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Degenerative Myelopathie - Appell an Züchter
#11
Helmut Dillmann,'index.php?page=Thread&postID=137624#post137624' schrieb:Es mag sein, dass das kontrovers diskutiert wird. Aber die Meinung, dass bestimmte gesundheitliche Risikofaktoren nicht zum Ausschluss aus der Zucht führen sollten, weil sonst sehr wertvolles Potenzial verloren ginge, habe ich schon allzu oft gehört. Ich persönlich denke etwas anders darüber, aber ich bin da kein Fachmann.

Die OFA empfiehlt die Ergebnisse des Testes in die Zuchtplanung einfließen zu lassen, was durchaus sinnvoll ist. Das bedeutet z.B., dass man Träger nur mit freien Hunden verpaaren sollte. Auch die Genetiker sagen, dass man Träger nach dem heutigen Stand der Wissenschaft nicht von der Zucht ausschließen sollte, da eine solche Einengung des Genpools wieder zwangsläufig zu anderen Problemen führt.

Die Zucht

Würden wir nach der Statistik der OFA Träger von der Zucht ausschließen, dann ginge 50% unseres Zuchtpotentials verloren. Undenkbar und tödlich - für jede Rasse! Gentests werden in der Hundezucht immer wichtiger und in den nächsten Jahren werden uns auch immer mehr Tests zur Verfügung stehen. Das ist eine Entwicklung, mit der wir als Züchter leben müssen.

Was aber passiert, wenn wir nicht sorgsam mit den Ergebnissen umgehen und ein Radikalschlag erfolgt, der natürlich auch dadurch hervorgerufen wird, dass ganze Linien schlecht geredet werden und man mit Hunden dieser Linien nicht mehr züchtet? Pauschale Vorverurteilungen von ganzen Blutlinien führen zwangsläufig zum Zuchtausschluss. Die Züchter kaufen sich Hündinnen aus anderen Linien, die Deckrüden aus diesen Linien werden nicht mehr eingesetzt. Wohin führt uns das? Weg von der Genvielfalt, die wir in den letzten Jahren und Jahrzehnten in der Zucht mühsam aufgebaut haben, hin zur extremen In-und Linienzucht!
Was passiert wenn wir nur noch mit diesen anderen Linien züchten und in ein paar Jahren in diesen Linien, auch durch die In-und Linienzucht, ganz andere, wirklich gravierende klinische Probleme auftauchen und mit diesen Hunden dann tatsächlich auf Grund von Erkrankungen nicht mehr gezüchtet werden darf? Worauf greifen wir dann zurück wenn wir Hunde, die keinerlei klinische Symptome aufweise, sondern lediglich die mögliche genetische Veranlagung zu einer Erkrankung tragen, dann aus der Zucht genommen haben? Vor allem dann, wenn wir schon wissen, dass ein Test (noch) nicht wirklich aussagekräftig ist wie im Falle der DM.
(Quelle: http://www.club-elsa.de/zucht-und-gesund...athie.html)

Gruß
Dirk
Nen Kotlett kann man einfach nicht hart kloppen!
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#12
Danke für den Hinweis. Ich hatte ja auch geschrieben, dass Vater und Mutter Träger der Gene sein müssen. Die Verpaarung von einem Genträger mit einem Nichtgenträger ist unbedenklich! Aber das setzt voraus, dass Zuchttiere getestet werden, bevor sie eingesetzt werden und dass ist nach meinem Erachten nicht zu viel verlangt.
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#13
Helmut Dillmann,'index.php?page=Thread&postID=137633#post137633' schrieb:Danke für den Hinweis. Ich hatte ja auch geschrieben, dass Vater und Mutter Träger der Gene sein müssen. Die Verpaarung von einem Genträger mit einem Nichtgenträger ist unbedenklich! Aber das setzt voraus, dass Zuchttiere getestet werden, bevor sie eingesetzt werden und dass ist nach meinem Erachten nicht zu viel verlangt.
Auf keinen Fall, nur da hast Du dann wieder die Züchterlobby. Seit wann geht oder ging es denen schon einmal um die Gesundheit der Hunde.
(Ich rede hier nicht vom kleinen Züchter)

Gruß
Dirk
Nen Kotlett kann man einfach nicht hart kloppen!
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#14
@ Nora
Vielen Dank für den Link. Ich habe Deinen Bekannten eine Mail geschickt. Diese Seite ist sehr informativ und hilfreich für mich, danke!

LG

Helmut
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#15
Helmut Dillmann,'index.php?page=Thread&postID=137659#post137659' schrieb:@ Nora
Vielen Dank für den Link. Ich habe Deinen Bekannten eine Mail geschickt. Diese Seite ist sehr informativ und hilfreich für mich, danke!

LG

Helmut

Kein Ding, gern geschehen. Bestell einen schönen Gruß von mir.
LG
Nora
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#16
Ein hilfreicher Link ist sicher auch folgender:

http://www.feenringcorgis.de/gesundheit/...ie-dm.html

Finde ich recht informativ.
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#17
Das Thema wurde schon mal angeschnitten im Rahmen der CES Diskussionen,ich weiß jetzt nicht mehr genau,wer es sagte,aber eine der Ärzte meinte,der Prozentsatz der betroffenen Tiere wäre so gering,das man dieses Problem vernachlässigen könne.
Ebenso war damals der Gentest sehr unterschiedlich beurteilt worden in Bezug auf Richtigkeit des Ergebnisses.
Ich halte es mittlerweile für Illusorisch,solche Präventivuntersuchungen einzufordern,wenn kein "Muß" dahinter steht,wird es kaum einer freiwillig machen.
Wie hat man mir so schön erklärt,
diese Krankheiten sind "Betroffenenkrankheiten........sie interessieren nur,wenn man selbst betroffen ist.
Heute weiß ich,das es bei 99% der Hundebesitzer so ist.
Schau dir meine CES Liste an,anhand der Liste spielt Cauda wohl keine Rolle,ist auch zu vernachlässigen.
Die letzte Aktion war die Meldung,das bei Hunden im Zuge des Hauptröntgens ein separates Foto vom Rücken einen ziemlich sicheres Ergebnis auf OCD bringt,ein großer Schritt in die richtige Richtung,aber selbst mein RSV vertraut da lieber auf Freiwilligkeit,anstatt hier Nägel mit Köpfen zu machen.
Ich glaub nicht daran,das wirklich ein ernstes Interesse besteht,noch mehr Probleme zu dokumentieren,bzw ehrlicher zu sein im Umgang mit unseren Hunden und ihren vielen Krankheiten.
LG Heinz
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!

(Hinweis: Die Signatur ist wie eine Visitenkarte: Sie dient der selbstdarstellenden Information über den Autor - nicht der Beurteilung des Lesers)
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#18
Heinz, da hast Du vermutlich Recht, leider. Wie Laotse schon sagte: "Schöne Worte sind nicht wahr, wahre Worte sind nicht schön."
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#19
Danke für den Hinweis, Helmut! Ich werde diesen Test noch in diesem Jahr machen lassen. Mein Rüde ist jetzt 5 und ich wollte in diesem Jahr eh überprüfen lassen, wie gesund sein Rücken nach einem Sturz und mehrmaligem Auflaufen noch ist. Das geht dann in einem Abwasch Big Grin
Gruß, Taarna
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#20
Vor 10 Tagen habe ich meinem Hund Anabolika spritzen lassen. Anderthalb Stunden am Stück laufen ist kein Problemmehr, er hebt die Pfoten beim Laufen vermehrt, schwankt weniger und "das Bein heben" wird wieder sicherer ausgeführt.
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