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moin zusammen,
durch das thema verhaltensfrage und der regen diskussion, dazu auch nadins video, spukt mir ein gedanke im kopf rum.
mich würde interessieren, ob es dann möglich ist, bei hunden, die sich bei stockschlägen oder auch das bedrängen belastet zeigen, über den weg des "schönfütterns", unter einsatz des clickers, die defensive einstellung mit seinem di-stress aufzubrechen?
es wäre sehr schön, wenn jetzt nicht eine diskussion darüber entsteht, ob der hund überhaupt ins ipo gehört.
gruß reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
Das kommt aber leider doch ganz drauf an, denn Habituation und Desensibilisierung sind in diesem Bereich nur sehr begrenzt möglich.
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tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24713-Stockscheu/?postID=165860#post165860 schrieb:mich würde interessieren, ob es dann möglich ist, bei hunden, die sich bei stockschlägen oder auch das bedrängen belastet zeigen, über den weg des "schönfütterns", unter einsatz des clickers, die defensive einstellung mit seinem di-stress aufzubrechen? bei hunden die ganz einfach genetisch defizite haben ist es nicht möglich.
bei hunden die durch ungünstige lernerfahrungen das problem haben erzielt man zumindest eine verbesserung.
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Es gibt ja die TSB Bewertung, wo verschiedene Verhaltens Auffälligkeiten des Hundes in die Bewertung einfließen.
Ist der Hund knurrig im Sportarm, weicht beim Bedrängen der Stockseite aus, hakt sich im Angriff, welcher ja nach PO über die Stockhand und nicht über das anheben des Sportarmes eingeleitet wird, nicht voll ein, aber hält, wird bei den stockschlägenunruhig im Griff...
Diesen Bereich meine ich.
gruß Reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
Ok, normale langsame Gewöhnung an Belastung, versteht sich ja von selbst.
Wenn die emotionale Antwort des Hundes auf Stockschläge geändert werden soll, dann sollte er lernen, den gefürchteten Reiz mit einem angenehmen Gefühl zu verknüpfen. Also jeweils kurz vor der sichtbaren Angstreaktion (das kann erst der Anblick des Stockes sein, dann das Heben, dann das Niedersausen, dann die Berührung) Click und Schenken des Ärmels. So wird der Stockeinsatz zum Signal für bevorstehenden Sieg. Ein „Stimmungsumschwung“ setzt ein.
Wichtig ist der Click, damit der Hund weiss, warum er jetzt den Ärmel bekommt (nämlich noch ruhiger Griff usw.), und damit er nicht glaubt, das Schenken ist irgendwie zufällig und nur eine Frage der Zeit. Er begreift dann, dass er mit seinem Verhalten den Sieg erzwingen kann. In gewissen Grenzen verbessert sich sein Verhalten ziemlich schnell.
Sollte man mal nicht schnell genug clicken können, weil der Griff gerade unruhig wird, dann Belastung verringern und mit Click warten bis der Griff ruhig wird.
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Prinzipiell ist das aber dann eher Gewöhnung und Bestätigen richtigen Verhaltens und nicht das "schönclicken" und Umkonditionieren von schlechtem Verhalten?...sonst könnte man ja auch in den unruhigen Griff reinclickern und würde durch das wiederholte Schenken auch eine Stimmungsveränderung schaffen, die am Ende auch den unruhigen Griff beseitigt?
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Danke, Nadin,
dahingehend liegt die Intension meines topics.
Vor allem auch, ob dann der clicker, so, wie er dann hier tatsächlich eingesetzt wird, dem Hund auch ein gutes Gefühl in der Beute gibt, wenn er auf das Click einbeißt.
gruß reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
Nadin, das sind genau die richtigen Fragen.
Das Problem ist, dass man im Sinne eines echten Stimmungsumschwungs ja den Angst-/Aggressionskomplex verlassen müsste. Es macht im SD aber keinen Sinn zu füttern, denn dort wird Adrenalin gebraucht, deshalb die Anführungszeichen.
Mit Futter arbeiten könnte man sinnvoll nur ohne Ärmel und ohne Helfer, indem man mit der einen Hand den Hund füttert und dabei mit der anderen mit dem Stock fuchtelt, touchiert usw. Dann werden die Glückshormone des Fressens die Stesshormone der Stockangst ablösen können. In bestimmten Grenzen.
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voraus,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24713-Stockscheu/?postID=165886#post165886 schrieb:Wenn die emotionale Antwort des Hundes auf Stockschläge geändert werden soll, dann sollte er lernen, den gefürchteten Reiz mit einem angenehmen Gefühl zu verknüpfen. hatte einen hund der sehr unerwünschte reaktionen auf stock, helfer und den hetzarm gezeigt hatte, natürlich erlernt, unsachgemäßes und übertrieben training. es war also ein 3 fronten krieg der wie oben beschrieben angegangen wurde. es hat funktioniert, die hündin hat prüfung gemacht auf fremden platz bei fremden helfer. den aufwand würde ich allerdings nicht noch mal betreiben.
Nadin,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24713-Stockscheu/?postID=165887#post165887 schrieb:sonst könnte man ja auch in den unruhigen Griff reinclickern und würde durch das wiederholte Schenken auch eine Stimmungsveränderung schaffen, die am Ende auch den unruhigen Griff beseitigt?
Das kann sogar unter bestimmten Voraussetzungen gut funktionieren. Nämlich dann, wenn das frühzeitige wiederholte Schenken dem Hund Selbstsicherheit gibt (also das sein wirkliches Problem ist) und er nicht sofort eine Verhaltenskette aufbaut wie „ich muss unruhig beissen, damit ich den Click kriege“.
Das kann man ruhig mal ausprobieren. Bei manchen Hund hat es geklappt, wenn man dann aber auch recht bald die ersten Griffverbesserungen geclickt hat und damit eine falsche Verhaltenskette verhindert hat.
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