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Uwe Junker,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=170934#post170934 schrieb:Frodo,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=170918#post170918 schrieb:......Ich sehe das Problem bei dem Hund von Kimmy als Kreislauf, der Hund hat Power ohne Ende,.... ich wäre da auf Grund der diversen Beiträge von "kimmy" etwas zurückhaltender. Das der Hund diese hohe Motivation haben soll, das weiß wer noch (außer kimmy)???
Ich bin von unseren Schäferhunden ausgegangen, da hatten wir normale bei, aktuell die sind halt auch was bekloppter  , haben eine ordentliche Portion desire to go, was wir aber auch gut finden. Andere Besitzer würden sich auch nicht freiwillig auf nen Roller stellen wenn die Zwei Bekloppten da vorgespannt sind, für uns ist es der normale Wahnsinn  (auf dem Bild opfert sich mein Mann)
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Es ist doch ein Unterschied ob im Garten oder auf dem Hundeplatz trainiert wird. Und genau das sollte nicht so sein.
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kimmy,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24122-Antijagdtraining/?postID=170939#post170939 schrieb:Es ist doch ein Unterschied ob im Garten oder auf dem Hundeplatz trainiert wird. Und genau das sollte nicht so sein.
Kannst du das mal erklären? Was sollte nicht so sein?
LG Simone Krüger :hallo:
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Kimmy
Ich trainiere und verlange den selben Gehorsam im Grunde überall, Zuhause und auf dem Platz.. Bei meinem Mix hab ich im Welpenalter einen Fehler gemacht und die Jagdtendenz zu sehr außer acht gelassen, die Quittung habe ich jetzt.. Aber ich glaube das was du meinst ist, das man im privaten nicht vom Hund verlangt das er beim Gassi im Sterneguckermodus läuft... das macht hier glaube ich auch keiner..
Gewisse Grundregeln sollte man aber egal wo man auch gerade ist, immer durchsetzen sonst hat man eben diese Probleme...
Bei meinen Hunden (bis auf bei Brösel ..der ist da irgendwie missraten) habe ich auf Gassigängen immer das absolute NEIN-Platz geübt, und ich hab es immer beim ersten Kommando durchgesetzt und nicht 3 mal darum gebeten..
Das ist wohl das, was die anderen meinen ( "konsequenz" ).
Bei meinem NEIN hat es von Anfang an im Karton gerappelt, Nein ist unmissverständlich das, wat Muddi nicht will, und sie sehr unangenehm wird... wurde die ungewünschte Aktion eingestellt wurde kurz belohnt ..ich hab mich für den Hund sichtlich entspannt.. und alles war in Butter. Ich habe in NEIN-Situationen nicht überschwenglich mit Futter belohnt nach einstellen.. weil ich immer Angst hatte das der Hund sein Fehlverhalten mit Futter verknüpft.
Für den Hund sollte ersichtlich sein, Nein-ich stelle die Aktion ein Frauchen wird wieder Nett zu mir.. Dieses kommt mir auch auf dem Platz zugute.
Gruß Steffi ...
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Steffi,
das ist es, was ich meinte. Der Hund soll im ''Privatbereich'' nicht ausschließlich mich ansehen, vielmehr auch schnuppern können...
Bei mir ist definitiv etwas aus dem Ruder gelaufen, da gibt es auch kein Schönreden. Mein Fehler war offensichtlich, dass ich dieses Nein einforderte, aber danach es mit einem Leckerchen belohnte. Der erste HP, den ich nun nicht mehr besuche, hat großen Wert darauf gelegt, Alles zu belohnen. Auf dem Platz wurde ausschließlich über Leckerchen gearbeitet. So habe ich zwar das, was ich wollte, eingefordert, aber grundsätzlich mit Leckerchen belohnt.
Nachdem ich den Verein gewechselt hatte, habe ich im Sport auf Leckerchen verzichtet, doch z.B nicht bei dem ''Antijagdtraining'', da ich annahm, dass ich den Gehorsam belohnen müsste (das wurde in einem Buch empfohlen). Das führte dazu, dass Gino zu sehr auf die Belohnung fixiert wurde. Also schränkte ich es ein. Das führte wiederum dazu, dass er sich stärker auf die Umwelt konzentrierte. Im Schwäbischen wird das folgendermaßen beschrieben :Eine Katze, die sich in den Schwanz beißt.
Dasselbe beim Ball. Im Sport gewinnt der Hund Aufmerksamkeit/Schnelligkeit.
Doch bei dem 'Jagdproblem' ist es dasselbe, wie mit den Leckerchen. Ball kommt als Belohnunh- also bin ich aufmerksamer. Ball kommt nicht, also schaue ich mich nach einer passenden Gelegenheit um.
Nun wurde hier ja erwähnt, dass ich Ball, Leckerchen wegpacken sollte. Damit habe ich überhaupt keine Schwierigkeiten, wenn ich damit eine Änderung erreiche.
Mit freundlichem Gruß,
Kimmy
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Kimmy,
Nun wurde hier ja erwähnt, dass ich Ball, Leckerchen wegpacken sollte. Damit habe ich überhaupt keine Schwierigkeiten, wenn ich damit eine Änderung erreiche.
Damit erreichst du null Änderungen!!!!!!!!!!!!!
Dieses einseitige Denken, es geht "Nur" mit Bällchen oder Leckerchen, oder es muß komplett weg ......
Vieleicht sollte man die Begriffe mal nur auf "Spieltrieb" und "Fresstrieb" reduzieren. Warum sollte ich ein befolgtes Nein anschliessend nicht über Spiel- oder Fresstrieb verstärken/bestätigen können (muss auch nicht immer sein). Ausschlaggebend ist doch der richtige Ablauf und der richtige Zeitpunkt. Und genau da werden die meisten Fehler gemacht.
Ich habe mir Ende 2014 einen 9 Monate alten Malinois aus dem Tierheim geholt. Zu diesem Zeitpunkt hatte er schon zwei Vorbesitzer, die ihn abgegeben haben weil er nach ihnen "geschnappt hat. Dann war er im Tierheim, wurde vermittelt und wieder zurückgebracht, weil er "geschnappt hat. Dann wurde er von der Polizei auf Diensthundeigenschaften überprüft. Denen hatte er zu wenig Aggression und zuwenig Spieltrieb.
Ich bin dann mal schlappe 450 km gefahren und hab mir den Hund angeschaut. Dort wurde mir dann noch erklärt .... der Hund lässt sich draussen weder über Futter noch über Spielen ablenken. Er attakiert alles was sich bewegt!! Er ist auch Personen die auf ihn zukamen angegangen.
Ich hab ihn trotzdem mitgenommen.
Zu Anfang hat er auch all das angegebene bestätigt! Bis auf das "schnappen". Das hat er bis heute bei mir noch nie gemacht.
Heute:
- extrem guter Fresser (geht alles über sein normales Futter)
- Spieltrieb überdurchschnittlich gut .... geht eher ins extreme
- attakiert wird nichts mehr
- hat sich zu einem tollen Hund entwickelt der irre Spaß macht
Auf was ich raus will ...... ich habe sowohl das "klare Nein" genutzt "sowie" den Spiel und Fresstrieb!!!!!! Es geht also doch!
Offensichtlich liegt es doch wohl an den richtigen Abläufen!!!!!!!
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Achim,
hast Du allein über den Spiel - und Futtertrieb etwas Ruhe vermittelt oder kamen spezielle Übungen dazu, z.B an der Schleppleine?
Ansonsten freue ich mich sehr für Dich , dass es Dir gelungen ist, mit diesem angeblich hoffnungslosen Fall, einen so wundervollen Hund zu erhalten!
Mit freundlichem Gruß,
Kimmy
Ist denn der Unterschied zwischen Bestechung und Belohnung bekannt?
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Ich denke auch, Einfordern von Gehorsam hat nichts damit zu tun, dass man Ball und Leckerchen weglassen muss, es ist nur einfach etwas anderes, ich kann doch gerne jeden Blickkontakt meines Hundes bestätigen, wenn mir danach ist mit Leckerchen und Ball soviel ich will. Wer darauf Lust hat, kann das gerne machen und schadet sicher weder sich noch dem Hund, nur darf man nicht davon ausgehen, dass dadurch ALLEIN oder durch eine Dauerbespassung während des Spaziergangs sämtliche anderen Gelüste des Hundes, so er sie denn hat, wie das Jagen, von allein weggehen.
Wenn der Hund meint, seine Entscheidungen zu meinen Ungunsten allein treffen zu müssen, dann gibt es einfach klare Ansagen, wie die aussehen, ob mit E-Gerät, verbaler oder körperlicher Einwirkung, hängt ja von Typ Hund, der Vorarbeit und natürlich den gesetzlichen Gegebenheiten ( e-Gerät ) ab, aber wie gesagt wurde,nein ist nein....wenn der Hund weiss, dass Ungehorsam unangenehm ist und Gehorsam angenehm, entsteht auch nicht der anfänglich befürchtete Vertrauensverlust und ich kann trotzdem und weiter Gehorsam soviel bestätigen, wie ich möchte.
LG-Nadin
Wenn dann auch noch der Unterschied im Lernweg zwischen Unterlassen bzw. Abbruch eines unerwünschten Verhaltens und Ausführen eines erwünschten Verhaltens bekannt wäre, dann wäre das Lösungsprinzip verstanden.
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