Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Dominanztraining
hallo ingo

richtig ingo ,lol
Zitieren
uwe ,

das kannst du auf julias letzten beiden videos sehen.aber es geht hier ja nicht darum wie ich es mache.

sören, das ist nicht negativ gemeint.viele wege fürn nach rom und ich fahr die B191 richtung parchim, lach.

erwin
Zitieren
Zitat:das kannst du auf julias letzten beiden videos sehen

Was kann ich da sehen?
Gewalt beginnt dort, wo Wissen aufhört
und wo Verzweiflung ihren Anfang nimmt!
Zitieren
Versuch doch mal Deinen SD-Aufbau zu erklären, vielleicht wird uns dann klar was Du eigentlich sagen willst.


das sehen erspart mir die erklärung.

und ein system muß ich zu meiner schande gestehen hab ich nicht,lol ich richte mich nach dem was die hunde hergeben und da sie nun mal teilweise sehr unterschiedlich sind ........................

erwin
Zitieren
Wie mir scheint, verfallen wir hier immer wieder in früher allgemein gebrauchte Begriffe, was dem Gesamtverständnis abträglich ist und die Diskussion in eine Endlosschleife, wenn nicht gar Abwärtsspirale bringt.

Habe mir daher mal die Mühe gemacht, zwei Texte abzutippen, und zwar aus:

Rolf Gattermann, Wörterbuch der Verhaltensbiologie, Spektrum Verlag (allg. anerkanntes Standardwerk der Biologen/Ethologen)

Dominanz: beschreibt die Überlegenheits-Unterordnungsbeziehung zwischen Individuen. Dabei misst jedes Individuum dem Partner einen Rang zu und verhält sich über- oder unterlegen. D. ist vom Alter, der Körperkraft, dem Temperament, der sozialen Erfahrung und manchmal auch vom Einfluss Dritter abhängig. Einmal herausgebildet, genügt zur Aufrechterhaltung der D. i.d.R. ranganzeigendes Verhalten.

Das überlegene Individuum zeigt Dominanzverhalten. Dazu gehören hauptsächlich das Drohverhalten, das Kampfverhalten (Kommentkampf, ritualisierter, verletzungsfreier(-armer) Kampf)......

Wehrreaktion, Panikreaktion, kritische Reaktion: aggressives Abwehrverhalten in Gefahrensituationen, in denen dem Individuum die Fluchtmöglichkeiten abgeschnitten sind. Häufig erfolgt ein Angriff ohne Hemmung und unter hohem individuellem Risiko. W. werden zur Raubfeindabwehr, Verteidigung von Jungtieren und Territorien eingesetzt.
→ Kurzschlusshandlung → Angstbeisser

Das ist der Originalwortlaut, lediglich der blaue Text ist eine Erklärung von mir, ich verzichte auf Kommentieren. Lest selbst und überlegt, was davon wir brauchen können und mit welchen Begriffen wir uns auf eine gute Diskussionsebene begeben.

Grüße

Peter
Zitieren
Hallo Uwe,

zuerst einmal vielen Dank an Sören, Alf ,Detlef, Biene und dich für dieses hoch interessante Thema.

Meine Erkenntnis lautet: Besonders im Aufbau - Weniger Beute und mehr Aggression (besser ausgedrückt: Selbstbewusstes Beherrschen und Dominieren des Helfers durch den Hund).

Interessant ist hier die Feststellung, dass man dies mit fast allen Hunden, unabhängig von ihrem genetischen Potenzial machen kann.

Es dauert länger - klare Bilder für den Hund - weniger bis kein Stress - macht Hund, HF und Helfer Spass.

Dabei sollten HF und Helfer das System verstanden haben, nur so agieren bzw. reagieren, dass der Hund mit dem Helfer"spielen" kann.

Der Hund bestimmt das Geschehen.


Verbellen mache ich nach Glöckner. Zuerst völlig alleine ohne Helfer oder Hilfsperson. Schnell hat der Hund ein druckvolles Verbellen erlernt - Bestätigung durch mich - Rauswerfen der Beute von links nach rechts aus dem Versteck.

Beim nächsten Schritt habe ich ein Plastikrohr - Durchmesser ca. 2O cm auf der rechten Seite des Verstecks innen - ca. in Schulterhöhe befestigt - hier liegt ein Ärmelüberzug, an einer ca. 5 m langen Schnur befestigt.

Anfangs schicke ich den Hund aus ca. 5 m Entfernung zum Verbellen - Hund bellt - ich stehe hinter meinem Hund ca. 5 m Entfernung - in der gemäß PO angewiesenen Position - Hund bellt vor mir in der gewünschten Position - für den Hund nicht sichtbar ziehe ich ruckartig an der Schnur, der Überzug fliegt aus dem Rohr und der Hund macht Beute.

Jetzt kommt die zweite Person ins Spiel - Sie steht im Versteck und greift unterschwellig in Richtung Rohr - macht die Beute streitig - Hund antwortet mit sehr hartem und dominanten Verbellen - zweite Person zieht den Ärmel aus dem Rohr von links nach rechts und Hund macht Beute.

Jetzt meine Idee - Dominanztraining :

Hund liegt im Platz ca. 5 m vor dem Versteck - zweite Person "schleicht" langsam ins Versteck und greift Richtung Rohr - Hund steht unter Hochspannung und wird zum Verbellen geschickt- HF zieht den anfangs mit Leine abgesicherten Hund vorsichtig aus dem Versteck während die zweite Person Richtung Rohr greift - Beute streitig machen - Hund wird wieder zum Verbellen geschickt - bellt mit höchster Dominanz und Intensität


"Lass die Finger von meiner Beute, sonst kriegst de Ärger mit mir".

Dann aus dem druckvollen Verbellen heraus- die zweite Person greift langsam und vorsichtig ans Rohr und den Ärmelüberzug - er fliegt von links nach rechts aus dem Versteck und der Hund macht Beute.

Durch dieses Spiel erhöhe ich die Intensität und die Beuteaggression gegen den Helfer.

Im nächsten Schritt wird das Rohr entfernt - die Beute hängt für den Hund nicht sichtbar, innen an der rechten Versteckstange, weiter w.o.

Dritter Schritt, die zweite Person steht in voller Helfermontur und hält den Ärmelüberzug verdeckt und geht ins Versteck weiter w.o.

Vierter Schritt, der Helfer steht im Versteck und hält den Ärmelüberzug verdeckt w.o.

Damit bin ich wieder ganz bei Klaus Glöckner.

Hat bisher gut funktioniert - verspreche mir durch das Streitigmachen der Beute durch den Helfer bei gleichzeitigem Wegziehen des Hundes eine deutliche Verhöhung der " Dominanz des Hundes gegen den Helfer".

Damit bin ich zwar nicht ganz bei Alf - habe aber für mich durch die Diskussion eine Weiterentwicklung "meiner" Methode erfahren. Dafür vielen Dank an alle.

Grüße und weiter mit der interessanten Diskussion

Gerhard
Zitieren
G .Fasel

besonders im aufbau, mehr aggression weniger beute.

was ich voll unterschreiben kann und das aus überzeugung.

erwin
Zitieren
Danke Peter.

Gerhard, die Idee mit dem Rohr ist gut.

Zitat:Anfangs schicke ich den Hund aus ca. 5 m Entfernung zum Verbellen - Hund bellt - ich stehe hinter meinem Hund ca. 5 m Entfernung - in der gemäß PO angewiesenen Position - Hund bellt vor mir in der gewünschten Position - für den Hund nicht sichtbar ziehe ich ruckartig an der Schnur, der Überzug fliegt aus dem Rohr und der Hund macht Beute.

Habe ich das richtig verstanden? Schickst Du den Hund in dieser Phase sozusagen ins "leere" Versteck?

Gruß Uwe
Gewalt beginnt dort, wo Wissen aufhört
und wo Verzweiflung ihren Anfang nimmt!
Zitieren
Hallo Uwe,

genauso ist es anfangs - der Hund weiß, im Rohr ist die Beute.

Dies habe ich vorher ohne Versteck mit dem Rohr konditioniert. Hund liegt im Platz - ich zeige ihm den Ball oder ein anderes MO, lege dies für den Hund deutlich sichtbar im Rohr ab - und los gehts, voran, bellen, rausreißen und bestätigen.

Wenn das gut funktioniert - Rohr ins Versteck.

Grüße

Gerhard
Zitieren
Hallo Gerhard,

damit bist Du dann doch nicht nur "nicht ganz" bei Alf, sondern eben gar nicht, weil er nach "seinem" System ja eben überhaupt nicht über und mit der Beuteaggression oder Aggression kanalisiert in Beute arbeitet, gerade mit dem Streitigmachen erhöhst Du ja noch den Wert zur Beute, natürlich durch den Erfolg und die Vorarbeit auch die "Dominanz", das Selbstbewusstsein und das Auftreten gegenüber dem Helfer, nur ist das ja eben ein Weg, der begrüssenswert ist, den viele aber schon seit einiger Zeit gehen.
Was ich einfach nicht verstehe, worin bei dem System ohne Beute die "neue" Konflikt-und Stressfreiheit besteht, denn auch so sind doch Absicherungen notwendig und da war und ist es doch schon immer so, dass klare Bilder für den Hund das A und O sind und wer das bisher nicht vermitteln konnte, wird sich auch zukünftig schwer tun....oder ist damit gemeint, Konflikt mit dem Helfer, weil der erst der nette Spiele/Beuteonkel ist und irgendwann auf einmal der Gegner, weil das das nicht fair gegenüber dem Hund ist und zu Stress führt, sollte sich ja sowieso schon rumgesprochen haben und wenn nicht, wäre es eher traurig.
Auch wurde mir leider bisher nicht beantwortet, warum ein Hund, der gar nichts mit der Beute am Hut hat, automatisch stressfreier trennt, als einer, der sich nicht von seiner Beute lösen kann...ich verstehe es so lange, so lange der Helfer sich sofort danach schleicht und damit vertrieben ist, was ja laut Beschreibung das Endziel des Hundes ist, aber in der Prüfung bleibt der Helfer nun mal vor dem Hund nach dem Trennen und greift ihn sogar noch an, spätestens dann kann doch so ein Hund genauso schlecht trennen, wie einer, der die Beute nicht loslassen will...ich habe also den Aufbau genauso sorgfältig zu gestalten wie bei anderen Methoden auch?!

LG-Nadin
.
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 3 Gast/Gäste