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Erklärung??
#21
Sören,'index.php?page=Thread&postID=155145#post155145' schrieb:Wichtig ist noch, dass die Hunde das Arbeiten gegen die Leine von Anfang an kennen, daher hat man auch bei schwächeren Hunden den negativen Effekt den Redtool beschrieben hat nicht. Unsicherheiten kommen da nicht auf, die Hunde kennen das von Welpenalter an.

WENN sie es von anfang an kennen sören, dann klar.
macht man es aber mit einem schwachen hund der schon älter ist ist variante zwei gold wert....
Wenn dein Hund dein Flüstern respektiert DANN hat er verstanden !!!
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#22
mal ein doofer Kommentar von mir...

wir üben das nie - wenn der Hund beißen will dann holt er sich den Arm fertig ! Der Hundeführer sollte allerdings in der Lage sein den Hund richtig abzulegen dann ist das kein Problem und wir bremsen den Hund auch nicht damit er schneller wird - alles eine Frage des Wollens und um es jetzt mal gleich vorweg zu nehmen es hat dem Rüden auf 5 Siegerprüfungen nicht geschadet und auch den anderen Hunden vorher nicht.... da war eher Trieb beherrschen ein Thema :hot:
Das Leben ist das was passiert, während du etwas anderes planst !
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#23
GrahamsJubilee,'index.php?page=Thread&postID=155158#post155158' schrieb:und wir bremsen den Hund auch nicht damit er schneller wird - alles eine Frage des Wollens und um es

also ich bin auch der meinung daß das ausbremsen nur bedingt hilft in punkto geschwindigkeit !

die geschwindigkeit haben hunde grundsätzlich wenn sie sportlich trainiert sind, es ist letztlich eine frage des mutes ob der hund voll durchzieht oder nicht.

- wird ein straker hund (in bezug auf mut) aber kurz vor dem anbiss (ist wichtig ihn sozusagen auszubremsen wenn er den fang schon zum anbiss auf hat :whistling: ) ausgebremst dann bekommt er ggf. diesen bummms in den arm. das bringen nicht alle hunde von natur aus mit, auch nicht die starken. der hund lernt hier kurz vorm arm nochmal volle wucht ins stechen zu legen um den gegenzug zu überwinden......

- ein schwacher hund wird nach meiner erfahrung nicht stabil schneller durchs ausbremsen !
das ist ähnlich wie mit dem rückwärtsgehen auf der langen flucht. klar traut sich der hund DANN mehr reinzuspringen für den moment. aber geht der helfer wieder auf ihn zu ist der effekt meistens schon weg. fremder platz, fremder helfer und davon ist nix mehr übrig....
so ist es auch mit dem ausbremsen bei schwachen hunden im bezug auf geschwindigkeit. mit der sicherheit der leine dran ja, ist sie weg fällt das kartenhaus zusammen.

allerdings in bezug auf den anbiss ist das ausbremsen echt ne gute sache. im sv werden oft ärmel gut angeboten graham. lass ihn mal von einem mali-helfer hetzen ohne rücksicht auf den hund und schau ob es dann immer noch perfekt passt.........

GrahamsJubilee,'index.php?page=Thread&postID=155158#post155158' schrieb:]da war eher Trieb beherrschen ein Thema

es ist sicher so das ausbremsen nicht den willen ersetzt den arm zu bekommen, das ist richtig. und starke hunde brauchen mit sicherheit nicht zwingend ausbremsen.
aber eins darf man nicht vergessen, der hund geht den weg des geringsten widerstandes und würde im normalfall den arm auch spitz beißen, hauptsache er hat ihn !
und hat sich ein hund erstmal daran gewöhnt spitz geht okay und hat sich den spitzen winkel des laufens angewöhnt ist es schwer wieder rauszubekommen.......
Wenn dein Hund dein Flüstern respektiert DANN hat er verstanden !!!
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#24
GrahamsJubilee,'index.php?page=Thread&postID=155158#post155158' schrieb:mal ein doofer Kommentar von mir...

wir üben das nie - wenn der Hund beißen will dann holt er sich den Arm fertig ! Der Hundeführer sollte allerdings in der Lage sein den Hund richtig abzulegen dann ist das kein Problem und wir bremsen den Hund auch nicht damit er schneller wird - alles eine Frage des Wollens und um es jetzt mal gleich vorweg zu nehmen es hat dem Rüden auf 5 Siegerprüfungen nicht geschadet und auch den anderen Hunden vorher nicht.... da war eher Trieb beherrschen ein Thema :hot:

Hallo,

naja, grundsätzlich stehe ich auf dem Standpunkt: Was einem unterdurchschnittlich veranlagten Hund nützt, kann für einen überdurchschnittlichen Hund nicht schlecht sein. Nach meinen Erfahrungen bekommst Du auch bei guten Hunden nochmals eine Leistungssteigerung hin, bzw. machst ihnen die Technik bewusster, was ebenfalls nicht schaden kann.

Redtool hat schon Recht: Die Übung "Fluchtverhinderung" war in den letzten Jahren beim SV nicht unbedingt der höchste Anspruch... da wurde es den Hunden eher einfach gemacht, was grundsätzlich ja auch okay ist. Dennoch sieht man bei vielen Veranstaltungen immer wieder Hunde, die den Ärmel nur spitz bekommen bzw. im Gelenk beißen, wenn der Helfer nicht klar anbietet und einfach geradeaus mit Vollgas losrennt. Da sind sehr häufig auch sehr gute Hunde bei, die bei allen anderen Kampfhandlungen überzeugen, bei dieser Übung aber Technikprobleme aufzeigen.

Die Hunde, die das so gelernt haben, setzen auch volle Griffe wenn der Ärmel fast vor dem Helfer ist und überhaupt nicht seitlich ausgestellt wird. Die beißen erst ein, wenn sie einen vollen Griff setzen können. Es geht darum eine Technik zu vermitteln... wenn ein Hund beißen will, dann beißt der, das ist richtig. Die Frage ist nur: will man bewusst steuern wohin und wie?

Viele Grüße

Sören
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#25
Das macht es deutlicher:

http://www.working-dog.eu/dogs-details/7...%C3%B6lfen

Vergleicht mal SV-BSP und VDH-DM, nur die Fluchtverhinderung. Da sieht man sehr deutlich, ob Technikdefizite bei entsprechender Helferarbeit sichtbar sind oder nicht.

Viele Grüße

Sören
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die Videos sind nicht allgemein sichtbar.
:moderator:
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#26
Ich persönlich halte speziell bei dieser Übung die Technik - sprich Griffvölle- für überbewertet. Wichtiger ist für mich die Energie, die der Hund in das Einholen setzt und wie er seinen ganzen Körper einsetzt, um den Lauf des Helfers zu stoppen.
Siehe z B Schutzdienstvideo BSP 2013 Djuke vom Steinteich
Die größte Leistung besteht darin, nicht andere, sondern sich selbst zu übertreffen
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#27
Trine,'index.php?page=Thread&postID=155172#post155172' schrieb:Ich persönlich halte speziell bei dieser Übung die Technik - sprich Griffvölle- für überbewertet. Wichtiger ist für mich die Energie, die der Hund in das Einholen setzt und wie er seinen ganzen Körper einsetzt, um den Lauf des Helfers zu stoppen.
Siehe z B Schutzdienstvideo BSP 2013 Djuke vom Steinteich

Hallo,

ja, aber der Hund setzt auch einen vollen und sicheren Griff. Erwischt ein Hund wegen einer schlechten Technik nur das Gelenk oder fasst spitz, dann arbeiten diese Hunde auch nicht besonders aktiv gegen den Helfer. Die Hunde werden, wenn sie nicht voll fassen, ebenfalls unsicher, was sich dann wieder auf die Effektivität in der Kampfhandlung niederschlägt.

Ein Hund mit spitzen Griff arbeitet nunmal nicht so aktiv in der Kampfhandlung wie einer, der einen vollen und sicheren Griff setzt. Das eine geht also nicht ohne das andere.

Viele Grüße

Sören
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#28
Hallo Sören,
die Griffvölle ist wie du richtig bemerkt hast in den meisten Fällen eine rein technische Sache.Wenn ein Hund dieses Griffmachen gelernt hat, und dann durch was auch immer, mal einen schlechteren Griff setzt entsteht ein Konflikt.
Bei entsprechender Hundequalität wird gerade durch diesen entstandenen Konflikt die Kampfhandlung sehr intensiv und energisch.Davon abgesehen wird die Griffvölle tatsächlich total überbewertet.

LG
Thomas Müller
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#29
Ich habe schon Hunde gesehen, die mit spitzem Griff deutlich mehr die Flucht vereitelt haben als so mancher, der zwar voll drin hing aber übrehaupt nicht dagegengehalten hat.
da ist mir in dem Moment Hund Nr. 1 lieber!!
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#30
Hallo Sören,
dass habe ich schon häufiger anders gesehen. Es gibt die Hunde mit vollem Griff, die nur "mithoppeln", anstatt ihren gesamten Körper aktiv gegen den Helfer zu stemmen - und es gibt Hunde, die den Griff aus welchen Gründen auch immer entweder nicht voll setzen oder z.B. Im Gelenk setzen und dann mit vollem Körpereinsatz "den Anker setzen".
Die volle Punktzahl bekommt - zumindest auf OG-Ebene - der Erstgenannte......
Die größte Leistung besteht darin, nicht andere, sondern sich selbst zu übertreffen
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