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Antijagdtraining
Pesch,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=171031#post171031 schrieb:Aus Hölle muß Himmel werden, denn es ist der starke Kontrast, der das Lernen verankert und die Lernbereitschaft bewahrt.
​hölle = lernen verankert
himmel = lernbereitschaft bewahrt
Pesch,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=171037#post171037 schrieb:Hund verlässt Weg, HZ Nein, Hund geht wieder auf Weg, HZ Gut. Also ein Lob und eine Information, dass das jetzt wieder das richtige Verhalten ist.

dazu sollte vielleicht noch Erwähnung finden, dass die Signale/Informationen dem Hund vorher gelehrt wurden, damit er sie auch "verstehen" kann.
Ich bin der Ansicht, daß das Hz "Nein" als Signal nicht unbedingt sinnvoll ist. Ich nutze es jedenfalls so nicht.
Bye Uwe
erwin,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=171045#post171045 schrieb:
Sassenach,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=171044#post171044 schrieb:Muss aber nicht gerade "Fusslaufen" sein oder?

na was soll er mir denn anbieten ?

Ich sagte das nur weil Du zuerst auf dem Hundeplatz musste. Big Grin

wenn bei euren hunden ein nein mit vertrauennsverlusten einher geht,stimmt etwas mit der form des neins nicht oder mit euren hunden.

Meinen Hunden haben nicht "Vertrauensverlusten erlitten.


mfg erwin

Nur
Life, z.B. Hundesport, is really simple but we insist on making it complicated
Anscheinend ist Erwin der einzige,der mich verstanden hat.
Hab auch keine Lust auf tiefschürfende Diskusionen darüber,was ein Hund versteht.
Abbruch HZ heißt....Stopp. Wenn der Hund das befolgt,kann er weiter machen,eben nur nicht das,was ich blockiert habe.
Warum soll ich das belohnen?Ich will das nicht, Ende.....warum soll ich den Hund belohnen.Für mich kommt das immer noch aus der Linie des Meidens,da ist in der Regel kein lernverhalten angekoppelt.
Er soll es nur sein lassen,was ist denn da so kompliziert.Was anderes wäre,wenn ich eine Handlung hinten dran hänge,die muß ich dann wieder belohnen,damit sie ins positive geht.
aber eine Handlung abbrechen wird nicht belohnt,nicht befolgen wird bestraft.
PS,ich geh mit meinen beiden Rüden jeden Tag zusammen spazieren,beide sind große Jäger,wenn ich nur den Verdacht habe,es könnte was sein,rufe ich sie zu mir,und glaubt mir,die freuen sich ,wenn ich sie an die Leine nehme,
klare Bilder und euer Hund liebt euch.
LG Heinz
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!

(Hinweis: Die Signatur ist wie eine Visitenkarte: Sie dient der selbstdarstellenden Information über den Autor - nicht der Beurteilung des Lesers)
Vielleicht sollte noch Augenmerk auf die Differenzierung zwischen Abbruch-Signal und Falsch-Signal gelegt werden - egal, welches Wort man dafür jeweils benutzt.
Falsch-Signal bedeutet: Verhalten des Hundes führt nicht zu dem von ihm erhofften Erfolg, also: was anderes probieren.
Abbruch-Signal bedeutet: Verhaltendes Hundes führt direkt "in die Hölle", also sofort unterlassen. Da sich ein Hund ja aber nicht nicht-verhalten kann, erleichtert man ihm das Abbrechen eines ungewünschten Verhaltens mit dem Konditionieren eines Alternativ-Verhaltens (in Peschs Beispiel das Fußlaufen), welches dann direkt "in den Himmel" führt...
Jojo,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=171051#post171051 schrieb:Hund ja aber nicht nicht-verhalten kann, erleichtert man ihm das Abbrechen eines ungewünschten Verhaltens mit dem Konditionieren eines Alternativ-Verhaltens (in Peschs Beispiel das Fußlaufen), welches dann direkt "in den Himmel" führt...

...in diese Richtung geht es, aber es geht über Konditonieren weit hinaus, denn es ist Supralernen bzw. Superlernen. Das ist ein Lernen aus der Beziehung heraus. Der HF spielt mit „Willst du wieder lieb sein? Wollen wir uns wieder vertragen?“ den Ball in die Hälfte des Hundes. Der kann nun aktiv um den HF werben. Im Prinzip mit jedem gewünschten Verhalten, aber Fußlaufen (was natürlich auch angebahnt als Versöhnungsverhalten sein muß) ist eben so wahnsinnig wertvoll in Sport und Prüfung (die Einstellung, die Ausstrahlung, die Ausdauer, der Tunnelblick, die Hingabe).Superlernen tun kleine Kinder aus der Beziehung heraus, wenn sie für den Lehrer lernen. Wenn sie den Lehrer mögen, lernen sie gerne und gut. Wenn sie den Lehrer nicht mögen, lernen sie schlecht. Erst große Jugendliche lernen relativ beziehungslos einfach auch mal um der Sache wegen (Lehrer egal, Thema interessiert mich). Hunde erreichen diesen Reifegrad des Lernens nicht. (Fährtenarbeit bildet eine gewisse Ausnahme).
Jojo,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=171051#post171051 schrieb:Da sich ein Hund ja aber nicht nicht-verhalten kann, erleichtert man ihm das Abbrechen eines ungewünschten Verhaltens mit dem Konditionieren eines Alternativ-Verhaltens (in Peschs Beispiel das Fußlaufen), welches dann direkt "in den Himmel" führt...
Ja,kann man machen,muß aber nicht.
Beispiel,dein Hund läuft vor in Richtung Dreckloch,du willst nicht,das er da rein läuft und sagst nein,er biegt ab und läuft weiter,alles gut,er hat meine Anweisung befolgt,warum jetzt belohnen?
Beispiel,dein Hund hebt die Nase und läuft Richtung Waldrand.Du rufst ihn zurück,er kommt.........belohnen? Warum,weil er zurück kommt? Im Leben nicht.
Das befolgen des HZ ist doch selbstbestätigend,er vermeidet die Konsequenz des nicht befolgens,sprich alles ist gut. (oder,keine Strafe ist Lob genug)
Zur Vorsicht nochmal,wir schreiben hier über einen Hund der weiß,das er nicht jagen darf,nicht über einen jungen Hund.
LG Heinz
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!

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Heinz.S,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=171050#post171050 schrieb:Ich will das nicht, Ende.....warum soll ich den Hund belohnen.

Um ihn mit einem Lobwort GUT mitzuteilen, dass du seine Anstrengung honorierst und zufrieden bist. Damit würdest du dann auch aktiv die Beziehungsebene ansprechen. Was ganz Wichtiges für Hunde. Warum eine ganze Lernebene verschenken und sprachlos bleiben?
Hi Pesch,ich denke,unser "Problemchen" liegt darin,das ich dem Hund nichts mehr beibringen will,sondern einfach nur einfordere.
Auch wenn das wieder mal "Uraltschule" :geist: ist,das hat mit Gehorsam und Autorität zu tun,wenn ich die einmal habe,dann brauch ich diesen ganzen Käse nicht.
Beispiel,wenn ich einem Kind beibringe,nach dem benutzen der Toilette abzuspülen,dann lobe ich ihn,wenn er das von alleine macht.
Wenn ein Erwachsener die toilette benutzt und spült nicht ab,dann sage ich ihm das nachdrücklich,ich werd ihn sicher nicht loben,wenn ers nachholt.
Gewissen Dinge sind einfach selbstverständlich,sonst müsste man den ganzen Tag loben und es wäre nichts besonderes mehr.
LG Heinz
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!

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Zitat:Zur Vorsicht nochmal,wir schreiben hier über einen Hund der weiß,das er nicht jagen darf,nicht über einen jungen Hund.
Heinz,
klar - einen Hund, der die Lernprozesse weitgehend abgeschlossen hat,
muss ich nicht mehr nach jedem befolgten Signal "abfüttern", schon gar
nicht im Alltagsbereich... - im Thread ging's ja aber wohl mehr um die
Lernprozesse selbst.
Zitat:Das ist ein Lernen aus der
Beziehung heraus. Der HF spielt mit „Willst du wieder lieb sein? Wollen
wir uns wieder vertragen?“ den Ball in die Hälfte des Hundes. Der kann
nun aktiv um den HF werben. Im Prinzip mit jedem gewünschten Verhalten,
aber Fußlaufen (was natürlich auch angebahnt als Versöhnungsverhalten
sein muß) ist eben so wahnsinnig wertvoll in Sport und Prüfung (die
Einstellung, die Ausstrahlung, die Ausdauer, der Tunnelblick, die
Hingabe).
Lernen ist
abhängig von Emotionen - und daher beim Hund als Meutetier von der
Beziehung zum Hundeführer, welche somit in die gesamten Lernprozesse mit
reinspielen und dem Hund das gute oder schlechte Gefühl geben können.
Zitat:Erst
große Jugendliche lernen relativ beziehungslos einfach auch mal um der
Sache wegen (Lehrer egal, Thema interessiert mich). Hunde erreichen
diesen Reifegrad des Lernens nicht. (Fährtenarbeit bildet eine gewisse
Ausnahme).
Doch,
da gibt's noch 'ne Menge mehr - eigentlich alles, was der Hund aus
eigenem Antrieb macht: z.B. beim Schutzdienst, wo man oft genug sieht,
dass der HF "nur stört"...


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