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Sehr dominanter Welpe!
#11
@Gill

Tja, gute Frage ob dat wat mit Dominanz zu tun hat!

Meiner muckt ja nicht nur auf...manchmal, da tut er es offenkundig.

Das ist aber bei dem so ein Verhalten, was sich nur zeigt, wenn etwas von ihm gefordert wird, was er partout in dem Moment nicht machen will- sei es nun rankommen, Zähne zeigen oder einfach nur mal ruhig sitzen.

Dann wird er giftig, und das bis zu einem Grad, den ich eigentlich nur von großen/fremden Hunden gewohnt bin.

Er ist auch kein Kerlchen, was beim Spaziergang gerne mal fremde Leute beschnüffelt.
Er wird da auch zum Großkotz, knurrt und bellt und wird einfach nur zum "Mr.Größenwahn", versucht die Leute wegzukläffen.
Bleiben die Leute auf (beispiel) der Bank sitzen, würd der sogar schnappen wollen, wär er nicht an der Leine.
Also üben wir jetzt immer, das Leute auf einer Bank was tolles sind, da sie Leckerchen geben.
Fängt er mit dem Radau an, muss ich "hart" durchgreifen, damit er mal Sense macht.
Da reicht aber ein scharf gezischtes, drohendes Nein aus!
(Wie gut, das so viele Spaziergänger mitspielen!)
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#12
Hi

Scheint ich habe ein paar Postings von Dir übersehen. Du hast was "nahrhaftes" angeschafft.

Ich habe mal, wie bei alle unser Welpen, probiert, spielerisch, unsern was wegzunehmen - da kam er mir entgegen, aber nicht spielerisch. Ich kann ihn aber "aus" sagen und es funktioniert, nur nicht anschleichen.

Ich verstehe Dich, und hoffe Du bekommst noch guter Rat.

Viel Glück

Gill
Life, z.B. Hundesport, is really simple but we insist on making it complicated
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#13
Zitat:Original von Mayu84

Zum Unterwerfen...sollte ich das von dir vorgeschlagene wirklich machen, dann beißt er...er beißt wirklich bösartig zu.
Hatten wir nur ein einziges Mal...
Aber ich habe es bereut.
Der Rüde war danach einige Tage lang komplett abgeschottet, zog sich vor mir zurück und nur mühsam hab ich ihn wieder an mich binden können!)

Wenn Du es wirklich so gemacht hast wie es erklärt wurde, dann kann ich Deinen Hund gut verstehen. Du hast - in seinen Augen - versucht ihn umzubringen und er hat um sein Leben gekämpft.
Meine Hündin war als Welpe auch ein "Rührmichnichtan" und körperliche Nähe und besonders `Festhalten´ war ihr ein Greuel.
Um sie wieder runterzubringen wenn sie meinte uns mal wieder beißen zu müssen, dann haben wir dies mit einem Schnauzgriff gemacht in Verbindung mit einem scharfen "Nein". Hat prima geklappt und auch die Gegenwehr blieb aus.

Zitat:Original von Mayu84

Das ist aber bei dem so ein Verhalten, was sich nur zeigt, wenn etwas von ihm gefordert wird, was er partout in dem Moment nicht machen will- sei es nun rankommen, Zähne zeigen oder einfach nur mal ruhig sitzen.

Dann wird er giftig, und das bis zu einem Grad, den ich eigentlich nur von großen/fremden Hunden gewohnt bin.

Er ist auch kein Kerlchen, was beim Spaziergang gerne mal fremde Leute beschnüffelt.
Er wird da auch zum Großkotz, knurrt und bellt und wird einfach nur zum "Mr.Größenwahn", versucht die Leute wegzukläffen.
Bleiben die Leute auf (beispiel) der Bank sitzen, würd der sogar schnappen wollen, wär er nicht an der Leine.
Also üben wir jetzt immer, das Leute auf einer Bank was tolles sind, da sie Leckerchen geben.
Fängt er mit dem Radau an, muss ich "hart" durchgreifen, damit er mal Sense macht.
Da reicht aber ein scharf gezischtes, drohendes Nein aus!
(Wie gut, das so viele Spaziergänger mitspielen!)

Sorry, aber das klingt für mich nicht nach Dominanz sondern Unsicherheit.

Und gehst Du wirklich 2 Stunden mit einem 5 Monate alten Hund spazieren? Nee, oder?

Gruß

Sandra
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#14
@Mayu84,

Ja klar,das hat sie anfangs auch gemacht.Aber irgendwann fing sie an mich zu animieren.Mußt Geduld haben.Das dauert....War auch schon drauf und dran aufzugeben.Wie gesagt,jetzt ist sie 10 Monate und es wird..
Sicherlich ist es kein Patentrezept-jeder Hund ist anders.Kann nur sagen,wir kommen nun bestens klar miteinander.Kleine Aussetzer gibt es immer,aber ich glaube,ich bin auf dem richtigen Weg.
Ist immer schwer am PC
Aber auch du wirst deinen Weg finden-da bin ich sicher

Gruß svsabine
SR
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#15
ich halte es für extrem schwierig, hier eine Ferndiagnose zu stellen.... das Verhalten des Hundes müßte man wirklich live sehen..... aber eines finde ich wichtig : es ist DEIN Hund, Du willst etliche Jahre mit ihm leben und arbeiten - also solltest Du ihn Dir so formen, dass er zu Dir und Deiner Lebensweise / Deinen Ansprüchen paßt.... gelingt dies nicht, wird der Rüde bei einem anderen Besitzer und Du mit einem anderen Hund wohl glücklicher......
Die größte Leistung besteht darin, nicht andere, sondern sich selbst zu übertreffen
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#16
Mayu84,

Vielleicht hilft es dir nicht sofort wirklich weiter, aber aufgrund deiner Schilderung über den fünfmonatigen "Welpen" kann man zu dem Schluss kommen, dass dir dieser Hund zuviel ist.

Wie soll man da einzelne Erziehungstipps geben? Man sollte das ganzheitlich sehen.

Du schreibst von Dominanz, den anderen Familienmitgliedern die an ihm rumformen, vom viel machen im Haus.....
Stundenlange Spaziergänge (warum bloß???).

Ich halte es mit dem ein oder anderen Vorschreiber:

Der Hund scheint völlig okay zu sein, dir scheint er aber überlegen zu sein.
Das mit den Spaziergängern ist eines von vielen Beispielen.
Warum "mag" er keine Fremden?
MUSS jeder Hund Fremde mögen müssen? Ist es ein probates Mittel, dass Fremde, die er gar nicht "mag" ihn füttern?
Wird auch in Zukunft ein "Nein" von dir ausreichen, wenn es brenzlig wird?
Dein NEIN ist ein sekundärer negativer Verstärker, gelle?
Kannst du mir folgen?
Was passiert, wenn du einen primären negativen Verstärker irgendwann mal setzt?

Irgendwann kommt jeder mal an den Punkt, wo er seinem Hund zu verstehen geben muss, wer die Hosen anhat.
Ob, wie und in welchem Ausmaß das geht, hängt maßgeblich von der geleisteten Vorarbeit und der Beziehung Hund / Mensch ab.


Wie gesagt, er SCHEINT dir überlegen zu sein - es muss ja nicht sein, wie ich denke. Aber die Anzeichen sprechen dafür. Ferndiagnosen sind eh unmöglich.
Und selbst ein ein, zweimal Draufschauen reicht nicht.

Also geh doch mal in dich, ob du ihn wirklich behalten willst.

Denn es scheint so, als ob der Junghund (nicht Welpe) aus nur ansatzweise erkennbaren Gründen ganz schön viel Oberwasser hat.
Das ist grundsätzlich sehr gut, manch einer würde sich danach die Finger lecken.
Man muss solch ein Tier aber auch später führen können.
Kannst DU ihn auch händeln, wenn er erwachsen ist?

Nix für ungut!
Gruß,
Dirk Baumann
Erna, komma bei mich rübba un mach dat Wau ma Ei !!
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#17
[quote]
Da ist wohl das "Nein" nicht ausreichend. Wenn er aufmuckt, dann unterwerfe ihn. Lege ihn auf den Rücken, Hand über die Kehle - und zwar so lange bis er wirklich aufgibt. Vorher auf keinen Fall loslassen. Was Du jetzt versäumst, kannst Du später nur sehr schwer wieder aufholen, denn er wird ja immer stärker.[quote]


Woher hast du DAS denn?
WER hat dir das gesagt ??
Will er dir was Böses?
Oder weiß er es immer noch nicht besser?

Wie ein Vorschreiber richtig feststellte: Bringe einen Hund möglichst nicht so weit, dass er um sein Leben kämpfen muss!

So ein "Wissen" hat man mir auch mal vermittelt, haha.
Das Ergebnis: Ne schöne Armverletzung und ich bin um Haaresbreite an einer Katastrophe vorbeigeschliddert.

Vergiss den Mist, ganz schnell !!

Auch an dich: Nix für ungut, ich meine es nicht böse.
Gruß,
Dirk Baumann
Erna, komma bei mich rübba un mach dat Wau ma Ei !!
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#18
Hallo Dirk,

In "Hundepsychologie" von Dorit U. Feddersen-Petersen wird dieses Verhalten als völlig normales (hundliches/wölflisches) Mittel beschrieben einem Rangniedrigeren seinen Platz zuzuweisen wenn andere Mittel (Schnauzengriff...) versagt haben und dieser sich trotzdem nicht auf seinen Platz weisen lassen will. Es wird dabei auch nicht das "Leben bedroht" da dieser Kehlgriff (über die Kehle beissen) mit absoluter Beisshemmung ausgeführt wird. Der Hund/Wolf wird auch nur so lange festgehalten, bis er aufgibt und demonstriert, dass er den Stärkeren anerkennt.

Bei meiner eigenen Hündin blieb mir auch einmal keine andere Wahl, als ihr wirklich ein für alle Mal klar zu machen (wie oben beschrieben) wer hier das Sagen hat. Sie stand anschließend auf, schüttelte sich und kam schwanzwedelnd zu mir... es hat ihr wohl kaum geschadet aber sie hat die Botschaft verstanden.

Unterwürfig oder kriecherisch ist sie nicht, sondern ein sehr selbstbewußter Hund, der keine Herausforderung unbeantwortet läßt und im Zweifelsfall nach vorne geht - aber sie erkennt ein Nein nun auch als Solches an.

So wie es Mayu im ersten Posting beschrieben hatte ignorierte er wohl jegliches Nein komplett und ließ sich nicht abhalten, später schrieb sie es dann moderater... Was soll man nun denken? Lies Dir bitte das allererste Posting einmal gründlich durch.

Wenn es wirklich so ist, wie in diesem Posting beschrieben, dann zweifele ich ein wenig daran, ob es später möglich sein wird, den pubertierenden Rüden am jetzigen Platz zu händeln.

LG Elke
Der beste Teil meiner Persönlichkeit hat vier Pfoten
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#19
Zitat:Wenn es wirklich so ist, wie in diesem Posting beschrieben, dann zweifele ich ein wenig daran, ob es später möglich sein wird, den pubertierenden Rüden am jetzigen Platz zu händeln

Genau darum geht es ja :i:
"Gebrauchstüchtigkeit ist das einzige Kriterium für Schönheit" Stephanitz

Echte Männer essen keinen Honig, echte Männer kauen Bienen! :w:
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#20
Liebe Elke,

danke für den Hinweis auf Frau Dr. Feddersen-Petersen.
Ich halte von ihr sehr viel.....................
......... weniger als nichts, nämlich gar nichts.

Ich habbe sowiso fertig zu dise Frau.
Auch aus anderen Gründen. -w-

Ach ja, wer sich auf innerartliche Verhaltensweisen beruft, dem sollte man auch mal sagen, dass man als Mensch noch so gut einen Hund verstehen kann - dennoch wird ein Mensch niemals zu einem Hund.

Hunde beißen sich z.B. recht kräftig ins Fell - wenn das ein Hund bei der Haut eines Menschen machen würde - prost Mahlzeit.
Hund bleibt Hund, Mensch bleibt Mensch.

Mensch zwingt Hund, in seiner Gesellschaft zu leben.
Ergo: Mensch hat die Verpflichtung, dass Hund den Menschen versteht.
Nicht umgekehrt.

Wie gesagt, ich habe das mit dem "Unterwerfen" auch schon getan - und bereut.
In einem Hunderudel hat jeder Hund das Recht, sich zu wehren, auch der vermeintlich rangniedrigere. Und damit muss der Mensch dann zurecht kommen. Bei mir war es unglaublich knapp....

Buen Camino,

Dirk
Gruß,
Dirk Baumann
Erna, komma bei mich rübba un mach dat Wau ma Ei !!
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