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Degenerative Myelopathie - Appell an Züchter
Andreas Bolz,'index.php?page=Thread&postID=153353#post153353' schrieb:
Was ist denn mit den DM/DM Hunden? Wenn ich mit denen zum N/N Rüden gehe, werden die Hunde auch nicht krank, da alle Nachkommen N/DM sind. Man sollte schon darauf achten, aber man muss keinen Hund ausschließen.
JA Andreas, du hast Recht. Nur die Kombis, welche zu DM/DM führen, müssen vermieden werden.

Wobei ich gestern ein Gespräch hatte, welches mit sehr stutzig werden ließ: die "Belgier" wären noch auf der Suche nach dem Markergen - wie kann das denn sein, wenn doch beim DSH angeblich feststeht welches verantwortlich ist ?!?



VG

Cristine



Andreas Bolz,'index.php?page=Thread&postID=153353#post153353' schrieb:Was ist denn mit den DM/DM Hunden? Wenn ich mit denen zum N/N Rüden gehe, werden die Hunde auch nicht krank, da alle Nachkommen N/DM sind. Man sollte schon darauf achten, aber man muss keinen Hund ausschließen.
Wer blind ist für die eigenen Fehler - ist auch taub für gute Ratschläge, ( Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger )
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Welche Position vertritte hier eigentlich der SV? Oder ist der ausschließlich mit anderen Dingen beschäftigt?
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Moin Helmut,

wenn ich Herrn Quoll / den Zuchtausschuss richtig verstanden habe, sehen die momentan keinen Handlungsbedarf...... weil DM so selten auftritt ......
Die größte Leistung besteht darin, nicht andere, sondern sich selbst zu übertreffen
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Trine,'index.php?page=Thread&postID=153645#post153645' schrieb:Moin Helmut,

wenn ich Herrn Quoll / den Zuchtausschuss richtig verstanden habe, sehen die momentan keinen Handlungsbedarf...... weil DM so selten auftritt ......

Oder einfach nicht diagnostiziert wurde...... Es liegt also mal wieder in der Hand eines jeden Einzelnen wie er damit umgeht.
Gruß, Welfen

Ich bin nur dafür verantwortlich was ich sage, nicht dafür was Du verstehst.
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Wie auch immer - meiner Meinung nach ist es einfacher, ein Lagerfeuer als einen Flächenbrand zu löschen. Also warum warten, wenn man etwas sozusagen im Keim ersticken kann ?!?!
Die größte Leistung besteht darin, nicht andere, sondern sich selbst zu übertreffen
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Wie geht man denn z.B. beim Belgischen Schäferhund damit um?



VG

Cristine
Wer blind ist für die eigenen Fehler - ist auch taub für gute Ratschläge, ( Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger )
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Nach meiner Information, wird dort garnicht darauf eingegangen, weil nicht eindeutig zu klären ist, ob diese Gene überhaupt für die Erkrankung verantwortlich ist. Es wurden angeblich auch N/N Hunde mit eindeutigen Symptomen festgestellt. Ich finde leider den Link zu der Seite nicht mehr, aber Mali-Leute hier im Forum, haben da sicher Daten.
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Die Häufigkeit von DM scheint bei den meisten Rassen geringer als beim DSH zu sein. Und wenn man die Welpenzahlen des VDH beim Mali anschaut, ich denke die haben sicherlich ganz andere Sorgen als DM. Also wenn da 2-3 in VDH Verbänden gezüchtet Malis erkranken, muss das ja auch erstmal als DM erkannt werden...
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@Bernhard Ratstanne: Da ich den SV und die Argumentationen seiner "Würdenträger" inzwischen zu genüge kenne, denke ich dass ein derart formulierter Antrag bereits in den Landesgruppen abgeschmettert werden würde (in unserer bestimmt). Mittels Begründung dass das ganze für die armen Züchter viel zu teuer werden würde. Wobei auch ich es nicht für zwingend notwendig halte dass der Test auf Degenerative Myelopatie für jeden Hund zur Zuchtvoraussetzung werden muss. Wenn mit N/N-Hunden gezüchtet wird, dann muss der Zuchtpartner nicht zwangsläufig getestet sein, denn die Welpen aus solchen Zuchtverpaarungen können schlimmstenfalls den Genotyp DM/N tragen. Und Welpen aus der Verbindung N/N x N/N müssten nicht getestet werden, sie könne ja nur den Genotyp N/N besitzen. Das kann bei der Ausstellung der Ahnentafeln aus solchen Verbindungen direkt eingetragen werden.

Und das würde ich in den Antrag mit einfliessen lassen, weil dadurch Argumente, die gegen diesen Antrag vorgebracht werden könnten, von vorne herein entkräftet werden. Wenn ich als Züchter das Geld für den Test sparen möchte, dann kann ich mit meiner ungetesteten Hündin zu einem getesteten Rüden mit dem Genotyp N/N gehen. Und lasse ich meine Zuchthündin testen, diese hat den Genotyp N/N, und ich verpaare sie mit einem N/N-Rüden, dann muss ich, wenn ich mit einer Hündin aus dieser Verpaarung weiter züchte, diese junge Hündin nicht mehr testen lassen. Dadurch habe ich es als Züchter selbst in der Hand ob ich das Geld für diesen Test ausgeben muss oder nicht.

Von daher würde ich den Antrag so abändern:

4.3 Bekämpfung der Degenerativen Myelopathie (DM)

Ab dem 1. Januar 2015 müssen Rüden und Hündinnen vor einer züchterischen Verwendung einem Gentest auf DM unterzogen werden, sofern sie nicht aus einer Zuchtverbindung stammen bei der beide Elterntiere den Genotyp N/N tragen. Das Ergebnis wird vom SV in einer Datenbank veröffentlicht. Hunde mit einer reinerbigen (Genotyp DM/DM) oder mischerbigen (Genotyp DM/N) Mutation im SOD1-Gen dürfen nur mit Hunden verpaart werden, die diese Mutation reinerbig nicht aufweisen (Genotyp N/N). Wird ein nicht auf DM getesteter Hund zur Zucht verwendet, darf dieser nur mit einem Zuchtpartner mit dem Genotyp N/N verpaart werden.


Durch diese Formulierung würden Verpaarungen, bei denen Hunde mit dem Genotyp DM/DM geboren werden könnten, vermieden, aber trotzdem hätten Züchter und Deckrüdenhalter die Wahl ob sie ihre Hunde testen lassen oder nicht. Von daher denke ich dass die Akzeptanz für den Antrag in dieser Form besser wäre. Und das Ziel (= keine Welpen mit dem Genotyp DM/DM) wäre trotzdem erreicht.
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
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alos ich will ganz ehrlich sein, ich habe erst hier im Forum davon erfahren, dass es eine sogenannte DM geben soll/gibt. Ich persönlich kenne und kannte KEINEN DSH der dies hat/te.

Macht man da nicht wieder aus einer Mücke einen Elefanten? Natürlich ist es furchtbar einen kranken Hund zu haben egal mal mit was für einer Krankheit, das steht außer Frage. Aber das DM so häufig beim DSH vertreten sein soll ist mir überhaupt ganz neu und ich beschäftige mich nicht erst seit ein paar Monaten mit DSH. Meine Liebe zu den DSH gehört zu meinem Leben und es haben mich DSH begleitet seit meinem 13. Lebensjahr.

Angelika
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