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HD - ED - LÜW - OCD - DM etc pp
Trine,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24400-HD-ED-LÜW-OCD-DM-etc-pp/?postID=163533#post163533 schrieb:Hallo Uwe,
vielleicht sollten wir den Begriff "frühe Zuchtverwendung" definieren.

Früh wäre z.B. erst dann, wenn gesundheitliche Aspekte wie HD / ED / LWS auf Grund von Abschluss des Knochenwachstums zuverlässig geprüft werden könnten.
Ich bin mir bewusst, dass bestimmte Einschränkungen sich auch später ausbilden können. Die Möglichkeit an CES zu erkranken ist ja bei jungen Hunden < 18 Mon. eher geringer Natur.

Bei der Prüfung der mentalen Voraussetzungen würde ich den schwedischen Mentaltest zu Grunde legen.

Einigkeit besteht doch sicherlich darin, dass Rüden eine größere Bedeutung in der Zucht auf Grund der möglichen Nachzuchtanzahl haben als Hündinnen. Somit würde ich die Beschränkung der Zuchtverwendung eher bei Rüden sehen und eine Freigabe für mehr Deckakte später, nachdem Nachzucht begutachtet wurde, freigeben. Ich finde, dass der RSV2000 in dieser Hinsicht etwas weiter ist.
Somit als Antwort auf Deine Frage könnte ich mir eine Freigabe ab 18 Mon., mit der Massgabe 3-5 verschiedene Hündinnen zu belegen und dann die Nachzuchtauswertung abzuwarten, vorstellen. Dies alles ist sicherlich nicht komplett zu Ende gedacht; jedoch als Einstieg für mich vorstellbar.
Bye Uwe
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Vielleicht sollte man halt frühe, mit massenhafter Nutzung ergänzen. Dein Ansatz ist sehr gut Uwe, wäre mit Sicherheit auch umsetzbar. Die Frage ist, wie viel Geld geht einigen Spezies dann verloren? Für die Zucht wäre es der beste Schritt.
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@Uwe, ist 18 Monate nicht etwas jung? Diese Hunde sind doch gerade einmal erwachsen. Wie kann sicher gestellt werden, dass diese Hunde auch mental gesund sind? Meiner Meinung nach, sollten Hunde nicht vor dem 2. oder 3.Lebensjahr zur Zucht verwendet werden. Zum ersten kann sicher gestellt werden, dass sie tatsächlich gesund sind, und zum zweiten sind sie dann auch innerlich ausgereift.

@andreas, was verstehst Du unter 'masserhafter Nutzung'? Hündinnen jährlich zweimal belegen bis das es nicht mehr geht und Rüden von einem Decktermin zum kommenden zu führen? Das kann es ja wohl nicht sein.
Sollte ich etwas mißverstanden haben, bitte ich dies zu entschuldigen.
Es gibt wahrhaft genug DSH. In Tierheimen werden sie den Kunden nachgeworfen. Wir brauchen nicht ein 'Noch mehr', vielmehr einen gesunden, lebenstauglichen Hund, welcher ohne Schmermittel seinen Alltag zu bewältigen weiß.
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kimmy,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24400-HD-ED-LÜW-OCD-DM-etc-pp/?postID=163585#post163585 schrieb:@Uwe, ist 18 Monate nicht etwas jung? Diese Hunde sind doch gerade einmal erwachsen.
wäre mir nicht zu jung. Es ist übrigens müssig, sich darüber auszutauschen. Die Verbände sind die, die handeln müssten.
Bye Uwe
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Uwe Junker,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24400-HD-ED-LÜW-OCD-DM-etc-pp/?postID=163590#post163590 schrieb:Es ist übrigens müssig, sich darüber auszutauschen. Die Verbände sind die, die handeln müssten.

Genau!!

:thumbsup:
potius stans mori quam vivere posito genu
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Guten Morgen,

sehe ich etwas anders. Bis der schwerfällige Verband etwas tut, haben wir im Kleine schon lange reagiert - wenn wir denn wollen. Der Haken ist eben, dass verantwortungsvolle Zucht Geld kostet.
Wer bezahlt denn 200 Euro mehr für einen Welpen, damit er es nachher beim Röntgen zurück bekommt?
Wer rennt denn nicht zum gefragtesten Rüden, damit er seinen Wurf verkauft bekommt?
Wer nimmt seine Tiere aus der Zucht, wenn er merkt, sie sind nicht geeignet zur Verbesserung?
Wer bildet denn so aus, dass Veranlagung sichtbar wird und nicht Mängel verschleiert?

Damit hat der Verband nichts zu tun.
Das einzige, was er durchsetzen müsste, wäre die ECHTE Regulierung von 10 Würfen pro Züchter im Jahr! Und eine SINNVOLLE Deckzahlbeschränkung
Aber dann geht dem Verein ne ganze Stange an Gebühren flöten....
Wie gesagt, verantwortungsvolle Zucht kostet Geld - wer will es bezahlen????

VG
Cristine
Wer blind ist für die eigenen Fehler - ist auch taub für gute Ratschläge, ( Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger )
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Ein unverantwortlich gezüchteter Boxer kostet doppelt so viel wie ein Schäferhund. Das sollte wohl zu machen sein.

So ein Hund ist sicher nochmals teuerer. Wenns ein Schäfer wäre, würd ich aus dem Wurf keinen einzigen haben wollen:

http://netis-tala.jimdo.com/wurfplanung/
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kimmy,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24400-HD-ED-LÜW-OCD-DM-etc-pp/?postID=163585#post163585 schrieb:@andreas, was verstehst Du unter 'masserhafter Nutzung'? Hündinnen jährlich zweimal belegen bis das es nicht mehr geht und Rüden von einem Decktermin zum kommenden zu führen? Das kann es ja wohl nicht sein.
Sollte ich etwas mißverstanden haben, bitte ich dies zu entschuldigen.
Es gibt wahrhaft genug DSH. In Tierheimen werden sie den Kunden nachgeworfen. Wir brauchen nicht ein 'Noch mehr', vielmehr einen gesunden, lebenstauglichen Hund, welcher ohne Schmermittel seinen Alltag zu bewältigen weiß.

Es geht darum, dass ein Rüde nicht in seiner ersten Saison schon voll ausdeckt, ohne jegliche Informationen seiner Vererbungskraft zu haben. Eine Hündin hat selten den Einfluss auf die Zucht, wie es ein viel genutzter Rüde hat.

Das mit den Tierheimen ist ein anderes Thema, worauf ich hier in Thread nicht eingehen möchte.
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@Cristine,
Du sprichst mir aus der Seele. Das Argument mit den 200 Euro Mehrkosten, ist meiner Meinung nach eine Michmädchen-Rechnung. Was ich an Tierarztkosten hatte ist so hoch, dass ich mir dafür einen gut erhaltenen Gebrauchswagen hätte leisten können. Fakt ist, ich habe mehr Geld für Tierärzt ausgegeben, denn für meine Autos. Von der seelischen Belastung ganz zu schweigen.

@andreas,
danke für Deine Antwort. Doch etwas habe ich nicht verstanden...ist denn nicht auch die Hündin 'mitverantwortlich', wie später der Welpe wird? Mir wurde gesagt, gerade das Wesen der Mutter sei so wichtig, im Gegensatz zum Vater?
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Man muss zwischen der Zucht im Allgemeinen und einer einzelnen Verpaarung unterscheiden.
Es gibt Deckrüden im SV (z.B. Fero vom Zeuterner Himmelreich) mit mehr als 1000 Nachkommen.
Eine einzelne Hündin kann im Laufe ihres Lebens nur deutlich weniger Nachkommen hervor bringen.
Daraus resultiert der Einfluss der Deckrüden auf die Zucht insgesamt.
Bei einer einzelnen Verpaarung ist der Einfluß von Hündin und Rüden auf den Nachwuchs gleich (Mendelsche Regeln), da beide zu jeweils 50%
ihre Gene weiter vererben.
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