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Ach Uwe,die Parkplatzprüfungen werden immer passieren,egal welche PO man schreibt.
Auch bin ich sicher der Meinung,man sollte Einsteigern eine Chance geben,Erfolgreich und Stolz auf ihre erbrachte Leistung zu sein,egal,wie man das machen kann.
Aber das,was da geschrieben steht,ist doch rein Handwerklich eine Beleidigung für jeden,der ernsthaft Gebrauchshundesport macht.
Es ist nur ein vernünftiges Teil dabei,was im Prinzip eh nie hätte so geregelt werden dürfen,dieses dumme Sitz/ Platz in der BH war von vornherein Idiotisch,gut das das geändert werden soll.
Ansonsten gibt es nicht einen brauchbaren Vorschlag,egal welcher Gruppierung man angehört.
Dann soll man lieber die alten Übungen beibehalten und dafür eine klare Ausführung beschreiben,das jeder sich sicher ist,was darf man oder was nicht.
Den Mist hat sicher einer in der Kaffeepause zusammen gekritzelt.
LG heinz
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Uwe Junker,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/23854-Neue-PO-2017/?postID=163962#post163962 schrieb:Sicher ist es für einen Anfänger nicht ganz leicht, eine IPO 1 schnell und vernünftig auszubilden. Da kann ich gut verstehen, dass Verbände möglichst Anfängern auch schnellere Erfolgserlebnisse verschaffen möchte.
Heinz.S,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/23854-Neue-PO-2017/?postID=163964#post163964 schrieb:Auch bin ich sicher der Meinung,man sollte Einsteigern eine Chance geben,Erfolgreich und Stolz auf ihre erbrachte Leistung zu sein,egal,wie man das machen kann Da bin ich ja bei Euch, aber ist das nicht in jedem Sport so! In meiner Jugend bin ich joggen gegangen...es hat Monate gedauert, bis ich 10 km am Stück hatte dann weitere Monate bis zum Halbmarathon!
So eine IPO - Ausbildung ist nunmal komplex und nichts für 3 Monate und fertisch! Wenn man vernünftig ausbildet dauert es 12 - 18 Moante bis zur 1, danach ist man baer imLevel und kann vernünftig weitermachen! Wer schnelle Erfolge will, ist in diesem Sport falsch....da gibt es dann anderes!
Dazu habe ich ein Problem damit, solange die IPO 1 als Zuchtzulassung gilt
beste Grüße
Uwe
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Das ist alles gut und schön so wie die PO jetzt ist, aber es gibt kaum eine Steigerung von der 1 zur 3.
Wenn der Hund in A B und C für die 1 sein Ding sicher macht, kommt noch die Stehübung und das Revieren
und evtl Abrufen wenn man das nicht gleich so gemacht hat, sonst nichts. Außerdem geht die
Richtweise dahin daß es beim Zuschauen einer Prüfung kaum noch möglich ist, den Hund von seiner Veranlagung her
zu beurteilen, was für mich als Züchter wichtig wäre. Die laufen heute UO oft mit wenig Ausstrahlung, korrekt wie die
Roboter, Rute still und tief, wie dressiert. Im SD erntet nicht der Hund die Erfolge der sich dem Helfer entgegnsetzt und den Kampf
sucht, sondern der perfekt durchdressierte, der auf Kommando zum Helfer schaut und selbigen auf Hörzeichen links liegen lässt.
Im Ärmel ist Griffruhe das A und O, nicht die Kampfbereitschaft des Hundes der im Eifer des Gefechtes vielleicht mal umsetzt
oder nicht ganz voll gepackt hat.
Es wäre wichtiger die Richtweise dahingehend zu verändern daß die Hunde ihren Arbeitswillen und ihre Triebveranlagung auch in den
Prüfungen zeigen können damit man sieht wie sie sind und nicht zu was sie durch tolle Dressur gemacht wurden.
Nur dann können Prüfungen helfen Zuchtpartner zu finden, ist meine Meinung.
Für die Hundesportanfänger bietet die PO bereits Vorprüfungen an, habe nur noch keinen gesehen der die durchgeführt hat.
lg
feuerteufel
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So ähnlich, wie die Vorschläge lauten, war die Prüfungsordnung 1990. Da gab es sogar noch eine Leinenführigkeit in der SchH1. Damals war die SchH1 schon eine Zuchtzulassung. Sobald ein Hund die SchH3 aufwies, war es jedoch ein echtes Qualitätsmerkmal.
Heutzutage liegt zwischen IPO1 und IPO3 nicht mehr viel Unterschied. Ziel der Verschärfung der PO war es den Leistungsschnitt des DSH, speziell in der Hochzucht, zu heben. Das wurde nicht erreicht, da nicht wenige die Prüfung an sich umgingen.
Was man erreicht hat ist, dass der normale Breitensportler kaum noch eine IPO schafft. Der Zulauf zu den ganzen Prüfungen wie SPr, UPr, FPr und BGH zeigt aber relativ deutlich, dass den Leuten daran gelegen ist, Prüfungen durchzuführen.
Ich denke die angedachten Vereinfachungen stellen die Abstufung zwischen den IPO-Stufen wieder her! Was die Leistungsfähigkeit unserer Rasse angeht, sollten wir mal auf dem Teppich bleiben. Schließlich sind wir eine der ganz wenigen Rassen, die überhaupt Prüfungen zur Zuchtzulassung fordern!
@Uwe S.: Trotz dieser "niedrigen" Anforderungen bei der SchH1 war der Anteil des DSH anno dazumal bei den Diensthundeführern höher. Wieso sollte also eine Vereinfachung der IPO1 es also schwieriger machen, DSH zu finden, die sich als Diensthund eignen?
---
Gernot Wolkenstein
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Feuerteufel,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/23854-Neue-PO-2017/?postID=163974#post163974 schrieb:Das ist alles gut und schön so wie die PO jetzt ist, aber es gibt kaum eine Steigerung von der 1 zur 3.
Wenn der Hund in A B und C für die 1 sein Ding sicher macht, kommt noch die Stehübung und das Revieren
und evtl Abrufen wenn man das nicht gleich so gemacht hat, sonst nichts. Außerdem geht die
Richtweise dahin daß es beim Zuschauen einer Prüfung kaum noch möglich ist, den Hund von seiner Veranlagung her
zu beurteilen, was für mich als Züchter wichtig wäre. Die laufen heute UO oft mit wenig Ausstrahlung, korrekt wie die
Roboter, Rute still und tief, wie dressiert. Im SD erntet nicht der Hund die Erfolge der sich dem Helfer entgegnsetzt und den Kampf
sucht, sondern der perfekt durchdressierte, der auf Kommando zum Helfer schaut und selbigen auf Hörzeichen links liegen lässt.
Im Ärmel ist Griffruhe das A und O, nicht die Kampfbereitschaft des Hundes der im Eifer des Gefechtes vielleicht mal umsetzt
oder nicht ganz voll gepackt hat.
Es wäre wichtiger die Richtweise dahingehend zu verändern daß die Hunde ihren Arbeitswillen und ihre Triebveranlagung auch in den
Prüfungen zeigen können damit man sieht wie sie sind und nicht zu was sie durch tolle Dressur gemacht wurden.
Nur dann können Prüfungen helfen Zuchtpartner zu finden, ist meine Meinung.
Für die Hundesportanfänger bietet die PO bereits Vorprüfungen an, habe nur noch keinen gesehen der die durchgeführt hat.
lg
feuerteufel
mittlerweile hat man über die technischen möglichkeiten, aber auch kleinklein fast chirugengleich die möglichkeit dem hund ein auftreten im sport zu inhalieren, dass dieser hund in seiner persönlichkeit ein auftreten zeigt, welches nicht identisch mit seinem genotypus ist. für die fähigkeit des ausbilders sicher ein prädikat, für die rasse dann eher eine frage, welche aufgabe sie zu bedienen hat...
ich für meinen teil finde es für den einstieg in den ipo SPORT als sinnvoll, denn tatsächlich ist der einstieg mit seinen aufgaben jetzt nicht weit von der höchsten stufe entfernt. aber das betrifft ja "nur" den sportlichen aspekt und sagt nichts über die tatsächliche güte des hundes in dem moment aus.
man sollte zuchtzulassung dann entsprechend der aufgabe des hundes anpassen, und dieses als basis. hz und lz sollten hier dann auch getrennt werden.
gebrauchshunde mit schutz- und zugriffsfunktion, aber auch kooperationsfähigkeit sollten dann in echten stressbeladenen konfliktsituationen bei den hunden, die in die zucht nach vorgenannter gebrauchsfähigkeit gehen, zusätzlich abgefragt werden. ipo kennzeichen sagen da m.m. nach nicht viel aus.
gruß reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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Wenn die Anforderungen so unwesentlich höher sind warum schaffen dann längst nicht alle die die eins haben auch die drei? Da scheint ja dann doch noch ne ganze Menge mehr Arbeit drin zu stecken.
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Das liegt dann wohl an mangelndem Fleiß, an einer etwas längeren Fährte, einer Stehübung und nem schwereren Bringholz und
sechs Verstecke plus Rückentransport und zwei Ausphasen mehr sollten das Problem ja wohl nicht sein 
Was ich an der 90er Jahre PO blöd fand war dieser Überfall aus dem Versteck, das kommt außer auf der Körung nie wieder und
man hat das damals immer bis zum Erbrechen geübt(trainiert  ) und das find ich im Nachhinein für die triebstarken Hunde viel schwerer
als Flucht/Abwehr die ja eigentlich nur den Beute und Verfolgungstrieb anspricht. Der frontale Angriff aus dem Versteck macht
viel mehr Belastung auf den Hund und spricht ganz andere Triebbereiche an, (natürlich nur wenn der Helfer auch angreift und nicht so rausgeeiert kommt
wie bei den meisten Körungen :/ ) und ist im Grunde schwerer als der Angriff aus dem Rückentransport wo der Hund den Helfer ja die ganze Zeit sieht,
so schnell kann sich gar keiner umdrehen als das da ein Hund noch überrascht reagieren müsste...
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Ja wie denn nun, hier schrieb doch schon jemand daß die eins zur Zeit anspruchsvoller ist als in den 90gern? Durch den Wegfall des frontalen Angriffs ist sie das sicher nicht geworden. Und wenn es am mangelnden Fleiß liegt gibt es doch genug Arbeit von der eins bis zur drei.
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dat_jernot,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/23854-Neue-PO-2017/?postID=163975#post163975 schrieb:So ähnlich, wie die Vorschläge lauten, war die Prüfungsordnung 1990. Da gab es sogar noch eine Leinenführigkeit in der SchH1. Damals war die SchH1 schon eine Zuchtzulassung. Sobald ein Hund die SchH3 aufwies, war es jedoch ein echtes Qualitätsmerkmal. Da ich ja, im Gegensatz zu dir, in dieser Zeit schon geführt habe gab es doch etliche Unterschiede zu dem heute "gewünschten"! Damals gab es sogar noch einen Rohrstock und kein "Wattestäbchen" .:h In der 1 gab es auch bringen über die Hürde und die Leinenführigkeit war doch nur ein elendes "Totlatschen" das jeder abgeschafft haben wollte! Dazu war der Transport zum Überfall eine der "schwersten" Übungen, die ja heute (selbst bei mir letzt :blume: ) auf den Körungen kaum klappen! Also die SchH 1 von 1990 war sehr anspruchsvoll gegen eine gewünschte Spiel IP1 jetzt
dat_jernot,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/23854-Neue-PO-2017/?postID=163975#post163975 schrieb:Heutzutage liegt zwischen IPO1 und IPO3 nicht mehr viel Unterschied. Ziel der Verschärfung der PO war es den Leistungsschnitt des DSH, speziell in der Hochzucht, zu heben. Das wurde nicht erreicht, da nicht wenige die Prüfung an sich umgingen. Ja, leider! Deshalb Zucht ohne Prüfung...dafür dann "blaue" oder was auch immer Papiere! Ansonsten PO beibehalten und Körung verschärfen
dat_jernot,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/23854-Neue-PO-2017/?postID=163975#post163975 schrieb:Was man erreicht hat ist, dass der normale Breitensportler kaum noch eine IPO schafft. Der Zulauf zu den ganzen Prüfungen wie SPr, UPr, FPr und BGH zeigt aber relativ deutlich, dass den Leuten daran gelegen ist, Prüfungen durchzuführen. Der Breitensportler wird auch keinen Marathon laufen können. Dazu gehört mehr, als Abends mal um den Block zu joggen. Und für die Breitensportler gibt es doch heute so viele Spielwiesen....da kommt man schon durcheinander
dat_jernot,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/23854-Neue-PO-2017/?postID=163975#post163975 schrieb:@Uwe S.: Trotz dieser "niedrigen" Anforderungen bei der SchH1 war der Anteil des DSH anno dazumal bei den Diensthundeführern höher. Wieso sollte also eine Vereinfachung der IPO1 es also schwieriger machen, DSH zu finden, die sich als Diensthund eignen? Die Anforderung damals war höher, als heute! Wie schon gesagt, Rohrstock, Angriff aus dem Versteck (und zwar ein richtiger Angriff) + den Transport dahin...dazu war damals die Ausbildung etwas rustikaler und ein Hund musste ein Vielfaches davon einstecken, wie heute um eine 1 zu schaffen. Das erhöhte automatisch die Qualität!
beste Grüße
Uwe
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Was mir in letzter Zeit auch noch sauer aufstößt ist, daß immer nur von Breitensportlern oder von Profis geredet wird und nach diesen oder jenen Bedürfnissen etwas geändert werden soll. Die ganze Bandbreite an Hundesportlern dazwischen, das sind für mich die, die ernsthaft für eine OG Prüfung trainieren, als auch jene die es auch mal zur LGA oder eben auch mal zur BSP schaffen, trotz Job und Familie usw., also die Leute die die Vereine am Leben halten, die bekommen mit solchen Änderungen ständig eine vor den Bug geschossen.
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