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Antijagdtraining
#51
Hallo Megan und hallo Kröte,
ich bin ja schon einmal dankbar, dass es überhaupt die Aussicht nach Veränderung gibt!!
Ich habe mir vorgenommen nach einem Hundeplatz zu suchen, welcher Lösungen anbietet. Heute morgen habe ich schon einmal begonnen mit dem Impulskontrolltraining. Gino sollte sitzen bleiben, während dem, dass ich seinen Ball warf. Er hat es erstaunlich schnell verstanden. Ich hielt die Übung kurz - nur drei Mal. Die ersten zwei Mal sollte er mir den Ball bringen, beim dritten Mal durfte er ihn behalten. Richtig? Falsch?
Danach ging ich einige Schritte mit ihm und wiederholte nach ca.zehn Minuten die Übung nochmals. Ich ließ mir den Ball geben, belohnte ihn (Futterstückchen) und das war es dann.
Allerdings habe ich die Übungen nicht bei den Pfauen gemacht, vielmehr außerhalb des Geländes. Da ich momentan nicht 'sicher auf den Beinen stehe' ist mir das Risiko zu groß, mich zusätzlich zu verletzen und schlimmer noch, Gino zu beweisen, dass ich ihm 'haushoch' unterlegen bin. (Unser Garten ist mit Wasser vollgesogen uns sehr rutschig)
Ich dachte, dass ich es besser immer wieder über den Tag verteilt übe. Langsam, aber sicher. Er soll ja auch mitdenken, das schlaue Köpfchen. Zusätzlich dachte ich daran, einen Clicker einzusetzten. Was haltet ihr denn davon? Ist das zuviel auf einmal??
Mit freundlichem Gruß,
Kimmy
#52
Bei allen Übungen gilt: Erst in ablenkungsarmer Umgebung üben, ohne Pfauen war also schonmal richtig.
Ob das Bringen angebracht ist oder nicht, liegt wohl im Ermessen jedes einzelnen. Das Bringen und Hergeben ansich ist ja schon eine eigene Übung, wenn er es aber kann und ausführt, warum nicht?
Kleine Übungseinheiten sind auch prima, besonders bei Heranwachsenden. Denn überfordern sollte man nicht, das ist kontraproduktiv. Hund soll das Training letztendlich immer mit Freude verbinden, und man hört immer auf, wenn es am schönsten ist. Das schweißt zusammen und der Hund geht mit einem guten Gefühl raus. Smile
#53
Kröte,
danke für Dein Feedback.
Mit freundlichem Gruß,
Kimmy
#54
Hallo zusammen,
hat jemand von euch Erfahrung mit dem Clickertraining, sprich, das über dieses Training die richtigen Reaktionen des Antijagdtrainings bestätigt werden?!
Beispiel: Gino sieht Krähen auf der Wiese und richtet sich auf. Ich rufe 'Laß es', er bleibt stehen (Click?) ich rufe ihn, er kommt (Click?)
Es ist eine Frage, da ich völlig unerfahren bin und einfach nach Möglichkeiten suche, dieses Thema erfolgreich zu beenden. Mag sein, dass es auch nur ein Hirngespinnst ist.
Mit freundlichem Gruß,
Kimmy
#55
Hallo Kimmy,
zum Clickertraining gibt es hier im Forum eine eigene Rubrik. Dort kannst Du bereits einige Hinweise erhalten.
Bye Uwe
#56
Clickern geht etwas anders, als du es beschreibst. Du clickst, wenn er auf Laß es stehen bleibt, Ok. Wenn er richtig konditioniert ist kommt er auf den Click sofort zu dir und holt sich seine Bestätigung, da brauchst du nicht mehr rufen.
Du ruft ihn und wenn er kommt gibt es wieder einen Click, dieser Teil ist falsch. Warum soll dein Hund für einen blöden Click zu dir kommen, da musst du schon etwas anderes bieten. Der Click zeigt dem Hund, prima machst du das und es ist ein Versprechen auf eine Bestätigung egal in welcher Form. Das die Kurzform, eigentlich ist es noch viel umfangreicher, richtiges Clickern geht noch etwas anders.
Clickern wenn man keine Ahnung davon hat bringt gar nichts. Viele fangen damit an, ohne zu wissen was dahinter steckt und hören schnell wieder damit auf weil, es nichts bringt wenn man es falsch macht.
Und Clickern hat seine Grenzen, aber das geht jetzt alles zu weit.


Und in Verbindung mit Antijagdtraining, da habe ich so meine Zweifel.
Wir sind nicht auf der Welt, um so zu sein, wie ihr es gerne hättet.
#57
Wichtig dürfte wohl sein, dass, wenn der Hund unter Spannung , es fertig bringt, nicht sofort zu starten, dann m u s s von Dir etwas kommen, was einen deutlich höheren Stellenwert hat als die angepeilte Beute.

Nicht einfach, aber machbar.
#58
Hallo zusammen,
vielen Dank für euere Antworten!! Ich merke schon, so 'einfach-losclickern' ist nicht gerade das 'Gelbe vom Ei'. Doch da es mich grundsätzlich interessiert, werde ich mich hier im Forum etwas 'umschauen', bevor ich zu 'Taten schreite'.
Aber es freut mich immer, wenn sich jemand meine Fragen anhört - und beantwortet!
Mit freundlichem Gruß,
Kimmy
#59
Wie es mit Klickern im Antijagdtraining ist, kann ich zugegebenermaßen nicht sagen, aber auf dem Hundeplatz sowie beim Gegenstandverweisen klicker ich oder lasse mich/meinen Hund klickern. Die Ausbildung funktioniert viel schöner und freudiger, seit wir es für uns entdeckt haben. Für Grundlagen kann ich Dir das Buch ans Herz legen:http://www.amazon.de/denkt-Ihr-Hund-mit-...3275015281
#60
Hallo Kröte,
danke für den Buchhinweis. Ich denke auch, dass ein gutes Fundament sehr wichtig ist - nicht einzig wegen des Antijagdtrainings.
Übrigens habe ich kleine 'Minierfolge'. Gino läßt sich recht schnell abrufen, nachdem er losgesprintet ist. Allerdings kann ich ihn noch nicht stoppen, wenn er losrennt. Doch die Übung mit dem Ball begreift er bereits. Allerdings ist er dabei noch an der Leine. Aber immerhin - er bleibt brav sitzen. Das ist ja schon einmal ein Anfang.
Allerdings jagd er nun auch Amseln und Sperlingen hinterher. Doch dann rufe ich - er ist ja nicht immer an der Leine - und wenn er zurückkommt, gibt es ein großes Lob. Nun, da liegt noch einiges an Training vor mir, aber das Gute daran ist, dass Gino wirklich 'gefallen möchte' und sich, soweit er es kann, schon bemüht, das umzusetzten, was gesagt wird.
Mit freundlichem Gruß,
Kimmy


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