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Vorderpfotenstellung
#1
Hallöchen,

unser Deutscher Schäferhund Joker (8 Monate) zeigt schon seit Monaten vorstehend gezeigte Pfotenstellung:
[Bild: _DSC0003.jpg]

Ist dies gesundheitlich bedenklich auch was Sport angeht ( glaube meine damalige Dobihündin hatte das auch) bzw. kann man dem noch entgegenwirken? Probleme hat er offensichtlich nicht damit. Springt rennt und dreht beim gehen nicht auswärts...

LG Maria
LG Maria und Joker (*03.12.2012)
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#2
Das ausdrehen kann eine Schonhaltung sein.
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#3
Hmmm... Okay... Aber sonst läuft er ja auch nicht auswärts und zeigt irgendwelche Schmerzimpulse. Huh
LG Maria und Joker (*03.12.2012)
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#4
Als ich meinen Welpen mit 12 Wochen geholt habe, wurde mir gesagt, wenn ich ihn in der Wohnung mit glatten Böden groß ziehe, würde er eine "französische Handstellung" bekommen.
Dies würde man so nennen , wenn sich die Vorderläufe ausdrehen.

Ich habe in auf glatten Granitboden groß gezogen. Heute ist er 7,5 Jahre alt, hat die gleiche Pfotenstellung wie deiner. Er hatte noch nie Probleme damit. Beim Laufen sieht man das nicht, nur beim Sitz.
Es wurde auf keiner Schau angesprochen, im Körbricht steht : gute Vorhandwinkelung , korrekte Front.
Die Farbe beißt nicht
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#5
Oft haben große Buben nen engen Ellenbogenschluss, der diese haltung auch begünstigt, manchmal verwächst es sich, oft aber auch nicht

LG
Kris
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#6
Sind die Ellbogen lose, dreht er diese ein? Dann kommt das automatisch. Das verwächst sich oft wenn die Brust breiter wird.
Wenns nur am Vorderfußwurzelgelenk ist ist das meiner Meinung nach eher ein Problem aufgrund einer Mangelernährung. Meist fehlt Calzium. Wie wurde er ernährt?
Wenn das der Fall ist wird es mit 8 Monaten nicht sehr wahrscheinlich sein daß es sich wieder bessert.

Diese Stellung ist eine Fehlstellung und kann,wie alle Fehlstellungen, zu Sekundärfehlhaltungen und Arthrose führen.
Gruß Bettina

"Wer etwas erreichen will, sucht Wege. Wer entschuldigen will, sucht Gründe."
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#7
Danke erstmal für die Antworten. Joker wurde und wird gebarft ( damals 2/3 Hühnerhälse Rest was so vorhanden war) . Die Ellenbogen dreht er öfter mal ein...
LG Maria und Joker (*03.12.2012)
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#8
Mein letzter Rüde wurde, wie alle meine Hunde, auch gebarft. Er kam mit der regel 1/3 bis 2/3 Hühnerhälse allerdings nicht aus - ab der Zahnung drehte er ebenfalls fürchterlich ein. Das sah fast so aus wie auf Deinem Bild.

Er bekam letztendlich 90% Hühnerhälse oder Karkassen, damit zog er sich innerhalb weniger Tage wieder gerade. Jeder Versuch, im Wachstum den Knochenanteil zu reduzieren, quittierte er mit sofortigerv Fehlstellung vorne.

Ích habe dann die hohe Prozentzahl Knochen gefüttert und er hatte sein Leben lang gerade und gesunde Knochen.

Meine Hündin danach und mein jetziger Welpe sind "normal", ihnen reichen rund 30 - 50% Hühnerhälse.

Aber ob man da mit 8 Monaten noch was machen kann, weiß ich nicht.
Gruß Bettina

"Wer etwas erreichen will, sucht Wege. Wer entschuldigen will, sucht Gründe."
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#9
Hühnerhälse oder Karkassen sind ungünstig für als dauerhafte Calciumquelle in der Aufzucht. Sie liefern ohne weiteren Ausgleich ein sehr ungünstiges Calcium-Phosphor-Verhältnis, das der reine Fleischanteil der Ration noch weiter zu Ungunsten des Calciums verschiebt.
Abwechslung bei der Knochenfütterung verhindert das Problem,RFK vom Rind haben einen deutlichen Calciumüberschuss und regulieren die Zusammensetzung bereits bei geringem Anteil im Futter.

lg
ursus
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#10
Der Calciumgehalt eines Knochens hängt nicht nur von der Tiergattung ab, sondern auch vom Alter des jeweiligen Tieres. Eine genaue Berechnung ist deshalb sowieso nie gegeben, weil wir Letzteres gar nicht kennen, es sei denn man ist Selbstversorger.
Männer, die behaupten, sie seien die Herren im Haus, lügen auch bei anderen Gelegenheiten. (Mark Twain)
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