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Championat -B- Besprechung den einzelnen Übungen zugeordnet
#61
Also mir ist das auch komplett neu mit dem Ansatz. Ich persönlich finde das nicht schlecht, aber ich hätte gerne auf einer Ausbilder-/HF-Tagung davon erfahren, um es dann auch im Training zu berücksichtigen bzw. die HF zu instruieren.

VG
Anja
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#62
Ein gutes Beispiel... :whistling:
Im DVG wird (lt. Sören) der Weg zum Ansatz mit bewertet und mit dem ersten Schenkel "verrechnet". Angeblich wird dies auch im BK so publiziert.
Im SGSV darf der Hund ca. 2 m vor dem Ansatz angehalten werden (evt. mit Hinsetzen), um das Geschirr/die Leine zu richten. Der Weg zum Ansatz wird nicht bewertet, da die Fährte erst am Ansatz beginnt.
Was nun? Die SGSV/DHV-Richter sind gehalten, nach Letzterem zu beurteilen. DVG-LR und BK-LR nach Ersterem.
Schon sind wir bei dem von Sören beschriebenen Problem. Es gibt keine einheitliche Publikation darüber. Genau aus diesem Grund wäre eine Extrarubrik in diesem Forum wenig sinnvoll.
MfG
Maik
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#63
Hm

ich bin mir da garnicht so sicher ob nicht zumindest Informationen was von wem wie bewertet wird hilfreich und sinnvoll wären.
Ich könnte dann ja wie im Fall der Fährte als einfacher HF vom ungünstigsten Fall für mich ausgehen.
Hier der Weg zum Ansatz als mit in die Bewertung einfliessend.
So könnte sich der HF sicher bei dem ein oder anderen Punkt besser vorbereiten und wäre nicht überrascht wenn dann bei der Bewertung Dinge angesprochen werden die Ihm garnicht bekannt waren.

Grüsse
Ralf
Überheblichkeit ist die erste Leitersprosse auf dem Weg nach unten.
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#64
Oder man geht in einen Verband, in dem der LR Ahnung hat und sich nicht an nebensächlichkeiten hochzieht.

@ Sören, deine Bewertung des Siegers ist dir freigestellt, aber wenn ein Hund in den Geschwindigkeiten nur einen Arbeitsgallop zeigt, kann das für mich kein V- mehr sein. Meine Meinung. :cheers:
Zwei Worte, die mir im Leben alle Türen öffnen:

Drücken und Ziehen.
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#65
M. Lorenz,'index.php?page=Thread&postID=151375#post151375' schrieb:Ein gutes Beispiel... :whistling:
Im DVG wird (lt. Sören) der Weg zum Ansatz mit bewertet und mit dem ersten Schenkel "verrechnet". Angeblich wird dies auch im BK so publiziert.
Im SGSV darf der Hund ca. 2 m vor dem Ansatz angehalten werden (evt. mit Hinsetzen), um das Geschirr/die Leine zu richten. Der Weg zum Ansatz wird nicht bewertet, da die Fährte erst am Ansatz beginnt.
Was nun? Die SGSV/DHV-Richter sind gehalten, nach Letzterem zu beurteilen. DVG-LR und BK-LR nach Ersterem.
Schon sind wir bei dem von Sören beschriebenen Problem. Es gibt keine einheitliche Publikation darüber. Genau aus diesem Grund wäre eine Extrarubrik in diesem Forum wenig sinnvoll.

Hallo Maik,

ja, das Beispiel kommt wie gerufen und trifft die momentane Situation sehr gut. Ich habe von dieser Regelung bei der letzten Richtertagung gehört, für mich ist das also ziemlich neu. Im BK ist das schon ein alter Hut. Uwe hat als SV-Leistungsrichter davon noch nie was gehört, eine Hundeführerin ist schon drauf "reingefallen" und es wurden dafür Punkte entwertet und bei der PSK-Richtertagung war davon auch noch nie die Rede.

Die Frage ist nun: Wer hat Recht? Habe ich Recht? Hat Uwe Recht? Wie wird das richtig gehandhabt? Daher ist eine Rubrik hier im Forum unsinnig, jeder schreibt das rein, was er/sie auf der Richtertagung so mitbekommen hat, ohne aber die "einzige Wahrheit" zu wissen... die weiß in der Tat nur der Fachausschuss.

Zitat:Oder man geht in einen Verband, in dem der LR Ahnung hat und sich nicht an nebensächlichkeiten hochzieht.

Da bin ich mal neugierig: Welcher Verband ist das denn?

Viele Grüße

Sören
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#66
Man muss doch aber die Kirche im Dorf lassen und sollte sich beim bewerten auf das wichtige beschränken, nämlich ererbte und erlernte Leistungen herauszufinden, zu beschreiben und zu bewerten und am Ende den besten der Veranstaltung auch vorne zu haben. Für mich beginnt die Bewertung der Fährte am Schild, der UO in der 1. Grdst (und zwischen den Übungen gebe ich Hund und HF auch mal etwas Freiraum) und des SchD mit der erhobenen Hand zum Gruß / Meldung! :thumbup: Natürlich muss man sich außerhalb der Übungen trotzdem an die PO halten (keine Einwirkungen usw.)

Einige wenige LR versuchen hier oftmals mit "technischen" Bewertungen etwas neues zu kreieren, was m. M. nach hier nicht hingehört und diesen schönen Sport für 90 % der Hf langsam aber sicher in den Ruin treibt, einige andere kompensieren mit solchen "technischen" Bewertungen nur eigenes Unvermögen von Wissen & Können als LR

Es gibt in allen Verbänden vernünftige LR und auch andere :znaika:
beste Grüße

Uwe
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#67
doghunter,'index.php?page=Thread&postID=151385#post151385' schrieb:Man muss doch aber die Kirche im Dorf lassen und sollte sich beim bewerten auf das wichtige beschränken, nämlich ererbte und erlernte Leistungen herauszufinden, zu beschreiben und zu bewerten und am Ende den besten der Veranstaltung auch vorne zu haben. Für mich beginnt die Bewertung der Fährte am Schild, der UO in der 1. Grdst (und zwischen den Übungen gebe ich Hund und HF auch mal etwas Freiraum) und des SchD mit der erhobenen Hand zum Gruß / Meldung! :thumbup: Natürlich muss man sich außerhalb der Übungen trotzdem an die PO halten (keine Einwirkungen usw.)

Einige wenige LR versuchen hier oftmals mit "technischen" Bewertungen etwas neues zu kreieren, was m. M. nach hier nicht hingehört und diesen schönen Sport für 90 % der Hf langsam aber sicher in den Ruin treibt, einige andere kompensieren mit solchen "technischen" Bewertungen nur eigenes Unvermögen von Wissen & Können als LR

Es gibt in allen Verbänden vernünftige LR und auch andere :znaika:

Hallo Uwe,

im Prinzip gebe ich Dir ja Recht, Tatsache ist aber auch: Diese angesprochenen Regelungen gibt es. Sie sind vom VDH-Fachausschuss so beschlossen worden und damit bindend. Das kannst Du jetzt als Richter gut oder schlecht finden, genau genommen musst Du Dich daran halten. Es steht keinem Richter zu, sich seine eigene PO zu stricken und bestehende Regelungen einfach nach eigenem Ermessen zu ignorieren bzw. zu relativieren.

Auf der einen Seite beschweren sich die Hundeführer das ungleichmässig gerichtet wird. Andererseits gibt es dann Richter, die für sich beschließen "ich ignoriere dieses oder jenes". Verstehst Du den Widerspruch? Ich bin auch nicht mit allem einverstanden was so in der PO steht und würde vieles mit Sicherheit auch anders bewerten, wenn es denn nach meiner Meinung ginge.... geht es aber nicht. Ich bin Richter des VDHs und damit sind die Regelungen aus der PO und die des Fachausschusses bindend, ob mir das nun schmeckt oder nicht.

Viele Grüße

Sören
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#68
Zitat:Verstehst Du den Widerspruch?
Hallo Sören,
natürlich verstehe ich dieses. Ich denke wir beide sind persönlich relativ dicht beieinander. :cheers: Und natürlich halte ich mich an Vorgaben

Zitat:Ich bin Richter des VDHs
Ich bin WUSV Richter und damit an die Vorgaben der WUSV Richtertagungen gebunden. Möglicherweise gibt es ja dort unterschiede in der Übermittlung, gab es ja in der Vergangenheit sehr oft (Bringhölzer / SchH - VPG / usw)
beste Grüße

Uwe
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#69
Nun mal,es gibt eine PO,aber zig verschiedene Auslegungen,Wer ist dafür verantwortlich?Mir ist auch die Regelung des Fährtenansatz neu und finde sie nur Schwachsinn.
Verlangt LR X von mir,das der Hund deutlich den Ansatz aufnimmt,so zieht LR Y mir,das der Hund nicht intensiv genug aufnimmt.Wenn ich dann noch lese,das das ganze mit 3,5 punkte geahndet wird,so kommt man sich unglaublich verarscht vor.
Wenn ein LR nicht in der Lage ist,aus 3m Entfernung zu erkennen,ob der Hund intensiv arbeitet,so ist er fehl am Platze,egal,ob 50cm vorm Schild oder am Schild.
Es sind genau solche Dinge,die einem die Lust nehmen,sich mit dem Kinderkram auseinander zu setzen.
Wenn ich dann lese,wer für die jetzige PO verantwortlich ist,dann kann ichs eigentlich kaum glauben,welcher Mist dabei raus gekommen ist.
Ich kenne keinen,der die neue PO für eine Verbesserung hält,jeder scheint sie nach eigenem Gutdünken entschärfen zu wollen.
Nimm die Ausgangs UO,so eine Arbeit mit Mangelhaft zu bezeichnen ist doch eine Frechheit,sind wir von der Schule gewohnt,das diese Wertnote knapp über "Nichtkönnen" rangiert.
Selbst wenn ich die 3,5 Punkte zu erklären sind,so ist die Botschaft doch verheerend,und das hat einfach nichts mehr mit dem Prädikat der Veranstaltung zu tun.
LG Heinz
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!

(Hinweis: Die Signatur ist wie eine Visitenkarte: Sie dient der selbstdarstellenden Information über den Autor - nicht der Beurteilung des Lesers)
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#70
Heinz.S,'index.php?page=Thread&postID=151393#post151393' schrieb:Nun mal,es gibt eine PO,aber zig verschiedene Auslegungen,Wer ist dafür verantwortlich?Mir ist auch die Regelung des Fährtenansatz neu und finde sie nur Schwachsinn.
Verlangt LR X von mir,das der Hund deutlich den Ansatz aufnimmt,so zieht LR Y mir,das der Hund nicht intensiv genug aufnimmt.Wenn ich dann noch lese,das das ganze mit 3,5 punkte geahndet wird,so kommt man sich unglaublich verarscht vor.
Wenn ein LR nicht in der Lage ist,aus 3m Entfernung zu erkennen,ob der Hund intensiv arbeitet,so ist er fehl am Platze,egal,ob 50cm vorm Schild oder am Schild.

Hallo Heinz,

falscher Ausgangspunkt... es geht nicht darum, ob ein LR in der Lage ist dieses oder jenes zu erkennen. Es geht um Regelungen, die nunmal bestehen. Ob man die gut oder schlecht findet, ist eine andere Frage. Tatsache ist, das "vorher ansetzen" wird als Hilfe gewertet, mit der Begründung, dass der LR die Witterungsaufnahme am Ansatz beurteilen soll, da dort die Arbeit beginnt. Bringt der HF den Hund schon vorher in die Arbeit, dann ist das eine Hilfe, da sich der Hund bereits vor dem Ansatz "einsucht" und eine Witterungsaufnahme am Fährtenbeginn nicht mehr beurteilt werden kann. Das ist die offizielle Begründung, ich lasse das mal unkommentiert stehen....

Dieses "Vorbereiten auf die Übung" ist in der Unterordnung ebenfalls nicht mehr zulässig. Wir alle kennen das Beispiel vom "Voraus", auch dort beginnt die Übung nicht mit der Grundstellung. Wenn der HF seinen Hund durch Fingerzeig, Ablage oder sonstige Hilfen auf die nächste Übung einstellt, dann ist das fehlerhaft und fließt in die nächste Übung ein, obwohl diese noch gar nicht begonnen hat. Gleiches gilt für das Einstellen des Hundes vor "Sitz", "Platz" oder "Steh".

Mit derselben Begründung hat man das nun auch auf die Fährte umgesetzt. Darüber kann man nun lange lamentieren und sich über die Sinnhaftigkeit streiten, Tatsache ist: Es gibt diese Regelung und ich bin der Meinung, jeder muss sich dran halten, da es sonst wieder "Wildwuchs" gibt und jeder Richter macht uneinheitlich das was er für richtig hält.

Ich betone nochmals: Es ist unerheblich, was ich bzw. ein Leistungsrichter darüber denkt. Ein Richter hat sich, genau wie ein Hundeführer, an Regeln zu halten, egal ob er die gut oder schlecht findet. Tut er das bewußt und mit voller Absicht nicht, sollte er sich ehrlich fragen, ob der "Job" des Leistungsrichters für ihn der richtige ist.

An Uwe
Zitat:Ich bin WUSV Richter und damit an die Vorgaben der WUSV Richtertagungen gebunden. Möglicherweise gibt es ja dort unterschiede in der Übermittlung, gab es ja in der Vergangenheit sehr oft (Bringhölzer / SchH - VPG / usw)
Das ist sicherlich eine Erklärung, macht es aber nicht besser. Wir haben nur eine PO und diese sollte international und verbandsübergreifend gelten. Dazu kommt noch, dass Herr Diegel im Fachausschuss des VDHs sitzt, daher sollten diese Regelungen auch im SV relevant sein.

Viele Grüße

Sören
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