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Fotografieren
#11
Canon 7 d gab es zuletzt auch unter 1000 Euro. Ich selbst fotografiere mit einer Sony alpha und bin zufrieden. Zumindest vorerst...
Was ist besser als ein DSH? Zwei!!!
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#12
Das AF-System darf nicht auf die Kamera reduziert werden. Es ist ein Zusammenspiel zwischen Kamera und Objektiv.

Wobei es falsch ist anzunehmen, daß die Kamera die Schnelligkeit bringt:

Richtigerweise bringt die Kamera die Qualität des AF mit, indem ein guter AF in der Lage ist, auch bei wenig Kontrast gut "anzupacken" und die Focussierung exakt auf den ausgewählten Punkt zu programmieren.

Das Objektiv sorgt dann dafür, daß das Objektiv diese übermittelte Programmierung blitzschnell umsetzt und so schnell wie möglich darauf scharf stellt.

Also: Kamera sorgt für Genauigkeit, Objektiv für Schnelligkeit.
Gruß Bettina

"Wer etwas erreichen will, sucht Wege. Wer entschuldigen will, sucht Gründe."
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#13
Da Du ja eher wie ich im Amateurbereich angesiedelt bist, habe ich noch einen Tipp für Dich, was den Ankauf des Gehäuses angeht. Professionelle Fotografen haben neben ihrem Arbeitsgerät auch immer mindestens eine Backup-Kamera, die nicht im obersten Premium-Segment angesiedelt ist, die dazu dient, falls die Hauptkamera ausfällt, man mit der Ersatzkamera weiter machen kann. Auch diese werden im Zuge von Modellerneuerungen ersetzt. Wenn man Geduld hat, kann man solche bei ebay finden. So mache ich das. Du hast die Chance eine neuwertige Kamera für wenig Geld zu bekommen. Meine letzte hatte 73 Auslösungen. Ausgepackt, kurzer Funktionstest, wieder eingepackt, 3-5 Jahre im Schrank und dann wieder vertickt, für wenig Geld.
Bei Objektiven auf ebay wäre ich allerdings sehr vorsichtig, besonders bei den hochpreisigen. Fotografen trennen sich selten von ihren guten Linsen und wenn, dann meist weil sie eine Macke haben.
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#14
Noch was, ich bin ja etwas old school, was die Fotografie angeht und Autodidakt. Als ich damit angefangen habe, habe ich ganz bewusst mit nahezu antiken Kameras fotografiert. Meine erste war eine Rollei Cord 6x6 und ein Gossen Belichtungsmesser. Gleichzeitig habe ich mit dem Sammeln angefangen alte Kameras und alte Bücher über Fotografie. Das Verstehen der grundsätzlichen Gesetze der Optik, das Verständnis von Brennweite, Schärfentiefe, Licht, Lichtempfindlichkeit des Films, Focusierung, Blende und Verschlussgeschwindigleit im Verhältnis zu einem starren oder bewegtem Motiv. Wobei es bei der Sportfotografie noch zusätzlich darum geht, wo man sich befinden darf, um seine Bilder zu machen und dann daraus das Beste zu machen.
Wenn Du einen Kurs machen willst, der den Dozenten herausfordert, kauf Dir erst mal eine gut funktionierende Kamera mit M42 Schraubgewinde mit exakten Verschlusszeiten (mindestens 1/1000), einige Filme 400 DIN und ein, zwei gute objektive, z.B. Zeiss Jena. Das kostet alles wenig Geld. Wenn er es schafft, Dich damit gute Bilder machen zu lassen, dann ist er sein Geld wert.
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#15
Zitat:Also: Kamera sorgt für Genauigkeit, Objektiv für Schnelligkeit.

Deswegen ja auch Canon EOS 7d mit L 70 -200 / 2.8....da passt die Kamera mit dem besten AF System in dieser Preisklasse und dem superscharfen und schnellen L - Objektiv

Um noch besser zu sein, muss dann schon mal ein Vielfaches an Kohle aufgebracht werden, um einen 1`er Body zu kaufen, Objektiv würde ich das selbe nehmen oder ein L 300 / 2.8 im Stadion
beste Grüße

Uwe
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#16
ich sehe das Ganze doch mal von der Seite mit dem Liter Milch und der Kuh.
Wer kauft sich ne Kuh, wenn er mal einen Liter Milch braucht. Ich habe mir auch mal einen Apparat gekauft und komme jetzt mal so langsam damit klar. Jeder Apparat ist doch auch nur so gut, wie man damit umgehen kann. Und meiner liegt leider sehr oft und sehr lange nur in der Ecke. Wenn ich aber von meinem Hund gute Bilder haben möchte, lasse ich mir die von einem Profi machen, der erstens mal die optimale Ausrüstung hat und die Bilder auch dementsprechend bearbeiten kann. Für den Hausgebrauch reicht mir .
meine Canon EOS 400 mit einem recht ordentlichen Objektiv
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#17
Das kann man so überhaupt nicht sagen, Wolfgang.

Es kommt einzig und alleine darauf an, welche Ansprüche man sich an sich selbst stellt.
Wer mit ein bisschen digitaler Spiegelreflex-Knipserei zufrieden ist und für den es okay ist, nur zufällig ein Top-Bild zu schießen, der sollte sich nicht die teuerste Ausrüstung kaufen.

Wenn aber einer wie hier gezielt sagt, ich will eine Ausrüstung mit der ich diese fotografischen Möglichkeiten habe (und die TO ist ja nach eigenen Angaben schon einmal schlecht beraten worden und hat eine unzureichende Ausrüstung gekauft!), dann geht kein Weg an der Investition vorbei.

Ich kenne das, auch meine erste Beratung und der darauf folgende Kauf war völlig unterdimensioniert. Die Enttäuschung war riesig als ich erst einmal Monate lang vergeblich versuchte, die Bilder zu machen von denen ich geträumt hatte, und natürlich damals dachte dass es an mir liegt!

Dank einer Fotografin im Bekanntenkreis wurden mir dann die Augen geöffnet und klar gestellt, daß mit meiner Ausrüstung das, was ich wollte, technisch gar nicht machbar ist.

Wer also hohe Ansprüche hat (für mich kam es z.B. nie in Frage, die gewünschten Bilder machen zu lassen - wozu das denn - genau dafür kaufe ich mir doch die Ausrüstung!) der muss sich als Schritt A zunächst mal die Ausrüstung kaufen mit der es überhaupt möglich ist, und im Schritt B dann sich selbst fortbilden um auch die persönlichen Voraussetzungen zum Fotografieren zu schaffen.

Anders rum geht das nicht. In einem Trabbi kann man keine Formel-Eins-Rennen fahren.
Gruß Bettina

"Wer etwas erreichen will, sucht Wege. Wer entschuldigen will, sucht Gründe."
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#18
Obwohl die modernen Kameras dem Fotografen viele Dinge ersparen, lohnt es sich, wenn man ernsthaftes Interesse an diesem Metier hat, sich mit den technischen Grundlagen auseinander zu setzen.
Zudem kommt das Wissen um Licht und Schatten und die richtige Position zum Objekt. Letztlich kommt es auch auf das Auge des Fotografen an, ob er Bilder oder Schnappschüsse macht.
Letztlich kommt noch Photoshop ins Spiel, was ich ablehne, weil am Ende fraglich bleibt, ob jemand ein Fotokünstler oder ein Bildbearbeitunskünstler ist.
Die Kameras in Top-Segment verzichten auf automatische Einstellungen, da davon ausgegangen wird, dass der Benutzer sein Handwerk versteht.
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#19
Ich kann doghunter nur zustimmen! Die 7d MK 1 ist für deine Ansprüche wahrscheinlich die richtige Kamera!
Im guten Fachhandel kannst du gegen kleines Endgeld eine Kamera ausleihen und schauen, wie du sie händeln kannst. Bei manch kleinen Händen sind die semiprofessionellen und professionellen Kameras häufig schwierig zu händeln.
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#20
Danke für eure Vorschläge.
Die 7d gefällt mir. Hab noch eine Frage: Wie sieht das händling ohne schwenkbares/ bewegliches Display aus? Bin der Meinung man wird viel/ oft auf den Knien oder auf dem Boden liegen!?
Und was haltet ihr von der 70d? Es gibt soviel gute und auch negative Aussagen!
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