Ein Ansatz um Hunden das Fixieren des GS beizubringen:
http://www.youtube.com/watch?v=v4HjBRbfIKc
Mein Welpe in dem Video hat an dem Tag zum ersten Mal im Leben einen GS gesehen. Die 4 Minuten sind bis auf eine kurze Sequenz die erklärt wird, ungeschnitten. Er hat in diesen knappen 4 Minuten Verweisen gelernt, den GS zu fixieren / anzustupsen, sich so zu legen dass der GS immer zwischen beiden Vorderpfoten liegt und seine eigene Position zu korrigieren wenn es sein muss, um den GS korrekt zwischen den Pfoten zu haben.
Das unruhige stetige Anstupsen des GS verliert sich. Dazu muss man dem Hund, wenn die GS sitzen, nur konsequent beibringen daß es keine Bestätigung am GS gibt wenn man zum Hund aufgeht und den GS hochhebt. Erst danach lasse ich im Training den GS wieder zwischen die Vorderpfoten fallen und dann erst zelebrieren wir mit grosser Party den GS - dann darf der auch betatscht, bestupst, besabbert werden! Meine Hunde bleiben so reglos korrekt vorm GS liegen und warten gespannt, ob ich ihn nach dem Zeigen wieder "her gebe" Wenn nicht, dann wird halt weiter gefährtet.
Vorteil ist: GS sind ein Highlight, man kann irre Trieb darauf machen.
Weitere Eckdaten: Kein Futter auf der Fährte! Futter gibt es nur am GS.
Kein Jackpot am Fährtenende. Ende immer am GS. An diesem letzten GS gibt es dann den Jackpot als Belohnung für den GS.
Damit verschiebt sich die Wertigkeit der Fährte absolut auf die GS, und es führt NICHT dazu dass der Hund anfängt oberflächlich zu suchen. Man muss ihm nur die GS so legen daß er sie nur durch intensives Suchen findet.
Da die GS das Ziel des Hundes darstellen, wird er auch vernünftig suchen um diese zu finden.
Sollten GS dennoch überlaufen werden, geht es auch ohne grossen Druck und Platz-Geschreie:
Man holt den Hund kommentarlos an der Fährtenleine zurück, sobald er einen Schritt über den GS gelatscht ist. Einfach kurz ansprechen und zurück ziehen - einige Schritte vorm GS wieder ansetzen und das Spiel so lange, bis er verweist.
Man spart sich damit Schimpfen und Streß am GS, was gerne Meideverhalten erzeugt. Man setzt aber dennoch ruhig und bestimmt das Verweisen durch. Man kann während der ganzen Aktion ruhig und bestimmt bleiben. Auch wenn man den Hund 10 x wieder ansetzen muss.
Gleiches Prinzip wie beim Revieren: Der Hund kommt nur über den Umweg "GS-Verweisen" weiter.