04-07-2015, 22:07
Sind es immer fremde Menschen/Hunde, die das Verhalten von deinem Hund auslösen? Benimmt er sich auch so, wenn er die Personen kennt?
Wird der Hund zu stark, ist der HF zu schwach
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Verhaltensfrage
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04-07-2015, 22:07
Sind es immer fremde Menschen/Hunde, die das Verhalten von deinem Hund auslösen? Benimmt er sich auch so, wenn er die Personen kennt?
Wird der Hund zu stark, ist der HF zu schwach
04-07-2015, 22:07
Im Wald wird fast alles angebellt.
Hunde immer, auch die er schon lange kennt, nur da beruhigt er sich schnell. Menschen nur wenn sie plötzlich auftauchen. Radfahrer, Jogger sind immer ok. Ich glaube, ich habe irgend einen Mist gebaut. Aber welchen und wie korrigieren? Im Garten, im Haus und Umgebung ein Traum. Kurz melden, das war es. Nachbarn oder Personen die täglich vorbei kommen werden nicht gemeldet. Hunde, Katzen ein paar Beller, das war es. Gemütliche Gespräche am Zaun möglich, auch wenn auf der anderen Seite ein Hund steht. Total entspannt der Hund.
Wir sind nicht auf der Welt, um so zu sein, wie ihr es gerne hättet.
05-07-2015, 02:07
Chaco,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24672-Verhaltensfrage/?postID=165531#post165531 schrieb:Wenn der Hund das so gelernt hat, müsste er auch sein Fehlverhalten auf den Click abbrechen.nein, das wird nicht klappen.
Bye Uwe
05-07-2015, 08:07
Ich glaube auch nicht, daß man das Verhalten clickern sollte.
Der Click soll gewünschtes Verhalten verstärken. Er ist wohl auch Auflösesignal, jedoch kein Abbruchsignal. Selbst wenn der Hund gut auf den Clickern konditioniert, wurde, ist die Trieblage viel zu hoch, als das der bereits bellende Hund sich auf anbieten gewünschter Verhaltensweisen konzentrieren kann
05-07-2015, 10:07
Er findet klickern toll und allein das Geräusch weckt positive Gefühle. Allerdings puscht das Geräusch auch.
Ich werde bei passender Gelegenheit bevor er hochfährt und bellt, das Kommando Ruhe sagen, clickern und dann Balli, Balli weder weg und von vorne beginnen. Mit viel Geschick die Distanz zum anderen Hund so wählen, das er nicht bellt und dann einen anderen Weg einschlagen. Wäre das ein Ansatz? Es ärgert mich etwas. Personen, die ihn nur im Wald erleben, halten den Hund für aggressiv. Meine Nachbarn, die Leute im Dorf für nett und freundlich. Er ist prima Kerl ausgestattet mit viel Trieb und Arbeitswille. Eine andere Überlegung wäre, einfach abwarten manche Dinge regeln sich von selber. Gerade weil er nur im Wald so reagiert. Mit 1,5 Jahren ist er ja doch noch ein Hosenscheißer. Bei der Variante würde ich aber Begegnungen mit anderen Hunden im Wald komplett vermeiden.
Wir sind nicht auf der Welt, um so zu sein, wie ihr es gerne hättet.
05-07-2015, 11:07
Chaco,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24672-Verhaltensfrage/?postID=165531#post165531 schrieb:Jetzt muss ich nochmal nachhaken. der click ist kein abbruchsignal, sondern ein auflösesignal. im bereich der kk heißt es-- genau dieses verhalten lößt den click aus-Übung beendet- der hund kann aus der übung gehen und die mit dem click versprochenen belohnung abholen. d.h. nicht, dass sich der hund hier jetzt komplett von heute auf morgen verändert. natürlich muß man auch das ersteinmal anbahnen. denn im moment belohnt sich der hund ja selbst, und dieses schon über einen längeren zeitraum. der hund bezieht hier alles mit ein, was ihn in diesem moment an reizen berührt, nicht nur einen bestimmten teil. glauben heißt - nicht wissen. es gibt hier erfolge bei leinenaggression, man muss dann einfach mal googln und sich aus dem ipo-gedanken lösen. es gilt hier den selbstbelohnungsfaktor aufzubrechen. der hund scheint keinerlei kommunikationsfähigkeit/willen nach hinten zu haben, weil er zu stark im distress festhängt, und zu alle dem noch frust hat. und, es ist doch nicht so, dass hunde, die extrem hochfahren, den click nicht mehr hören... selbst im schutzdienst, wenn er im beutebereich euphorisch hochfährt, verpaßt er keinesfalls den click... es ist also ein stimmungsbereich, der den hund hier in seiner aufnahme behindert. und der läßt sich sicher auch über den einsatz des clickers beeinflussen. was kann schlimmstenfalls passieren? dass er eben im wald weiterhin menschen bepöbelt. das warum interessiert dort keinen, der bepöbelt wird. der hund nimmt hier den positiv belegten clicker sicher nicht als verstärker eines negativen gefühles wahr. davon bin zumindest ich überzeugt. ich habe das problem nicht, würde es aber, wäre es mein hund, auf diesen weg probieren zu lösen. gruß reinhard kurz gegooglt:http://cavecani.de/wissenswertes/click-for-blick/
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
05-07-2015, 13:07
zum Clickern... Der Hund wird im Wald ja wohl nicht zu 100% "radau" machen. Sinn macht es m.E. dann, wenn er zu einer "guten" Situation im Wald beclickert wird; also ruhiges Verhalten positiv belegen.
Mein Ansatz wäre nach dem Motto: was ich anstellen kann, das kann ich auch abstellen. Dem Hund im Wald beibringen, auf Signal sich zu erregen. Dann auf ein anders Signal sich wieder zurück zu nehmen, um dann wieder sich erregen zu dürfen. Quasi wie das An- und Abstellen im Schutzdienst. So mal aus der Ferne gedacht.
Bye Uwe
05-07-2015, 13:07
nein, er macht nicht zu 100% radau.
Er ist total relaxt, Rehe auch kein Thema, der Fuchs da wird es kritisch. Also kann ich mich da totclickern. Es geht um boah, da kommt was, wer..... Da kommt sonst niemand, nicht jetzt, nicht heute. Der Wald ist einsam. Ihr könnt euch das vielleicht nicht vorstellen. Ich kann hier, wenn ich will vier Wochen ohne Hunde- oder Menschenbegegnungen gehen Garten, Dorf, Stadt... klar da sind Hunde und Menschen, kein Problem Deshalb geht mein Ansatz in Richtung aussitzen. Bin aber immer offen für Alternativen. Die Sache mit dem An- und Abstellen, also ich darf, ich darf nicht. Das gefällt mir.
Wir sind nicht auf der Welt, um so zu sein, wie ihr es gerne hättet.
05-07-2015, 14:07
Mein Hund mochte als 8-wöchigen Welpe gar keine Kinder oder Frauen, d.h. er hat sich zurückgezogen. Tramgeräusche waren auch ein Grund zum sich ein bisschen mit dem Bauch nach unten ziehen. Nach 1-2 Mal auf dem Schulplatz, brach ich die Übungen ab. Grosse Männer in der Stadt wurde herzlichst begrüsst.
Im Dorf war ein gleichaltrige Welpe mit dem ich ihn spielen liess. Die Besitzerin hatte 2 kl. Kinder, und die hatte er auch später erfreulich begrüsst. Im Wald hatte er nicht Probleme. Im Hundeclub war er immer aufgestellt. Ich hatte nie das Gefühl, dass ich die Ursache war. Nach langem Überlegungen, kam ich zu dem Entschluss, dass er "das was er früher nie erlebt hat, ihn ungeheuer wurde" Es gibt "cautious" Hunde, nicht ängstliche, aber vorsichtig vor unbekannte Situationen, die oft sich mit dem Alter verschwinden. Vielleicht geht man zu fest auf spezifische Situationen anstatt zu überlegen, was der Hund als Welpe alles erlebt hat beim Züchter. Das ist kein Kritik auf irgendeine Züchter. Wäre mein Hund "nur" auf Hupla gewesen, wäre das "Andere" nicht "aufgetaucht". Heute ist er ein 11-jähriger, milde Bursche, der gelenkmässig nicht so 100% ist, aber frisst wie ein Junge und überrascht uns manchmal beim Essen wenn er mit seinen Fussball im Maul auftaucht.
Life, z.B. Hundesport, is really simple but we insist on making it complicated
05-07-2015, 15:07
Hallo,
ich habe einen knapp 19 Monate alten Rüden. Ich habe ihn von klein auf mit in den Wald genommen, anfangs keinerlei Probleme. Ohne ersichtlichen Grund im Alter von 7 Monaten wurde er sehr hektisch unsicher, immer nur dann wenn ich den Wald betreten habe. Meines Erachtens gab es nie Vorfälle die dieses Verhalten hervorgerufen hätten. Er reagierte nach einer gewissen Zeit ähnlich wie Deiner obwohl er ansonsten in anderen Gegenden Stadt, Land sich ganz normal verhielt. Er fühlte sich dort einfach nicht wohl, ich bin dann irgendwann mit einem Bekannten der einen ausgewachsenen Rüden hatte mit Ihm in den Wald spazieren gegangen und er konnte sich an dem älteren sicheren Rüden orientieren, dies in kurzer Zeit ein paar Mal. Er begriff sehr schnell, danach machte ich Pause mit Wald und irgendwann ganz belanglos mal kurz hinein, dann hatte sich das Problem von selbst erledigt. Heute alles ganz relaxt. Ich denke einfach das es manchmal einfach Phasen sind und man sie unbewusst zum Problem macht . Lieben Gruß ClaudiZ |
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