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Ausbildung von Welpen an?
#31
Meiner Meinung kann sowas nur funktionieren, wenn der Hund, Welpe oder Erwachsener, entpersonalisiert wird.

Wer seinen Hund mag, empathisch ist, der setzt sich selbst moralische Grenzen.

Wer diese mit Füßen tritt, dem ist der Hund in seiner Persönlichkeit egal. Und diese Menschen wirst du sowieso nicht in ihrer Einstellung ändern.

Also hilft hier nur ein Handeln, welches Hunde vor solchen Menschen schützt.

Alles andere ist eine stille Zustimmung.

Ich habe mich auch grade gemacht mit der Konsequenz, daß ich mich auf manchen Plätzen nicht sehen lassen brauche, dafür auf anderen sehr freundlich empfangen werde.

Ich weiß, im Grunde hat sich nach meiner Einlassung nichts geändert. Von daher arbeite ich dort, wo ich mit solchen Sachen nicht mehr konfrontiert werde.

Leider hat auch jeder eine
unterschiedliche Interpretation von Fairness....

Gruß reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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#32
Mein kleiner Rüde ist jetzt 9 Monate alt
und noch weit entfernt von einer guten Ausbildung.
Ich lasse Ihn sehr viel Zeit, erwachsen zu werden.
Wenn man junge Hunde zu früh überfordert verlieren sie den Spaß und das Vertrauen.
Ich habe auch schon die Trainingsweltmeister mit Ihren Welpen gesehen.
Aber im Alter von 2-3 Jahren war da nicht viel von zu hören.
Eine gewisse Gelassenheit bringt einen manchmal weiter.
Vieles ergibt sich schon durch den täglichen Umgang mit meinem Hund, ohne das ich
auf dem Hupla trainieren muss.
Das Vertrauen zu Dir als Hundeführer ist das "a" und "o" für mich.
Erst einmal den Charakter des Hundes kennen lernen und das dauert seine Zeit,
jedenfalls für mich.

LG
Kathrin
Hunde haben alle guten Eigenschaften der Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen. Friedrich der Grosse.
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#33
Hallo Nadin,wahrscheinlich hab ich mich unklar ausgedrückt.

Nadin,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24921-Ausbildung-von-Welpen-an/?postID=167720#post167720 schrieb:Hm, ich finde, dass das heutige Wissen um Ausbildung und Ausbildungsmethoden gerade zulässt, ein relativ breites Spektrum an verschieden gelagerten Hunden, natürlich mit einem guten Grundpotential sehr gut auszubilden, was ja wieder diejenigen auf den Plan ruft, die meinen, die Hunde wären dann "gemacht".
In unserer heutigen Zeit,die beherrscht wird von Weisheiten wie
geht nich,gibts nich.....reduzier dich aufs maximum...oder..... erst der Spaß,dann das Vergnügen.........das surreale wird doch zum Normazustand erhoben.
Ja,das Wissen um Lerngesetze und goldenen Regeln hat viel positives bewirkt,und es geht auch nicht um die Einschätzung bestimmter Hunde,sondern darum,das ein mitmachen auf höherer Ebene schon keine Leistung,sondern eine Erwartung ist.Wer auf dem Treppchen steht hats gut gemacht,der Rest hat nicht aufgepasst oder verstanden.

Nadin,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24921-Ausbildung-von-Welpen-an/?postID=167720#post167720 schrieb:Der Ehrgeiz und der Anspruch mag dadurch natürlich schon auch in die Höhe gegangen sein, aber ich glaube nicht, dass Hunde heute eher weggegeben werden oder dass mit ihnen unfairer gearbeitet wird.

Ich kenne deinen Wissenstand nicht,aber meiner ist,das die HF,die permanent unter den ersten führen,x...Hunde ausprobieren,bevor sie einen nehmen und wenn der nicht ins Schema passt,ist der auch weg,für gute Kohle versteht sich,denn.....Orginaltext.....was der weggibt,ist für uns gut genug......aber vielleicht leb ich in einer anderen Welt.
Der Begriff "fair oder unfair" ist für mich doch auch nur der Mode unterworfen,Maßstäbe anzulegen,was anno dazumal gemacht wurde passt nicht,vor gut 100 Jahren sind in Österreich in den Bergen noch die Kinder weggegeben worden,weil sie sonst gestorben wären.....wir leben heute in einer wunderbaren Zeit,in der wir unsere Probleme (noch) aussuchen können.

Nadin,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24921-Ausbildung-von-Welpen-an/?postID=167720#post167720 schrieb:Wie gesagt, die, die nicht gut ( im Sinne des Hundes) arbeiten, unfair sind und die Schuld immer am unteren Ende der Leine suchen, gab es schon immer und wird es wohl auch immer geben.

Fakt ist,das in Seminaren oder Foren propagiert wird,das Erfolg heute selbstverständlich ist,das es selbstverständlich ist,Hunde zu selektieren,die nicht ins gängige Schema passen und wenn alle Stricke reissen,zur Not die PO geändert wird.
Es hat immer schon gute und weniger gute Hunde gegeben,immer aber bestimmt der Zeitgeist,was gefragt ist und dementsprechen "gut" ist.

So selbstverständlich es ist,ein Kind heute in die Kita zu schicken,so selbstverständlich ist es für mich,mit einem Welpen zu arbeiten,die Mutter hat doch schon vorgelegt.
Und sicher zeigt der Welpe da schon Eigenschaften,die ahnen lassen,in welche Richtung es geht,aber meine Erfahrung ist,das grade im ersten Jahr viele Dinge wacklig sind,ja,und auch ein Welpe zeigt Triebwechsel,zumindest die ,die da sind,und ja,auch ich versuche einem Welpen diese schmackhaft zu machen,Lob und Erfolg sind die Faktoren,die man braucht,um die Arbeit positiv zu gestalten,aber.......ohne das passende Potential bist du irgendwann am Ende der Stange,und meistens ist das nicht das "Treppchen".
LG Heinz
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!

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#34
Den Charakter eines Hunde kann man auch prima kennenlernen, wenn man mit ihm arbeitet, und ihn in seinem Lernen beobachtet und begleitet...
Wer einen 12 Wochen alten Welpen abgibt, der ihn mit 8 Wochen noch überzeugt hat, der ist doch eh ein Depp, da beisst die Maus keinen Faden ab, aber sowas sind doch Ausnahmen und im Zweifel ist das doch für den Hund eben auch noch das beste.

LG-Nadin
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#35
Heinz, nur auf die Schnelle, ich kenne mich im Schäferhundlager nicht so aus, wieviele Hunde da so durch die Hände der "Grossen" gehen, bevor der eine dabei ist, Du kannst Recht haben damit, dass die Fluktuation da hoch ist, bei einigen sehr erfolgreichen Hundeführern in der "Maliszene" allerdings kann man recht offen den Weg vom Welpen zum sehr gut ausgebildeten erwachsenen Hund verfolgen, ohne dass da drei, vier Hunde dazwischen sind.

LG-Nadin
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#36
Nadin,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24921-Ausbildung-von-Welpen-an/?postID=167748#post167748 schrieb:in der "Maliszene" allerdings kann man recht offen den Weg vom Welpen zum sehr gut ausgebildeten erwachsenen Hund verfolgen, ohne dass da drei, vier Hunde dazwischen sind.
Die kriegst Du doch gar nicht mit !
Ich denke, Heinz. S. hat da eine treffende Beschreibung gegeben.
Und wie schon öfter festgestellt: der Mensch ist der agierende Teil mit seinen Stärken und Schwächen. Wenn es um Geld und Anerkennung geht, lernt man einige erst richtig kennen.
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#37
Woher willst Du denn wissen, was ich mitkriege und was nicht??
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#38
Natürlich bekommt man das bei einzelnen Leuten mit, sowohl das eine, als auch das andere. Sicher nicht bei allen, aber jetzt jeden der über Jahre erfolgreich führt in die selbe Schublade zu stecken ist auch etwas daneben...
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#39
Nadin,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24921-Ausbildung-von-Welpen-an/?postID=167748#post167748 schrieb:Heinz, nur auf die Schnelle, ich kenne mich im Schäferhundlager nicht so aus, wieviele Hunde da so durch die Hände der "Grossen" gehen, bevor der eine dabei ist, Du kannst Recht haben damit, dass die Fluktuation da hoch ist, bei einigen sehr erfolgreichen Hundeführern in der "Maliszene" allerdings kann man recht offen den Weg vom Welpen zum sehr gut ausgebildeten erwachsenen Hund verfolgen, ohne dass da drei, vier Hunde dazwischen sind.

Und Du glaubst jetzt Echt das in der "Maliszene" irgendetwas anders läuft als im Schäferhundlager?

Natürlich wird der Eine oder Andere Hund abgegeben weil er den Erwartungen nicht entspricht. Aber bestimmt nicht Welpen die gerade mal 12 Wochen alt sind. Und wer das dann doch macht hat von Ausbildung so wenig Ahnung das es wie Du schon geschrieben hast für den Hund wohl nicht das Schlechteste ist.
Viele Grüße
Ingo
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#40
Ingo, es ging nur um die Aussage, dass bei denen, die auch Seminare geben, zig Hunde "verschlissen" werden, von denen man nichts mitbekommt, bis der eine dabei ist, der gezeigt wird....und ich glaube gar nichts, weil ich mich nicht so ausführlich mit den "Schäferhundleuten" beschäftige und da nur ein, zwei Seminargeber kenne, zu denen ich mir kein Urteil erlauben kann, ich weiss aber von einigen erfolgreichen "Malileuten" bei denen es eben nicht so ist.
Mehr wars jetzt nicht und ich bitte da auch keine Verallgemeinerungen hineinzuinterpretieren.
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