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Tja lieber Reisender,
meine älteste PO, die ich noch zu Hause habe, stammt aus dem Jahr 1965, es folgen die POs von 1972, 1978, 1981, 1985 (IPO), 1986,1991, 2004 und zuletzt 2012. Es muss auch schon vor 1965 eine PO gegeben habe, weil ich meine erste SCH-H 1 im Jahr 1962 abgelegt habe.
Dabei weiß ich nicht, ob diese Sammlung seit 1965 bis heute vollständig ist. Es hat also schon immer Änderungen gegeben, manchmal nur marginal, manchmal heftiger. Die Basis wurde eigentlich nie richtig gefragt. Die Fachleute haben die Änderungen nach ihrem Gusto vorgenommen. Bis in die 90er Jahre war das meist auch kein größeres Problem, es gab fast nur Sch-H Sport.
Heutzutage gibt es eine große Fülle von "Hundesportarten". Und vielleicht ist es gerade deshalb notwendig, die Basis zu befragen, damit eine Abgrenzung zu den anderen Sportarten deutlich erhalten bleibt.
Auch den Fachleuten könnte es bei dem großen Angebot ohne die Hinweise von der Basis möglicherweise das Augenmaß verziehen. Schon deshalb rentiert sich aus meiner Sicht dieser Aufwand.
Was die Kommission dann daraus macht, tja, da werden wir uns wohl überraschen lassen müssen.
Serrvus Walter
Meine Hunde blieben mir im Sturme treu
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Das hatte ich in nem anderen Forum gepostet zu dem Thema Ideensammlung Neue PO:
Was die Bevorzugung des bellenden Hundes in den Bewachungsphasen angeht, kommt mir das so vor, als wenn da derzeit so ein Mainstream herrscht, dem viele hinterherlaufen. Für mich ist der aktiv verbellende Hund und der still bewachende Hund gleichgewichtet, soweit beide Verhaltensweisen mit innerer und äußerer Präsenz gezeigt werden.
Leider ist es so, dass - auch schon zu Zeiten des LR-Leitfadens - immer auf LR-Tagungen der verschiedensten Verbände und da noch auf den verschiedesten Ebenen, das ein oder andere Bewertungskriterium diskutiert und als für gut befunden haben. Leider nicht immer in allen Verbänden gleich (manchmal LR aus einem Verband haben weiterhin ihre eigene Linie gerichtet) und leider auch nicht so publiziert, dass die Basis, die es ja nun mal auch angeht, davon erfahren kann. Anstatt die PO grundlegend zu ändern, wäre es sinnvoller, Auslegungskriterien zunächst in einem offen zugänglichen Bereich im Internet (egal ob auf FCI oder länderspezifisch z.B. VDH) zu publizieren (wenn sie denn in solchen Gremien diskutiert und für gut befunden wurden), somit können sich dort alle Leistungsrichter informieren (oder halt auch an geeigneter Stelle Gegenvorschläge einbringen), genauso wie HF sich informieren könnten. Und wenn dann diese Sammlung an Auslegungskriterien halbwegs mal einen gemeinsamen Nenner für alle LR und HF hat, dann erst mal die PO so textlich anpassen und verständlicher strukturieren, dass manche Unklarheiten aus dem Weg geräumt sind. Dann und erst dann, sollte man daran gehen, womöglich Übungen anzupassen, neue Stufen einzuführen oder sonstwas.
Mir kommt dieses ganze Ideensammeln vor, wie ein Wünsch-Dir-Was-Konzert. Ob man sich damit wirklich einen Gefallen tut oder doch nur verschlimmbessert ?
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danke renate für den beitrag!
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ok, ich habe verstanden, dann halt nicht.
Servus Walter
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Aktivitäten, die lange eingefahrene Prozesse verändern wollen, müssen immer wie ein "Wünsch-DirWas" beginnen, wie sonst?
Wenn Viele beteiligt sind, wird es immer unterschiedliche und auch gegensätzliche Meinungen geben. Deswegen hatte ich vorgeschlagen, alle Vorschläge durchzunummerieren und Voten aller Beteiligten abgeben zu lassen. Dort, wo Mehrheiten zustande kommen, lohnt sich auch ein Einbringen in die Kommission. Am Ende werden immer Kompromisse stehen. Aber wenn man gar nicht versucht eine Stimme für die Basis zu schaffen, werden immer nur die "Oberen" nach ihrem Gusto über uns entscheiden.
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Wenn so ein Thema aufgeworfen wird, kommt es natürlich zu einem "Ich wünsch mir was". Aber aus der Vielzahl der Wünsche lässt sich eine Tendenz erkennen und die Quintessenz derer sollte zu Vorschlägen an die zuständige Kommission führen. Bei der IPO geht es ja nicht ausschließlich um den SV, sondern sie tangiert ja das gesamte Gebrauchshundewesen.
Auch wenn bisweilen abstrus anmutende Wünsche offenbart werden, ich selbst habe ja scheinbar in ein Wespennest gestochen, sind sie diskussionswürdig und wenn plausibel, zum Vorschlag geeignet.
Ich weiß, dass Du damit viel Arbeit haben wirst zu Filtern und alles in eine Form zu gießen um eine Diskussionsgrundlage für die Kommission zu erarbeiten. Aber das Handtuch zu werfen, weil einige Punkte kontrovers diskutiert werden, ist meines Erachtens auch kontraproduktiv. Immerhin haben sich ja eine Vielzahl von Leuten "einen Kopf" gemacht. Das sollte jetzt nicht im Sande verlaufen.
Der Status Quo, ist der, den man am leichtesten erreicht.
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Auch der Wunsch, die PO in manchen Dingen eindeutiger zu formulieren, um so ein - so gut es geht - einheitlicheres Bewerten zu ermöglichen, soll durchaus ein Vorschlag an die GKH sein.
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Bernhard Ratstanne,'index.php?page=Thread&postID=160478#post160478' schrieb:Aktivitäten, die lange eingefahrene Prozesse verändern wollen, müssen immer wie ein "Wünsch-DirWas" beginnen, wie sonst?
Wenn Viele beteiligt sind, wird es immer unterschiedliche und auch gegensätzliche Meinungen geben. Deswegen hatte ich vorgeschlagen, alle Vorschläge durchzunummerieren und Voten aller Beteiligten abgeben zu lassen. Dort, wo Mehrheiten zustande kommen, lohnt sich auch ein Einbringen in die Kommission. Am Ende werden immer Kompromisse stehen. Aber wenn man gar nicht versucht eine Stimme für die Basis zu schaffen, werden immer nur die "Oberen" nach ihrem Gusto über uns entscheiden.
Sehe ich genauso.
Wie Renate schon sagte gibt es so einen Thread auch in einem anderen Forum, dort habe ich mich für eine Veränderung der Abt. A ausgesprochen. Ich könnte mir vorstellen, dass man die Nasenleistung z.B. durch eine Stöberarbeit mit Gegenstandsidentifizierung oder so prüft.
Ich habe kaum Möglichkeiten ordentlich zu trainieren, schon gar nicht auf Acker. Früher bin ich gerne Fährten gegangen auch FH, aber wo ich damals meine Fährten legte, steht heute die Uni Dortmund, aus dem nächsten Gelände wurde ein Park, aus dem nächsten ein Gewerbegebiet usw. usf.. So wird jedes Training zu einer Aktion von mindestens drei Stunden. Die Zeit habe ich nicht. Und als AW würde ich auch gerne mit meiner Truppe fährten gehen, aber das klappt mit Glück zweimal im Jahr.
Die Landwirte um uns herum sind von den Hundeleuten, nicht unbedingt den Sportlern, ziemlich angenervt und geben uns dann schon mal ein Gelände, das abseits von Wegen und Straßen liegt und auch nur für ein zwei Hunde reicht. Wenn der Landwirt uns dann Gelände für eine Prüfung zusagt, ist oft der Jagdpächter nicht einverstanden. Also jedesmal ein riesen Zirkus, der mir echt an Substanz geht und einem die Freude an der Fährte vermiest.
Auch denke ich, dass junge Hundeleute von der Fährte abgeschreckt werden, der Zeitaufwand ist enorm und unserer schnelllebigen Gesellschaft hat dafür keine Zeit mehr.
Hier in unserer Ecke gibt es einige Fährtencracks, die sich regelmäßig treffen. Es sind Rentner, Arbeitslose und Selbständige die sich ihre Freizeit einteilen können wie sie wollen. Die treffen sich morgens um 08.00 Uhr mit Kaffee und Brötchen und verbringen den ganzen Morgen im Gelände. Ist man berufstätig und hat noch andere Verpflichtungen, kann man nur hoffen, ein Fährtentalent an der Leine zu haben.
LG
Nora
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@Nora
Genauso ist es. Allerdings kann man dies auch auf C noch ausweiten. Denn nicht jeder hat ein wirkliches Trainingsteam oder einen entsprechenden Helfer um sich, wo neben der Zeit auch noch der Faktor Geld hinzu kommt.
Mich stört in vielen Dingen die Einstellung "Ich habe damit kein Problem.Ist doch alles nur noch Pillepalle. usw."
Es freut mich ja ungemein für Hundeführer XY, dass er/sie optimale Trainingsbedingungen vorfinde oder an jeder Ecke eine OG mit sehr guten Ausbildern (incl. der ganzen Bandbreite von heutigen AUsbildungsmethoden). Es gibt aber auch nicht gerade wenige Landstriche in Deutschland, wo dies eben nicht so ist. Auch kann und will sich nicht jeder nur weil der Hund nicht schnell genug bringt, perfekt verbellt oder hart genug zubeißt gleich einen neuen Hund anschaffen. Und ich denke, dass hier einfach das Problem liegt. Es gibt die Profisportler, welche ihr Hobby zum Beruf gemacht haben oder entsprechende Lebensumstände besitzen, um sich dies zeitlich und finanziell leisten zu können. Alle anderen sollen halt sehen wo sie bleiben.
Deshalb finde ich es schön, dass Walter hier auch um die Meinung der Basis fragt.
Gruß Silvana
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Zitat:urch eine Stöberarbeit mit Gegenstandsidentifizierung oder so prüft. Ich habe kaum Möglichkeiten ordentlich zu trainieren, schon gar nicht auf Acker.
Zitat:Genauso ist es. Allerdings kann man dies auch auf C noch ausweiten. Denn nicht jeder hat ein wirkliches Trainingsteam oder einen entsprechenden Helfer um sich, wo neben der Zeit auch noch der Faktor Geld hinzu kommt.
Der eine muss 10 km fahren zum fährten, hat aber keine Zeit! Der nächste hat keinen Helfer oder muss weit fahren, kann also kaum Schutzdienst machen! Der dritte kann nicht schnell bringen!!!
Warum zum Teufel macht IHR IPO?????
Es gibt doch heute dafür solch schöne Prüfungen....da kann man einzelne Abteilungen machen (in 3 Abstufungen), so wie man Zeit und Gelände hat.... :daumenhoch: :daumenhoch:
Aber bitte fangt nicht an, dem "normalen" IPO Sportler die PO verändern zu wollen.
Ihr habt doch inzwischen genügend Spielwiesen bekommen
beste Grüße
Uwe
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