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Antijagdtraining
Ja gehörst Du jetzt zu den Top-Ten?
Wen meinst Du jetzt MMW79? Ehrlich muss ich zu den TOP 10 gehören? Für mich ist IPO-Sport etwas das MIR richtig Spaß macht, aber sollte ein Hund von mir dies nicht haben (wie meine Dunja), dann brauche ich das auch nicht.

Wenn man zu den TOP 10 gehören will, dann gehören da viel mehr Faktoren dazu - in der Regel einen großen Geldbeutel, ein Team und vor allen Dingen einen guten Schutzdiensthelfer und nicht zu vergessen das passende Hundematerial. Wie viele Freizeitsportler haben das? Wir sollten einfach mal die Kirche im Dorf lassen.

Angelika
Pesch,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=171207#post171207 schrieb:Das Social Brain braucht die positive Rückmeldung nach Ablassen von unerwünschtem Verhalten. Wenn man darauf verzichtet dann auch zu loben, beeinflusst man das soziale Gehirn in ganz schlimmer Weise: man lässt es im Regen stehen, wo es doch so gierig ist nach sozialer Anerkennung. Passiert das öfter, dass es (vor allem das kindliche und jugendliche Gehirn) kein Lob bekommt nach Verhaltensabbruch, stellt es die Beziehung zum Nichtlober auf Sparflamme, dann tut die Enttäuschung nicht mehr so weh. Eine ganz blöde Sache für den Sport, wenn der Hund sich emotional abschottet. Dann bleibt wirklich nur Ball und Stachel und schematische Konditionierung. Dynamik, Ausstrahlung, Schönheit, die von innen kommt, gibt es dann nicht mehr in der Prüfung, dann funktioniert der Hund im besten Fall nur noch.

Anhänger der alten Methoden würden am liebsten die PO so ausgelegt wissen, dass auf Arbeitsfreude kein Wert gelegt wird. Mit so einer Richtweise hätten sie auf einen Schlag den Unterschied zu den Top 10% zumindest teilweise ausgeglichen und könnten endlich mal wieder die unteren Ränge verlassen.

An dieser Stelle ist wohl eindeutig eine Entschuldigung meinerseits fällig.
Ich revidiere : "In keinster Weise großkotzig und überheblich"
mea culpa , Asche auf mein Haupt
Pesch,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=171207#post171207 schrieb:Anhänger der alten Methoden würden am liebsten die PO so ausgelegt wissen, dass auf Arbeitsfreude kein Wert gelegt wird.

das ist ist doch so auch nur eine behauptung von dir.
und wie immer machts die mischung,altes hat durchaus bestand und immer noch seine berechtigung genauso wie man heute neues oder modernes in die ausbildung einfließen läßt.
das hat in den letzten 20 jahren die arbeitsbilder enorm verändert und das soll auch so sein.

OT
ich war 20 jahre jugendfußballtrainer eines kleinen dorfvereins (900 selendorf)
davon waren meine manschaften die ich betreut habe über 15 jahre in allen pokalfinals ,hallenfinals und etlichen kreismeisterschaften verteten.
2xum den aufstieg in die landesliga gespielt.

worauf ich hinaus will, auch hier hat es die richtige mischung aus motivtion, training aber auch einfordern von leistungen gemacht.
das wichtigste fand ich immer den kids darüber ein gesundes maß an selbstbewustsein zu vermitteln was uns dann auf die richtigen gleise gebracht hat.
das ist mit hunden im grunde nicht viel anders.
du siehst das das was du da schreibst nichts neues ist auch wenns gerade erst erfunden zu sein scheint.
mfg erwin
Fairer als deine Unterstellung fände ich eine Frage wie „Kannst du das auch beweisen?“ Ich werde hier letztmalig auf so einen provozierenden Ton antworten. Ich hatte es schon mal erklärt: man kann nicht auf der einen Seite Erklärungen haben wollen und auf der anderen Seite pampig sein.

Trotzdem hier also in Kurzfassung:

RSV2000.de: „Die Mode, wonach ein Hund freudig arbeiten soll, entspricht zwar dem naiven Zeitgeist einer Spaßgesellschaft, ist aber ein Widerspruch in sich... Die Übungen sind ein Faustschlag mitten ins Gesicht des Hundes.“

Wer die neuen Erkenntnisse nutzt, weiss, dass nicht nur die Freifolge kein Schlag ins Gesicht des Hundes sein muss. Auch der Apport, das Voraus usw. kann Mittel zu einem hochgeliebten Zweck werden.
Wer so manche Hunde nach alter Art arbeiten sieht, könnte allerdings glauben, dass sie wissen, was „Faustschläge mitten ins Gesicht“ sind.
Bine DSH,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=171204#post171204 schrieb:aber er regt mich an, Dinge in Frage zu stellen, mir Gedanken zu machen,
bist du den schon zu einem ergebniss gekommen? was hält dich davon ab deine gedanken zu posten? vielleicht kann @Pesch deine zweifel aus der welt schaffen.
@Pesch

was ich nicht verstehe ist, Dein ständiges angegiffte gegen Personen, die eine andere Sichtweise haben?

Hast Du ein persönliches Problem mit dem RSV2000?
Dann doch bitte nicht hier.

Du hattest doch nun angefangen etwas greifbares zu schreiben. Bleib doch einfach dabei.
Wenn Dein Anliegen in der Verbreitung neuer Sichtweisen ist, dann doch bitte auf vernünftige Art u d Weise. Ich bin sicher, dass Du das kannst.
Bye Uwe
@BineDSH

mich würden gerne einmal Deine bisher praktischen Erkenntnisse, die Du aus den Ausführungen von Pesch gezogen hast interessieren.
Bye Uwe
Pesch,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=171217#post171217 schrieb:„Die Mode, wonach ein Hund freudig arbeiten soll, entspricht zwar dem naiven Zeitgeist einer Spaßgesellschaft, ist aber ein Widerspruch in sich. Die Übungen sind ein Faustschlag mitten ins Gesicht des Hundes.“
dieser satz wurde leider aus dem zusammenhang gerissen. der vollständigkeitshalber hier mal der kontext.
  • Die Mode, wonach ein Hund freudig arbeiten soll, entspricht zwar dem naiven Zeitgeist einer Spaßgesellschaft, ist aber ein Widerspruch in sich. Zum Gewinnen werden Höchstleistungen verlangt – Höchstleistungen sind aber Limit und niemals Spaß und Freude, letztere kommen erst nach dem Erfolg.
  • Anders ausgedrückt: Der in der heutigen Zeit gern verwendete Begriff „Arbeitsfreude“ ist irreführend und hat in der Gebrauchshundeausbildung nichts zu suchen, wenn es um ethologische und kynologische Zusammenhänge geht. Die mittlerweile verlangte technische Perfektion in den Übungen erfordert von den Hunden Höchstleistungen am nervlichen Limit.
Das mit dem Faustschlag ist natürlich sinnbildlich gemeint, auch hier mal im zusammenhang zu lesen.
  • Tatsache ist, die Übungen der Prüfungsordnung sind niemals Triebziel des Hundes, primär frustrieren sie ihn in seinem Triebverhalten. Um es drastisch und deutlich zu sagen: „Die Übungen sind ein Faustschlag mitten ins Gesicht des Hundes.
es wird alles nicht so heiß gegessen wie gekocht.
Angie ich meinte den User pesch, da er sich derart geäußert hatte.


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