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Hi du,
ich würde es so ähnlich handhaben wie schon beschrieben..
ich arbeite mit einer DSH Hündin, die sich da schon genauso eingeschossen hat wie deiner wahrscheinlich.
Bei ihr bin ich wie folgt vorgegangen:
Wenn ein anderer Hund kommt, gibt es erstmal ein Sitz (ist einfacher als Fuß). Sitzt sie und hält die Klappe gibts ein Lob und der andere Hund kommt langsam weiter ran (aber nicht direkt ran..), indem Moment in dem sie loslegt kommt von mir schon eine Klare Ansange, ggf. Einwirkung. Nein heist nein und Randale is nich. Ist wieder Ruhe gibts wieder Lob. So kannst du das langsam steigern..
Und wie bereits erwähnt, ich finde es einfacher ihm erstmal zu sagen was er machen soll, wenn ers nicht tut rauchts, aber so hat er erstmal die Chance und ist evtl. schonmal ruhiger.
Im Endeffekt das, was Tim schon so unkonventionell :pf: umschrieben hat, nocheinmal etwas detailierter.
Zum Würger: ich denke die meinten ein Kettenhalsband. Das ist insofern praktisch, als das du es einfach umklicken kannst (Schlinge draus machen, umlegen, ende anziehen bis es gut sitzt und dann mit einem Glied verklicken) und er da nicht raus kommt. Es gibt nämlich nix schlimmeres als wenn er in der Situation nocheinmal Erfolg hat und einen anderen Hund angehen kann.
Allerdings musst du daran denken, dass wenn sich soein Verhalten recht lange gefestigt hat, es auch recht lang dauert es wieder sicher rauszuhaben. Aber je konsequenter du bist, je schneller geht es.
LG Janina
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..in solche einem Fall tendiere ich zu einer Doppelhalsung...da du allerdings schon mit einem Kettenhalsband Probleme hast, wirst du dafür nicht wirklich zugänglich sein....meistens ist es übr u.a. der Hundeführer das Problem..ich hatte und habe auch solche Hunde, mache aber weder Fuß noch Platz oder Sitzübungen..auch mit Bällchen oder Lekkerchen arbeite ich nicht..sondern ich gehe einfach kommentarlos(ok, ein hartes Nein gibt es schon) zügig weiter...und der Hund muss mit...deshalb auch die Doppelhalsung....eben kurz am passenden Halsband eingewirkt und gut....manche HH weichen ja auch zu gerne aus...aber ich kann das mit Hund + Kinderwagen nicht....
@ Tim Nowak
die Folge habe ich auch gesehen... :ls:
ich empfehle da ein halti!!!
damit zieht der hund sich selber mit dem kopf in deine richtung, der "eind" steht ihm im rücken und all sein großes getue endet damit, dass du ihn ansiehst und klar machst: "Nein!"
habe ich schon erfolgreich für 3 schäferhunde eingestzt und die beiden jetzigen werden es auch bald wieder bekommen.
einfach - jedoch SEHR wirksam und dabei für hund und herr stressfrei!
gruß
nickel
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Du hast ja Recht. Aber sugar ist anscheinend noch ziemlich "jungfräulich" in Bezug auf Hunde.
klar bin ich das... ich hätte mir im normal falll auch nie einen angeschafft, allerdings wollte niemand diesen hund haben aufgrund seiner macke, was ich auch verstehen kann.
aber bevor er irgendwo hinkommt wo es ihm nicht besonders geht oder gar in irgendein tierheim habe ich ihn genommen. so einfach.
und ich werde es aus ihm heraus bekommen, ich bin konsquent nur musste ich ja erstmal wissen wie ich es am besten anstelle, ich denke es ist in diesem fall das gleiche wie mit pferden eine falsche erziehung/ausbildung macht viel kaputt.
@nickel einen halti habe ich von meiner stallkollegin schon bekommen. den habe ich immer inne tasche, es ist einfach im moment das sicherste. allein schon um ihn zu halten.
aber ok ich hab ja jetzt schon ein paar "brauchbare" methoden gelesen ich denke ich werde mich dann mal mit einem würgehalsband auseinandersetzen, so wie es jetzt läuft geht es nicht.
ich mein ich denk ja noch ein bischen weiter, falls ich mal nicht mit ihm raussgehen kann habe ich keinen der mit ihm laufen würde aus dem einfachen grund weil keiner sich traut. selbst mein freund nicht der den hund ohne probleme halten könnte.
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Zitat:Original von sugar
@nickel einen halti habe ich von meiner stallkollegin schon bekommen. den habe ich immer inne tasche, es ist einfach im moment das sicherste. allein schon um ihn zu halten.
Ohje - ich sehe das gerade bildlich vor mir...
Ein Halti ist keinesfalls dafür gedacht, einen Hund einfach zu halten, der an der Leine reisst. Lass Dir den Umgang damit auf jeden Fall von jemandem zeigen, der sich wirklich damit auskennt und auch weiss, was man damit beim Hund anrichten kann!
Grüssle,
Chris
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ich hab heute mal einen neuen trainingsplatz angeschrieben mal sehen was dabei rauskommt.
aber cwuermlin dann kannst du mal sehen wie wenig ahnung selbst die leute haben die meinen sie könnten was.
die gute frau von der ich den halti habe hat mir sehr anschaulich erklärt wie ich ihn damit bei fuß laufen lassen kann.
also werde ich mich in diesem punkt auch noch mal schlau fragen....
wie einfach wäre es wenn er wiehern würde....dann hätte ich wenigstens einen plan
Zitat:Original von sugar
....wie einfach wäre es wenn er wiehern würde....dann hätte ich wenigstens einen plan
Überleg doch mal: was machste mit 'nem Pferd in so einer ähnlichen Situation??? Auf die andere Seite "Stellen" und möglichst auch "Biegen" und mit der verwahrenden Seite Gas geben. Genau so kannste auch mit'm Hund arbeiten (z.B. über's Halti - aber Vorsicht wegen der WS!!!). Und wenn gut, dann loben...
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@sugar
stell dir vielleicht das Halti vor wie ein Hackamore - sieht für Laien harmlos aus, weil es kein Gebiss hat.
Andrea W hat das sehr schön beschrieben - du kannst das Halti im übertragenen Sinn wie ein Hackamore einsetzen.
Und nun stell Dir vor, dass Dein Hund ein total verrittenes Pferd mit wahnsinns Unterhals und hartem Rücken ist - da musst Du vorsichtig und konsequent einwirken.
Das Halti ist im prinzip ein Hilfszügel - es sollte nicht dominieren. Du kannst eine Leine am Halsband haben und mit dem Halti den Kopf zu Dir und weg vom anderen Hund stellen - mit reinem "Halten" wirst Du etwa so viel erreichen wie bei einem verrittenen Pferd bei dem Du Hackamore als Wundermittel probierst...
Grüssle,
Chris
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:i: alles klar verstanden warum den nicht gleich auf "pferdisch"
aber ich habe am montag auch einen termin mit einer trainerin, sie möchte erst zu mir raus fahren und sich ansehen wie der hund lebt usw. und dann mit mir einen trainingsplan erstellen.
mal schauen wie das läuft....
aber danke für eure ratschläge
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Im Prinzip ist es ganz einfach - für richtiges Verhalten loben, für falsches Verhalten strafen.
Leider vergessen besonders "Frischhundebesitzer" oft das Loben - viel zu oft wird nur geschimpft, wenn der Hund etwas falsch macht, was ja auch eine Art von Aufmerksamkeit ist, ja manchmal feuert man den Hund regelrecht an. Ne Ansage für falsches Verhalten muß kurz und knackig kommen, während Lob ruhig ausführlich gesäuselt werden darf.
Es geht aber auch im Fall der Leinenpöbelei nicht nur darum, dass der Hund es nicht zu machen hat, sowas ist schon komplexer.
Hund kommt - Du spannst Dich an - Dein Hund merkt es, sieht den Hund - oh, Feind in Sicht - Krawalle, Randale - hinterher Arbeiten (also Aufmerksamkeit) - boah, hab ich gut gemacht.
Besser wäre - Du entspannt, spielst mit Hund, sprichst ihn an, z.B. wenn er Blickkontakt sucht, machst kleine Gehorsamsübungen (so zwischendurch halt mal immer), die Du mit Lob/Ball/Futter bestätigst.
Kommt Hund, lenkst Du mit Ball oder Futter (evtl. kombiniert mit kleinen Übungen) ab (wichtig, Futter/Ball muß schon da sein, BEVOR Dein Hund den anderen Hund sieht!).
Passiert nix, ist gut, wird gelobt und weiter gemacht (also kleine Arbeiten, mit denen Futter bzw. Ball verdient werden kann)
Passiert was, gibts ne fette Ansage (bumbum, wie es so treffend beschrieben wurde), aber kurz und knackig und Ball/Futter werden KOMMENTARLOS weggesteckt und bleiben weg.
Was ich ganz wichtig finde - in Bewegung bleiben. ICH gehe an dem anderen Hund vorbei, nicht dieser an mir. Lasse ich meinen Hund sitzen, gebe ich ihm die Möglichkeit, zu fixieren und sich aufzubauen.
Bin ich in Bewegung, muß der Hund wenigstens ansatzweise sich ein wenig an mir orientieren.
Für die Weichei-Fraktion gibts noch nen anderen Weg - Hund nur füttern, wenn andere Hunde zu sehen sind.
Klartext: Es gibt NIX, gar NIX. Sobald andere Hunde ins Blickfeld kommen, gibbet Futter, soviel Hund kriegen kann/will. Ruhig anfangs regelrecht ins Maul stopfen, wenn er es nicht frißt, Pech gehabt.
Innerhalb von etwa 1 Woche dürfte Dein Hund verknüpft haben, Hund kommt - es gibt Futter. Also wenn Hund kommt - tolle Sache, nix wie ab zu Herrchen und Fressalien abholen.
Ich hatte einen extremen Leinenpöbler und habe mit einer Kombi der obigen beiden Methoden das ganz gut in den Griff bekommen.
Funktioniert auch mit Ball etc. - Spielzeug nur verfügbar, wenn fremder Hund in Sicht.
Halti, Würger etc. hab ich erfolglos durchprobiert, vielleicht bin ich auch zu doof für sowas, jedenfalls hatte ich den Eindruck, dass mein Hund sich damit nur noch mehr aufbaute.
Laß Dich von der Trainerin nicht für teures Geld verscheißern, berichte bitte mal.
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