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Degenerative Myelopathie - Appell an Züchter
#91
Stimmt ich habe noch nicht viel leute gesehen die auch die weniger schöne ergebnisse reinschreiben. In FB ist eine Gruppe für DM geteste hunde da stehen 2 N/DM hunde drin wovon 1 hündin mir gehört. Ich bin gan ehrlich da ich damals sehr traurig war aber mittlerweile bin ich einfach froh dass sie nicht erkranken kann und dass ich mit ein freie rüde auch kein kranke hunde zuchten kann.

Ich habe von Welpenkäufer und intressenten nur positive ruckmeldungen gehabt. Muss ich wohl dazu sagen dass die alle nach Holland gegangen sind und da dieses Thema schon etwas länger bekannt ist. Und die nachfrage nach DM getetste Welpen gross ist.

Aber ich finde N/DM nicht schlimm und nur gut dass mann es getestet hat sodass mann weiss wass zu tun ist. Dass gleihe ist mit DM/DM wass zucht an geht aber da finde ich es wohl irgendwie "beleid" da der Hund auch erkranken kann. Dass wurde fur mich dass schlimste sein. Dass mann von vorne rein schon weiss dass dass pasieren kann.
Tur mir leid für schreibfehler komme aus Holland. Confusedorry:
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#92
tux,'index.php?page=Thread&postID=152667#post152667' schrieb:Wie wird über Zuchten gesprochen die schon gefallen sind und bei denen im Nachhinein eine DM/N x DM/N Verpaarung festgestellt wird?

im zweifel werden sich diese züchter die frage stellen lassen müssen, warum sie nicht getested haben.

aber warum ist diese frage schlimm?

wenn ich die möglichkeit in der hand habe über einen gentest ein aussagekräftiges ergebnis zu erhalten, daß mir bei der zuchtplanung hilft zu verhindern, daß hunde mit krankheiten entstehen, dann sollte ich das doch tun.

DM hat den vorteil eines einfachen erbganges auf den man mit hilfe der tests selektieren kann und der es einem sogar möglich macht, hunde aus linien, in denen schon DM vorgekommen ist, weiterhin in der zucht zu verwenden, wenn mir ihr genstatus über den test bekannt ist.
ohne test blieb einem im zweifel nur übrig auf einen ansonsten passenden partner zu verzichten, wenn einem bekannt war, daß in seiner linie DM vorgekommen ist und man die gleiche situation beim anderen partner hat.

konkretes beispiel: die eigene hündin hat halbgeschwister mit DM - der geplante zuchtpartner auch. ein test bei beiden ergibt jeweils den genstatus N/N oder nur bei einem der beiden DM/N und schon kann man verpaaren und auch welpeninteressenten dies vorlegen.
ohne test wäre es sinnvoller eine ansonsten vielversprechende verpaarung aufgrund des risikos zu unterlassen.

der vWD-test bei dobermännern und deutschen pinschern zeigt, daß man sinnvoll mit so einem test umgehen kann.
wobei er - das scheint irgendwie in der natur von gesundheitsergebnissen zu liegen - vorallem zeigt, daß auf rüden bzw. ihren besitzern der grössere druck bezüglich test lastet und im zweifel von dieser seite anlagefreiheit erwartet wird.

gentests sind sicherlich kein allheilmittel. aber bei einfachen erbgängen eine grosse hilfe. meiner meinung nach.

lg l.
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#93
Ja die meisten hier finden es natürlich nicht schlimm, weil es wie du ja sagst eine gute Information ist! Aber wie wirkt es den auf die nicht so eingelesenen Leute, wenn ein N/N fast wie eine Weltmeisterschaft gefeiert wird und andere mit einem DM/N sich nicht trauen, es öffentlich zu posten? Besteht dann nicht die Gefahr, das eben N/N = gut und toll und DM/N = nicht gut hängen bleibt? Und wäre es nicht schade, wenn dann wirklich gute Zuchten, bei denen keinerlei DM Risiko besteht, in der Wahrnehmung schlechter dastehen, als eine N/N Verpaarung, die vielleicht nur dafür geeignet ist die DSH Welpenstatistik zu pushen?
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#94
lusna,index.php?page=Thread&postID=152670#post152670' schrieb:
tux,'index.php?page=Thread&postID=152667#post152667' schrieb:Wie wird über Zuchten gesprochen die schon gefallen sind und bei denen im Nachhinein eine DM/N x DM/N Verpaarung festgestellt wird?

im zweifel werden sich diese züchter die frage stellen lassen müssen, warum sie nicht getested haben.

aber warum ist diese frage schlimm?
Weil es dann unfair werden könnte, weil snichts anderes gemacht wurde, als bei vielen anderen, die eben mehr Glück hatten.


Ja mit dem Rest hast du natürlich Recht, bestreitet ja niemand...
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#95
DM ist nicht der Nabel der Welt und auch nicht der Hundezucht.

Es ist ein Problem von vielen, für das es aber nun mal bereits einen Gentest gibt.

Deshalb tut jeder gut daran, seine Zuchthunde testen zu lassen, was noch lange keine Garantie für super Nachkommen gibt. Auf viele andere genetische Mängel muss man achten, ohne einen Gentest zu haben. Und wenn man gesunde Hunde hat, heißt es noch lange nicht, dass sie etwas taugen.

Also mein Rat: Die Kirche im Dorf lassen!
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#96
tux,'index.php?page=Thread&postID=152671#post152671' schrieb:Ja die meisten hier finden es natürlich nicht schlimm, weil es wie du ja sagst eine gute Information ist! Aber wie wirkt es den auf die nicht so eingelesenen Leute, wenn ein N/N fast wie eine Weltmeisterschaft gefeiert wird und andere mit einem DM/N sich nicht trauen, es öffentlich zu posten? Besteht dann nicht die Gefahr, das eben N/N = gut und toll und DM/N = nicht gut hängen bleibt? Und wäre es nicht schade, wenn dann wirklich gute Zuchten, bei denen keinerlei DM Risiko besteht, in der Wahrnehmung schlechter dastehen, als eine N/N Verpaarung, die vielleicht nur dafür geeignet ist die DSH Welpenstatistik zu pushen?

Genau das wird das Problem werden.
Ich sehe das Ganze auch differenzierter. Fakt ist, der Test besitzt keine eindeutige Aussagekraft darüber, ob die Erkrankung auftritt oder nicht, da eben nur eine Genmutation getestet wird und man nicht weiß, ob nicht auch andere Mutationen eine Rolle spielen.
Zudem kommt die Erkrankung recht selten vor.
Es kommt mir auch so vor, als würde jetzt ein Wettstreit beginnen, welcher Hund N/n für DM ist und welcher nicht. Für jemanden, der sich nicht intensiv mit dem Thema befasst und das Ergebnis einzuordnen weiß, wird das logischerweise zur Beurteilung "gut oder schlecht" für die Zucht führen.
Man muss doch mal darüber nachdenken, warum der- vermutlich erheblich validere- Test für HD-Markergene nicht offiziell eingeführt wird?! Der Grund liegt sicher nicht darin, dass man keine HD-freien Hunde züchten möchte. Wären die Testverfahren bei multikaktoriell bedingeten, polygenetischen Erkrankungen das Ei des Columbus, wären sie sicher schon eingeführt. Wir können nicht jede genetisch mitbedingte Erkrankung durch Anpaarung von nur noch auf zig Marker getestete Hunde verhindern. Ganz im Gegenteil, es besteht eine nicht unerhebliche Gefahr, sich durch die Einengung der Zucht auf wenige Tiere, neue/ andere Krankheiten herein zu züchten.
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Liebe Grüße,
Barbara
"Auch Schöne können Leistung bringen!"
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#97
tux,'index.php?page=Thread&postID=152672#post152672' schrieb:
lusna,index.php?page=Thread&postID=152670#post152670' schrieb:[quote='tux','index.php?page=Thread&postID=152667#post152667']Wie wird über Zuchten gesprochen die schon gefallen sind und bei denen im Nachhinein eine DM/N x DM/N Verpaarung festgestellt wird?

im zweifel werden sich diese züchter die frage stellen lassen müssen, warum sie nicht getested haben.

Selbst wenn im Nachhinein solche Ergebnisse herauskommen kann man entsprechend gegensteuern sofern man die Info hat. Deshalb sind die Tests und die Veröffentlichung der Ergebnisse so wichtig.

Auch wenn nichts hunderprozentig erwiesen ist, so ist es doch ein sehr geringer Aufwand - auch kostengünstig - um das Risiko auszuschalten. Es ist nicht erwiesen, dass das SOD-1 Gen verantwortlich ist für DM, es ist aber auch nicht erwiesen, dass es das nicht ist. Insofern besteht ein Risiko. Und das können wir ganz leicht züchterisch ausschalten.
Gruß, Welfen

Ich bin nur dafür verantwortlich was ich sage, nicht dafür was Du verstehst.
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#98
vollkommen richtig barbara.

aber grade die einfachen erbgänge ermöglichen es tiere in der zucht zu halten, die ansonsten auf verdacht im zweifel ausgeschlossen werden müssten.

lg l.
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#99
Welfen,index.php?page=Thread&postID=152676#post152676' schrieb:
tux,'index.php?page=Thread&postID=152672#post152672' schrieb:
lusna,index.php?page=Thread&postID=152670#post152670' schrieb:[quote='tux','index.php?page=Thread&postID=152667#post152667']Wie wird über Zuchten gesprochen die schon gefallen sind und bei denen im Nachhinein eine DM/N x DM/N Verpaarung festgestellt wird?

im zweifel werden sich diese züchter die frage stellen lassen müssen, warum sie nicht getested haben.

Selbst wenn im Nachhinein solche Ergebnisse herauskommen kann man entsprechend gegensteuern sofern man die Info hat. Deshalb sind die Tests und die Veröffentlichung der Ergebnisse so wichtig.

Auch wenn nichts hunderprozentig erwiesen ist, so ist es doch ein sehr geringer Aufwand - auch kostengünstig - um das Risiko auszuschalten. Es ist nicht erwiesen, dass das SOD-1 Gen verantwortlich ist für DM, es ist aber auch nicht erwiesen, dass es das nicht ist. Insofern besteht ein Risiko. Und das können wir ganz leicht züchterisch ausschalten.

Heidi, wie willst du den nachträglich dagegensteuern, wenn der Käufer inzwischen komplett verunsichert ist? Klar kann man züchterisch immer mit einem freien Partner weiter machen, das ist ja klar und inzwischen ja auch mehrfach gesagt...

Und das man die Mutation beim SOD1-Gen züchterisch einfach bekämpfen kann ist auch klar, bestreitet ja auch niemand mehr. Nochmal, mir ging es nicht um den Sinn des Testes, oder einer möglichen Zuchbedingung, sondern wie man mit dem Thema umgeht und was bei den weniger involvierten Leuten am Ende ankommt...
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@ tux
aus dieser Sicht hast Du natürlich recht. Ich bin jetzt erst mal von der züchterischen Sicht in Bezug auf die zukünftigen Generationen ausgegangen.

Wie mit dem Thema zur Zeit umgegangen wird, halte ich auch für bedenklich. Wenn mit N/N-Hunden regelrechte Werbung veranstaltet wird, entsteht bei den Welpenkäufern, die sich mit dem Thema nicht befasst haben, ein falscher Eindruck, nämlich dass alle anderen Hunde krank sind. Natürlich kann man versuchen, bei den Käufern Aufklärung zu betreiben aber es wird wohl nicht so einfach sein.
Es liegt in der Verantwortung von uns Züchtern mit dem Thema seriös umzugehen.
Auch besteht die Gefahr, dass Besitzer von belasteten Hunden die Ergebnisse nicht veröffentlichen, wenn die N/N-Hunde so hochgejubelt werden.
Gruß, Welfen

Ich bin nur dafür verantwortlich was ich sage, nicht dafür was Du verstehst.
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