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Hallo,
ich wollte eigentlich im Februar mit meiner jungen Hündin
die IPO1 machen.
Sie ist eine sehr triebige Hündin. Bisher war alles super, Fährte, Schutzdienst keinerlei Probleme,doch
nun hab ich beim Apportieren plötzlich ein Problem bekommen.
Ebene Erde ist alles bestens. >
An der Hürde zeigt sie folgendes Verhalten....sie nimmt das Holz auf und weg isse.
Sie dreht ihre Kreise über den ganzen Platz und ist nicht mehr abrufbar.
Ob lange Leine, Futter Beißwurst alles versucht , ich hab echt langsam nen dicken Hals.
Hat vielleicht noch jemand einen Rat ?
Gruß Kerstin
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kerstin75,'index.php?page=Thread&postID=141740#post141740' schrieb:Ebene Erde ist alles bestens. warscheinlich wurde der hündin bei der bring übung zu ebenen erde über eine leine die option genommen durch die gegend zu rennen. über die nötigen wiederholungen hat sie sich daran gewöhnt zurück zu kommen.
kerstin75,'index.php?page=Thread&postID=141740#post141740' schrieb:An der Hürde zeigt sie folgendes Verhalten....sie nimmt das Holz auf und weg isse. hier besteht eine möglichkeit das für die hündin die übung mit dem aufnehmen des holzes beendet ist. warum? weil das bringholz in diesem kontext gleichzeitig die belohnung bzw das triebziel ist. warscheinlich wurde ihr nicht vermittelt das das bringholz lediglich ein objekt, als teil einer komplexen übung, ist. das passiert z.b. wenn man mit dem holz spielt oder den hund darauf trieb machen läßt usw ect pp.
möglicher lösungsweg? reduziert sich auf das limitieren der option "durch die gegend rennen", leider.
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Nein , ebene Erde hatte ich keine Leine dran.
An der Hürde hatte ich zuerst eine dünne Leine dran.
Ich bestätige auch nicht mit dem Holz oder lasse sie damit spielen.
Die Bestätigung kommt meistens bei mir über Futter.
Das Bringen hab ich übrigens über Zwang aufgebaut
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kerstin75,'index.php?page=Thread&postID=141742#post141742' schrieb:Ich bestätige auch nicht mit dem Holz oder lasse sie damit spielen.
Die Bestätigung kommt meistens bei mir über Futter. Das Bringen hab ich übrigens über Zwang aufgebaut dann gibt es keinen grund das die hündin "nicht" zu dir zurück kommt.
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Tja deshalb ist es mir ja ein Rätsel.
Sie läuft einfach stolz mit dem Teil rum.
Jugendlicher Leichtsinn vielleicht, ich hoffe bis Februar legt es sich wieder.
Sie ist halt ein kleiner Teufel.
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kerstin75,'index.php?page=Thread&postID=141745#post141745' schrieb:Jugendlicher Leichtsinn vielleicht, ich hoffe bis Februar legt es sich wieder. ist sie denn im februar erwachsen??
sieh mal so funktioniert das nicht. wenn du sie wie beschrieben für richtiges verhalten belohnt hast, und wenn du sie darüber hinaus auch noch gewzungen hast, dann würde es das problem nicht geben. es wird wie so oft einfach am hundeführer liegen der etwas anderes macht als er glaubt zu tun. ausbilden und arbeiten kann man nicht mit begriffen wie jungendlicher leichtsinn. lerngesetze funktionieren beim hund immer, egal wie alt er ist.
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Hast Du einen Hundesportfreund/freundin deines Vertrauens? Dann versuche es mit langer Leine die derjenige festhält zur Absicherung , dann kann dein Hund nicht mehr herumlaufen sondern muss zurückspringen!! Vielleicht auch erstmal eine geringe Höhe an der Hürde einstellen und dann zig-mal üben!!
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moin moin,
offensichtlich habt ihr kein Problem mit dem apportieren sondern mit dem "Rücksprung".
Lass zunächst mal das Holz an der Hürde weg und bring ihr bei das sich der "Rücksprung" lohnt. Das geht besonders gut über "positive" Motivation. Zwänge sind da nicht nötig sondern eher störend.
Eigentlich sind es ja auch zwei voneinander unabhängige Übungen.
Wenn dein Hund jede einzelne davon beherrscht, füge sie zusammen und dein Problem sollte gelöst sein.
Eine Möglichkeit: Lege den Hund ohne Holz vor der Hürde ins Platz, ran rufen, vorsitzen, belohnen. Macht der Hund das zuverlässig, mit Holz vor die Hürde, ran rufen, vorsitzen, belohnen.
Zu Beginn ist es einfacher die Hürde nur in halber Höhe zu nutzen, da sich der Hund dann nicht so sehr auf das Springen an sich, sondern nur auf den Rückweg, konzentrieren muss.
Schöne Grüße
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Das sehe ich so wie Achim. Dem würde ich noch hinzufügen, das du mit einer Beißwurst statt Futter bestätigst.
LG
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Hi,
ich möchte bezüglich der Belohnung Vodoo widersprechen. Ich möchte ein freies offenes Springen mit möglichst wenig Trieb. Machst du dich "glücklich" mit hoher Triebbestätigung durch Beute, ist dein Nächster Thread, " mein Hund sieht die Hürde nicht ..."
Die Wertigkeit des Sprunges wird direkt mit Futter belohnt, die Menge oder ein besonderes Leckerlie, für "besondere" Leistung sind möglich.
Beutebelohnung kommt für mich erst wesentlich später in Betracht z. B. wenn ich Springen mit Vorsitz oder Abschluß übe, dann bekommt der Hund nicht die Beute für den Sprung sondern für eine darauf folgende Übung.
Und meine Hunde werden nur mit Futter schnell aber bleiben korrekt.
Zum Apport selber,
meine Hunde lernen das Festhalten am Tisch, bevor ich ein Holz holen lasse, haben sie sich am Tisch damit bewegt, haben Positionen mit Holz ausgeführt, dann übe ich den Rückweg mit dem Apportgegenstand zwischen Hund und mir, bei meinem Rüden hat das super geklappt, bei meiner Hündin, stand ich auch kurz "ratlos" da, denn aus ich es wegwarf, nahm sie es schnell auf, aber man hatte den Eindruck, sie wusste nach dem Aufnehmen nicht wohin, rannte gerade aus weiter, das selbe Bild hatte ich letzte Woche bei einem anderen Hund, er nahm es auf und legte sich hin, beide Hunde scheinen nach der Aufnahme ein großes Fragezeichen zu haben, wohin damit??, und es war ganz einfach....;-) die Hunde kennen ja Vorsitz, man hilft einfach ein paarmal mit dem Komando Hier nach der Aufnahme, die Hunde scheinen erleichtert....lach.. und kommen sehr schnell vor.
UND...bei mir ist immer eine lange Leine dran, gerade beim Lernen total wichtig, lass deine Süsse noch ein paarmal über den Platz rasen, das denkt sie, sie macht alles richtig, und dann.... wie immer... wirkt Mensch ein, und die ganze Übung ist belastet und für die Tonne!!
tschöö
Claudia
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