt, wenn man von klein auf eine hervorragende Bindung zum Hund aufbaut, wenn man die Verhaltensweisen des Hundes, die er von Natur aus anbietet und zudem erwünscht sind, positiv verstärkt und die unerwünschten Verhaltensweisen entweder ignoriert oder nagativ beeinflusst.
was mir persönlich in der praxis immer wieder auf die füße fällt ist die tatsache, das sich viele hundeführer zu sehr auf das verhalten des hundes konzentrieren, und weniger auf die bindung, die beziehung zum hund, z.b. auch wie er sich fühlt. es ist wichtig für den hund zuverlässige informationen zu bekommen, und diese informationen sind vor allem dann für den hund glaubhaft wenn sie von einer vertrauensperson kommen die zuverlässig lobt aber auch zuverlässig straft. diese zuverlässigkeit ist nicht selbstverständlich und wird oftmals ganz unbewußt kaputt gemacht, denn.....

Pesch,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=171285#post171285 schrieb:Denn wenn eine Methode die Beziehungsdynamik nicht bewusst einkalkuliert, sondern rein additiv mal dies und mal das probiert, dann designt sie trotzdem Beziehung, in der Tat jedoch in eine schlimme Richtung.
der hundeführer wird für den hund zum risiko, er ist dadurch verunsichert, hinterfragt, vergewissert sich oder probiert aus, er hat dann in diesem moment ein beziehungsproblem mit dem hundeführer das im ergebniss zu viel energien verbraucht die besser für das lernen verwendung finden könnten. zum vertrauen gehört eine gute kommunikation, denn der hund ist ein stümper wenn es um verbale kommunikation (sprache) geht, aber ein meister wenn es um körpersprache geht. meine idee geht also dahin über körpersprache informationen zu vermitteln und stimmungen abzurufen, und das im rahmen der möglichkleiten einer prüfung, den dort gibt es nur sehr begrenzte möglichkeiten.

Pesch,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=171285#post171285 schrieb:Das bewusst betriebene Superlernen aber ist nicht additiv sondern integrativ.
additiv und integrativ, das eine schließt ja das andere nicht aus. lernen und kommunikation findet immer statt, man kann das beim hund nicht abschalten. es macht aber beim training (also in der praxis) vielleicht doch einen unterschied, ob der hund nur darauf wartet was der hundeführer ihm lernen und mitteilen will, oder ob man als hundeführer darauf achtet dem hund zu lernen das er sich selber mitteilen kann und so einen aktiven einfluss geltend machen kann. er fängt an zu kontrollieren und aus seiner sicht zu bestimmen. das clickern und shapen kann hier für entsprechende lernverbdingungen sorgen. für mich fällt das alles unter plan a & b. (sofortige und intermitierende verstärkung)

Pesch,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=171285#post171285 schrieb:Zum Superlernen gehört nicht nur das schon beschriebene aktive Versöhnungsverhalten, sondern auch das aktive Lernverhalten, das durch Nutzung des Meuteverhaltens gefördert werden kann
wenn man nun an einen punkt kommt an dem der hund sich zu sehr verselbstständigt, und seinen motivationen freien lauf läßt, ob gewollt oder ungewollt, wird man nicht drum rum kommen dem hund zu vermitteln das er das nicht darf und er es ja eigentlich besser weiß. diese bestrafung (kann eine positive wie negative strafe sein, je nach typ hund) führt dazu das ein bereits erlerntes verhalten vom hund eingesetzt wird, er will sich dadurch arangieren. dieses angebot nimmt der hundeführer nun gerne an und so wird dann nicht nur die meutebeziehung gestärkt sondern es ergibt sich auch die gelegenheit für eine differezierte kommunikation die geziehlt gefördert werden kann. für mich fällt das unter plan c.

Pesch,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=171285#post171285 schrieb:und das aktive Kooperationsverhalten, was durch differenzierte Rückkopplungen genährt wird.
hat der hund über plan a, b und c einen ausbildungstand erreicht, fallen eigentlich diese ganzen belohnungen und bestrafungen überwiegend weg, der hund funktioniert und arbeitet mehr und mehr intrinsisch motiviert, die positive bestärkung ergibt sich nun aus der sozialen interaktion zwischen hundeführer und hund. beide wollen kooperieren, den es geht um eine beiderseitige interaktion, teamwork. das wäre dann bei mir der plan d.

jetzt kommen wir zu deiner eigentlichen frage. wie sieht so etwas in der praxis aus! hier mal ein beispiel wie ich das mache, ....ich schreibe nicht vom superlernen und es handelt sich auch nur um einen teil des ganzen!

es dreht sich alles um differenzierte kommunikation so wie ich sie verstehe. der hund kann körpersprache sehr gut interpretieren, und ich kann in einer prüfung davon mehr gebrauch machen als von hörzeichen. besonders die phasen zwischen den übungen der uo sind in der po nicht beschrieben und werden nicht bewertet. ich lerne dem hund zwei dinge, auf die er auch differenziert durch einen rückkopplungsprozess zugreifen kann. (er erinnert sich dadurch auf emotionaler ebene an etwas sehr positives oder sehr negatives - langzeitgedächnis)

rechts kehrt (oder eindrehen) auf der stelle bedeutet: das hast du gut gemacht (eine belohnung ist möglich)
links kehrt (oder eindrehen) auf der stelle bedeutet: das kannst du besser (eine bestrafung ist möglich)
diese beiden elemente müssen sehr glaubhaft und beständig sein, der hund muss darauf vertrauen können das beides immer passieren kann.

das klingt warscheinlich sehr banal, hat aber unter berücksichtigung einer aktiven interaktion zwischen hundeführer und hund seinen effekt. der hund hat nämlich auf der anderen seite auch eine möglichkeit über sein verhalten den hundeführer zu beeinflussen bzw zu manipulieren. es geht also in beide richtungen und das auch wärend einer prüfung.

es gibt natürlich noch andere elemente ausser rechts und links eindrehen, die ich so konditionieren kann. ich überlege mir noch ob ich evt. dazu mal ein video einstelle um das mal bildlich im ergebniss darzustellen.
Pesch,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=171335#post171335 schrieb:...wir machen hier doch keine Promotion für ein Buch...

da erweckst Du bei mir aber einen ganz anderen Eindruck. Wir sicherlich nicht, Du für mich schon. Das hättest Du auch einfacher haben können. Ich habe das Buch zwar nicht, denke jedoch, dass ein Kauf sich sicher lohnt (für die letzten 10 % Wink )

Pesch,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=171312#post171312 schrieb:...Nur würde ich mich selbst auch nur als Interessierten und nicht als Fachmann bezeichnen, d.h. ich kriege das (Kognitions-, Motivations, Hirnforschung usw.) auch nur am Rande mit. Es gibt auf dem Markt nach meinem Wissen keine spezielle Literatur zum Superlernen. Das ist auch vorerst nur ein interner Arbeitsbegriff einiger inerdisziplinärer Fachgruppen, der noch nicht allgemein eingeführt ist. Zum social brain und attachment findet man zwar viel (ist meist sauteuer), aber es sind immer nur ganz wenige Seiten, die man auf Hunde übertragen kann. Die Primatologie bietet auch noch was. (Z.B. dass Primaten bei bestimmten Interaktionstests, wo es auf Beziehung ankommt, schlechter abschneiden als Hunde.) Also auf Tagungen und Konkressen krieg ich schon allerhand mit, gibt ja auch oft Handouts, aber das meiste bleibt irgendwie im Kopf hängen und die genaue Quelle weiss ich dann später oft selbst nicht mehr.

Privat als HF interessiert mich immer die Operationalisierbarkeit. Das habe ich hier versucht darzustellen und allgemein zu begründen und mein Pulver auch schon weitgehend verschossen....

Du stellst erst sehr viele Dinge als gegeben in den Raum und relativierst diese dann wieder nach Bedarf.
Hättest Du Deinen vorstehend zitierten Beitrag gleich so geschrieben, wäre m.E. sicherlich viel kritisches unterblieben und User hätten sich auf konstruktives Miteinander einlassen können.
Bye Uwe
Uwe Junker,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=171342#post171342 schrieb:Du stellst erst sehr viele Dinge als gegeben in den Raum und relativierst diese dann wieder nach Bedarf.
Hättest Du Deinen vorstehend zitierten Beitrag gleich so geschrieben, wäre m.E. sicherlich viel kritisches unterblieben und User hätten sich auf konstruktives Miteinander einlassen können.

na eines muss man ihr/ihm lassen, Leben und Bewegung sind ins Forum gekommen.
Smile
Was mich persönlich anbelangt so tut´s mir leid hier mitgemischt zu haben,den im Endefekt ging´s nur um heiße Luft
Grandios wie man vom Antijagdt-Training zum Buchverkauf kommt in einem Thema :-)

Danke Detlef für deine Erklärung und die Zitate.. bei der Masse an Beiträgen hatte ich den einen oder anderen nicht gelesen. Im Grunde liest sich das ganze etwas wie Zuckerbrot und Peitsche, und viele andere Bücher der "modernen" Ausbildung.. wie ja auch schon von anderen angemerkt.

Nun weiß ich um was es geht,praktiziere es auch zum Teil so .. nur hatte ich keine Ahnung das es Superlernen genannt wird "Schande über mein kleines Haupt" :-)

Detlef Behrensmann.. überlege nicht so lange und mache das mal mit dem Video :-)
Gruß Steffi ...
@ Detlef
der hund kann körpersprache sehr gut interpretieren

rechts kehrt (oder eindrehen) auf der stelle bedeutet: das hast du gut gemacht (eine belohnung ist möglich)
links kehrt (oder eindrehen) auf der stelle bedeutet: das kannst du besser (eine bestrafung ist möglich)
diese beiden elemente müssen sehr glaubhaft und beständig sein, der hund muss darauf vertrauen können das beides immer passieren kann.

Sorry ... aber das hat nach meiner Sicht nix mit "Körpersprache", im Sinne der Komunikation zwischen Hunden zu tun.
Habe ich zumindest noch nie bei meinen Hunden beobachten können. Meine Hunde komunizieren körperlich ausschliesslich auf einer emotionalen Ebene. Ich habe noch nie erlebt das einer meiner Hunde dem anderen eine Anweisung gegen hat, eine bestimmte Tätigkeit, im Sinne der von uns geforderten, auszuführen. Wie zum Beispiel hier, Fuß, Sitz, Platz usw. .......

Was du hier beschreibst ist das lernen eines bestimmten Ablaufes mit der dazu gehörenden Konsequenz . Dein Hund interpretiert hier nicht, sondern ruft erlerntes ab.

Aus meiner Sicht werden die Begriffe Körpersprache, Körperhilfe, Sichtzeichen und Signale häufig missverstanden oder falsch interpretiert.
Oswald Stanka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=171345#post171345 schrieb:...im Endefekt ging´s nur um heiße Luft

dieser Eindruck entstand doch schon recht frühzeitig. Einmischen und Meinungen einbringen kann immer hilfreich sein.
Bye Uwe
AchimL,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=171348#post171348 schrieb:Sorry ... aber das hat nach meiner Sicht nix mit "Körpersprache", im Sinne der Komunikation zwischen Hunden zu tun.
wieso zwischen hunden?? ich rede von kommunikation zwischen dem hundeführer und dem hund, und hier erlernte, das heißt der hundeführer hat dem hund gelernt auf bestimmte körpersignale informationen zu erhalten die ihn in seiner motivation beeinflussen.
was nun Detlef .....?
Körpersprache ... oder .... Körpersignale?

Deine Körpersprache zeigt deinem Hund deine Gemütslage

Körpersignale helfen deinem Hund beim Lernen

Beim Eindrehen ist dein "Körpersignal" immer gleich (Du drehst dich). Deine Körpersprache kann sowohl Unmut, Gleichgültigkeit oder Frohsinn ausdrücken (emotionaler Zustand)
Optisch erfasst dein Hund beides gleichzeitig .... hat jedoch unterschiedliche auswirkungen


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