03-04-2011, 21:04
honig,'index.php?page=Thread&postID=112043#post112043' schrieb:Leichte Veränderungen sind doch aber auch nicht das PRoblem, oder?
Es fängt ja meist mit leichten Veränderungen an und endet manchmal, aber nicht immer, mit schweren.
Denn diese leichten Veränderungen können, zumindest bei älteren Hunden, durchaus auch erworben sein - meiner Meinung nach.
Es geht doch aber auch darum, dass operierte Hunde Zuchtverbot bekommen, nicht operierte, aber dennoch kranke dagegen nicht - das ist schon mal etwas, das unbedingt geändert werden muss.
Und ich kenne einen ehemaligen Weltmeister, bei dem ich annehmen musste, dass auch er operiert wurde und das Fell eben am Nachwachsen war. Erzählt wurde aber, dass der Hund an der Rute operiert wurde (darum fehlte ihm das Fell auf der Kruppe 8) )
Meiner Meinung nach sollte auch bei Körungen verstärkt auf Hunde mit evtl. symptomen geachtet werden - bei der Wiederankörung sind die Hunde mindestens 3 Jahre alt, das ist das Alter, in dem sportlich beanspruchte Hunde die ersten Symptome zeigen, sofern sie bereits entsprechend vorbelastet sind und es sich nicht um erworbene CES handelt. CES ist ja nicht nur unbedingt schmerzhaft, es kommt ja auch zu Lähmungserscheinungen, da kann man mit Schmerzmitteln nicht allzuviel vertuschen.
Ich meine der Anfang ist schmerzhaft, nämlich dann wenn der Nerv frisch eingeklemmt wurde. Ein abgestorbener Nerv schmerzt nicht mehr, aber dann kann es jedermann sehen, da die Hunde die Hinterhand nicht mehr gut kontrollieren können.
In dieser Diskussion gab es auch den Hinweis auf diesen Übergangswirbel - und den finde ich genauso wichtig. Man könnte beispielsweise Hunde mit Übergangswirbel, die anscheinend überproportional häufig an CES erkranken, soweit scheint ja der jetzige Wissenstand zu sein, schon mal komplett von der Zucht ausschließen. Dann wird die Weitervererbung einer solchen Anlage unterbunden und einen Übergangswirbel sieht man auf dem Röntgenbild wohl einwandfrei.
Die offiziellen Auswertstellen in der Schweiz notieren auch schon zum jetzigen Zeitpunkt jedesmal auf dem Blatt der HD und ED-Auswertung, wenn ein Uebergangswirbel vorhanden ist, dies aufgrund der damals geführten Diskussionen.
Ich weiß auch nicht so recht, wie man das Problem angehen soll, weil es immer wieder Züchter und Deckrüdenbesitzer gibt, die da mauern werden. Ganz wichtig fände ich auch Transparenz in der Zucht.
Meiner Meinung nach wird auch bei HD noch nicht genug getan, schlechte Befunde werden gar nicht erst eingereicht und bleiben somit ohne Folgen für den Zuchtwert - da würde ich mir auch Veränderung wünschen.
Grüße, Gaby
Männer, die behaupten, sie seien die Herren im Haus, lügen auch bei anderen Gelegenheiten. (Mark Twain)


