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Degenerative Myelopathie - Appell an Züchter
Antje,'index.php?page=Thread&postID=153869#post153869' schrieb:Selbst wenn diese Mutation nicht allein dafür verantwortlich sein sollte ist es trotzdem wichtig die Genkonstellation (= DM/DM) zu vermeiden, die nachweislich mit dem Ausbruch der Erkrankung in Zusammenhang steht (= DM/DM). Oft gibt es bei solchen Erkrankungen noch andere beteiligte Gene, die z.B. wie "Ein-/Ausschalter" funktionieren. Man hat Glück wenn bei Vorhandensein einer entsprechnden Mutation ein "Ausschalter" bzw. "kein Einschalter" vorhanden ist. Dann tritt eine Erkrankung trotz vorhandener Mutaion nicht auf. Aber wenn es das mutierte Gen nicht gibt, dann verursacht z.B. ein "Einschalter" alleine nicht dass die Erkrankung auftritt.


So sehe ich das auch Antje.
Gruß, Welfen

Ich bin nur dafür verantwortlich was ich sage, nicht dafür was Du verstehst.
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Henning,'index.php?page=Thread&postID=153699#post153699' schrieb:Was würde denn eine Untersuchung des Genmaterials auf DM kosten?
Ich hab meine beiden bei DDC VETERINARY testen lassen. Sind sehr kompetent und haben einen guten Ruf in den USA.
http://www.vetdnacenter.com/
Im Augenblick haben sie einen Sale, pro Test nur 38 Dollar. Der Sale laeuft bis zum 28 Februar. (Ich selbst hab 58 Dollar bezahlt da ich zwei Tage vor dem Sale bestellt hatte.

Habe heute meine Resultate zurueckbekommen.
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Super Tip, Sandra.
Werden wohl eine Menge User hier jetzt das Serum nach Amerika schicken. _w_
[img]%5BIMG%5Dhttp://i43.tinypic.com/2ept36b.jpg%5B/IMG%5D[/img]
Liebe Grüße,
Barbara
"Auch Schöne können Leistung bringen!"
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Grundsätzlich finde ich es ja sehr gut, dass man heutzutage die Möglichkeiten eines Gentests hat - ABER: Es werden in Zukunft immer mehr dieser Tests möglich sein, und Hundebesitzer werden immer mehr dieser Tests durchführen lassen...die müssten dann ja auch alle in die Zuchtordnung (weil ich doch denke, dass es akutere Probleme als DM gibt, ohne diese jetzt zu verniedlichen).
Ich bin überzeugt, dass man Welpen, die nicht aus 2x N/N stammen dann kaum noch verkaufen kann (mal abgesehen davon, was man noch alles testen kann) - genauso wie ich überzeugt bin, dass Rüden, die nicht N/N sind kaum noch decken werden - egal wie gut sie andere Faktoren vererben könnten...
Es wird dann bald nicht mehr möglich sein auf Charakter/Anatomie zu selektieren, weil man ja schon froh sein muss, wenn man einen Zuchtpartner findet - ob der dann (abgesehen von den Gentests) noch passt wage ich zu bezweifeln. Kaum jemand wird sich die Zucht dann noch antun wollen...von Regressforderungen der Welpenkäufer will ich jetzt noch gar nicht reden, wenn zB einer der Zuchtpartner nicht N/N ist, und der Hund dann Probleme kriegt - weil dann hat er es schriftlich, dass ein Risiko da war - jeder Anwalt spitzt da seinen Bleistift...dann haben wir die Krankheiten aber bald weg, weil es keine Züchter und somit auch keine Hunde mehr geben wird...
Wohin so was führen kann, sieht man ja anhand des HD-Zuchtwertes - Hunde über 90 sind fast nicht mehr in der Zucht (obwohl ja 100 als Mittelwert, und somit i.O gilt) -Hunde werden angepriesen, weil sie einen besonders niederen Zuchtwert haben - ist auch ok - aber das allein ist doch noch kein Kriterium. Mich würde eine Statistik interessieren, wie weit sich die Zuchtwert Einführung auf die Zucht ausgewirkt hat - aber da wirds keine glaubhafte geben, so lange nur ein Bruchteil der Hunde ausgewertet werden - da wäre doch eher Handlungsbedarf, oder bei CES, oder bei Allergien, oder, oder,oder - aber wie gesagt: Ob dann noch wer züchten will - ich nicht.
Und ich hab auch schon kranke Hunde gehabt: Gehirntumor, Ellbogen (Pr.Anc.), Rücken...aber noch nie HD (bei über 20 Hunden in den letzten 30 Jahren...ich hab nie einem Züchter einen Vorwurf gemacht - weil ich mir den Züchter und den Hund ja selbst aussuche, und somit selbst verantwortlich bin. Und die ganze Zucht würde ich deswegen auch nicht in Frage stellen: Lieber 5 jahre einen richtig Guten als 15 Jahre......
Gute Nacht, M.
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5 Jahre einen guten nützt dir nicht viel, wenn er dann schon so krank ist, dass man praktisch nichts mehr mit dem Hund zusammen machen kann. Sowas würde mich enorm traurig machen und es schadet zudem dem Ansehen des DSH, der ja jetzt schon den Ruf hat, nicht zu den gesunden Rassen zu zählen
Ich bin grundsätzlich auch der Meinung, dass man nicht den Züchter für alles und jedes verantwortlich machen kann und soll, aber DM wäre jetzt ein Leichtes um aus den Listen der Krankheiten streichen zu können..... die Kosten dafür wären ja gerade mal Euro 35.-. Der Genpol wäre meiner Meinung noch immer noch gross genug, lieber ein paar Zuchthunde weniger, die aber gesund!
Männer, die behaupten, sie seien die Herren im Haus, lügen auch bei anderen Gelegenheiten. (Mark Twain)
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Barbara,'index.php?page=Thread&postID=155587#post155587' schrieb:Super Tip, Sandra.
Werden wohl eine Menge User hier jetzt das Serum nach Amerika schicken. _w_
Was soll das denn jetzt?

DDC schickt dir ein Kit, du nimmst einen Swab und schickst es im Rueckumschlag zurueck. Bekommst die Ergebnisse innerhalb von 10 Tagen zuerst via Email und dann das offizielle schreiben via Brief.

OFFA ist auch eine gute Addresse, die speichern die Resultate in der Online Datenbank, welche jederzeit, online, abrufbar sind.
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Hey Martin, was nützt Dir denn ein guter Hund wenn er krank ist? Zudem sehe ich das in Bezug auf ein geändertes Käuferverhalten nicht so eng. Bei der DM ist es nur wichtig dass keine Welpen zur Welt kommen, die den Genotyp DM/DM tragen. Und wenn ein Zücher bewusst das Risiko ein geht dass er DM/DM-Hunde produziert: Ja dann soll er rechtlich dafür auch gerade stehen wenn Hunde aus seiner Nachzucht an DM erkranken!

Organisierte Rassehundezucht wird immer mit dem Spruch beworben dass Wesen und Gesundheit oberste Priorität besitzen, und dann erst alles andere kommt. So langsam sollten wir uns an diesem Spruch auch mal orientieren. Und nicht jedes mal vor Schreck zusammen zucken wenn es eine neue Möglichkeit gibt ein Krankheitsrisiko zu vermindern. Letzendlich sind wir alle doch nicht nur "Produzenten", sondern auch "Verbraucher", und jeder von uns will einen gesunden Hund haben. Dann sollten wir dafür auch was tun.
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
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Sandra.K,'index.php?page=Thread&postID=155595#post155595' schrieb:
Barbara,'index.php?page=Thread&postID=155587#post155587' schrieb:Super Tip, Sandra.
Werden wohl eine Menge User hier jetzt das Serum nach Amerika schicken. _w_
Was soll das denn jetzt?

DDC schickt dir ein Kit, du nimmst einen Swab und schickst es im Rueckumschlag zurueck. Bekommst die Ergebnisse innerhalb von 10 Tagen zuerst via Email und dann das offizielle schreiben via Brief.

OFFA ist auch eine gute Addresse, die speichern die Resultate in der Online Datenbank, welche jederzeit, online, abrufbar sind.

Und woher weiss man dass die Identität des Hundes stimmt? Zudem spart man sich die ganze Hin- und Herschickerei wenn man den Test über den SV in Auftrag gibt. Die DNA von jedem Hund, der zuchtfähig (noch tätowiert) oder gechippt ist, liegt dem SV-Vertragslabor doch bereits vor. Du schickst nur 'ne Mail ans Zuchtbuchamt, und innerhalb einer Woche hast Du das Ergebnis vom SV im Briefkasten.

Und wenn ich das Porto von Deutschland in die USA mit berechne komme ich selbst bei dem Vorzugspreis nicht günstiger weg. Vom regulären Preis mal gar nicht zu reden, der liegt ja schon ohne Porto über dem was mich die Auswertung bei Generatio kostet.

Ganz abgesehen davon dass die Befunde anderer Labore bestimmt nicht vom SV anerkannt werden, sollte ein Zuchtplan für die Bekämpfung der DM in die Zuchtorndung aufgenommen werden. Weil die Identität der Hunde nicht gesichert ist, wenn der Hundehalter selbst die Proben nimmt.
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
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Antje,'index.php?page=Thread&postID=155596#post155596' schrieb:Hey Martin, was nützt Dir denn ein guter Hund wenn er krank ist? Zudem sehe ich das in Bezug auf ein geändertes Käuferverhalten nicht so eng. Bei der DM ist es nur wichtig dass keine Welpen zur Welt kommen, die den Genotyp DM/DM tragen. Und wenn ein Zücher bewusst das Risiko ein geht dass er DM/DM-Hunde produziert: Ja dann soll er rechtlich dafür auch gerade stehen wenn Hunde aus seiner Nachzucht an DM erkranken!

Organisierte Rassehundezucht wird immer mit dem Spruch beworben dass Wesen und Gesundheit oberste Priorität besitzen, und dann erst alles andere kommt. So langsam sollten wir uns an diesem Spruch auch mal orientieren. Und nicht jedes mal vor Schreck zusammen zucken wenn es eine neue Möglichkeit gibt ein Krankheitsrisiko zu vermindern. Letzendlich sind wir alle doch nicht nur "Produzenten", sondern auch "Verbraucher", und jeder von uns will einen gesunden Hund haben. Dann sollten wir dafür auch was tun.

Antje...ich geb Dir ja Recht - ich hab das auch ganz bewusst überzeichnet, aber lt den Berichten hier kommt DM erst bei "alten" Hunden zum Tragen - in den allermeisten Fällen also nach einem "Gebrauch" (schreckliches Wort in diesem Zusammenhang, ich weiss).
Und natürlich hat sich jeder Hund auch eine schöne lange Pension verdient...keine Frage - aber trotzdem sehe ich es kritisch, zuchtrelevant auf etwas zu selektieren, mit dessen Ergebnis man zwar gut Werbung machen kann, dass aber von der Verbreitung und nachweisbarkeit her nicht wirklich relevant im Vergleich zu anderen Problemen ist - und da meine ich nicht nur gesundheitliche...Lg M.
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Ich teile die Befürchtungen von Martin. Schon die Einführung des Zuchtwertes, hat für sehr große Verunsicherung, selbst in den Reihen der Züchter gesorgt. Vielleicht wäre es ein Weg, sämtliche Untersuchungsergebnisse in diesem Zuchtwert einzuschliessen und die Veröffentlichung der Einzelergebnisse nicht zu ermöglichen. Aber wahrscheinlich ist das rechtlich wieder nicht möglich, da dann eine kontrollierende Instanz geschaffen werden müsste, die auch Zuchtempfehlungen/ -lenkungen vornehmen muss.

Alles kompliziert, wenn man niemanden vor den Kopf stossen will.
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