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Zitat:Original von India
Na Vesta
haste auch rüber nachgedacht, was Du da geschrieben hast??
Allerdings.
Keiner hier spricht davon, daß "Hab-euch-alle-lieb"-Hunde das allglücklichmachende Zuchtziel sein sollen. Das kann nach meinem Verständnis also nicht die Entschuldigung dafür sein, dafür den "Menschenfresser" zu propagieren, der nur per Sicherheitsabstand beurteilt werden kann.
Und bitte nicht diese oder jene Geschichte, warum sich dieser oder jener Hund berechtigt in Lebensgefahr wähnte und beißen "durfte".
Es geht mir um die Grundaussage, und die halte ich für bedenklich.
Grüße von Susanne
[quote] Original von Vesta
Es geht mir um die Grundaussage, und die halte ich für bedenklich.
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Dito!
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@ Maik: ...muss ich hier 10 Jahre VPG Leistungssport "auf`m Puckel" haben um meinen Mund hier aufmachen zu dürfen??
Mein LZ Rüde ist nicht mein erster Hund! Auch was Hundesport betrifft, bin ich kein Anfänger.
Im übrigen: es gibt nicht nur VPG!
Und - ob sich hier ein "ach so kluger" VPG - Hundesportler über mich oder andere kaputtlacht....soll er - wenn Ihm nix besseres einfällt!
Jeder hat seine Meinung! Das diese nicht immer allen gefällt oder durchweg positiv ausfällt ist Logo, oder ??
Oder redest Du jedem nach dem Mund, weil er erfolgreich im Hundesport ist ?
Ich finde Hunde, die sich in alltäglichen Situationen "asozial" und unangebracht agressiv verhalten + deren Halter die sich an so einem Verhalten erfreuen einfach mega :br:
So ist meine Meinung - ob`s wem schmeckt oder net...is mir egal :pf:
Ich für meinen Teil, trenne Hundeplatz und Alltag ganz klar!
Und wenn ich will das jemand Fremdes meinen Hund anpacken soll, dann soll und wird das so sein.
Für mein EGO brauche ich keinen Hund der für mich den "Arsch" hinhält...in einer wirklich ernsthaften Situation kann auch Nicht - Schäferhund einen wehrhafter Beschützer darstellen!
Ansonsten wünsche ich das mein Hund ein in jeder Hinsicht gutartiger, verlässlicher und alltagstauglicher Hund wird/ ist, ob nun DSH LZ oder HZ, Jagdhund, Molosser....Wer diese Meinung nur mit einem müden Lächeln quittiert, über den kann ich nur laut Lachen!
Denn Hunde die nur auf dem HuPla und bei Prüfungen "glänzen" , ansonsten aber im Alltag versagen, weil Sie da unberechenbar und feindselig gestimmt sind - habe und werde ich nie besitzen!
In dieser leider heutigen, allzu dichtbesiedelten Bevölkerung kann man sich so ne "Töle" eigentlich kaum mehr "leisten"!
Wer aber dann meint, als solches "Weichei" solle man sich lieber nen Goldi oder Pudel anschaffen, der hat irgendwie gar nichts kapiert!
Jetzt noch viel Spaß hier beim "diskutieren"...denkt dran: ein Forum soll Spaß machen! Stress hat man auf der Arbeit genug
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Ich mache gerne VPG. Ich habe meine Hunde gekauft aus einer DSH Leistungslinie weil ich gesunde, athletische Hunde will, damit sie einigermassen erfolgreich sind in diesem Sportart. Dass einer davon definitiv nicht von anderen Menschen angepackt werden kann macht mich nicht stolz. Er ist ein sehr guter Wachhund, und liebt es nicht, wenn Freunde sich bei uns zu wohl fühlen. Hier habe ich ihn klar gemacht, dass das nicht sein Job ist sie zu "befehlen". Seine Wesenseigenschaften habe ich nicht "bestellt". Was mich besonders erfreut aber an ihn, ist seine Arbeitsbereitschaft. Ich mag den Schutzdienst und hier ist er gut dran. Ich glaube man kann nicht immer den Pfennig und den Brötchen haben.
Mein Mann wollte einen Fila Brasileiro. Wir haben viel Zeit investiert in den ersten 12 Monate, damit er wirklich alles kennt und er wurde 14,5 Jahre alt, ohne dass er sein Umwelt störte. Allerdings, anbinden in der Stadt war tabu, und auch er liess sich nicht von anderen Leuten anpacken ausser zur Kontrolle indem wir ihn befohlen haben still zu bleiben.
Manchmal muss man Hundeplatz und Privat trennen. Jedem das seine. Aber was ideal auf den Platz ist, ist nicht immer einfach im Privatleben. Muss aber nicht heissen, dass man "Bestien" beherbergt nur weil sie nicht so ohne weiteres liebevoll zu allen Leuten sind.
Gill
Life, z.B. Hundesport, is really simple but we insist on making it complicated
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Womit wir wieder einmal mehr da angelangt sind, wo sich schon bei den Begriffsdefinitionen die Geister scheiden.
Was ist asozial? Wann ist ein Hund asozial? Wer stellt die Regeln für soziales Verhalten auf?
Beispiel: Mein Hund ist innerhalb seines "Rudels" - 2. DSH + Dackel + 2 Katzen - absolut verträglich. Außerhalb dieses Rudels würde ich die Hand nicht ins Feuer legen. Trotzdem gab es in nun beinahe 12 Jahren nie Anlass, den Hund als asozial einzustufen, da für mich allein die Kenntnis um seine "Unverträglichkeit" außerhalb des Rudels Anlass genug war, stets sorgfältig darauf zu achten, Begegnungen zu vermeiden, die eventuell zu Konflikten geführt hätten, die ihn dann als asozial abgestempelt hätten.
Und nur die Tatsache, dass bestimmte Hunde z.B. über eine gewisse Territorialaggression oder Distanzaggression verfügen, die sie auch in der Lage sind, gegen erhebliche Widerstände durchzusetzen, macht sie noch lange nicht zu asozialen Hunden, wohl aber schwieriger in der Haltung gegenüber Dritten und manchmal halt auch in der Haltung selbst.
Die schlechteren Hunde sind das deshalb noch lange nicht.
Servus Walter
Meine Hunde blieben mir im Sturme treu
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Siehste....und genauso meinte ich das.....jeder so wie er es sehen will.....manche wollen nur das extreme sehen und denken gleich jeder "asoziale" Hund ist ne Bestie und die anderen (für mich die vernünftigeren Menschen :pf: ) wissen wie es gemeint ist........weil sie sowas kennen......ist ja wohl klar das ich keine Bestien am Band hab....allerdings auch keine "ich hab alles und jeden lieb Tiger" :ls:
In diesem Sinne.....öfters mal laut lachen an der Tastatur...befreit ungemein,weil man kann niemanden belehren oder ändern der es nicht will :w: :hallo:
@ Walter
Du hast es mal wieder auf den Punkt gebracht :hallo: :w: und mal ganz ehrlich....es ist auch gut so das solche Hunde nicht ein jeder halten und führen kann :pf:
Gruß
Anja.....die sich dann doch eher der realen Verantwortung stellt als hier sinnlos zu argumentieren.....weil es bringt ja nix ;eye:
Gruß
Anja
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Zitat:Original von Ivanhoe
...In dieser leider heutigen, allzu dichtbesiedelten Bevölkerung kann man sich so ne "Töle" eigentlich kaum mehr "leisten"!...
@Ivanhoe
Ich denke, deine Aussage kann man so nicht unbedingt stehen lassen.
Habe ich denn nicht als Halter eines solchen Hundes, nennen wir ihn mal nicht asozial sondern angekratzt, auch eine gewisse Verantwortung zu tragen.
D.h. wenn ich mir über das Verhalten meines Hundes in gewissen Situationen im Klaren bin, diese von vorn herein zu vermeiden.
Frage hierzu, was würdest du den tun wenn dein Hund dieses Verhalten an den Tag legen würde?
abgeben, laufen gehen...?
Schöne Grüße vom Niederrhein
Reiner
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Das ist ja das Kernproblem
Die Definition ..etwas als gefährlich oder asozial abzustempeln unterliegt dem Gusto jedes einzelnen selbst.
Ganz viele stempeln schon einen selbstsicheren in sich ruhenden Hund als seltsam ab, blos weil er in vilen Bereichen anders reagiert als andere.
Mir gefallen diese Begriffe an sich überhaupt nicht.
Leider werden die aber alzuoft genau von Leuten gebracht, die eben mit einem etwas stärkeren Hund gleich Probleme haben.
Ich glaube diejenigen, die so einen Hund führen können, werden nie Probleme damit haben.
Ralf
Überheblichkeit ist die erste Leitersprosse auf dem Weg nach unten.
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@Ivanhoe
Was mich schon dauernd beschäftigt.. würdest du dir von einem wildfremden Menschen erst ohne Vorwarnung in den Mund und dann an die *zensiert* fassen lassen ? :pf:
Ich finds immer wieder komisch, wieso von Hunden so viel erwartet wird was wir selbst niemals tun würden.
Asozial finde ich im übrigens in diesem Kontext übrigens irgendwie nicht so passend, weil diese Hunde in den richtigen Händen absolut nicht "asozial" sind. Ich habe selbst keinen solchen Hund und ich möchte mir ohne eigene Erfahrungen mir auch nicht anmaßen einen solchen führen zu können, aber ich kann wiedergeben was ich in meinem Umfeld häufig sehe. Ich sehe, dass sehr selbstbewusste und starke Hunde seltenst Probleme machen, einfach weild er richtige Hf dahinter steht, der weiss, wann sein Hund wie reagieren wird und bestimmte kritische Situationen einfach meidet um kein größeres Risiko einzugehen. Andererseits sind es meistens sind es meist nicht sonderlich sichere/nicht sehr starke Hunde, mit Haltern die bereits damit überfordert sind die Probleme machen.
Ich beziehe das jetzt nicht auf dich Ivanhoe, aber meistens sind es dann genau diese Hf die am lautesten schreien wie man nur solche Hunde halten und züchten kann, einfach weil sie schon mit ihrem kaum klar kommen, bzw ganz schön gefordert sind .
Es soll sich doch jeder der den Hund kaufen den er händeln kann und dem er gewachsen ist.. :w:
LG Janina
@Sassenach - Dein Beitrag hat mich angesprochen und bin da der gleichen Meinung!
Ich kenne mich auch mit Molossern aus und kann gut nachvollziehen was Du meinst.
Und auch ich bin selbstverständlich der Meinung das ein knurrender Hund, weil gerad jemand Fremdes die Hand nach Ihm ausstreckt gleich ein sozial gestörter Hund ist.
Aber ich denke, das man zwischen normal und nicht - normal gut unterscheiden kann, wenn man sich mit der Hundesprache richtig auskennt und seinen Hund "lesen" kann.
@Hänschen - ja Du hast recht damit das meine Aussage etwas einseitig formuliert ist. Natürlich ist dann jegliches Risiko mit einem unberechenbaren Hund zu vermeiden und die Verantwortung riesengroß.
Da ich aber meinen Hunden größtmögliche Freiheiten gewähren möchte, erziehe ich sie so gut es geht zu sozialverträglichen Hunden, die ich stressfrei leinenlos laufen lassen kann.
Mein 5 1/2 Mon. LZ Rüde verhält sich angeleint anderen Hunden gegenüber nicht besonders freundlich. Das soll so nicht bleiben...ich dulde dieses Verhalten, das mich zusätzlich Kraft u. Nerv kostet, nicht und trainiere es Ihm ab ( ohne Gewalt) was schon recht gut klappt.
Auch wenn Bekannte/ Fremde unser Grundstück betreten, werden diese nicht gerade garade freundlich nach dem Motto " spiel mit mir und streichel mich" begrüßt - was im ersten Moment in Ordnung ist (angesprungen und gezwackt wird nicht) - aber wenn es von mir "Schluß" heißt, dann ist Schluß!
Und da nehme ich Ihn für seine paar Monate schon recht ernst, denn Verantwortung trage ich schon jetzt für sein Verhalten.
Eigentlich nix neues und besonderes...
@India hat auch noch etwas sehr entscheidenes geschrieben: " die jenigen, die so einen Hund ( stark, dominant, niedrige Reizschwelle )
führen können, werden nie Probleme damit haben.
Ich betone nochmals das es mir äußerst wichtig ist, von Anfang an, SD auf dem HuPla und Alltag zu Hause zu trennen und niemand , wenn ich mit meinen Hunden unterwegs bin zu schaden kommen oder Angst haben soll. Deshalb ist mir eine gute Sozialverträglichkeit so wichtig ( schlechte Gegenbeispiele gibt es leider schon genug...und leider zuhauf auch bei DSH Besitzern )
Es ist manchmal mühsam im Forum...weil man schnell mißverstanden wird und man oft aneinander vorbeiredet.
In diesem Sinne...ein schönes WE!
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Oh, Hi Janina...Natürlich soll jeder mit seinem Hund glücklich werden, solange sich andere nicht durch ihn bedroht fühlen müssen :w:
Ansonsten sind mir solche Hunde/Besitzer egal.
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@ Ivanhoe
der hat eine hohe Reizschwelle
das ist der Knackpunkt
Überheblichkeit ist die erste Leitersprosse auf dem Weg nach unten.
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