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ich versteh einfach nicht worin in dem system ohne beute die neue..............................
moin nadin
genau das ist es was ich auch nicht nachvollziehen kann.
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Hallo,
wenn ich mich richtig erinnere war Eingangsfrage von Detlef - Dominanztraining, was ist das und wie funktioniert das? In der Zwischenzeit sind wir beim Schutzdienstaufbau Welpen/Junghunde gelandet. Volpi hat in seinem letzten Beitrag mal eine Definition des Begriffes "Dominanz" eingestellt. Der Knackpunkt in der Diskussion war und ist die unterschiedliche Definition des Begriffes "Dominanz". Ich ersetze den Begriff Dominanz durch Selbstsicherheit.
Die Selbstsicherheit meines Welpen oder Junghundes kann ich meiner Meinung dadurch stärken, daß ich gewünschtes Verhalten bestätige und verstärke. Unerwünschtes Verhalten aber sofort unterbinde. Das ist ein Ritual, das täglich abläuft und nicht mal heute so und morgen so - Konsequenz!!!
Damit habe ich bisher gute Erfahrungen gemacht.
Gruß Hans
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warum schreibt denn alf nicht weiter?
alf?
Nichts macht uns feiger und gewissenloser als der Wunsch, von allen Menschen geliebt zu werden.
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Was für eine Frage! Die Weihnachtszeit ist vorbei... Arbeiten ist wieder angesagt! Der ein oder andere wird wahrscheinlich jetzt wieder etwas weniger Zeit haben...
LG
Bine, die gerade nur kurz Mittagspause hat
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Ich kann gut verstehen, dass Einige keine Lust mehr haben sich beleidigen zu lassen und daher nicht mehr schreiben. Aber das ist ja wohl auch die Absicht einiger User.
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Moin,
rtg,'index.php?page=Thread&postID=107470#post107470' schrieb:Ich kann gut verstehen, dass Einige keine Lust mehr haben sich beleidigen zu lassen und daher nicht mehr schreiben. Aber das ist ja wohl auch die Absicht einiger User.
Beleidigungen hab ich nicht gelesen und die vermutete Absicht ist es wohl eher, zu verstehen, was andere propagieren. Vielleicht steht dahinter auch das Bestreben Neugier zu befriedigen!?
Sören und Uwe, über die Beantwortung meiner Fragen seid Ihr hinweggekommen. Schade.
Gruss Ingo P.
suum cuique
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Hallo Nadin,
du hast Recht - ich bin ein Beutefan.
Aber ich versuche für mich den Weg etwas zu verändern, da haben mir Alf und Co. sicher einen sehr interessanten Impuls gegeben.
Mein Hund soll möglichst stressfrei und selbstsicher bzw. dominant gegen den Helfer auftreten. Das Kanalisieren in die Beute hat für mich nach wie vor folgenden Vorteil: Der Hund reagiert sich ab, ich kann so aufgestaute Energie abfließen lassen und der Hund benimmt sich wieder "normal" so wie es jedem Lebenwesen ergeht, wenn es seine Triebenergie abgebaut hat - es fühlt sich wohl und ausgeglichen - ein guter Zustand.
Meine Hunde sollen keinen permanenten "Hass" gegen den Helfer entwickeln - mir genügt der Kampf, die Auseinandersetzung um die Beute, aber möglichst intelligent aufgebaut, damit der Hund mit hohem Einsatz, mit Dominanz und Durchsetzungswillen (Aggression - von lat. aggredere - an etwas herangehen - Widerstand überwinden) sein Ziel erreichen kann.
Die Fokusierung auf den "Schutz" = Revierverteidigungsaggression, Sozialaggression = Gegenspieler ist das Meiden, möchte ich nicht.
Bei mir steht der Sport im Vordergrund, da habe ich als Massstab die PO - an diesem Tag wird "abgerechnet".
Ob die Rechnung gut für mich ist, liegt in erster Linie an meiner Ausbildung, der Form meines Hundes und mir am Prüfungstag und auch am objektiven Auge des LR.
Ich treibe schon sehr lange Hundesport auf OG-Niveau. In meinen Anfängen wurden die Hunde oft über ihre Belastungsgrenze hinaus bearbeitet. Motivationsgründe des Hundes für seine Arbeit wurden nur wenig beachtet.
Alles war mehr "Dressur".
Bei diversen Nachtübungen zeigte sich oft, welcher Hund den "Arsch" in der Hose hatte. Oft waren es gerade die Hunde, die auf dem Übungsplatz eher nicht mit dem allergrößten Interesse bei der Sache waren.
Nun wieder zur Dominanz:
Künftig werde ich versuchen, dem Welpen von Anfang an das Spiel, ich - Welpe- vertreibe diesen "komischen" Kerl da, zusammen mit meinem "Alten" lustbetont zu spielen ohne zu beissen, das krieg ich auf so hin. Dies werde ich nach und nach steigern und den Erfolg schwieriger machen, altersgemäß für den oder die Kleine erhöhen. Die Beute bleibt anfangs völlig aus dem Spiel, damit das junge noch nicht ganz "beschriebene" Hirn nicht schon gleich in der Beute landet und da nicht mehr raus kann.
Parallel machen wir beide unsere Beutespielchen ohne den Helfer bei der Ausbildung.
Der Helfer bleibt in seinem Kostüm dieser komische Kerl, vor dem ich -Welpe- keine Angst habe und wenn ich auf den Plan komme, dann verjage ich den mit meinem Alten zusammen. Mit zunehmendem Alter muß ich mich da schon mächtig anstrengen, sonst haut der Kerl nicht ab.
Erst in einem späteren Alter - vielleicht 12 Monaten - will dieser Kerl mir doch mein Spielzeug streitig machen, dem habe ich es aber gezeigt.
Ab hier kommt die Beute ins Spiel, aber nicht spektakulär - ich "Junghund" pack das Ding, mach damit, was ich will, kommt der Alte und will es haben kriegt er es, hab ich ja längst gelernt.
Der komische Typ schleicht sich, wie immer vom Acker.
So, mal die etwas lustige Art meines Verstehens und der Versuch des "Neulernens".
Gerhard
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Ingo Petrofsky,'index.php?page=Thread&postID=107436#post107436' schrieb:Sören,
also sieht Du dieses Training als unterstützende Aufwertung des Dominanzgehabes, als Vorbereitung für die weitere Ausbildung?
Hallo Ingo,
habe es überlesen... sorry...
Ja, wenn Du so willst, so ungefähr sehe ich das. Ein Hund, der von Welpenalter an gelernt hat, dass er der Größte ist und einen Helfer, egal was dieser macht, dominieren/beeindrucken/beeinflussen/treiben/seinen Willen aufzwingen (wie auch immer nun die passende Vokabel dafür ist, nichtzutreffendes bitte streichen) kann, den werden die paar Belastungsphasen und die Stockschläge bei einer Prüfung nicht sonderlich beeindrucken. Auch muss man ihn nicht in der Beute künstlich pushen (was ja unerwünschte Nebenwirkungen wir schlechtes Trennen, schlechtes Bellen, spannen, etc.) hat, die Grundmotivation kommt aus dem Spass am Kampf und aus dem Spass am Gewinnen. Die Beute ist Nebensache. Wobei ich auch nicht gänzlich auf Beuteelemente verzichte (anscheinend im Gegensatz zu Alf), sie ist eben nur nicht die "Basis" bzw. das "Triebziel". Man kann Beute als so eine Art "nettes aber verzichtbares Bonbon" bezeichnen.
Mit dem Begriff "Neugier" kann ich aber auch wenig anfangen...
Viele Grüße
Sören
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G. Fasel,'index.php?page=Thread&postID=107475#post107475' schrieb:So, mal die etwas lustige Art meines Verstehens und der Versuch des "Neulernens". ... hört sich für mich gut an, und auch ganz wichtig, durch diese diskussion zu stande gekommen. das forum bringt was. meinst du es wäre möglich das eine oder andere per video fest zu halten?
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Nadin,'index.php?page=Thread&postID=107460#post107460' schrieb:Was ich einfach nicht verstehe, worin bei dem System ohne Beute die "neue" Konflikt-und Stressfreiheit besteht, denn auch so sind doch Absicherungen notwendig und da war und ist es doch schon immer so, dass klare Bilder für den Hund das A und O sind und wer das bisher nicht vermitteln konnte, wird sich auch zukünftig schwer tun....oder ist damit gemeint, Konflikt mit dem Helfer, weil der erst der nette Spiele/Beuteonkel ist und irgendwann auf einmal der Gegner, weil das das nicht fair gegenüber dem Hund ist und zu Stress führt, sollte sich ja sowieso schon rumgesprochen haben und wenn nicht, wäre es eher traurig.
Auch wurde mir leider bisher nicht beantwortet, warum ein Hund, der gar nichts mit der Beute am Hut hat, automatisch stressfreier trennt, als einer, der sich nicht von seiner Beute lösen kann...ich verstehe es so lange, so lange der Helfer sich sofort danach schleicht und damit vertrieben ist, was ja laut Beschreibung das Endziel des Hundes ist, aber in der Prüfung bleibt der Helfer nun mal vor dem Hund nach dem Trennen und greift ihn sogar noch an, spätestens dann kann doch so ein Hund genauso schlecht trennen, wie einer, der die Beute nicht loslassen will...ich habe also den Aufbau genauso sorgfältig zu gestalten wie bei anderen Methoden auch?!
:appl: :appl:
Das frage ich mich auch.
Ich habe diese Disskusion sehr Interresiert verfolgt. Und versuch jetzt mal meine Kopfgedanken hier nieder zuschreiben.
Also wenn ich es richtig verstanden habe wird der Welpe Ohne Beute angehetzt, Helfer weg, Hund vom platz. So Ok bekomm ich noch auf die reihe.
So jetzt mal für mich :-)
Es ist natürlich schön wenn de Hund den Helfer verbellt klar aber meine frage
Wird der Hund nicht "Selbstbewusster" wenn er nicht nur "Warnen" darf sondern auch zeigen "ey Freund ich kann auch beisen wenn ich Dich kriege""???
Und Das gerade in der Junghund Phase??? Stärke ich nicht den Hund wenn er öfter Erfolg hat in dem er zeigt ich kann nicht nur Warnen sondern auch anders????
Was aber das Klare Trennen betrifft frage ich mich, wenn ein Hund eh von sich aus genug "Dominanz" mitbringt, ob dieser nicht eher dazu neigt nicht zu trennen oder gar doch mal zu naschen??Wenn er nach diesem System gearbeitet wird.
Mich würden ja mal Videos interesieren wo nicht nur Welpen Aufbau sondern auch dazwischen zu sehen sind. so mit 6 oder 8 monaten oder mit 10 monaten .
LG Alex
Mann kann auch ohne Hund leben aber es lohnt sich nicht.!!! Heinz Rühmann
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