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Dominanztraining
hallo julia

diese arbeit ist für mich auch nachvollziehbar.

der hund wird in der agression gearbeitet und wenn er da eine gewisse sicherheit in seinem tun hat, kommt da der anbiß hinzu.grundgehorsam wie an und abstellen lernt er rechtzeitig.

bei alf geht das offensichtlich etwas anders

ergeben sich bei dir zwangsläufig auch mal konflickte die der hund meistern muß(für mich die schule des leben)z.b wie auf dem video mit 5 monate ,hund schnüffel hier mal kurz auf dem boden oder wenn er mal meint gas geben zu müßen du aber möchtest das er ruhig neben dir zu sitzen hat, so ist der aufbau wie von alf beschrieb fernab dieser dinge und der hund hat nur spaß(friede freude eierkuchen).es gibt keine wehrbereiche, keine beutebereiche.

es gibt nur meine methode macht die hunde glücklich aber wie das letztendlich geht hat er bis jetzt nicht verraten

erwin
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Uwe,index.php?page=Thread&postID=107225#post107225' schrieb:.. denn eure Laze propagieren ja Reiser, Topporeck und co.

Hört sich jetzt gerade nicht so freundlich an, was du sagst. Aber du hast im Prinzip recht, es ist inkompatibel zu den neuen Systemen.
Jetzt verstehe ich auch besser, warum du so interessiert an einem gemeinsamen Training bist und schon fast die Lust an VPG verloren hast. Vielleicht lässt sich im nächsten Jahr ja doch noch was arrangieren.
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Bine DSH,index.php?page=Thread&postID=107198#post107198' schrieb:...aber es war in jedem Falle eine Gratwanderung...

Hallo Bine,

in meinem System wird eine Gratwanderung vermieden, denn das beste Lernergebnis erzielt man auf Dauer in Fährte, UO und SD mit einer maximalen Belastung von 75%. Entsprechend den Ergebnissen der Lern- und Hirnforschung, bestätigt durch meine eigenen Erfahrungen.

Früher dachte man, immer möglichst bis knapp an die Grenze und dann die Grenze immer weiter rausschieben. Heute weiß man, daß inhaltliche Lernfortschritte immer gekoppelt sind an die Gefühle. Bei 75% fühlt man sich pudelwohl, bei 99% nicht mehr. Bei 50% spätestens fängt man zu pennen und zu schludern.
Nicht nur eine einmalige Spitzenüberforderung ist kontraproduktiv, sondern auch eine chronische Dauerüberforderung führt zum Burnout, zum Leistungsabfall.
Eine solche chronische Dauerüberforderung liegt etwa bei 90%.

Aber da wären wir schon fast bei einem neuen Thema: bei der Kunst, einen Leistungshund erfolgreich über die Saison zu kriegen.

Gruß Alf
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Und schon geht es auch hier los!
Guter DMC....scheiß RSV usw....

Ich habe vor einigen Seiten einfach nachgefragt, wann ich zu Dir kommen kann Alf...
Leider keine Reaktion von Dir.
Natürlich entwickeln sich die Ausbildungsmethoden weiter und wer lernresistent ist,
der wird irgendwann stehen bleiben.
Eines ist mir jedoch wichtig.....ich will es sehen, dass es funktioniert und dann kann ich für mich
sagen, ob´s funktioniert und ich meine Methode umstelle.

Theorie in Schriftform ist das Eine, die praktische Darstellung ist etwas anderes.

Raiser, Hotte und Co.können auf eine Reihe von Siegen im Hundesport zurückgreifen und ich kann aus eigener
Erfahrung sagen, dass alle diese Hundesportgrößen nicht lernresistent sind!

Also, lasst diese Nebensticheleien und bleibt beim interessanten Thema.


Gruss Sven
Ich ziehe die Gesellschaft der Tiere der menschlichen vor....
Gewiss, ein wildes Tier ist grausam, aber die "Gemeinheit" ist das Vorrecht der Menschen!!
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Sven Kronfoth,'index.php?page=Thread&postID=107239#post107239' schrieb:Raiser, Hotte und Co.können auf eine Reihe von Siegen im Hundesport zurückgreifen

Niemand hat das bestritten, allerdings sind die Methoden wie sie es geschafft haben, zumindest für mich und meine Hunde, die u.a. auch im RHW arbeiten nicht akzeptabel bzw. auch nicht gangbar.

Sven Kronfoth,'index.php?page=Thread&postID=107239#post107239' schrieb:Ich habe vor einigen Seiten einfach nachgefragt, wann ich zu Dir kommen kann Alf...
Leider keine Reaktion von Dir.

warum sollte ersich das antun und einem ungläubigen Thomas etwas beweisen wollen?

Gruß Uwe
Gewalt beginnt dort, wo Wissen aufhört
und wo Verzweiflung ihren Anfang nimmt!
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Interessanter Thread!

Dennoch, an dieser Stelle möchte ich mich auch kurz einmal einmischen. Es wurde schon gesagt, dass die meisten, auch erfahrene Hundesportler immer noch bereit sind dazuzulernen. Das bedeutet doch auch, dass sie ihre Erfahrungen schon in Lernprozessen gemacht haben. Sie sind nicht einfach bei einer, egal welcher x-beliebigen Mewthode stehen geblieben. Sie haben sich verschiedene Methoden angeschaut, sie haben dazugelernt, und sie haben v.a. gelernt, dass es bisher noch keine Non-Plus-Ultra-Methode gegeben hat, mit der man einfach mal so Weltmeister wird.

Ich arbeite heute auch nach einer Methode- hm ist es das überhaupt - bei der ich versuche, dass der Hund mir aktiv zeigt, was er bereit ist zu tun, und das nicht nur in der UO oder im SD, sondern auch in der Fährte. Dabei versuche ich als "Moderator", die 'Verhaltensweisen, die mir mein Hund zeigt, in die gewünschen Bahnen zu lenken, nach Möglichkeit, ohne ihn von seinem Bestreben abzubringen, mich durch sein Verhalten zu "manipulieren".

Zum gegebenen Zeitpunkt bin ich mit dem Ergebnis sehr, sehr zufrieden. Obwohl er nach meiner eigenen 'Einschätzung kein "Kracher" ist, zeigt er in temporär angemessenen Übungsabschnitten permanente Arbeitsbereitschaft, lernt sehr schnell, dass mir erwünschtes Verhalten besonders gut gefällt und bietet mir dieses stets wieder an, wobei ich nur versuche, die von der PO geforderte Korrektheit zu fördern.

All dies passiert aus absoluter Ruhe heraus, auch im SD, ohne besondere Triebförderung, d.h. ohne den Hund trieblich erst recht hochzufahren. Um noch speziell auf den SD einzugehen: Auch hier arbeite ich mit dem Hund aus der absoluten Ruhe heraus und habe deshalb keinerlei Problem mit den Gehorsamsteilen. Seine Bereitschaft, sich mit dem Helfer auseinanderzusetzen, habe ich in kleinen Schritten gesteigert. Voraussetzung war natürlich die Grundeinstellung des Hundes zum SD, und aus meiner Sicht zeigt er heute mit zwei Jahren einen seinem Alter absolut angemessen SD, der ein sehr, sehr gute Ergebnis bei der anstehenden Schutzhundeprüfung erwarten lässt.

Was will ich damit sagen? Fazit ist, dass wir nicht alle Weltmeister werden können, selbst wenn wir über dasselbe "Hundematerial" und dieselben Ausbildungsmethoden verfügen, wie die wenigen (fast immer gleichen), die sich stets auf den vorderen Plätzen tummeln. Es genügt eben nicht, nur irgend eine Methode zu kopieren, sondern für den letzten Punkt zum großen Glück bedarf es halt noch einiger anderer Faktoren. Da ich das weiß, gebe ich mich mit den Erfolgen zufrieden, die ich in der Lage bin, in meinem Umfeld zu erbringen.

Hängt Euch also bitte nicht an der einen, der einzig wahren Methode auf, sondern arbeitet so gut es in eurem Umfeld möglich ist. Lernt bei solchen Diskussionen, aber fordert nicht, weder von euch noch von euren Mitarbeitern, es genau so und zwar nur genauso zu machen, wie es die "Methode" vorschreibt. Denn das kann eigentlich nur in die Hose gehen.

Servus Walter
Meine Hunde blieben mir im Sturme treu
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Servus Walter,



wirklich ein sehr guter Beitrag :appl:



Gruß Jürgen
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Vielleicht hat jemand gerade „Der kalte Himmel“ gesehen, besonders die Szene, wo der Arzt bei dem autistischen Kind einen Kommunikationskanal mit den langen Hölzern eröffnet: Click, Click, Click. Da entsteht etwas Gemeinsames, Teamwork.

Wer Hunde vorwiegend als triebgesteuerte Wesen begreift, die gezähmt, reguliert, gewechselt und kanalisiert werden müssen, wird sich mit dieser Sichtweise schwertun.

Gruß Alf
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Walter Schmidt,index.php?page=Thread&postID=107244#post107244' schrieb:Es genügt eben nicht, nur irgend eine Methode zu kopieren, sondern für den letzten Punkt zum großen Glück bedarf es halt noch einiger anderer Faktoren.

Ja, für den letzten Punkt sicher. Aber ansonsten ist schon wichtig, welche Methode ein HF wählt. Dann ist auch noch wichtig, ob er diese Methode umsetzen kann.

Wählt er die falsche Methode, hat er keine Chance für ganz oben.
Kann er die richtige Methode nicht umsetzen, auch nicht.

Allerdings macht es für den Hund schon einen großen Unterschied, ob die gewählte Methode an der Natur des Hundes vorbeigeht, oder ob der HF die richtige Methode einfach nicht optimal umsetzt.

Ich bin der Meinung, daß es hauptsächlich erstmal darauf ankommt, daß der HF versteht, daß der falsche Weg ist: „da muß er durch“, „nach dem Tal der Tränen, scheint auch wieder die Sonne“, „was uns nicht umbringt, macht uns nur stärker“, „nur die Harten kommen in den Garten!“ und was es da sonst noch für einen Unsinn gibt.

Ich empfehle schon, die modernen Methoden zu kopieren. Ein Versuch ist es doch wert.

Gruß Alf
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@Alf, du wirfst hier vielen vor, verbohrt zu sein. Nun frage ich dich, was ist es dann, was du jetzt gerade, an diesem Punkt der Diskusion bist ?

Akzeptiere doch bitte auch mal die Meinung von gestandenen Leuten, wie Walter Schmidt, der ja nicht gegen Modernisierung im Hundesport schreibt, sondern die Sache ganz einfach auf den Punkt bringt. Es ist ein sehr interessantes, auch informatives Thema, was dadurch jetzt abflacht.

Gruss Andreas
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