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Alf,'index.php?page=Thread&postID=107150#post107150' schrieb:Ich bin langsam etwas müde, mich so oft wiederholen zu müssen.
„Wir sprechen den Hund also in seinem natürlichen Neugierverhalten an und zeigen ihm mit welcher Reaktion er mehr solche erwünschten Reize bekommt. Sehr schnell wird der Hund aktiv und animiert den Helfer. Man kann richtig sehen, wie es dem Hund gefällt, den Helfer zu aktivieren.
Mit oben genannten Zitat ist meine Neugier leider nicht befriedigt. Unbefriedigend ist auch für mich, das Du Dich mit Spitzenleuten auf eine Stufe stellst und schon einen Schritt weiter bist und keine inhaltlichen Erklärungen hast. Ausser bisschen so, bisschen so, bisschen Neugier und der Helfer schleicht sich... ist für meinen Geschmack bißchen wenig, um DEIN System zu verstehen, aber vielleicht bin ich wieder der Einzige der DEIN System, gemäß Deiner Aussage, nicht verstanden hat.
Das Dein Terminkalender so voll ist, das Du selbstverständlich hier niemanden zeigen kannst, ob Deine Theorie auch in Praxis umsetzbar ist wundert mich nicht, ganz ehrlich. Viel Glück und Erfolg weiterhin, vielleicht sehe ich ja mal Dich und Deinen Hund und dann kannst Du mir Nachhilfe geben. :dergroesste:
Danke Detlef und Biene, dem konnte ich folgen.
Gruss Ingo
suum cuique
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Hallo Volpi,
ich denke, bei einigen kommt das Unverständnis daher, dass in ihrer Vorstellung ein Hund nur gut ist, wenn er wie ein Bescheuerter im Trieb steht und nach allem hackt, was er so kriegen kann. Sowas hab ich nur allzuoft gesehen.
Tatsächlich aber ist ein sogenannter "alpha" nicht DER Hund mit dem höchsten Aggressionspotential, sondern DER Hund, der ruhig und souverän die Dinge übersieht und der Situation ANGEMESSEN reagieren kann. Alles andere würde ein Rudel häufiger als gut ist ins Verderben stürzen. Abgesehen davon, kenne ich selbst langjährige Hundesportler, die nicht in der Lage sind, einen Wichtigtuer von einem echten Alpha zu unterscheiden... Und wenn man der Meinung ist, ein Hund ist erst gut, wenn er sich öfter mal gegen seinen HF stellt ("der dreht sich nach mir um - das ist "einer"), dann kann einem eine derartige Form der Ausbildung nicht wirklich entgegen kommen. Zum Beispiel...
@ Erwin: Ein erster Reiz ist NIE neutral! Er wird erst durch Erfahrung in diese Kategorie eingeordnet. Und letzten Endes soll es ja auch gar kein neutraler Reiz für den Hund sein!! Besser wäre vielleicht: möglichst stressfrei!
LG
Bine
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Zitat:Ausser bisschen so, bisschen so, bisschen Neugier und der Helfer schleicht sich... ist für meinen Geschmack bißchen wenig, um DEIN System zu verstehen
Hallo Ingo,
das Problem wird vielleicht sein, dass es tatsächlich eigentlich ganz einfach ist!!! Am grünen Tisch, meine ich. Ist doch oft so, dass man gern mal um die Ecke denkt und viiiel zu kompliziert sein will.
Denn eigentlich ist diese Art des Aufbaus total logisch und schlüssig! Aber Sören hat natürlich recht - man kann den SD dann nicht mehr als reines Beutespielchen verkaufen. Sollte man aber vielleicht auch nicht, denn das ist es niemals wirklich.
LG
Bine
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Bine DSH,'index.php?page=Thread&postID=107153#post107153' schrieb:Dadurch hat man einen sehr stressfreien Aufbau, der eine hervorragende Grundlage für alles Weitere gibt. Und dadurch, dass die Beute im Hintergrund steht, das Bellen und Treiben aber im Vordergrund, werden auch hier für die Zukunft Grundsteine für konfliktfreies (vor allem auch mit dem HF!!) Arbeiten gelegt.
Huhu Bine,
wobei ich dazu sagen möchte, dass auch mit Beute relativ stress- und konfliktfreies Arbeiten möglich war und ist, dazu braucht es einfach nur immer Helfer und Hundeführer mit Kopf und Herz und das braucht es auch bei dieser Methode, sonst hat man, wenn nicht in Gänze verstanden und umgesetzt, eben auch schnell `nen Haufen Konflikte, was aber kein Urteil über die ein oder andere Methode darstellen soll.
LG-Nadin
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hall erwin
erwin,'index.php?page=Thread&postID=107156#post107156' schrieb:moin detlef
das ist sicherlich richtig so, bleibt allein die frage aus was für einer motivation heraus wird der hund aktiv und in was für bereichen spielt sich das ab. was lernt er durch seine aktivität. wir müssen uns mit der tatsache anfreunden das hunde aktivitäten der sache selbst wegen (lustvoll - spaß) gerne machen. deswegen spricht man ja eigentlich heutzutage auch nicht mehr von trieben, sondern von motivationen. das triebmodel von konrad lorenz hat einfach nicht mehr ausgereicht um gezeigte verhaltensweisen zu erklären. das ein hund rein triebgesteuert ist (reiz-trieb-verhalten-triebziel) ist ebend nicht mehr ausreichend genug. man hat festgestellt das ein hund als soziales lebewesen tatsächlich ein motiv haben kann etwas zu tun, ein verhalten also nicht nur in abhängigkeit zu einem reiz abgerufen wird. deswegen spricht man auch von motivation (motiv-absicht). er kann also lernen, .... ich will spaß, ich gehe den da jetzt mal ärgern! erfolg führt zur intensivierung der motivation und des verhaltens, .... nicht um eine belohnung einzufordern, sondern der sache wegen.
erwin,'index.php?page=Thread&postID=107156#post107156' schrieb:aus meiner sicht agression, wennn der helfer sich schleicht. und fixieren aus dem versteck heraus ist meiner meinung nach doch auch schon deutliches drohen. immerhin erfolgt das ja nicht auf eine neutrale handlung hin sondern es wird auch hier provoziert.
das hier provoziert wird ist erstmal das was wir uns darunter vorstellen. anscheinend muß es aber so nicht sein. gerade der junge hund ist an seiner umwelt sehr interessiert, das hat auch seinen sinn, weil es erhöht die überlebenswarscheinlichkeit. dieser junge hund oder welpe wird tatsächlich sehr schnell lernen wie er seine zeit vertreiben kann, wie er spaß haben kann. wir haben jetzt erstmal nur die arbeiten vor augen bei denen ein helfer durchaus provozierend oder belastend sich vor den hund positioniert, aber eine alle erste arbeit mit einem richtig jungen hund haben wir hier als video noch nicht geshen.
ich bin nach wie vor sehr interessiert, auf der anderen seite nicht wirklich überzeugt, aber ich stehe dem ganzen sehr wertneutral gegenüber.
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Hallo Nadin,
oh ja, sicher! Das wollte ich auch nicht gesagt haben. Wir haben ja auch immer so gearbeitet. Aber ich glaube, dass es mit dieser Methode irgendwie einfacher ist, dem Hund den Ernst zu wahren und dennoch relativ konfliktfrei zu arbeiten. Das sagt mir jedenfalls mein Kopf. Ob meine Fähigkeit, Dinge dann auch praktisch umzusetzen, dem genügen würde, steht natürlich auf einem andern Blatt  !
LG
Bine
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Bine DSH,'index.php?page=Thread&postID=107161#post107161' schrieb:@ Erwin: Ein erster Reiz ist NIE neutral! Er wird erst durch Erfahrung in diese Kategorie eingeordnet. Und letzten Endes soll es ja auch gar kein neutraler Reiz für den Hund sein!! Besser wäre vielleicht: möglichst stressfrei! hallo bine,
ich denke so kann man das nicht sagen. es gibt nur
neutrale reize: auser neugier keine reaktion
konditionierte reize: der reiz wurde erlernt, es erfolgt eine reaktion
nicht konditionierte reize: im instinktgefüge des hunde bereits vorhanden, wird nicht erlernt, garantiert erfolgt eine reaktion
deshalb meine ich das ein aller erster reiz, der nicht schon im instinktgefüge des hundes vorhanden ist, immer ein neutraler reiz ist, der dann je nach dem was passiert konditioniert wird, oder auch nicht. (habutation)
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Hallo Detlef,
ich denke, man kann sich die ersten Ansätze vorstellen wie das Guckuck spielen bei einem Baby - verstecken, kurz hervorschauen - Reaktion abwarten, schnell verschwinden. Das Baby fordert das Spiel sehr schnell ein, es kann zwar noch nicht sprechen, aber Mimik, Gestik, unartikulierte Laute fordern auf. Beim Welpen sieht das nicht anders aus. Und Verstecken ist ein tolles Spiel, auch unter Hunden!
LG
Bine
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Detlef Berensmann,'index.php?page=Thread&postID=107164#post107164' schrieb:aber eine alle erste arbeit mit einem richtig jungen hund haben wir hier als video noch nicht geshen. Doch, siehe Posting Nr. 160 von Sandra. Zumindest die, die über einen Premium-Account bei WD verfügen. Auch wenn Edgar hier schon ganz schön Gas gibt für's erste Mal, sieht man die Systematik deutlich. Beeinflusst ist diese Aktion sicher auch durch die Seminarsituation (Der Seminarleiter fühlt sich unter dem Druck, dass die zahlenden Gäste auch was sehen wollen.) und durch die Tatsache, dass es sich bei Sandras Hündin auch um ein besonders talentiertes Exemplar handelt. :thumbup:
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Hallo Detlef,
vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt. Was ich versuchte, Erwin zu erklären, war, dass ein Reiz insofern nie "neutral" ist, als er immer eine Form der Reaktion fordert und sei es nur die erwähnte Neugier. Ich wußte nicht, wie ich es verständlicher ausdrücken sollte.
LG
Bine
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