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Moderne Ausbildung zum Apport??
Hm Reinhard, ich denke auch, dass es einfach zuviel Spekulation ist, halt ein bisschen die typische Zaungastdiskussion.....vielleicht oder wohl aus Deiner ganz persönlichen Erfahrung mit einer Methode heraus.
Dass Dir ein Hund mal in die Beine grätscht, kann doch bei anderen Methoden ganz genauso passieren...
Genau wie Dir jeder schnelle Hund mal beim Spielen versehentlich in den Finger hacken kann...
Ein anderer Hund, der über eine Prüfungslänge nicht ab- sondern aufbaut, guckt halt beim Voraus, ob da nicht doch irgendwo seine Bestätigung liegt, weil er meint, jetzt könnte doch mal was kommen.
Den Hund hat hier doch auch niemand als "Dreher" beschrieben...wer von den Beteiligten hier kennt ihn denn näher...ich nicht.
Ich würde nur das durch-und umrennen nicht als Ergebnis eines "erschreckenden Trends" zu höher, schneller, weiter sehen...
Ein Hundesportfreund hat seinen Hund (DSH) vor zig Jahren immer auf seine Arme springen lassen...im Ergebnis wollte der Hund das in der Prüfung beim reinrufen auch so machen und hat ihn komplett aus den Schuhen geholt *lach*
Freilich war der nicht im Ansatz so ausgebildet wie der Hund von Connie Scherk aber es passieren halt einfach manchmal solche Dinge.
Sie werden sicher selber überlegen, was wie anders gearbeitet werden muss, damit es für sie als HF mit diesem Hund in solchen Prüfungen /Umständen besser passt.
Wie gesagt, es sind Menschen und es sind Hunde am Werk....
Ich find's bissl viel reininterpretiert.
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Hallo Nadin,

Den Vorwurf lasse ich mir gerne machen, ist auch nicht schlimm. Auch Spekulationen sollten zum Nachdenken anregen.

Warum der HSV nun wirklich abgestiegen ist, darüber kann man auch nur spekulieren. Guter Trainer, gute Fußballer...

Und das tun auch Leute, die nicht mal Verbandsliga spielen oder überhaupt kicken.

Würde das einem Noname Verein in der Kreisliga passieren, dann wird’s sicher wenige Erstliga-Fans interessieren.

Tatsächlich scheint mir die Kunst darin zu liegen, die Balance zwischen Motivation und Verhalten zu finden.

Bei Peter Müller um die Ecke würde ich mir sicher auch nicht die Gedanken machen.
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26417-Moderne-Ausbildung-zum-Apport/?postID=185012#post185012 schrieb:Warum der HSV nun wirklich abgestiegen ist, darüber kann man auch nur spekulieren. Guter Trainer, gute Fußballer...

der Vergleich hinkt aber gewaltig, weil in der Bundesliga eben gegen andere gespielt wird, die halt besser sind.
Im Hundesport spielst Du zwar auch gegen andere, aber nicht direkt.

Ich kenne den Hund nicht, habe ihn mal beim Training kurz gesehen und meine, dass es ein Hund ist, der gut ausgebildet und vorbereitet wurde. Als "Dreher" habe ich ihn nicht gesehen.
Warum der Hund so reagiert hat, das wird wohl Conny oder Peter beantworten können.
Bye Uwe
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Es ging mir im Zitat um das Spekulieren, nicht um den Vergleich der Bundesliga zum Hundesportwettkampf...

und für den einen ist es ein aufgeregter Hund, für den anderen ein Dreher...
Definitionssache. Übermotiviertheit mit mangelnder Impulskontrolle und Wunsch nach Auflösung, beschrieben nicht von mir, das ist für mich schon etwas mehr als Aufregung.

und dass der Hund sicher eine gute Ausbildung genossen hat und sicher nicht unvorbereitet von einer Prüfungserfshrenen HF rein vorgestellt wurde, das bestreite ich ja nicht...

Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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Und wenn man spekuliert, warum alles so gut funktioniert, dann darf man auch mal spekulieren, wenn etwas mal nicht so gut funktioniert.

Und das kann man nur, wenn es passiert...
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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Hallo Reinhard,

aber Deine Spekulationen klangen ein wenig dramatisch Wink. Da war die Rede von gefährlichen Tendenzen und ähnlichem. Ich habe ja nun einige Unterordnungen beim Championat gesehen, sie haben mir eigentlich durch die Bank gut gefallen. Es waren freie Hunde mit viel Freude an der Arbeit zu sehen, kräftige Sprünge und hohe Konzentration trotz der Temperaturen. Von gefährlichen Tendenzen habe ich nichts sehen können. Der Hund von Frau Scherk hat mir, wie gesagt, super gefallen - trotz der Lapsi, denn man sah ihm die Freude an dem, was er tat, an. Aber ich würde jetzt nicht sagen, dass er förmlich unkontrollierbare Triebe gezeigt hätte. Dass ein Hund beim Reinkommen (und nicht nur beim Apport) einen HF belästigt oder sogar auch von den Füssen holt, habe ich in meiner Zeit im Hundesport mehr als einmal gesehen - Shit happens, wie man so schön sagt. Irgendwie doch auch beruhigend, dass selbst den ganz "Großen" Unwägbarkeiten in Prüfungen passieren - ob es sich um ein verpatztes Platz oder eine misslungene Bringübung handelt. Irgendwie auch beruhigend, dass sogar einer Frau Scherk mal der Wurf des Bringholzes misslingt. Das hat nichts mit Schadenfreude zu tun, sondern gibt einem das Gefühl, dass auch dort "nur" Menschen und Hunde agieren, die manchmal ebenso mit den Tücken des Objekts kämpfen müssen wie man selbst. In diesem Sinne Wink

Liebe Grüße,

Bine
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Und da das hier ja der Topic

Moderner Apport

ist, sollte man doch diskutieren, woraus so etwas entstehen kann, also wo können Ursachen liegen, wie läßt sich das vermeiden und, wie wird man der Auswirkung herr?

Bine kennt das, Nadin kennt sowas, Sassenach ja auch, dann sollte man nicht nur schreiben, wie man gegen die Auswirkung abgearbeitet hat, sondern auch, wie der Hund im Apport oder Vorsitz aufgebaut wurde und wann sich dies Problem eingestellt hat.

Auch meine Boxerhündin z.b. hat mich beim Abrufen damals angerammt.

Aber jetzt den Hund in Schutz nehmen oder das wird schon wieder...
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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Bine, wenn das das für dich ok ist, wenn der Hund Dich frontal von den Füßen holt, oder Dir in Finger beißt, dann brauchen wir ja nicht weiter diskutieren.
Vielleicht muss man einfach damit ab und an rechnen, wenn man dieses hohe Engagement in einem Hund erzeugt.

Eben keine Maschine...
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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Lach - ja, Bine kennt das...

Bei mir war es damals ein typischer Sabine-Fehler... Ist ja schon ein paar Jahre länger her, der Hund war schnell und bremste immer spät. Ob über dem Ball, beim Reinkommen oder beim langen Gang. Natürlich war ich voller Euphorie über den tollen Hund und hab die Konsequenzen nicht rechtzeitig realisiert. O-Ton Richter bei der BH: Sie wissen aber schon, dass das nicht ungefährlich ist??!! Ich bekam die bewährten Tips wie Knie hochziehen (mal abgesehen davon, dass ich das für nicht zielführend halte, bin ich auch meinen Knochen nicht böse...), Drahtbürste ans Bein binden (dem war das egal, wenn er volle Kanne vor einen Baum gedonnert ist, da hätte ihn das auch nicht interessiert) und ähnliches. Distanz war übrigens egal, sobald es mehr als anderthalb Meter waren, war ich dran... Ich habe mich letzten Endes für folgendes entschieden: Hund rufen, frühzeitig eine Beißwurst vorwärts-abwärts anbieten, dabei ein lautes, verzweifeltes Siiiitz brüllen, Hände mit der Beißwurst im sanften Bogen vor die Brust führen, Hund bestätigen. Das hat SOFORT funktioniert. Mag sein, dass ich einfach Glück hatte, aber die Beißwurst konnte ich recht schnell abbauen, ebenso das Kommando, danach habe ich nie wieder ein Problem gehabt. Damit natürlich nur Wink.

LG
Bine
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ma-re-sa,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26417-Moderne-Ausbildung-zum-Apport/?postID=184557#post184557 schrieb:Bahnen bedeutet nicht, dass der Hund am Ende nicht direkt
und schnell apportiert. Er kann entweder von selbst überflüssige
Aktionen aussortieren, das gehört ja auch zum normalen Lernen beim
Shaping, oder vom HF dazu ermuntert und angeleitet werden. Frühe
Bahnungen können sozusagen überschrieben werden.

Aber unter Stress treten manchmal frühe Bahnungen
plötzlich wieder auf: ein anderer Ort, Ablenkung, Prüfung usw. „Das
hat er ja noch nie gemacht!“---- Doch, ist nur schon sehr lange
her.

Auch das von uns ja sehr geschätzte Shaping, hat wie
vieles nicht nur Vor- sondern auch Nachteile. Wenn man die Nachteile
kennt, kann man sie besser vermeiden, als wenn man sie nicht kennt.

Das hätte ich in dem Zusammenhang gerne weiter diskutiert, aus gegebenen Anlass
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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