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HD-Gene für DSH entschlüsselt
#11
Lieber/liebe/liebes MMW79 (oder was immer Du sein magst),

und was sagt uns jetzt Dein Pamphlet über das Thema, um welches es hier geht, nämlich den molekulargenetischen Bereich?

Zum Thema Auszucht: Wie wenig sinnvoll die ist wenn man den molekulargenetischen Bereich aussen vor lässt zeigt eine vom Aussterben bedrohte alte deutsche Hunderasse. Da hat der Zuchtverband Auszuchten mit einer anderen Rasse genehmigt. Mit dem Ergebnis dass man heute weiss dass die beiden rassefremden Hündinnen, die eingesetzt wurden, beide Träger eines Gendefektes waren, der bei den in Bezug auf dieses Gen reinerbigen Hunden zur Erblindung führt.

Soll heissen in Kombination mit der Nutzung der Molekulargenetik wäre diese Auszucht eine tolle Sache gewesen. So aber, durch das alleinge Vertrauen auf die Auszucht, ohne Sinn und Verstand im Hinblick auf die Molekulargenetik, war dieses Zuchtmodel aber eher der berühmte Satz mit X. Nun hat diese Rasse nicht nur einen engen Genpool, sondern zusätzlich auch noch Tiere in ihm, die einen Gendefekt tragen den es bis dato bei dieser Rasse nicht gegeben hat.
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
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#12
die meisten Krankheiten werden rezessiv vererbt - ein breiterer Genpool sorgt dafür, dass Träger rezessiver Gene seltener aufeinander treffen. Der Vergleich mit einer altdeutschen Hütehundrasse, den Du anführst, ist wie Äpfel und Birnen zu vergleichen, da es beim Schäferhund nicht um erhalt einer historischen Rasse geht, sondern eher darum, die Uhr etwas zurückzudrehen. Zwei Hündinnen, sind zu wenig.

Bitte, Antje, erspare Dir das letzte Wort, ich bin aus dem Thema raus, weil mir Deine Art zu diskutieren einfach zu assozial und zu plump ist. Schönen Abend.
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#13
Wer hier asozial umd plump ist fragt sich ja wohl. Im übrigen hab ich nix mit altdeutschen Hütehundrassen zu tun. Wie Du jetzt auf die kommst weiss ich nicht. Aber Du lamentierst ja gerne plump und asozial über Themen, von denen Du ganz offensichtlich keine Ahnung hast. Warum sollte es dann gerade in Bezug auf diesen Punkt auch anders sein?

Mich würde jetzt einfach mal interessieren, bei der Weisheit über Zucht, die Du ganz offensichtlich meinst mit Löffen gefressen zu haben (im Gegensatz zu allen anderen, Deiner Meinung nach blöden Züchtern), was Du persönlich bisher zusammen gezüchtet hast. Sind Deine Zuchtprodukte denn wirklich gesünder, mit breiterer Blutbasis, als die Zuchtprodukte der durchschnittlichen Züchter hier, die Du mit Deinen Ausführungen hier pauschal beleidigst?

Ach so ja, nee... Du bist ja vorsichtshalber schon mal aus dem Thema raus... :whistling:
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
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#14
In der Zucht hat das Thema HD gar nicht mehr so die Rolle, da alle seit Jahren drauf achten und es nicht so zu ausfällen kommt. Die Sache mit der ED ist Thema z.Z. und da gibt es sehr viele Ausfälle. Da müsste man mehr forschen.
LG Simone Krüger :hallo:
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#15
In Bezug auf ED wird ja auch geforscht. Trotzem wäre auch in Bezug auf HD eine weitere Verbesserung wünschenswert. D.h. nur weil die Kalkulierbarkeit des Risikos in Bezug auf ED derzeit niedriger liegt als in Bezug auf HD, kann man sich in Bezug auf die HD-Situation ja trotzdem weiter entwickeln. Die Möglichkeiten dafür sind ja heutzutage gegeben, so dass man diese als zusätzliche Selektionskriterien mit einbeziehen kann.

Wobei alles, was wir jetzt in Bezug auf HD molekulargenetisch lernen, später auch der ED-Forschung nützt. Denn "steht" so ein System für einen genomischen Zuchtwert erst einmal, ist es später problemlos möglich weitere genomische Zuchtwerte für andere Merkmale zu erstellen, wenn für diese die betreffenden Gene lokalisiert wurden. So arbeitet man beim Milchvieh inzwischen mit acht genomischen Zuchtwerten. Beim Berner Sennenhund sind es derzeit drei, für HD, ED und Langlebigkeit.
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
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#16
ich vermute mal dass das Erstellen dieses Wertes vorerst eine reine Privatangelegenheit ist und somit das nicht so optimale Untersuchungsergebnis genauso verschwindet wie ein schlechtes HD bzw ED Röntgenbild.
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