1. Lernschritt:
umstellen auf Futterbelohnung (evtl. anfangs gesamte Tagesration nur aus der Hand bei Bringtraining, falls der Hund noch nicht auf Futterbelohnung gepägt ist)
Holz aus Hand nehmen lassen, Aus, Futter
Holz aus Hand nehmen lassen, Sitz-Bleib, HF geht 1 Schritt zurück, Hier, Aus, Futter
Holz aus Hand nehmen lassen, Sitz-Bleib, HF geht 2 (usw.) Schritt zurück, Hier, Aus, Futter
Kein Druck, keine Korrekturen, Geduld! Nicht länger als jeweils 2 Minuten trainieren, dann Pause (Box, Auto, nicht spielen) von 15 Minuten
Je nach Erfolg kommen dann die nächsten Lernschritte, wenn du möchtest.
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Hallo,
bei der Verweigerung sollte man auch beachten, dass Hunde nicht nur Situationen verknüpfen, sondern auch Orte. Es kann sein, dass die Hündin an einem anderen Ort anders arbeitet.
Bei meiner war es so: Der gesamte Apport war über Spiel und Futter (Tausch) aufgebaut (um es mit Bart zu sagen: Sch*** Spielapport). Irgendwann kam dann der Punkt, wo die Hündin mehrfach sagte "heute nicht". Es gab keinen besonderen Grund, den ich erkennen konnte.
Dann kam ein Fehler von mir : nicht konsequent zu Ende durchgeführter Gehorsamsapport (Abbruch, weil ich dachte, dass es schon zu viel war). Ergo : keinerlei Apport mehr an der Stelle, wo wir das gemacht haben, aber schon noch auf dem Platz, nur nicht konstant. Ich habe das dann noch einmal an der Verweigerungsstelle korrigiert und nun läuft es wieder konstant. Die Einwirkung war vertretbar, Jupp.
Was ich damit sagen will : suche Dir für den Neuaufbau eine neutrale Stelle aus, um eventuelle alte Verknüpfungen aus dem Spiel zu nehmen.
Schöne Grüße,
Andreas
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Also Jupp, meiner würde mir 'nen Vogel zeigen, wenn es das Holz gegen Futter tauschen sollte.
Gruß Bettina
"Wer etwas erreichen will, sucht Wege. Wer entschuldigen will, sucht Gründe."
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Hi,
am besten funktioniert der Aufbau einer neuen (oder auch negativ besetzten) Übung in einem, wie Lind es so schön nennt, spannungsfreien Feld. Bei mir persönlich ist es das Wohnzimmer (vorausgesetzt, ich hab die Katzen ausgesperrt :w  . Jedenfalls ein Ort ohne große Ablenkung, den der Hund als positiv empfindet, der ihn entspannt und ohne Stress "arbeiten" läßt.
Ich persönlich bin kein Freund des Kufner-Apports, da teile ich doch eher Jupps Meinung. Im Laufe der Jahre habe ich mehr als einen Hund gesehen, dessen Verweigerung (die ja auch nicht von ungefähr kommt...) dann in massivsten Zwangsmaßnahmen endete.
LG
Bine
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Bei den Ausführungen von Jupp sollte man seine letzten Kommentare von "Apport- und rutscht......" miteinfließen lassen. Denn da schreibt er ja ein wenig andere Dinge.
In unserer DH-PO gibt es keinen Apport mehr, aber wenn mein Hund aus dem Platz abgerufen wird und das Vorsitz selbst beenden will, da bei Fuß evtl. eine Bestätigung kommt, dann macht er das Vorsitz solange wie ich ihm etwas anderes sage. Das beruhigt und ist auch ohne Schmerz möglich. Ich benötige aber Konsequenz, was für ihn Zwang darstellt.
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Hallo,
also machmal kommt es mir so vor, als ob Jupp schon das anlegen des Halsbandes als Zwangsmassnahme ansieht.
Hand aufs Herz... jeder der schon mehrere Hund ausgebildet hat weis das es solche und solche Hunde gibt.
Bei dem einen Hund muss man halt sensibler bzw.härter vorgehen als bei dem anderen. Oh... härter.... böses Wort... Ich weis Jupp, bei dir lernt jeder Hund auf die gleiche Methode und jeder Hund macht danach alles super. Zeigen....
Gruss aus Frankfurt.
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Zitat:@jolene: Wie meinst Du das denn?!?
sorry, Steffi82, ich habe ein wenig deine HP studiert. möglich, dass sie nicht auf dem neuesten stand ist. trotzdem: bei deinen "ausbildungs-erfahrungen" einen hund in ausbildung, da habe ich schon meine :?:
auf jeden fall würde ich da das wort "gehorsamsapport" nicht mal in den mund nehmen. deine bisherigen "erfahrungen" damit unterstreichen dies.
mach's mal so, wie es der Jupp beschreibt. da kannst du wenigstens nichts kapput machen, so dass es der hund später büssen muss.
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Hallo an Alle,
Ich hab das Ganze hier nur "überflogen".Warum muß der HF sich und dem Hund das Apportieren so schwer machen? Warum arbeitet Ihr nicht im Beutetausch? Es ist doch bedeutend leichter die Beutegier des Hundes erst auf einen Ball o.a. zu lenken und ihn dann,evtl.mit Unterstützung des Clickers, zu lehren: Wenn du Holz brings bekommst du Ball oder Futter. Warum muß ich den Hund so verrückt aufs Holz machen ,daß er dafür den Ball oder sogar Futter verweigert? Sicher dauert das vielleicht länger ,aber ich kenne fast keinen Hund, der nicht das Holz gerne und schnell gegen ein Stück z.B. getrockneten Pansen , tauschen würde. Nach dem Motto: Erst jagen dann
fressen.
Das war jetzt k e i n e Kritik.
Ich versteh es einfach nicht.
Schnusi
Nicht die Überlegung - wie bestrafe ich meinen Hund - sondern - wie belohne ich meinen Hund-
zeichnet einen guten Hundeführer aus !
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@ "Schnusi",
das merkt man.........
Sabine Jüdes
Ein guter Hund ist immer auch ein schöner Hund....!!
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Zitat:Original von schnusi
aber ich kenne fast keinen Hund, der nicht das Holz gerne und schnell...
Wieviele Hunde kennst Du denn? Den von Deinem Bruder, Deinen eigenen, vielleicht noch vom Vater und Großvater... das macht schon vier.... :pf: Wem gehören der 5. und 6. ?
MfG
Maik
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