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Verhaltensfrage
#61
Schutzdienst und Ball, :lachschlapp:

Wald und Ball, Stöckchen, Bullzapfen klar, er weicht nicht von meiner Seite und hat nur Augen für mich. Aber kommt jemand :lachschlapp:

Meinen Balljunkie interessiert das in dem Fall null.

Ich werde berichten. Manche Wege sind lang, aber sie lohnen sich.
Wir sind nicht auf der Welt, um so zu sein, wie ihr es gerne hättet.
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#62
moin tinka
ich sehe einen unsicheren Hund ,das alter paß da auch ins bild,
einen zusammenhang mit hundeplatz kann ich da auch nicht erkennen.
bei meinen Hunden ist es tatsächlich so einfach.
nein im wald hab ich keinen ball ,gibt ja stöcker und kienappel
eine mir begegnende Person hat der Hund immer neutral zu werten und nur das kann das ziel sein und nicht ein kontrolliertes aggressionsverhalten.
und ich hatte auch noch keinen Hund der nicht zum helfer sieht wenn er in seinem Gesichtsfeld war,trotzt auch ball in der u im sd.hat mit Wertigkeiten zu tun.
tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24672-Verhaltensfrage/?postID=165685#post165685 schrieb:da gibt es viele, die das nicht im ipo hinbekommen
aber im wald kein Problem.?????
mfg erwin
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#63
Chaco,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24672-Verhaltensfrage/?postID=165687#post165687 schrieb:Meinen Balljunkie interessiert das in dem Fall null.
ist schon klar,tinka würde schreiben,weil er tief in seinen gefühlen verhaftet ist.
wie du lesen konntest wollte ich dir auch keinen tip geben.
und wie beschrieben funzt das mit meinen super.
und auch für dich noch mal,das ziel kann es nicht sein Aggression zu kontrolieren sondern eine Neutralität
herzustellen.solche experiemente braucht die welt nicht
und kommt mir nicht mit irgendwelchen dummen sprüchen ,ich hab schon 3 Wochen arbeits ausfall hinlegen müssen.seit dem weiß ich für mich was ich mache.
mfg erwin
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#64
Hallo Erwin,

es geht nicht um den Zusammenhang von Platz und Wald.

vielmehr geht es um die Entwicklung, die der Hund im Wald gemacht hat. Diese steht im Grunde für das Helfertreiben, wie es im ipo teilweise praktiziert wird. Auf dem Platz so gewollt, hier im Wald so eigenständig entwickelt.

Wenn sie schreibt, wie ihr Hund sich jetzt mit 15 Monaten präsentiert, also die einzelne Person erkennen, in der Erregung hochfahren, jetzt dominantes Auftreten und durch Bellen Luft machen...
Ich denke nicht mehr nach der ganzen Diskussion hier, daß der Hund noch Sorgen hat. Gleiches zeigt ein
Hund beim Helfertreiben teilweise noch deutlich jünger.

Vielmehr hat er gelernt, daß er jetzt über dieses Verhalten erstmal Distanz schaffen kann, bzw. Irgendwann ist derjenige ja sogar weg... Vertrieben über sein Auftreten.(zumindest meint er das).

er hat sich das selbst beigebracht. Und, er ist aus seinerSicht erfolgreich damit...

er muss muss hier jetzt jedoch, wie auch beim Helfertreiben, irgendwann verstehen, daß er eben auch in der selben Situation nicht ohne Freigabe Gas machen darf.

beim kontrolliertem Helfertreiben ist man ja in der Lage, auch Verhaltensweisen, die man braucht, zu fördern, und die, die man nicht braucht, nicht zum Erfolg kommen
zu lassen.

Hier er ist das leider unkontrolliert passiert und man muss einen Weg finden, hier nachzubessern.

Und es geht hier auch um die Kooperationsfähigkeit,
in reizstarker Umgebung, teilweise mit Lernerfahrung erschwert.

gruß reinhard

ps.: ich habe nirgens geschrieben, daß er tief in seinen Gefühlen verhaftet ist.
Willst du auf dieses Niveau mit mir diskutieren?
ich nehme dich deutlich ernst.

Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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#65
Erwin schrieb: "eine mir begegnende Person hat der Hund immer neutral zu werten und nur das kann das ziel sein und nicht ein kontrolliertes aggressionsverhalten."

Über das Ziel sind wir uns schnell einig, wohl aber nicht immer über die möglichen Wege. Wie mein Hund eine Person "wertet", das ist nach meiner Erfahrung nie vollkommen kontrollierbar. Deine Formulierung "hat der Hund immer neutral zu werten" klingt so, also wäre das etwas, was man geradezu kommandieren könnte, so als habe man jederzeit eine Fernbedienung für Hundestimmungen. Mal ganz abgesehen von unvorhersehbaren Situationen, in denen das Tier anders reagiert als gewohnt, gibt es nach meiner Erfahrung auch Tiere mit bestimmten Grundstimmungen, die sich nicht einfach wegkonditionieren, wegstrafen, umlenken oder sonstwie gegen Null fahren lassen. Da gibt es dann keine verordnete Neutralität des Hundes gegen andere. Und ich denke da noch nicht einmal in erster Linie an Aggressionsverhalten. Das ist zwar das Thema in diesem Thread, aber wenn ich mir die Geschichte meiner Hundehaltung ansehe, so hatte ich viel mehr Ärger und Mühen durch das Verhalten von zu menschenliebenden, aufdringlichen Hunden als durch aggressive. Auch Freundlichkeit ist keine "neutrale" Stimmung. Diesen Mangel an Neutralität wird man Hunden nicht "austreiben" wollen, und doch muss man auch solches Verhalten kontrollieren können: Ein großer Hund, der voller Freude auf ein kleines Kind als einen potenziellen Spielpartner zustürmt, macht Angst. Der muss kontrolliert werden. Ich weiß nicht, ob es mir dann konkret darum geht, "Neutralität" in sein Verhältnis zu Kindern zu bekommen, aber ganz bestimmt geht es mir darum, ihn in einer solchen Situation absolut verlässlich zum Abbruch seiner Verhaltensweise zu bewegen. Starke Affekte, seien sie nun aggressiv-aversiv oder sozial-attraktiv, lassen sich nicht einfach wegbeordern und ihre "Entfernung" wäre manchmal nur um den Preis der Brechung einer Hundepersönlichkeit möglich. Wenn es um so etwas nicht gehen soll, dann braucht es die Einrichtung starker "Unterbrechungen", die zwar die starken Stimmungen des Hundes nicht auflösen, also keine "Wertungs-Neutralität" herbeiführen, aber die konkreten Verhaltensweisen steuerbar machen. Und ganz besonders clever erscheinen mir Lösungen (die allerdings nicht immer möglich sind), die die starken Ausgangsstimmungen selbst mit ihren mächtigen Energien auf die Mühlen der neuen Verhaltensstimulation lenken.

Aber wie das von Fall zu Fall aussieht, das kann sehr verschieden sein.

Grüße, Wolfgang
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#66
ja WOWI genau neutral zu werten und das lernen sie.ist so wie Fahrstuhl fahren.
und genau grundstimmung schaff ich mir bei Zeiten.
wenn ein Hund so entgleiten kann (inzwischen ist da ja scheinbar ein killer)dann ist da vieles nicht erkannt und beachtet worden.
kann mir beim besten willen nicht vorstellen das das spontan so massiv aufgetreten ist.und mal im ernst das ist dann die Gelegenheit Aggression zu verstärken?.ich kann da nur mit dem kopf schütteln.
Mfg erwin
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#67
das, was tinka schreibt hat schon Sinn und Verstand und aus dieser Betrachtung heraus mag es durchaus berechtigt sein. Die Verbindung zum IPO Sport kann ich so nicht teilen uns stimmt zumindest für meinen Fall nicht.
Insgesamt stochern wir doch hier alle nur im Nebel. Wir interpretieren das Verhalten, was Chaco uns beschreibt und reagieren mir unseren Vorstellungen und präsentieren Lösungsansätze.
Ich habe es ja schon einmal geschrieben, dass ich die Situation gern selber sehen müsste, um meinen Ansatz dann abzuleiten.

Die Idee von Detlef fand ich gut, dem Gedanken von Tinka kann ich auch folgen. Wenn Chaco bereits Erfolge sieht, dann weiter so. Der Clicker ist ja lediglich eine Information - ein Geräusch und wenn diese Info beim Hund entsprechend ankommt und sich sein Verhalten gewünscht ändert, dann weiter so.

PS: ein Hund kann kein Fehlverhalten zeigen. Ein Hund verhält sich aus seiner Sicht immer adäquat. Lediglich aus menschlicher Sicht ist unerwünschtes Verhalten möglich Confusedorry: Oberlehrer aus Confusedtumm:
Bye Uwe
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#68
erwin,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24672-Verhaltensfrage/?postID=165695#post165695 schrieb:ja WOWI genau neutral zu werten und das lernen sie.ist so wie Fahrstuhl fahren.
und genau grundstimmung schaff ich mir bei Zeiten.
wenn ein Hund so entgleiten kann (inzwischen ist da ja scheinbar ein killer)dann ist da vieles nicht erkannt und beachtet worden.
kann mir beim besten willen nicht vorstellen das das spontan so massiv aufgetreten ist.und mal im ernst das ist dann die Gelegenheit Aggression zu verstärken?.ich kann da nur mit dem kopf schütteln.
Mfg erwin


Das ist eine Unverschämtheit.

Ja, meine Hund läuft unkontrolliert, bellend durch die Gegend. Nein, er bellt nicht nur er greift auch an, ein richtiger Killer.

Nach solch einer Aussage kann ich alles Andere auch nicht ernst nehmen.

Vielleicht solltest du das mit dem Killer löschen, sowas kann Konsequenzen haben.
Wir sind nicht auf der Welt, um so zu sein, wie ihr es gerne hättet.
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#69
Uwe Junker,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24672-Verhaltensfrage/?postID=165696#post165696 schrieb:PS: ein Hund kann kein Fehlverhalten zeigen. Ein Hund verhält sich aus seiner Sicht immer adäquat. Lediglich aus menschlicher Sicht ist unerwünschtes Verhalten möglich Confusedorry: Oberlehrer aus Confusedtumm:

Genau so ist es Smile

Wir werden sehen, zur Zeit kann ich nur sagen, es funktioniert.

Wer von euch klickert wirklich.
Mit klickern meine ich nicht, einfach nur klick und Belohnung. Da kann ich mir den Klick sparen, da reicht ein Toll und Belohnung
Richtig klickern ist für mich was ganz anders.
Freies shapen. Wenn er das nicht "gelernt" hat dann macht mein Weg keinen Sinn.
Wenn er einfach nur für gut ist geklickert wird, dann geht es sicher nicht.
Wir sind nicht auf der Welt, um so zu sein, wie ihr es gerne hättet.
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#70
Chaco,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24672-Verhaltensfrage/?postID=165698#post165698 schrieb:Richtig klickern ist für mich was ganz anders.

für mich gibt es kein "richtiges" clickern.
Es ist lediglich eine Information, ein Geräusch. Immer gleich (eindeutig) und vom Timing her schnell einsetzbar. Was ich mit dem Geräusch belege, das bleibt jedem überlassen. Ich für meinen Teil nutze es positiv als sekundären Verstärker, beende die Übung und belohne.
Insgesamt: wenn es klappt, kann es nicht falsch sein.

Was ist für Dich denn richtiges clickern?
Bye Uwe
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