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Neue PO 2017
#31
ich würde mir wünschen, das bei der uo ähnlich wie im obedience die reihenfolge veränderbar ist, sowie die punkte direkt nach jeder übung mittels tafel angezeigt werden.
und ein steward wäre auch nicht schlecht, der die übungen dann ansagt Smile
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#32
Hallo,
ich fände schön wenn der Hund bei der kurzen Flucht wirklich erst auf Komando starten darf.Also der HF erst auf Richeranweisung den Hund schicken darf und nicht selbstständig wenn der Helfer losläuft. Bei der langen Flucht darf der Hund entweder beisen oder er wird vor dem Anbiss abgerufen vom Hundeführer.
Das müsste dann vor der Prüfung ausgelost werden, was an dem Tag gezeigt werden soll.
Ich hoffe es ist verständlich, ich finde geade nicht die richtigen Worte.
Für die Unterordnung finde ich den Vorschlag von bibi sehr gut.
LG Sabine
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#33
Zitat:und ein steward wäre auch nicht schlecht, der die übungen dann ansagt Smile
Und "Nummerngirls" die in entsprechender Kleidung die Tafeln mit den Übungen & Bewertungen um den LR herumtanzen _b_ :lachschlapp:

Zitat:ch würde mir wünschen, das bei der uo ähnlich wie im obedience die reihenfolge veränderbar ist

Um Wertungen im Wettkampf nachvollziehbar und gleichmäßig zu machen, sollten die Übungen in der gleichen Reihenfolge durchgeführt sein, wie bisher. Ist in jedem Sport so, dass Abläufe gleich sind und entsprechend vorbereitet werden. Es jammern schon jetzt alle, die OG Prüfungen werden schlechter und die LGA´s ebenfalls, wie wird das erst wenn ich dauernd je nach Gusto die Übungsreihenfolge verändere??

Zitat:Hallo,
ich fände schön wenn der Hund bei der kurzen Flucht wirklich erst auf Komando starten darf.Also der HF erst auf Richeranweisung den Hund schicken darf und nicht selbstständig wenn der Helfer losläuft.
Hatten wir schon mal in der IPO...nicht wirklich ein Problem


Zitat: Niedriger bewertet werden: Geschwindigkeit und Ausstrahlung,
denn das ist so typisch für Sporthunde, und jeder weiss, dass wegen der
Ausbildungsnotwendigkeiten für Gebrauchshunde Tempo und Ausstrahlung schon
mal leiden, aber anders geht es bei Gebrauchshunden nicht (Plan D!!!!!)
Quatsch! Ob Sport (???) oder Gebrauchshunde sollte man mal über die Ausbildung nachdenken, wenn Tempo und Ausstrahlung dabei verloren geht

Zitat: Höher bewertet werden: die Triebqualitäten
Niedriger: die Präzision, denn Präzision ist
typisch Marionette, Trieb ist typisch Gebrauchshund
Genauso Quatsch! Erst Trieb und Präzision gibt eine sehr hohe Bewertungen, speziell wenn noch Harmonie dazukommt

PS: Helferarbeit muss verändert werden und es muss eine LR Qualifizierung geben
beste Grüße

Uwe
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#34
Ich würde mir eine bessere Differenzierung in der Fährte wünschen.
Zwischen IPO 1 und 2 ist doch kein Unterschied, Fremdfährte ist doch kein Problem. Und die 3er ist auch inhaltlich kein Thema.
Da es oft Schwierigkeiten gibt mit dem Fährtengelände, könnte ich sie mir auch in den hohen Klassen kürzer vorstellen, dafür aber schwerer: inkl. Spitz- und Stumpfwinkel bzw. Bogen in der 3er kann man auch auf halb so langen Fährten viel mehr Selektion einbringen. Dann müssen die Hunde auch wieder besser suchen und nicht nur mit niedriger Nase dahinlatschen.

Und natürlich würde ich die Unterschiede bzw. Verwirrungen in der jetzigen PO zwischen den ganzen Prüfungsstufen und auch der FH1 bzw. 2 glattziehen, so dass das Verhalten des HF und des H immer gleich sinnvoll geregelt ist, sei es am Gegenstand, beim Loben usw.

VG
Anja
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#35
doghunter,'index.php?page=Thread&postID=159666#post159666' schrieb:Und "Nummerngirls" die in entsprechender Kleidung die Tafeln mit den Übungen & Bewertungen um den LR herumtanzen _b_ :lachschlapp:

Meiner Meinung nach würde sich der Prüfungsleiter keinen Zacken aus der Krone brechen wenn er den HFn nach Beedigung einer Übung die jeweils nächste Übung ansagt. Ausser Schiessen während der Freifolge tut der ja nix ausser wichtig guckend neben dem LR zu stehen...

doghunter,'index.php?page=Thread&postID=159666#post159666' schrieb:Um Wertungen im Wettkampf nachvollziehbar und gleichmäßig zu machen, sollten die Übungen in der gleichen Reihenfolge durchgeführt sein, wie bisher. Ist in jedem Sport so, dass Abläufe gleich sind und entsprechend vorbereitet werden. Es jammern schon jetzt alle, die OG Prüfungen werden schlechter und die LGA´s ebenfalls, wie wird das erst wenn ich dauernd je nach Gusto die Übungsreihenfolge verändere??

Diese Aussage kann ich jetzt nicht nachvollziehen. Warum kann ein LR die Ausführung z.B. der Sitzübung nur dann nachvollziehbar und gleichmässig bewerten wenn sie immer nach der Freifolge gezeigt wird? Und nicht wenn Hund und HF vorher z.B. Apportiert haben?

Wenn wir nicht dieses "Schema F-Vorführen" hätten, wo der Hund weiss z.B. nach dem Apportieren über die Kletterwand darf er am anderen Platzende sein Bällchen suchen, dann würden die Hunde vermutlich mehr gröbere Fehler machen (z.B. häufiger Sitz/Platz/Steh verwechseln). Was bedeuten würde dass weniger die schnelle und spritzige Ausfühung einer Übung ins Gewicht fällt als dass ein Hund eine Übung überhaupt korrekt ausführt. D.h. man könnte einen Hund, der sich korrekt absetzt, wieder voll bepunkten. Und nicht nur den der ins Sitz springt.
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
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#36
Tira,'index.php?page=Thread&postID=159625#post159625' schrieb:Ich würde auch eine Änderung in der Abteilung A begrüßen.
Da es oft Probleme gibt, ein geeignetes Fährtengelände zu finden und sich das Training dadurch für manche HF sehr schwierig gestaltet, könnte die Fährte durch eine andere Einheit wie zB. Mantrailing oder Gegenstandssuche ersetzt werden (oder der HF kann wählen).

Den Vorschlag finde ich gut. Fährtengelände ist wirklich ein Problem für viele HF. Eine Flächensuche wie beim ZOSen wird ja z.B. auch im KNPV anstatt der bei uns üblichen Fährtensuche durchgeführt, und die Gebrauchshundequalitäten leiden ganz offensichtlich nicht darunter.
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
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#37
Also meines erachtens ist die Abteilung B so wie sie ist vollkommen inordnung.

Mich würde es freuen wenn in Abteilung C bei den Seitentransporten mal was passieren würde, sprich Helfer schubst Hundeführer weg und der Hund muss eben reagieren.

So hätten wir mal mehr Kampfhandlungen im Schutzdienst.
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#38
Hallo,

ich finde die Abstufungen zwischen den einzelnen Klassen nicht so gut gewählt.
Warum muss ein IPO I Hund bereits über die Hürde und über die Wand? Es würde doch reichen
auf ebener Erde und evtl. eine abgesenkte Hürde. Das würde vielen jungen Hunden das zu frühe
Springen über 1 m ersparen und wir hätten wahrscheinlich wieder mehr Hunde die einen "schönen"
Sprung zeigen.
Bei der BH sollte der HF zum Hund stehen dürfen bei der Ablage.
Ein Auslosen der UO Übungen ab IPO III wäre auch nicht schlecht. Gibt es im RH-Sport ja schon lange.
Die Ablage ist halt ein fester Bestandteil.

LG
Sabine
LG Sabine

Jeder Tag ohne Hund ist ein schlechter Tag.
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#39
Zitat:Warum kann ein LR die Ausführung z.B. der Sitzübung nur dann nachvollziehbar und gleichmässig bewerten wenn sie immer nach der Freifolge gezeigt wird? Und nicht wenn Hund und HF vorher z.B. Apportiert haben?
Das hat mit dem LR nichts zu tun, dem ist das Schei*egal Big Grin .....Aber eine optimale Ausführung einer Übung wird durch Vorbereitung und Konzentration erreicht, dies geht i.d.R. nur wenn man Abläufe im Kopf hat. Das trifft sowohl auf den Semiprofi auf der BSP, als auch ganz besonders die nervöse "mutti" in der OG Prüfung zu :hallo:

Zitat:Meiner Meinung nach würde sich der Prüfungsleiter keinen Zacken aus der Krone brechen wenn er den HFn nach Beedigung einer Übung die jeweils nächste Übung ansagt.
Das würde mind. 75 % der gestellten PL absolut überfordern, so meine Erfahrung :whistling:

Zitat:Wenn wir nicht dieses "Schema F-Vorführen" hätten, wo der Hund weiss z.B. nach dem Apportieren über die Kletterwand darf er am anderen Platzende sein Bällchen suchen, dann würden die Hunde vermutlich mehr gröbere Fehler machen (z.B. häufiger Sitz/Platz/Steh verwechseln).
Wer will das denn? Dann haben wir nochmehr Durchfaller und noch weniger Teilnehmer an den Prüfungen :nope:

Zitat:Was bedeuten würde dass weniger die schnelle und spritzige Ausfühung einer Übung ins Gewicht fällt als dass ein Hund eine Übung überhaupt korrekt ausführt. D.h. man könnte einen Hund, der sich korrekt absetzt, wieder voll bepunkten. Und nicht nur den der ins Sitz springt.
Back to stone Age :thumbdown: Dann bilden wir wieder so aus, wie in den 70 / 80´ern? Da haben die Hunde jede Übung korrekt gemacht, aber es sah nicht wirklich schön aus :nope: Ich denke mal wir sind schon auf dem richtigen Weg mit der Bewertung von Trieb / Technik und Harmonie in der UO, es gibt bloß noch genug LR die das nicht erkennen :hallo:

Zitat:Also meines erachtens ist die Abteilung B so wie sie ist vollkommen inordnung.

Mich würde es freuen wenn in Abteilung C bei den Seitentransporten mal was passieren würde, sprich Helfer schubst Hundeführer weg und der Hund muss eben reagieren.

So hätten wir mal mehr Kampfhandlungen im Schutzdienst.
Zu 1 gebe ich Dir Recht. Zu 2 müsste dann im Vollschutz gehetzt werden, wenn man keine Verletzungsgefahr (Schutzarm links - Transport auf der blanken Arm Seite) riskieren wollte. Das wird es auch rechtlich- und politischen Gründen wohl eher nicht geben!

Zitat:Da es oft Probleme gibt, ein geeignetes Fährtengelände zu finden und sich das Training dadurch für manche HF sehr schwierig gestaltet, könnte die Fährte durch eine andere Einheit wie zB. Mantrailing oder Gegenstandssuche ersetzt werden
Wäre ich auch dagegen, da eine gutes Nasenveranlagung und Fährtenausbildung zur IPO dazu gehört, wie die Butter aufs Brot

Zitat:ch würde mir eine bessere Differenzierung in der Fährte wünschen.
Zwischen IPO 1 und 2 ist doch kein Unterschied, Fremdfährte ist doch kein Problem. Und die 3er ist auch inhaltlich kein Thema.
Da es oft Schwierigkeiten gibt mit dem Fährtengelände, könnte ich sie mir auch in den hohen Klassen kürzer vorstellen, dafür aber schwerer: inkl. Spitz- und Stumpfwinkel bzw. Bogen in der 3er kann man auch auf halb so langen Fährten viel mehr Selektion einbringen. Dann müssen die Hunde auch wieder besser suchen und nicht nur mit niedriger Nase dahinlatschen.

:appl: :appl: :appl:
beste Grüße

Uwe
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#40
doghunter,'index.php?page=Thread&postID=159666#post159666' schrieb:
Zitat: Niedriger bewertet werden: Geschwindigkeit und Ausstrahlung,
denn das ist so typisch für Sporthunde, und jeder weiss, dass wegen der
Ausbildungsnotwendigkeiten für Gebrauchshunde Tempo und Ausstrahlung schon
mal leiden, aber anders geht es bei Gebrauchshunden nicht (Plan D!!!!!)
Zitat: Quatsch! Ob Sport (???) oder Gebrauchshunde sollte man mal über die Ausbildung nachdenken, wenn Tempo und Ausstrahlung dabei verloren geht



Die Ausbildung von Sporthunden muss anders sein als die von Gebrauchshunden.


Bei den Sporthundlern gibt es teure Seminare, die aber auf Dauer nichts bringen für Gebrauchshunde,
weil diese am besten wegen der Konflikte im Vollpressing ausgebildet werden
müssen.

Homepage rsv2000:

„Unterschiedliche Handlungskonzepte von bestimmten
Spitzenhundeführern sind vorhanden. Diese werden in zumeist sehr teuren
Seminaren angeboten und vermittelt. Die Umsetzung durch ständige und
gleichmäßige Anwendung ist in der Regel meist eingeschränkt erfolgreich. Die
Nachhaltigkeit in den nachfolgenden Prüfungsergebnissen ist in der Regel kurzfristig.“

„Da sich die Ausbildung auf Grund der gegenseitigen Interessenlagen in der
Regel nicht einvernehmlich vollzieht, sind Konflikte in der Ausbildung das
Ergebnis (Wechsel in Blau bzw. Grau).
Aus diesem Grund ist es von Vorteil die Ausbildung im Vollpressingmodell auszuführen,“

Die modernen Methoden funktionieren doch nur bei Sporthunden. Ausserdem wird deren Ausbildung ständig weiterentwickelt, statt mal Ruhe reinzubringen und sich auf das Altbewährte zu
besinnen.

„Auch unterliegen diese Ausbildungskonzepte (-methoden) einem ständigen
Wechsel, sodass von keiner Kontinuität in der Anwendung gesprochen werden kann.“


Bei den Gebrauchshunden aber ist klassische Ausbildung
angesagt, die auch von HF umgesetzt werden kann, die nicht soviel Geld haben,
immer auf dem neuesten Stand zu sein.


Die Gebrauchshundler brauchen eine neue PO, weil sie sich
besonnen haben auf das Altbewährte und nicht täglich das Rad neu erfinden
wollen und sollten dann auch dafür belohnt werden.

„Alles in allem wurde die Ausbildung des Hundes in der Unterordnung nicht neu erfunden. Ganz im Gegenteil wurde der klassischen Ausbildung wieder ein gewichtiger Stellenwert bei bemessen.“


Nun hat sich
aber seit vielen Jahren die Richtweise weg von klassisch zu modern entwickelt.
Die Dummen waren die Gebrauchshunde, die Sieger waren die Sporthunde.


„Leider hat sich in den letzten 20 Jahren ein sehr negativer Trend eingestellt, der über die Bewertungen bei Prüfungen das Anforderungsprofil für die Hunde und Hundeführer ständig...verändert.
...Details und Nebensächlichkeiten in der Vorführung werden überbewertet.“

Ich denke da an die übertriebene Präzision, das extreme Tempo und die „freudig“ aufgedrehte
Ausstrahlung der Sporthunde, die höher bewertet werden als die soliden Qualitäten
und Zuverlässigkeit der Gebrauchshunde. Das Sitz immer zackiger, die Abschlüsse
immer korrekter, die Apporte und Zuläufe immer schneller, die Freifolge und das
rasante Platz beim Voraus rein künstlich wie eine Marionette, die unter totaler
Kontrolle des HF ist. Es darf doch nicht so sein, dass

„die Bewertung und Beschreibung letztendlich in
ein Wunschkonzert (sollte, könnte, müsste, dürfte …)
ausufert. Es erfolgt fast ausschließlich eine Negativdarstellung der Fehler.“

Das muss sich dringend ändern. Deshalb meine vorgeschlagenen 5 Massnahmen, dann werden
die „Fehler“ nicht negativ dargestellt, sondern die positiven Qualitäten der
Gebrauchshunde und deren klassische Ausbildung und die daraus entstehenden vertrauten
Bilder wieder wertgeschätzt.


Retro ist das neue modern!
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