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ED/HD - und immer wieder die gleiche Schuldzuweisung
#61
@ Bernhard,

so wie Du denken aber nicht viele..... Schau ein paar Jahre zurück - ein Bundesleistungssieger ohne eingetragenen ED-Befund. Es wäre ein leichtes gewesen, den Rüden beim Identitätsröntgen im Rahmen des 30. Deckaktes auf ED röntgen und auswerten zu lassen. Wurde aber nicht getan. Trotzdem hat dieser Rüde bestimmt 200mal gedeckt....
Die größte Leistung besteht darin, nicht andere, sondern sich selbst zu übertreffen
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#62
Trine,'index.php?page=Thread&postID=147738#post147738' schrieb:Antje, woher hast Du Dein Wissen, dass Dr.Tellhelm schärfer auswertet als Dr. Brass ? Und selbst wenn es so ist : ich glaube nicht, dass sich die Unterschiede dann im Bereich mittel/schwer abspielen, sondern eher, dass zwischen a1 / a2 / a3.

Dass Prof. Brass nicht gerade der strengste Auswerter war wußte ich schon bevor ich meine Hunde von Dr. Tellhelm habe röntgen lassen. Vorher habe ich beim Gutachter für Dt. Kurzhaar röntgen lassen. Kann mich noch gut an das Bild einer Hündin erinnern, die von diesem Gutachter mit "mittlerer HD" beurteilt worden wäre (und dass das Bild nicht wirklich gut war habe ich schon damals selbst erkannt). Er meinte dann man könne es ja mal nach Hannover schicken, wenn Brass 'nen guten Tag hätte würde er das mit "noch zugelassen" beurteilen. Die Hündin hat ein "normal" bekommen....

Ich habe mehrfach Bilder Dr. Tellhelm zur Beurteilung vorgelegt, bei denen die röntgenden Tierarzte unklare Diagnosen gestellt hatten. Anschließend sind die Bilder dann ins HD-Verfahren eingereicht worden (und gingen dann an Brass zur Auswertung, da Tellhelm damals ja nur die in Gießen geröngten Hunde ausgewertet hat). Brass hat diese Bilder immer eine Stufe besser beurteilt.

Und wieso soll sich das nur zwischen a1/a2/a3 so abgespielt haben und nicht auch zwischen a4 und a5? Diese Schlussfolgerung erscheint mir nicht logisch.
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
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#63
Bernhard Ratstanne,'index.php?page=Thread&postID=147745#post147745' schrieb:Antje, der Artikel von Prof. Distl ist ja schon drei Jahre alt! Was ist denn das Neue, das er Dir kürzlich mitgeteilt hat?

Das Neue ist dass man jetzt DSHs in Hannover typisieren lassen kann.
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#64
Und nur hier im Forum erfährt man quasi nebenbei davon. Der SV, der mit der Uni Hannover zusammengearbeitet hat bei der Entwicklung des Tests berichtet nicht einmal darüber, sondern gibt eine neue Gelenkstudie in Kiel in Auftrag. Das verstehe wer will.
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#65
Was hat denn der SV mit dem Leistungsspektrum der TiHo Hannover zu tun? Dass man seine Hunde z.B. bei Laboklin oder Generatio auf Degenerative Myelopathie typisieren lassen kann stand ja auch nicht in der SV-Zeitung. Machen lassen kann man's aber trotzdem (und wenn man es bei Generation machen läßt sogar über den SV). Dass das Team von Prof. Distl in Hannover an einem genomischen HD-Zuchtwert arbeitet stand allerdings sehr wohl irgendwann einmal in der SV-Zeitung. Und der eine oder andere bleibt dann von sich aus an dem Thema dran.
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#66
Antje,'index.php?page=Thread&postID=147851#post147851' schrieb:Und wieso soll sich das nur zwischen a1/a2/a3 so abgespielt haben und nicht auch zwischen a4 und a5?
....weil der Spielraum m.W.n. zwischen a1. a2, a3 enger ist als bei a4, a5..... auf jeden Fall bestätigen Deine Erfahrungen dann das, was viele schon seit Jahren ahnten : wenn a4 Hunde von Brass a1 bekommen haben, züchten wir teilweise mit HD-belasteteren Linien als wir wissen.....und wundern uns dann über das Ergebnis
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#67
Bernhard Ratstanne,'index.php?page=Thread&postID=147859#post147859' schrieb:Und nur hier im Forum erfährt man quasi nebenbei davon. Der SV, der mit der Uni Hannover zusammengearbeitet hat bei der Entwicklung des Tests berichtet nicht einmal darüber.....
dann werde DU doch einfach mal aktiv ! Lasse Deine Hunde typisieren und berichte. Mich interessiert besonders, ob der errechnete HD-ZW die gleiche Tendenz angibt wie der genetische HD-ZW. Außerdem könntest Du mit Deinem LG-ZW in Kontakt treten und Infos zu dem Thema erfragen. Wenn keine vorhanden sind, könnte Dein LG-ZW das bei der nächsten Zuchtausschuss-Sitzung ansprechen.
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#68
Sicher stand mal etwas in der SV-Zeitung, dass an einem genomischen ZW für HD gearbeitet wird, ich hab nur nichts darüber gelesen, dass er fertig und anwendungsreif ist.

Ich hab jetzt erstmal bei der HG angefragt, was der Grund ist und ob mit der neuen Gelenkstudie in Kiel auch ein genomischer Zuchtwert entwickelt werden soll.
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#69
Bernhard Ratstanne,'index.php?page=Thread&postID=147871#post147871' schrieb:Sicher stand mal etwas in der SV-Zeitung, dass an einem genomischen ZW für HD gearbeitet wird, ich hab nur nichts darüber gelesen, dass er fertig und anwendungsreif ist.

Wer sich für so ein Thema wirklich interessiert, der informiert sich meiner Meinung nach von selbst über die Entwicklung und auch über evtl. Erfahrungen und Fortschritte ausserhalb des eigenen Zuchtverbandes. Du meckerst einerseits darüber dass SV-Mitglieder angeblich zu wenig Eigeninitiative zeigen. Andererseits erwartest Du selbst vom SV alle Informationen vorgekaut zu bekommen.
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#70
Antje,'index.php?page=Thread&postID=147875#post147875' schrieb:Du meckerst einerseits darüber dass SV-Mitglieder angeblich zu wenig Eigeninitiative zeigen. Andererseits erwartest Du selbst vom SV alle Informationen vorgekaut zu bekommen.

Ich weiß zwar nicht genau, wo ich "gemeckert" habe, aber beides ist wohl richtig. Die Mitglieder sollten Eigeninitiative zeigen und der SV sollte sie dabei unterstützen (hat nichts mit "vorkauen" zu tun).

Wenn der SV mit Prof. Distl bei der Entwicklung des genomischen Zuchtwertes zusammenarbeitet, erwarte ich, dass er auch über die Ergebnisse in der SV-Zeitung berichtet. Wäre für mich wichtiger als mancher Bericht über eine OG-Veranstaltung.

Insofern geht den SV m.E. auch das Leistungsspektrum der Uni Hannover etwas an. Wozu wurde der genomische ZW denn entwickelt, doch wohl für die Schäferhundzüchter, die überwiegend im SV organisiert sind. Also wenn der SV daran interessiert ist, die HD zurückzudrängen, sollte er seine Mitglieder zumindest über die neuen Möglichkeiten informieren. Nach meinem Geschmack sollte sogar (wenigstens schrittweise - beginnend bei den Deckrüden) ein solcher Test verpflichtend eingeführt werden.

Dass die meisten Züchter mehr das Image ihres Zwingers oder ihres Rüden im Auge haben als die Zurückdrängung der HD in der Rasse (siehe verheimlichte schlechte HD-Röntgenergebnisse), will ich gar nicht kritisieren (der Ehrliche ist der Dumme). Um so wichtiger wären zuchtlenkende Maßnahmen, an denen keiner vorbei kann. Dann wäre auch die Gerechtigkeit wiederhergestellt.
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