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Problem (Aggression) beim Chip ablesen
#21
Claudia Ph.,'index.php?page=Thread&postID=155769#post155769' schrieb:....und es ist nicht zwischen 2 und 2,75 entstanden, da hatte der Hund nur eine weitere Entwicklungsphase...

:thumbup:
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#22
Ich denke, das aus der Ferne beurteilen zu wollen, ist schwierig. Sind denn das die gleichen Leute im Verein, die ihn in den Gehorsam bringen wollten, die er nun akzeptiert? Oder hast Du das mit anderen Personen gearbeitet - also einen deutlichen Unterschied zwischen den Ausführenden des Zwangs und Schönfütterns gemacht?
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#23
GabyG,'index.php?page=Thread&postID=155771#post155771' schrieb:also einen deutlichen Unterschied zwischen den Ausführenden des Zwangs und Schönfütterns gemacht

ich hoffe doch mal, daß sie selber die aktive beim "ausführen des zwanges" war.
denn sonst hat sie erst recht das problem, daß das vertrauen des hundes in ihre führungsqualitäten in gegenwart von menschen, die nicht seine bezugspersonen sind, erschüttert ist.
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#24
Lusna, das hoffe ich auch, ich war davon ausgegangen, das man so ein Problem als Führer selbst löst.

Klar ist es schwierig, aus der Ferne aber so "fühlt es für mich an, so verstehe ich die Sache und es ist und bleibt lediglich ein Denkanstoß....hier im Forum.

...es tut mir leid, Gaby aber es ist schnurzpiep egal welche fremden Leute es sind und waren, es ist ein grundsätzliche Sache zwischen Susanne und dem jungen Männlein, da ist es absolut sekundär was für fremde Menschen es sind. Aus Susannes Pin kann man erkennen, das es schon alle möglichen waren und die haben dem Hund nichts "Böses" getan.

Der Hunde hatte von Anfang an Probleme mit dem Thema "fremde Menschen" und reagierte entsprechend, und da hat Susanne was verpasst und ihm entsprechend umzukonditionieren....

Und jezt gilts, sonst wird schwierig mit der Unbefangenheitsprobe....

tschüü mit ü
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#25
Claudia Ph.,'index.php?page=Thread&postID=155769#post155769' schrieb:Hi Britta,
die Ursache liegt auf der Hand ..;-) ich denke das ist Susanne klar, was verpasst wurde....und es ist nicht zwischen 2 und 2,75 entstanden, da hatte der Hund nur eine weitere Entwicklungsphase...
Hi, ja die Ursache ist mir klar, und daran hätte ich viel, viel früher schon richtig arbeiten müssen...! Ich kann nur leider die Zeit jetzt nicht mehr rückgängig machen.
Und wie du sagst mit 2, 2.75 hat er einen Sprung in der Entwicklung gemacht, dieses Misstrauen Fremden gegenüber hat er schon mit 8, 9 Monaten gezeigt (zumindest ist es mir da erstmals aufgefallen), nur war sein aggressives Verhalten damals noch bei weitem nicht so stark ausgeprägt. Und dadurch dass ich - sträflicherweise - bis zum Alter von 2.5 Jahren quasi nix an diesem Fehlverhalten geändert hat, hat er sich im Lauf der Zeit eben selber einen "Lösungsweg" zurechtgelegt, den er jetzt als ausgewachsener Rüde dann immer vehementer durchzusetzten versucht.


GabyG,'index.php?page=Thread&postID=155771#post155771' schrieb:Ich denke, das aus der Ferne beurteilen zu wollen, ist schwierig. Sind denn das die gleichen Leute im Verein, die ihn in den Gehorsam bringen wollten, die er nun akzeptiert? Oder hast Du das mit anderen Personen gearbeitet - also einen deutlichen Unterschied zwischen den Ausführenden des Zwangs und Schönfütterns gemacht?
Also es ist so, ich hab einen "Stammverein" wo ich mit meinem Hund von klein auf dabei bin und wo er eben auch alle von klein auf an kennt (und wo er sich mittlerweile eben auch von den Kollegen dort problemlos anfassen lässt), und eine Trainingsgruppe wo ich seit ca. 1 Jahr zusätzlich des öfteren trainiere.
Die Zwangsausübung haben wir in der Trainingsgruppe gemacht, in meinem "Stammverein" nicht, damals war dort Sommerpause. Wobei er seit dieser Zwangsausübung bei der Trainingsgruppe auch heute noch sehr deutlich unter Anspannung steht und viel aggressiver auf die Menschen dort reagiert als bei meinem "Stammverein".


lusna,'index.php?page=Thread&postID=155772#post155772' schrieb:ich hoffe doch mal, daß sie selber die aktive beim "ausführen des zwanges" war.
denn sonst hat sie erst recht das problem, daß das vertrauen des hundes in ihre führungsqualitäten in gegenwart von menschen, die nicht seine bezugspersonen sind, erschüttert ist.
Ja also die ausführende Person war damals schon ich! Ich hatte nur einmal Hilfe meines Trainers aus der Trainingsgruppe, da sich der Hund damals dann auch gegen mich wandte und mir in dieser Situation dann die Kraft ausging ihn ordentlich abzuwehren :/

lg Susanne
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#26
Claudia Ph.,'index.php?page=Thread&postID=155773#post155773' schrieb:Lusna, das hoffe ich auch, ich war davon ausgegangen, das man so ein Problem als Führer selbst löst.

Klar ist es schwierig, aus der Ferne aber so "fühlt es für mich an, so verstehe ich die Sache und es ist und bleibt lediglich ein Denkanstoß....hier im Forum.

...es tut mir leid, Gaby aber es ist schnurzpiep egal welche fremden Leute es sind und waren, es ist ein grundsätzliche Sache zwischen Susanne und dem jungen Männlein, da ist es absolut sekundär was für fremde Menschen es sind. Aus Susannes Pin kann man erkennen, das es schon alle möglichen waren und die haben dem Hund nichts "Böses" getan.

Der Hunde hatte von Anfang an Probleme mit dem Thema "fremde Menschen" und reagierte entsprechend, und da hat Susanne was verpasst und ihm entsprechend umzukonditionieren....

Und jezt gilts, sonst wird schwierig mit der Unbefangenheitsprobe....

tschüü mit ü

Ja also die ausführende Person war damals schon ich! Ich hatte wie gesagt nur einmal Hilfe meines Trainers aus der Trainingsgruppe, da sich der Hund damals dann auch gegen mich wandte und mir in dieser Situation dann die Kraft ausging ihn ordentlich abzuwehren :/
Und ich bin für jede Anregung von euch hier sehr, sehr dankbar - das ihr mir hier kein Patentrezept vorlegen könnt, das ich dann einfach schrittweise abarbeite ist eh klar!
Ich muss mir jetzt für mich dann einen endgültigen Plan überlegen und den dann auch voll durchziehen, einfach mal ausprobieren geht jetzt definitiv nicht mehr. Das was da dann kommt, muss Hand und Fuß haben!

lg Susanne
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#27
sue04,'index.php?page=Thread&postID=155774#post155774' schrieb:Und wie du sagst mit 2, 2.75 hat er einen Sprung in der Entwicklung gemacht, dieses Misstrauen Fremden gegenüber hat er schon mit 8, 9 Monaten gezeigt (zumindest ist es mir da erstmals aufgefallen), nur war sein aggressives Verhalten damals noch bei weitem nicht so stark ausgeprägt.

was völlig normal ist. um aggression zeigen zu können, brauchts eine gewisse mentale reife. (was sich ja auch im schutzdienstaufbau meist zeigt ...)

zu dem hund, von dem ich oben andeutungsweise was erzählte, sagte meiner mutter als er 8 monate alt war "mädchen pass auf, sonst wird der gefährlich!"
damals zeigte er unsicherheiten bei männern und gegenüber meiner mutter, wenn sie auf krücken durchs haus lief. er knurrte damals nicht ... zeigte keine aggression ... aber in seinem blick war schon was zu erkennen, was meine mutter zu dieser (meiner meinung nach richtigen) diagnose brachte.

ich hatte das glück, daß es früh genug erkannt wurde und ich dann damals (dann war er knapp 9 monate alt) in eine trainingsgruppe kam, wo ich die richtige anleitung bekam. die genau garnichts mit zwängen zu tun hatte, sondern den hund (in diesem alter!) immer wieder in ihn fordernde aber nicht überfordernde situationen brachte. so unbefangen, wie meine anderen (späteren) hunde wurde er nie. die hatten allerdings auch nicht die prägungsdefizite mit denen er zu kämpfen hatte. er wurde ein alltagstauglicher sowie ausstellungs- und prüfungstauglicher hund. (bis zur körfähigkeit haben wir es allerdings nicht geschafft ...)

ich bin mir sehr sicher, wenn ich diesen hund über zwang versucht hätte aus seinen unsicherheiten zu bringen, dann wäre das für mich und ihn böse ausgegangen.

leider hat dein hund aber diese erfahrung schon ... insofern weiss ich nicht, ob der weg, den ich damals beschritt, für ihn so noch funktioniert. ich glaube aber, daß du nicht viele alternativen hast, denn zwang hat nicht funktioniert, weil du das körperlich nicht umsetzen kannst. und ich bezweifle auch grundsätzlich, daß man das dann so sicher bekommt, daß es auch in ungewohnten bzw. ausnahmesituationen funktionert. (auch andere ausbildungsbereiche zeigen uns, daß hunde lernen, wann wir keinen zwang anwenden können und dann diese lücke nutzen.) angst kann man aus einem hund nicht rauszwingen. man kann ihm nur helfen, diese zu überwinden.

ich kann dir nur raten zu versuchen planmässig und überlegt seine grenzen zu erweitern. eben die reizschwelle zu erhöhen. ihn die erfahrung machen zu lassen, daß nichts passiert in situationen, in die du ihn reinführst. dafür musst du souverän und entspannt sein und du brauchst hilfe von menschen, die bereit sind sich auf diesen weg einzulassen.

ein teil ist z. b. daß am anfang menschen, die sich ihm nähern, ihn nicht anschauen dürfen und nicht frontal auf ihn zugehen. denn meist sind das - erste - auslöser.

der hund von dem ich oben schrieb, hat es sein lebenlang z. b. mit knurren kommentiert, wenn ihn ein mensch, der vor ihm angst hatte oder unsicher war, direkt anschaute. (gsd sind solche menschen seltens chipkontrolleure und auch und leistungs- und formwertrichtern eher selten.)

wenn du magst, können wir uns dazu gerne per pn austauschen. ich denke ansonsten sprengt das den rahmen eines forumsthreads.

lg l.
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#28
Zitat: zwischen den Ausführenden des Zwangs
Ja, sorry, da hab ich mich missverständlich ausgedrückt. Besser wären "Beteiligte" gewesen. Und so abwegig finde ich es nicht, dass der Hund aggressives Verhalten auf die Leute projiziert, die an diesem Gehorsamtraining anwesend waren. Mein Rüde hat in dieser Beziehung ein wahres Elefantengedächtnis, selbst nach sechs Jahres meidet er noch Leute, die ihn in irgendeiner Form "eingeschränkt" haben.
Gruß Gaby

edit
Zitat: wenn du magst, können wir uns dazu gerne per pn austauschen. ich denke ansonsten sprengt das den rahmen eines forumsthreads.
Das fände ich schade, ist doch mal ein interessantes Thema! :thumbup:
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#29
natürlich ist das so.

allerdings meidet er die leute und es hat (denke ich mal) nicht euer vertrauensverhältnis ruiniert.

genau so einen fall kenne ich aber. da sollte der hund unbedingt für die bh abgesichert werden. die hundeführerin war selber nicht in der lage zwänge zu setzen und stand dem auch zwiespältig gegenüber, aber sie hat zugelassen, daß es der trainer tat. und der hund hat daraus die konsequenzen gezogen: sie hat ein jahr gebraucht, bis er ihr wieder vertraute und sie auch nur irgendwas auf dem hundeplatz mit ihm machen konnte.

lg l.
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