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Neue PO 2017
dat_jernot,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/23854-Neue-PO-2017/?postID=163998#post163998 schrieb:Dass Sozialdarwinismus nicht sonderlich philanthropisch ist, lehrt uns die Geschichte.
...die Geschichte, besonders um den Deutschen Schäferhund lehrt uns vor allem eines. Es geht bergab, schon seit Jahren, und anstatt nach Vereinfachungen zu suchen sollte man vielen lieber mal auf die Füsse treten, damit es wieder bergauf geht. Der Status eines Deutschen Schäferhundes ist schon lange nicht mehr das was er mal war.

Ich für meinen Teil ärgere mich schon wenn von einem Gebrauchshund die Rede ist, und man dann realisieren muss, das weder der Hundeführer noch der Hund zu gebrauchen ist. Dafür gibt es ja den großen Bereich des Familienhundes oder auch Sozialpartners, das meine ich völlig wertfrei und nicht diskriminierend.
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dat_jernot,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/23854-Neue-PO-2017/?postID=163990#post163990 schrieb:Da hast Du mich missverstanden. Genau die Menschen, die Du beschreibst, also die, welche ernsthaft für OG-Prüfungen trainieren, meine ich mit Breitensportlern. Eben genau für die ist die IPO1 heutzutage schon ein fast unerreichbares Ziel....
Sorry, aber wenn ich so etwas lese, rollen sich mir die Fussnägel hoch _w_ Wer heute einen minimal brauchbaren Hund hat, einen Verein hat wo auch entsprechend ausgebildet und nicht nur gefeiert wird und ein wenig Zeit und Gedanken um die Ausbildung investiert, schafft simpel eine IPO 1! Wer das eben nicht kann oder hat, muss eben eine der momentan 1000 anderen Möglichkeiten die einem der Hundesport bietet nutzen. Es gibt heute so viele verschieden Prüfungen, da kann man sich doch bunt bedienen!
Das es schwer ist, schon mit 18 Monaten, eine IPO 1 zu haben, um einen Vorteil auf Ausstellungen zu haben ist unbestritten!

dat_jernot,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/23854-Neue-PO-2017/?postID=163990#post163990 schrieb:Wir sollten jedoch nicht außer acht lassen, dass die Hunde zwar deutlich mehr Zwang einstecken mussten, dieser aber nicht wie heutzutage aufgelöst werden musste, so freudig wie heute brauchte man das damals nicht. Zudem ist im heutigen Schutzdienst deutlich mehr Gehorsam gefragt.
Heute bildet man doch überhaupt viel weniger mit Zwang aus und dein "präferierter" Breitensportler schon garnicht....Was muss dieser also auflösen? 8)

Detlef Berensmann,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/23854-Neue-PO-2017/?postID=163997#post163997 schrieb:Die Denkweise, das der oder die vermeintlich ahnungslosen, den Verein, den Sport und die Zucht aufrecht erhalten ist nicht länger zu tragen. Nicht die Quantität ist ein Garant für den Fortbestand, sondern die Qualität, das hat uns schon die Natur gelern
:appl: Diesen Spruch sollte man in Stein meißeln und jedem LR + Züchter verpflichtend in die Kladde malen! Genau so ist es


Detlef Berensmann,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/23854-Neue-PO-2017/?postID=163999#post163999 schrieb:...die Geschichte, besonders um den Deutschen Schäferhund lehrt uns vor allem eines. Es geht bergab, schon seit Jahren, und anstatt nach Vereinfachungen zu suchen sollte man vielen lieber mal auf die Füsse treten, damit es wieder bergauf geht. Der Status eines Deutschen Schäferhundes ist schon lange nicht mehr das was er mal war.
Bei der nächsten Veränderung der PO in 7 Jahren geht es dann nur noch mit singen & tanzen für die IPO 1...ist wie in der Schule! Wenn die Zensuren immer schlechter werden, weil die Ausbildung nachlässt, schaffen wir die Zensuren ab! Das bringt vorwärts! Eine IPO 1 sollte ein Qualitätsmerkmal sein!

Detlef Berensmann,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/23854-Neue-PO-2017/?postID=163999#post163999 schrieb:Ich für meinen Teil ärgere mich schon wenn von einem Gebrauchshund die Rede ist, und man dann realisieren muss, das weder der Hundeführer noch der Hund zu gebrauchen ist. Dafür gibt es ja den großen Bereich des Familienhundes oder auch Sozialpartners, das meine ich völlig wertfrei oder diskriminierend.
Perfekt, auf den Punkt....da brauche ich nichts mehr zu schreiben :mods:
beste Grüße

Uwe
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dat_jernot,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/23854-Neue-PO-2017/?postID=163998#post163998 schrieb:Wir leben allerdings nicht in einer sozialdarwinistischen Gesellschaft, sondern in einer demokratischen und so ist auch unser Verein geführt.
Und auch hierzu möchte ich mal meinen Senf ablassen. Weil diese gelebte Demokratie nicht immer und unbedingt etwas gutes ist, zumindest nicht immer im Sinne einer bestimmten Sache.

Nehmen wir mal eine LG Versammlung, du warst ja selber vor kurzen bei einer anwesend. Dort sitzen gewählte Mitglieder der Ortsgruppen, oder die, die sowieso lange Weile haben und nichts anderes vor. Die meisten haben aber gar keinen Durchblick von Ausbildung oder Zucht und anderen wichtigen Themen. Der Wahlzettel wird nicht auf Grundlage von Kompetenz ausgefüllt, sondern mehr Subjektiv nach Gefühl. Das ist zwar ein demokratischer Prozess, aber ob hier dann die richtigen Entscheidungen getroffen werden ist fraglich. Das ist nur ein Beispiel.

Was wir brauchen ist etwas mehr Ehrlichkeit!

Die ganze Welt lacht sich kaputt das auf einer Hauptzuchtschau Hunde im Kreis laufen die alle in jungen Jahren eine IPO3 gemacht haben und als Gebrauchshund deklariert sind. Jeder kennt die Praktiken wie es dazu kommt und jeder weiß das die meisten dieser Hunde keinerlei pheno typische und geno typische Veranlagung als Gebrauchshund haben. Trotzdem findet das Geschehen immer noch auf der ganzen Welt gefallen.

Ich störe mich nicht daran das viele unsagbare Summen für solche Hunde oder Welpen ausgeben, auch nicht daran das es vielen Spaß macht im Ring zu laufen. Aber es ist und bleibt eine Katastrophe, das es keine Differenzierung gibt für die Hunde die tatsächlich den Status eines Gebrauchshundes verdienen. Übrigens ist das auch sehr schade für die durchaus existierenden Hochzucht Schäferhunde die das Leisten können, die aber in der Masse untergehen.

Und ja, ....ich habe meine Konsequenzen gezogen und bin seit dem 01.01.2015 nicht mehr Mitglied im SV.
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Hallo,

ich möchte das Thema , da aktuell noch einmal aufgreifen und hoffe auf Eure Beteiligung.

Wir haben ja hier über Wochen Idee gesammelt für die neue PO 2017. Da waren richtig gute Sachen bei, wir haben sie ja auch in Form gebracht und ich habe sie eingereicht so das sie von der Schreibergruppe wahrgenommen und bearbeitet wurde. Einige Sachen wurden im ersten und zweiten Konzept, welches jetzt in den Ländern die Runde macht auch schon übernommen.

Nun wurde ich jedoch in Holland darüber informiert das der Apport geändert werden soll. ( Antrag / Idee kommt aus Deutschland ) Die Idee ist den Apportblock durch eine zweite Person niederzulegen, immer im gleiche Abstand, ohne Wurf. Wie im Obedience.
Meine Meinung ist das hier einer wichtige Eigenschaft des Hundes keine Beachtung mehr geschenkt wird.

Wie sehr ihr das und sollten wir etwas dagegen unternehmen Solange wir es noch können ?
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Ingrid, machst Du nicht Mondioring? Das aber nur nebenbei ...

Diese Variante wurde mal von Stefan Juntke ins Gespräch gebracht und ich finde sie geil.

1. Es ist anspruchsvoller.
2. Das Holz liegt für alle HF gleich.
3. Auf überregionalen Veranstaltungen entsteht weniger Zeitverlust durch mehrfaches Werfen.

Ich gehe davon aus, dass das Holz auf ebener Erde geworfen wird.
Endlich mal was innovatives!
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Ich halte es für blödsinn, ständig die PO zu ändern, da meistens eine verschlimmbesserung entsteht. Das mit dem Holz halte ich ebenfalls für keine gute Idee, da der Flug des Holzes doch gewissermaßen ein kurzfristiges Beuteobjekt, welches sich vom Hund entfernt, auch ein kleiner triebaufbau darstellen kann. Es wird alles immer technischer, und ich will einen Hund haben und keinen Roboter.
Zwei Worte, die mir im Leben alle Türen öffnen:

Drücken und Ziehen.
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Eben zur Sache. Die PO wird alle 5 Jahre überarbeitet. Ob sie dann verändert wird, inhaltlich oder nur vom Layout tut erst mal nichts zur Sache.

Was ich viel eher in die Diskussion bringen möchte ist, dass der Verlauf der Änderungen in machen Ländern die Basis nicht erreicht ( dies ist jedoch nicht im Sinner der FCI ) und so wird es kaum einem Hundesportler ermöglicht hier Einfluss drauf zu nehmen. Die Konzepte bleiben bewusst oder unbewusst hängen !
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Jürgen Rixen,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/23854-Neue-PO-2017/?postID=175257#post175257 schrieb:Ingrid, machst Du nicht Mondioring? Das aber nur nebenbei ...

Hallo Jürgen,

nein.. ich mache nicht nur Mondioring.... Ich mache auch IPO und bin hier als Trainer im Verein sicher auch gefragt.
Allerdings tut das nichts zur Sache.

Deine Annahme ist falsch. Das Holz soll a la Obedience bei der Übung "Ebene Erde" auch durch eine zweite Person niedergelgt werden. Mir ist auch klar das es keiner weiss, weil das Konzept in dem es steht nicht mit der Basis diskutiert wird ;-)
Für mich wird hier wichtiger Trieb des Hundes nicht mehr abgefragt und man sollte bedenken wie die Übung später bei Hunden aussieht / oder ausgebildet wird die nicht über einen hohen Apportiertrieb verfügen.

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Ich habe mal eine kleine Zwischenfrage.
Ist es denn nun amtlich, das ab 2017 eine neue PO kommt? Meine Info ist das sie erst ab 2018 kommt.
LG Simone Krüger :hallo:
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Jürgen Rixen,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/23854-Neue-PO-2017/?postID=175257#post175257 schrieb:ch gehe davon aus, dass das Holz auf ebener Erde geworfen wird.

Warum?

Man sollte vielleicht mal die Vor- und Nachteile sammeln.

+ gleiche Entfernung
+ viele Frauen (und ein paar Männer) brauchen sich keinen Kopf mehr machen, wie sie das Bringholz über Hürde und Kletterwand werfen. (Oder wie sie das IIIer Holz auf ebener Erde mindestens 10 Schritt weit weg bekommen.)
+ das Holz liegt immer korrekt
+ Zeit
+ Hunde konzentrieren sich mehr auf die Sprünge, als auf das Triebziel
+ unruhige Hunde in der GS, bleiben ruhig

- der Apport wird auf den reinen Gehorsam reduziert.

Die Ausbildung wird wesentlich leichter, wenn der Anreiz "Beute" werfen beim Apport weg fällt.
LG
Nora
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